Der Autor

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Sehr geehrte Leser

So sehe ich aus, wenn man mich außerhalb von Leichlingen oder bei besonderen Gelegenheiten wie Weihnachten oder Geburtstag antrifft.Auf dieser Seite möchte ich Ihnen etwas über mich und meine Motive erzählen.

Einige Charaktereigenschaften zu meiner Person:

Meine Brüder halten mich für den intolerantesten Menschen den sie kennen. Ein Zeuge Jehovas meinte dazu: „Das kann ich gar nicht verstehen, denn ich kenne keinen, der so tolerant ist wie Du.“ Ein Bruder hat es mir erklärt. Sie kennen niemanden, der gegen so viele gesellschaftlichen Regeln verstößt wie mich.

Einer Cousine habe ich einmal die Frage gestellt, welches ihrer Meinung nach meine herausragendste Charaktereigenschaft ist. Ihre Antwort war, daß ich extrem bin.

Ich habe eine Schattenseite, die sich zu einem Talent entwickelt hat. Ich bin ein Chaot. Ein Chaot ist so etwas ähnliches wie ein Messie. Nur noch viel schlimmer. Ein Messie sammelt alles. Auch Müll. Er kann einfach nichts wegwerfen. Ich sammle auch (z. B. Romane). Ich kann auch Sachen wegwerfen, aber es ist mir egal. Aufräumen und Ordnung zu schaffen ist mir unangenehm. Im Laufe der Zeit habe ich es geschafft so gut mit dem Chaos umzugehen, daß ich so gut wie nie die Übersicht verliere. Egal, wie zerstückelt und fehlerhaft die Informationen zu bestimmten Themen sind, ich finde mich immer wieder zurecht. Ich finde die Ordnung im Chaos selbst dann, wenn fast alle anderen aufgeben.

Meine Geschichte

Ich bin der älteste von 3 Brüdern und meine Eltern sind nach über 50 Jahren Ehe immer noch ein glückliches Paar. Mein Vater ist zwar gelernter Müller, konnte aber in seinem Beruf nicht tätig werden und arbeitete daher in einer Fabrik. Meine Mutter kümmerte sich um die Kinder. Das führte zwar dazu, daß ich unter bescheidenen Verhältnissen aufgewachsen bin, aber dafür eine glückliche Kindheit hatte. Das sind gute Voraussetzungen für einen Start ins Leben.

Meine schulischen Erfolge sahen dagegen etwas kompliziert aus. 4 Jahre Grundschule, dann 3 Jahre Realschule. Wegen 4 Fünfen (Deutsch, Englisch, Politik, Werken) runter geflogen. Dann kamen 2 Jahre Hauptschule, 2 jährige Berufsfachschule in Richtung Metall, bei der ich das 1. Jahr wiederholen mußte wegen 4 Fünfen (Deutsch, Englisch, Politik, Wirtschaftslehre). Eine 3 1/2 jährige Lehre als Maschinenschlosser. 1/2 Jahr arbeiten. 1 Jahr Fachoberschule. Ich habe sie verlassen mit einer 5 in Englisch! 2 Jahre Physik-Studium. 2 1/2 Jahre Mathematik-Studium. 1 1/2 Jahre Zivildienst. Danach habe ich das Mathematik-Studium fortgesetzt. Insgesamt 4 1/2 Jahre lang.

Das war ziemlich lang und umständlich. Aber es gab besondere äußere Einflüsse. Die Lehrer in der Realschule waren der Meinung, daß ich zu wenig Freunde hätte und haben meine Eltern davon überzeugt, daß man das mal medizinisch untersuchen sollte. Daraufhin wurde die Diagnose gestellt, daß mein Gehirn die Bereitschaft zeigt, bis zu 80 mal am Tag bis zu 3 Sekunden auszusetzen. Das ist zwar noch nie passiert, aber ich müßte deshalb täglich morgends und abends 1 Tablette einnehmen.

Erst in der Berufsfachschule, nachdem ich sitzen geblieben war, habe ich anderen Mitschülern erzählt, daß und warum ich gegen jegliche Art von Drogen bin. Ein Schüler machte die Bemerkung: „Wenn du bereits seit vielen Jahren täglich morgens und abends eine Tablette einnimmst, dann bist du bereits süchtig danach.“ Für mich war das so ein großer Schock, daß ich die Tabletten sofort heimlich abgesetzt habe. Ich bin dann häufiger Krank geworden. Mein Arzt meinte, daß diese Krankheiten Entzugserscheinungen waren. Danach wurde eine andere Untersuchung durchgeführt. Plötzlich galt ich als geheilt.

Die 1. Diagnose hatte für mich schwer wiegende Konsequenzen. Da mein Gehirn quasi jederzeit aussetzen konnte, hatte ich sehr viele Einschränkungen in der Berufswahl:
* Kein Beruf, bei dem man herunterfallen kann.
* Kein Beruf an sich schnell drehenden Maschinen.
* Kein Beruf, der mit Strom zu tun hat.
Mich hatte der Bereich Elektrotechnik interessiert. Durfte ich nicht. Ich hätte wegen dieser Diagnose sogar einen hervorragenden Grund gehabt um ausgemustert zu werden. Aber die Sache war mir so peinlich, daß ich es nicht erwähnte. Außerdem galt ich inzwischen als geheilt!

Technischer Zeichner hätte mir gefallen. Doch in dem Jahr, in dem ich meine Lehre begann wurde ich ein Opfer der Frauenquote. In diesem Jahr wurden in dem Betrieb, der mich genommen hätte nur Frauen als Technische Zeichnerinnen angenommen. Da mich Maschinenschlosser nicht gereizt hat, habe ich weitergelernt.

Während meines Zivildienstes wurde ich das erste mal mißtrauisch. Ich hatte eine Patientin zum EEG gebracht und dabei erzählt, daß ich das EEG kenne. Mit dieser Untersuchung wurde meine Krankheit festgestellt. Aber die Dame, die das EEG gemacht hatte, meinte dazu: „Wie kann man das damit überhaupt feststellen?“

Seit ich das Medikament von mir aus abgesetzt habe waren mehr als 10 Jahre vergangen. Nachträgliche Nachforschungen hätten nichts gebracht. Trotzdem habe ich noch einige Sachen herausgefunden. Einer, dem ich die Geschichte erzählt hatte, hatte eine Frau, die gerade Heilpraktikerin lernte. Der kam eines Tages an und sagte: „Weißt du, was man hat, wenn das Gehirn die Bereitschaft zeigt bis zu 80 mal am Tag bis zu 3 Sekunden auszusetzen? Das sind Übermüdungserscheinungen.“

In dem Moment fiel mir sofort ein: Die erste Untersuchung fand unter Vollnarkose statt. Bei den darauf folgenden Kontrolluntersuchungen hieß es immer: „liegen Sie ruhig da, entspannen Sie sich …“ Hat man vielleicht nichts anderes gemessen, als meine Fähigkeit, mich zu entspannen? Dann wäre das aber eine sehr weitreichende Fehldiagnose! Wegen dieser Diagnose mußte ich jahrelang täglich unnötigerweise Tabletten nehmen.

Doch was bewirkten diese Tabletten? Ich konnte ja nicht mehr herausfinden, welche ich genommen habe. Ich kann daher nur Vermutungen anstellen. Ich war zu still und sollte mit Hilfe der Tabletten aktiver werden. Da mein Zivildienst in einer psychiatrischen Anstalt war, habe ich mich darauf vorbereitet und einige Bücher aus dem Fachbereich Psychologie gelesen. Alle Menschen haben in ihrem Gehirn eine Reizschelle. Wenn das Gehirn nicht ein Mindestmaß an Reizen bekommt, dann kann es nicht arbeiten. Bekommt es zu viele Reize, dann wird es überfordert. Wenn ich zu ruhig bin, dann brauche ich ein Medikament, das die Reizschwelle nach oben verschiebt. Hyperaktive Kinder bekommen ein Medikament, das die Reizschwelle nach unten verschiebt.

Ein Mathematik-Professor hat es mir mal erklärt. Die Lernstrategie der Realschule ist die Methode des Lernens von Unsinnswörtern. Durch ständiges Wiederholen soll das Gehirn programmiert werden. Diese Methode ist das Lernen durch Konditionierung. Eine andere Alternative ist das Lernen durch Einsicht. Je höher die Reizschwelle des Gehirn ist, desto schwerer sind die Menschen konditionierbar. Meine Mutter hat mir mal folgendes erzählt. Die Lehrerin aus meiner Grundschule dachte immer, daß ich nicht aufpassen würde, da ich ständig auf meinem Stuhl herumgeklettert wäre. Aber wenn sie mich etwas gefragt hatte, dann hätte ich es gewußt.

Das herumklettern ist sicher eine Übertreibung. Aber in der Schule habe ich ständig die Sitzpositionen geändert. Das habe ich auch noch in meinem Studium gemacht. Ich brauche das, weil die Reizschwelle in meinem Gehirn eigentlich hoch ist. Wenn man dann ein Medikament bekommt, welches die Reizschwelle des Gehirns noch weiter erhöht, dann ist die Lernstrategie der Realschule völlig ungeeignet. Ich habe damals so häufig bis 9 Uhr abends an den Hausaufgaben gesessen, bis ich eine art Hausaufgabenphobie bekam. Sie hat mich bis zu meinem Physik-Studium begleitet. Ich habe dies erst beim Wechsel vom Physik- zum Mathematik-Studium abgelegt, da ich die Fehler aus meinem ersten Studium nicht wiederholen wollte.

Diese und einige andere medizinische Erfahrungen haben im Laufe der Zeit dafür gesorgt, daß ich der Medizin nicht vertraue.

Eines der wichtigsten Studienfächer der Mathematik war für mich angewandte Statistik. In dieser Vorlesung wurde mein ganzes Weltbild auf den Kopf gestellt. Dort habe ich viel über die Untersuchungsmethoden in den Naturwissenschaften erfahren. Vor allem über wissenschaftliche Irrtümer. Diese Vorlesung war so gut, daß ich mich im 2. Teil meines Mathematikstudiums daran erinnerte, als der gleiche Professor eine Vorlesung mit dem Titel „Die Rolle der Statistik bei der Unternehmensgründung von AIDS & HIV GoH“ ankündigte. Sie ging über einen Zeitraum von 6 Semestern und war für mich die beste Vorlesung meines gesamten Studiums.

In dieser Zeit habe ich einen Entschluß für mein weiteres Leben gefaßt. In vielen wissenschaftlichen Bereichen ist der Wurm drin. Diese will ich untersuchen und irgendwann von der Veröffentlichung meiner Untersuchungen leben können. Damit ich die Zeit für meine Forschungen habe, habe ich einen Arbeitsplatz mit möglichst geringem Zeitaufwand gewählt.

In den letzten 16 Jahren habe ich viel gelert, aber ich habe es bisher nicht geschafft, davon zu leben. Das soll sich jetzt ändern. Mal sehen, wie sich mein Blog entwickeln wird. Die Themen werden mir mit Sicherheit nicht ausgehen. Wenn ich eines Tages damit aufhören werde, dann wird dies ganz andere Gründe haben.

Herzliche Grüße von Bernhard DeutschSo sehe ich in den meisten Fällen, das ganze Jahr hindurch, aus, wenn man mich in Leichlingen trifft. Ich mache dies, weil ich es für gesünder halte.

 

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  1. Jean Pabst sagt:

    Lieber Herr Deutsch,
    vielen Dank für Ihren informativen Blog. Sie haben es geschafft selber zu Denken, anstatt gedacht zu werden. Um da hin zu kommen waren all die Dinge wohl notwendig, die Ihnen widerfahren sind!?
    Die Erlebnisse, die Sie schildern sind mir nicht ganz unbekannt (ausser die „Zwangsmedikation“)und führten bei mir zu einem gesellschaftlich diametral entgegengesetzen Denken, Fühlen und Handeln. Es brachte mir oftmals den Vorwurf des verantwortunglosen und egoistischen „Ver-Haltens“ ein! Hut ab vor Ihrem Mut – Mensch zu sein und dies auch zu publizieren. Ich freue mich auf weitere Berichte von Ihnen.

  2. Hallo Herr Deutsch,

    Ihre Meinung, dass auch Wissenschaftler (ich sage: selbst Mathematiker) den Dingen oft allzu wenig auf den Grund gehen, teile ich durchaus.

    Falls Sie Lust dazu haben, lesen Sie doch bitte mal die Abschnitte Informatik, Mathematik und Rein Logisches in meinem Webauftritt http://greiterweb.de/spw/.

    Dass selbst heute noch als echt paradox eingestufte Aussagen wie Russels Beispiel A: Diese Aussage A ist falsch eigentlich nur Denkfehler sind, finde ich besonders interessant. Siehe hierzu meine Argumentation im zweiten Teil der Seite Denkfehler.htm.

    Sollten Sie der Meinung sein, ich argumentiere irgendwo falsch, wäre ich für entsprechende Rückmeldung dankbar.

    PS: Mich interessiert das Phänomem Paradoxie zunächst unter rein logischem Gesichtspunkt. Als Mathematiker und Informatiker bin immer wieder davon enttäuscht, dass selbst als Hochschullehrer arbeitende Fachkollegen solcher Diskussion eher aus dem Weg gehen. Ist das eines Wissenschaftlers würdig? Oder ist meine Argumentation zu naiv (oder gar dumm)?

    Beste Grüße,
    Gebhard Greiter

  3. this post is quoted by Serdimnsz sagt:

    Gems form the internet…

    […]very few websites that happen to be detailed below, from our point of view are undoubtedly well worth checking out[…]……

  4. Lieber Herr Deutsch,

    hier, was mir auffällt, wenn ich Ihre Erklärung des Zwillings-Paradoxons nachzuvollziehen versuche (ich beziehe mich auf Ihre Grafik im Abschnitt "Relativistische Erklärungsversuche" auf Seite
    http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/zwillingsparadoxon/ ):

    Sie schreiben dort "Anhand der Lichtlinien kann man erkennen, daß auf der Erde 10 Jahre vergangen sind, während im Raumschiff nur 6 Jahre vergangen sind."

    In Ihre Argumentation geht nirgendwo ein, mit welcher Geschwindigkeit (relativ zur Erde) der den Ausflug ins All unternehmende Zwillingsbruder sich bewegt.

    Das bedeutet: Wäre Ihre Argumentation richtig, müsste ihr Ergebnis für jede nur denkbare Geschwindigkeit gelten, z.B. auch für 1m/Jahr.

    Wir alle aber wissen: Wenn sich jemand von seinem Zwillingsbruder mit derart kleiner Geschwindigkeit 3 Jahre lang weg bewegt (und dann wieder zurück zu ihm), werden auf keinen Fall für jenen 10, für ihn aber nur 6 Jahre vergangen sein.

    Damit kann Ihre Erklärung keinesfalls richtig sein.

    Oder wie sehen Sie das?

    Beste Grüße,
    Gebhard Greiter

    • Bernhard Deutsch sagt:

      Sehr geehrter Herr Greiter

      Ich habe in dem Artikel nicht beschrieben, mit welcher Geschwindigkeit der Raumfahrer fliegt, da es nicht wichtig ist. Es ging mir an dieser Stelle nur darum, daß man mit einer solchen Erklärung die Zusammenhänge nicht verstehen kann.
      Was ich in der Graphik verwendet habe ist eine zeichnerische Lösung. Ich habe mir überlegt, wie die Zeichnung beschaffen sein muß, damit ich mich an einem Gitter orientieren kann.

      Auch wenn ich das nicht berechnet habe, kann man die Geschwindigkeit des Raumschiffs an der Zeichnung ablesen. Der zurückgebliebene Zwilling schickt das Lichtsignal nach 1 Jahr ab. Das Lichtsignal erreicht das Raumschiff zu einem Zeitpunkt, an dem der Zwilling auf dem Raumschiff ein Lichtsignal abgibt. Dieses Lichtsignal erreicht den zurückgebliebenen Zwilling 9 Jahre nach dem Start des Raumschiffs. Das Licht hin und zurück war also 8 Jahre unterwegs. Also hat der Raumfahrer bis zur Ankunft des Lichtsignals 4 Lichtjahre zurückgelegt. Das Licht war 4 Jahre lang unterwegs und wurde 1 Jahr nach dem Abflug des Raumfahrers abgeschickt. Also wurden 4 Lichtjahre in 5 Jahren zurückgelegt. Der Raumfahrer hat sich mit 80% der Lichtgeschwindigkeit bewegt.
      Auch wenn ich die Geschwindigkeit nicht berechnet habe, die Zeichnung ist immer eindeutig. Ich hätte die Skalierung der Zeit oder die Skalierung des Raumes verändern können. Dadurch könnte sich der Winkel für die Lichtstrahlen verändern. Aber die Geschwindigkeit des Raumfahrers relativ zur Lichtgeschwindigkeit wird durch die Zeichnung eindeutig festgelegt. Bei einer anderen Geschwindigkeit kommt ein anderes Zahlenverhältnis zwischen dem Zwilling im Raumschiff und dem zurückgebliebenen Zwilling zustande.

      Außerdem sollten Sie sich nicht vom Zwilling ablenken lassen. Das Zwillingsparadoxon ist eine Erfindung der Kritiker der Relativitätstheorie, das auf ein relativistisches Problem aufmerksam machen wollte. Der Zwilling dient nur der einfachen Veranschaulichung des Problems. Die Relativitätstheorie ist eine physikalische, aber keine biologische Theorie. Wir wissen nicht, wie die biologische Uhr Mensch im Detail funktioniert. Dann kann sie von den Physikern auch nicht analysiert werden. Die Theorie funktioniert nur für die Uhr im Raumschiff, aber nicht für den Zwilling. Sie könnte zwar für den Zwilling funktionieren, aber wir können es nicht überprüfen.

      Herzliche Grüße von Bernhard Deutsch

      • Hallo Herr Deutsch,

        das Zwillingsparadoxon ist keine Erfindung der Kritiker der Relativitätstheorie: Einstein selbst hat es als Gedankenexperiment erdacht und diskutiert. Er schrieb schon 1911 (siehe Naturforschende Gesellschaft, Zürich, Vierteljahresschrift. 56, 1911, S. 1–14):

        „Wenn wir z. B. einen lebenden Organismus in eine Schachtel hineinbrächten und ihn dieselbe Hin- und Herbewegung ausführen ließen wie vorher die Uhr, so könnte man es erreichen, dass dieser Organismus nach einem beliebig langen Fluge beliebig wenig geändert wieder an seinen ursprünglichen Ort zurückkehrt, während ganz entsprechend beschaffene Organismen, welche an den ursprünglichen Orten ruhend geblieben sind, bereits längst neuen Generationen Platz gemacht haben. Für den bewegten Organismus war die lange Zeit der Reise nur ein Augenblick, falls die Bewegung annähernd mit Lichtgeschwindigkeit erfolgte! Dies ist eine unabweisbare Konsequenz der von uns zugrunde gelegten Prinzipien, die die Erfahrung uns aufdrängt.“

        Klar sein sollte auch, dass man das verschieden schnelle Altern der beiden Zwillinge nicht mit Spezieller Relativitätstheorie erklären kann, sondern nur mit Allgemeiner Realativitätstheorie (das einfach deswegen, weil die Spezielle ja nur für gleichförmig zueinander bewegte Körper gilt — was die Zwillinge nicht sind, da der die Erde verlassende und dann zurückkehrende Zwilling mindestens zwei Beschleunigungsphasen durchzumachen hat, sein Bruder aber gar keine).

        Eine komplett durchgerechnete Lösung des Zwillingsparadoxons finden Sie auf Seite

        http://www.relativitätsprinzip.info/gedankenexperiment/zwillingsparadoxon.html

        (und hier ein Zahlenbeispiel).

        Beste Grüße,
        Gebhard Greiter

  5. Frank Jacobs sagt:

    Hallo Herr Deutsch,

    lange nichts von dir gehört Bernhard.
    Ein sehr interersanter BLOG.
    Würde auch gerne über das Thema parallele Universen usw. diskutieren.
    Ich hoffe wir hören voneinander.

    Gruss Frank

  6. Hallo Herr Deutsch,

    hier Diskussionen zum Zeitbegriff im Kosmos, die Sie interessieren könnten (da sie auch was mit dem Zwillingsparadoxon zu tun haben — genauer: mit seiner Lösung):

    Unser Zeitbegriff ist allzu naiv,

    Über die wahre Natur von Vergangenheit und Zukunft,

    Hin zum wirklich allgemeinen Begriff der Zeit

    Beste Grüße,
    Gebhard Greiter

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