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	<title>Blog Paradox</title>
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	<description>Wie paradoxe Systeme und oberflächliches Denken zu Irrtümern führt.</description>
	<lastBuildDate>Sat, 19 May 2012 03:50:31 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
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		<title>Das Zwillingsparadoxon</title>
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		<pubDate>Sat, 19 May 2012 03:44:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Raumfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[relative Gleichzeitigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Zwilling]]></category>

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		<description><![CDATA[Kennen Sie das? Ein Problem erscheint Ihnen so einfach, da&#223; Ihnen alles sofort klar ist. Es ist f&#252;r Sie keine Herausforderung und daher unbedeutend. Nur manchmal, wenn Sie den Blick der Anderen sehen, wie sie mit diesem Problem umgehen, k&#246;nnen Sie erkennen, da&#223; Sie es mit einem Problem zu tun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Kennen Sie das? Ein Problem erscheint Ihnen so einfach, da&#223; Ihnen alles sofort klar ist. Es ist f&#252;r Sie keine Herausforderung und daher unbedeutend. Nur manchmal, wenn Sie den Blick der Anderen sehen, wie sie mit diesem Problem umgehen, k&#246;nnen Sie erkennen, da&#223; Sie es mit einem Problem zu tun haben.</p>
<p style="text-align: justify;">So erging es mir mit dem Zwillingsparadoxon. Schon als ich es das erste Mal kennengelernt hatte, fand ich es banal. F&#252;r mich war da &#252;berhaupt nichts Paradoxes dran. Aber in den letzten paar Tagen habe ich mal wieder gesehen, wie andere dieses Ph&#228;nomen betrachten.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt mehrere L&#246;sungen dieses Problems. Ich habe dabei nie einen Fehler entdeckt. Alle bisher betrachteten Berechnungen waren korrekt. Trotzdem sind viele Kritiker der Meinung, da&#223; es einen Widerspruch gibt. Es soll sogar schon Anh&#228;nger der Relativit&#228;tstheorie gegeben haben, die wegen des Zwillingsparadoxons den Glauben an die Relativit&#228;tstheorie verloren haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann mu&#223; ich die Bedeutung des Zwillingsparadoxons ja gewaltig untersch&#228;tzt haben. Deshalb habe ich mir die Strategien in der Literatur mal etwas genauer angesehen. Ich habe mehrere Strategien gesehen. Alle hatten etwas gemeinsam. Es wurde vorgerechnet, was passiert. Es wurde mit Zahlen belegt, die Rechenergebnisse auch mal graphisch dargestellt. Aber der physikalische Zusammenhang wurde nicht erkl&#228;rt. Der hat jedes Mal gefehlt. Ist das vielleicht der Grund, warum man sich nach Jahrzehnten immer noch an diesem Punkt festbei&#223;t?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich m&#246;chte Ihnen meine L&#246;sung zeigen. Sie werden bei mir diesmal nichts bei den Erg&#228;nzungen finden, da ich f&#252;r meine Erkl&#228;rungen keine Berechnungen ben&#246;tige. Sie sind &#252;berfl&#252;ssig und tragen nichts zum Verst&#228;ndnis bei.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Idee des Paradoxons</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Die relative Gleichzeitigkeit wurde so definiert, da&#223; das Licht in allen Inertialsystemen die gleiche Geschwindigkeit hat. Da sich die L&#228;ngen senkrecht zur Bewegungsrichtung eines Inertialsystems nicht ver&#228;ndern, kann man eine Lichtuhr betrachten, bei der das Licht zwischen 2 Spiegeln hin und her geht:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/zeit-atomuhr/attachment/lichtuhr-2/" rel="attachment wp-att-745"><img class="aligncenter size-full wp-image-745" title="Der Vergleich einer bewegten Lichtuhr mit einer ruhenden Lichtuhr." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Lichtuhr.2.jpg" alt="Weil sich die Lichtuhr bewegt, wird der Lichtweg immer l&#228;nger. Die bewegte Uhr geht daher langsamer." width="244" height="104" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich die Uhr horizontal bewegt, dann mu&#223; das Licht zwischen den Spiegeln einen l&#228;ngeren Weg zur&#252;cklegen. Deshalb vergeht die Zeit in dem anderen Inertialsystem langsamer. Dieser Effekt entsteht, weil beide Inertialsysteme eine unterschiedliche Gleichzeitigkeit verwenden. Man hat deshalb in Wirklichkeit keinen echten Zeitvergleich.</p>
<p style="text-align: justify;">Also sind einige Kritiker der Relativit&#228;tstheorie auf die Idee eines Paradoxons gekommen:</p>
<p style="text-align: justify;">Man nehme ein Zwillingspaar. Der eine Zwilling lebt auf der Erde, w&#228;hrend der andere Zwilling mit dem Raumschiff zu einem entfernten Planeten reist. Auf seinem Flug bewegt er sich fast mit Lichtgeschwindigkeit. Dann fliegt er wieder zur&#252;ck mit der gleichen Geschwindigkeit wie vorher. Als er wieder zur&#252;ckkommt, ist er immer noch jung, aber sein Zwillingsbruder ist alt geworden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Paradoxe besteht in der Symmetrie. Weil sich f&#252;r den Zwilling im Raumschiff der Zwilling auf der Erde fast mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, m&#252;&#223;te f&#252;r den Zwilling auf der Erde die Zeit langsamer vergehen. Das gilt sowohl auf dem Hinflug, wie auf dem R&#252;ckflug. Also m&#252;&#223;te der auf der Erde zur&#252;ckgebliebene Zwilling j&#252;nger sein als der Raumfahrer.</p>
<p style="text-align: justify;">Beides kann nicht gleichzeitig erf&#252;llt sein, also m&#252;ssen sie in Wirklichkeit gleich alt sein. Die unterschiedliche Geschwindigkeit der Uhren ist nur eine Illusion.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Relativistische Erkl&#228;rungsversuche</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich habe mehrere relativistische Erkl&#228;rungsversuche gefunden.</p>
<p style="text-align: justify;">In „Theorie von Raum, Zeit und Gravitation“ von Vladimir Fock steht auf Seite 264:<br />
„… Wie man leicht einsieht, liegt der Fehler darin, da&#223; man nicht beachtet hat, da&#223; sich die Uhren A und B in dem obigen Gedankenexperiment unter verschiedenen physikalischen Bedingungen befinden: Die Uhr A wird nicht beschleunigt und erleidet keine St&#246;&#223;e, w&#228;hrend die Uhr B eine Beschleunigung erf&#228;hrt und einen Sto&#223; erleidet, der das Vorzeichen ihrer Geschwindigkeit umkehrt. Mit anderen Worten, der Fehler liegt darin, da&#223; in den obigen &#220;berlegungen beide Bezugssysteme als gleichberechtigt angesehen wurden, was in Wirklichkeit nicht der Fall war: Nur das mit der Uhr A verbundene Bezugssystem ist ein Inertialsystem. …“</p>
<p style="text-align: justify;">Die Uhr A befindet sich auf der Erde und die Uhr B befindet sich im Raumschiff. Nur die Berechnung von der Erde aus betrachtet ist richtig und die andere mu&#223; man ignorieren. Man bekommt dann ein eindeutiges Ergebnis. Wenn man aber ber&#252;cksichtigt, da&#223; der eigentliche Flug im Raumschiff Jahre lang dauern kann, w&#228;hrend die Beschleunigung vielleicht nur ein paar Tage in Anspruch nimmt, ist das keine ausreichende Begr&#252;ndung, warum die andere Sichtweise nicht betrachtet werden darf. Deshalb ist die Begr&#252;ndung oberfl&#228;chlich und das Problem wird nicht erkl&#228;rt!</p>
<p style="text-align: justify;">Einige Autoren sind der Meinung, da&#223; man das Problem mit der speziellen Relativit&#228;tstheorie &#252;berhaupt nicht erkl&#228;ren kann, da der Raumfahrer, um wieder zur&#252;ckfliegen zu k&#246;nnen, mindestens einmal beschleunigen mu&#223;. Daf&#252;r ist die allgemeine Relativit&#228;tstheorie zust&#228;ndig. Also wird dann gar nichts erkl&#228;rt. Und welche unsinnigen Effekte durch die Erkl&#228;rung der allgemeinen Relativit&#228;tstheorie entstehen, zeige ich Ihnen nach meiner L&#246;sung. Dabei kann man erkennen, da&#223; die Strategie der allgemeinen Relativit&#228;tstheorie die Probleml&#246;sung nicht zeigt, sondern unsichtbar macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt noch eine Methode, wie das Ph&#228;nomen erkl&#228;rt wird. Dabei werden Signale mit Licht verwendet. Schauen Sie sich einmal folgende Graphik an:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/zwillingsparadoxon/attachment/zwillingsparadoxon-4/" rel="attachment wp-att-950"><img class="aligncenter size-full wp-image-950" title="Erkl&#228;rung des Zwillingsparadoxons mit Licht." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Zwillingsparadoxon.4.jpg" alt="Die schwarze Linie kennzeichnet den Beobachter auf der Erde und die rote Linie einen Raumfahrer im Raumschiff. Beide Beobachter schicken jedes Jahr am Tag der Abreise ein Lichtsignal zum anderen Beobachter. Damit will man beweisen, da&#223; die Zeit f&#252;r den Raumfahrer langsamer vergeht. Die L&#246;sung ist richtig, erkl&#228;rt aber nicht das Ph&#228;nomen." width="379" height="973" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die schwarze Linie kennzeichnet den Zeitablauf des Zwillings auf der Erde. Immer wenn ein Jahr vergangen ist, schickt er ein Lichtsignal zum Raumschiff seines Zwillingsbruders. Auch sein Zwillingsbruder schickt am Ende eines Jahres ein Lichtsignal zur Erde zu seinem Zwillingsbruder. Die gelben Linien zeigen die Lichtausbreitung. 3 Jahre lang fliegt der Raumfahrer ins All hinaus und kehrt dann um. Sein Weg wird durch die rote Linie gekennzeichnet. Das Licht seines Bruders, der es nach 1 Jahr abgeschickt hat, erreicht ihn genau zu diesem Zeitpunkt. Auch das Licht, das er nach einem Jahr abgeschickt hat, erreicht seinen Bruder nach 3 Jahren. Daran erkennt man, da&#223; die Symmetrie erhalten bleibt. Da er mit der gleichen Geschwindigkeit zur&#252;ck fliegt, braucht er ebenfalls 3 Jahre. Anhand der Lichtlinien kann man erkennen, da&#223; auf der Erde 10 Jahre vergangen sind, w&#228;hrend im Raumschiff nur 6 Jahre vergangen sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese L&#246;sung ist korrekt. Die Zeitabschnitte zu z&#228;hlen zeigt, da&#223; die Zeit im Raumschiff langsamer vergangen ist, erkl&#228;rt aber nicht warum das passiert.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die physikalische Erkl&#228;rung</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn man verstehen will, warum diese L&#246;sung herauskommt, dann mu&#223; man wissen, unter welchen Bedingungen die Relativit&#228;tstheorie verwendet werden darf. Die relative Gleichzeitigkeit mu&#223; auf dem Flug definiert sein. Deshalb sollte man mal die relative Gleichzeitigkeit einzeichnen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/zwillingsparadoxon/attachment/zwillingsparadoxon-1/" rel="attachment wp-att-949"><img class="aligncenter size-full wp-image-949" title="Die Gleichzeitigkeiten des Raumfahrers beim Zwillingsparadoxon" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Zwillingsparadoxon.1.jpg" alt="Die Formeln der Relativit&#228;tstheorie k&#246;nnen nur angewendet werden, wenn relative Gleichzeitigkeit definiert wurde. Das ist in dem hellroten Bereich. Der graue Bereich liegt beim Hinflug des Raumfahrers in der Zukunft und beim R&#252;ckflug in der Vergangenheit, aber niemals in der Gegenwart. Es gibt deshalb auf der Erde einen gro&#223;en Zeitabschnitt, der im Me&#223;system des Raumschiffs nicht erfa&#223;t wird." width="253" height="441" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Hin und R&#252;ckflug habe ich f&#252;r das Raumschiff mit Hilfe eines in die Vergangenheit und in die Zukunft gerichteten Lichtkegels das Rechteck konstruiert, deren Diagonalen die Zeitachse, das ist der Flug des Raumschiffs, und die dazugeh&#246;rige relative Gleichzeitigkeit erzeugt. Dann habe ich die Linie f&#252;r die relative Gleichzeitigkeit soweit parallel verschoben, bis ich die Grenzen des Fluges innerhalb eines Inertialsystems erreicht habe. Diesen Bereich habe ich hellrot dargestellt. Nur in diesem Bereich k&#246;nnen die relativistischen &#220;berlegungen verwendet werden. Beim R&#252;ckflug wechselt der Raumfahrer das Inertialsystem. Es m&#252;ssen dabei neue relative Gleichzeitigkeiten verwendet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dadurch entsteht eine besondere Situation f&#252;r den Raumfahrer. Der graue Bereich befindet sich auf dem Hinflug in der Zukunft und auf dem R&#252;ckflug in der Vergangenheit. Aber er befindet sich nie in der Gegenwart. Der Raumfahrer hat durch die neue Definition der relativen Gleichzeitigkeit auf der Erde einfach einen riesigen Zeitraum &#252;bersprungen. Da der Zwilling auf der Erde ohne Unterbrechung den Flug des Raumfahrers in seiner Gegenwart beschreiben kann, kann nur dieser die korrekte Zeitver&#228;nderung erkennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist die physikalische Begr&#252;ndung, die Vladimir Fock gefehlt hatte. H&#228;tte er das erkl&#228;rt, dann w&#228;re ganz klar gewesen, warum nur die eine Berechnung korrekt sein kann.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Beschleunigung als Erkl&#228;rungsversuch</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Es ist so leicht verst&#228;ndlich, wenn man an die relative Gleichzeitigkeit denkt. Aber die Physiker haben sich mit der allgemeinen Relativit&#228;tstheorie keinen Gefallen getan, um dieses Problem zu erkl&#228;ren. Ich habe die letzte Graphik mal ein bischen ver&#228;ndert, um das zu erl&#228;utern:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/zwillingsparadoxon/attachment/zwillingsparadoxon-2/" rel="attachment wp-att-951"><img class="aligncenter size-full wp-image-951" title="Der Zeitablauf beim Zwillingsparadoxon, wenn die relative Gleichzeitigkeit in beschleunigten Systemen verwendet wird." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Zwillingsparadoxon.2.jpg" alt="Auf der linken Seite wird durch die Zahlen der verschiedenen relativen Gleichzeitigkeitslinien die chronologische Reihenfolge exakt dargestellt. Auf der rechten Seite wird die chronologische Reihenfolge durcheinander gebracht. Im blauen Bereich kann ein Ereignis auf dem Hinflug in chronologischer Reihenfolge beschrieben werden, in der Beschleunigungsphase wird es dann in der falschen Reihenfolge beschrieben und kann dann w&#228;hrend des R&#252;ckflugs wieder in der korrekte chronologische Reihenfolge beschrieben werden." width="429" height="441" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Raumfahrer mu&#223; ja beschleunigen. W&#228;hrend der Beschleunigung werden zu jedem Zeitpunkt neue Gleichzeitigkeiten verwendet. Weil die Beschleunigungsphase im Vergleich zum langen Flug sehr klein ist, findet die Beschleunigung hier nur in dem Knick statt. Auf der linken Seite habe ich die chronologische Reihenfolge durch Zahlen gekennzeichnet. Aber wenn Sie sich die rechte Seite betrachten, dann ist durch diese Vorgehensweise die chronologische Reihenfolge etwas durcheinander geraten. Im dunkelblauen Bereich geht der Zeitablauf vorw&#228;rts und r&#252;ckw&#228;rts. Ein Ereignis kann in diesem Bereich 3 Mal vorkommen. 2 Mal in der korrekten zeitlichen Reihenfolge und einmal in der umgekehrten zeitlichen Reihenfolge.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Licht zwischen 2 Spiegeln hin und her geht, dann kann die Uhr nicht r&#252;ckw&#228;rts laufen. Aber durch diese Definition der Gleichzeitigkeit kann die Kausalit&#228;t beliebig verletzt werden. Stellen Sie sich eine Sonne in dem blauen Bereich vor. Da kann sich das Licht aus der Sonne entfernen und dann w&#228;hrend der Beschleunigung des Raumfahrers in die Sonne zur&#252;ckkehren um sich nach der Beschleunigung des Raumfahrers wieder von der Sonne zu entfernen.</p>
<p style="text-align: justify;">W&#228;hrend des Beschleunigungsvorgangs bewegt sich das Licht im blauen Bereich nicht mehr mit der Lichtgeschwindigkeit. Verletzt sogar die Regeln der Kausalit&#228;t.</p>
<p style="text-align: justify;">Um den Bereich der Beschleunigung etwas genauer betrachten zu k&#246;nnen, habe ich den Bereich extrem vergr&#246;&#223;ert:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/zwillingsparadoxon/attachment/zwillingsparadoxon-3/" rel="attachment wp-att-952"><img class="aligncenter size-full wp-image-952" title="Eine extreme Vergr&#246;&#223;erung um die Beschleunigungsphase beim Zwillingsparadoxon zeigen zu k&#246;nnen." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Zwillingsparadoxon.3.jpg" alt="W&#228;hrend der Beschleunigungsphase wird an jedem Punkt eine neue relative Gleichzeitigkeit definiert. Dadurch entsteht ein Strahlenkranz. Die Linien m&#252;ssen sich nicht in einem Punkt schneiden. Dieses Ergebnis ist eher zuf&#228;llig. " width="441" height="503" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit Hilfe winzig kleiner Lichtkegel werden immer neue relative Gleichzeitigkeiten erzeugt. Sie brauchen dabei keinen gemeinsamen Schnittpunkt zu haben. Auch wenn das in diesem Bild so aussieht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die relative Gleichzeitigkeit bei der Beschleunigung gilt immer nur f&#252;r einen Zeitraum der L&#228;nge 0. In diesem Bereich kann die Relativit&#228;tstheorie angewendet werden. Au&#223;erhalb nicht. Aber im kleinstm&#246;glichen Abstand gilt die n&#228;chste Gleichzeitigkeit. In der Phase der Beschleunigung werden unendlich viele Gleichzeitigkeiten erzeugt. Unendlich ist immer ein Problem, wie ich schon in meinem Blogartikel „<span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;"><a title="Paradoxien im Unendlichen" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Paradoxien im Unendlichen</span></a></span>“ gezeigt habe. Es gibt hier keine kontinuierliche Zeitver&#228;nderung, sondern nur einen Strahlenkranz. Was dort alles schief gehen kann, werde ich nicht beim Uhrenparadoxon erkl&#228;ren, sondern wenn ich die allgemeine Relativit&#228;tstheorie untersuche.</p>
<p style="text-align: justify;">Da im Unendlichen durch die kleinen Abst&#228;nde der graue Bereich komplett abgedeckt werden kann, kann man jetzt auch den kompletten Zeitablauf  der Erde im Zeitablauf des Astronauten beschreiben. Je weiter sich der Raumfahrer von der Erde entfernt hat, umso gr&#246;&#223;er ist die Geschwindigkeit in der Beschleunigungsphase, mit der diese Zeit &#252;berbr&#252;ckt wird. Jetzt kann man berechnen, wie viel Zeit vergeht im Vergleich zur Erde. In der Beschleunigungsphase wird berechnet, was gefehlt hat. Deshalb denken die Anh&#228;nger der Relativit&#228;tstheorie, da&#223; die Beschleunigung daf&#252;r verantwortlich ist, da&#223; die Zeit auf dem Raumschiff langsamer vergeht als auf der Erde. Das ist nur die Berechnung der &#220;berbr&#252;ckung. Die Ursache ist die Ver&#228;nderung der relativen Gleichzeitigkeit, die eine L&#252;cke in der Zeit erzeugt.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Paradoxien im Unendlichen</title>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 02:01:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
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		<category><![CDATA[Elementarteilchen]]></category>
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		<category><![CDATA[unendlich]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Blogartikel „K&#246;nnen Lichtteilchen zusammensto&#223;en?“ habe ich erw&#228;hnt, da&#223; die Eigenschaften des Lichts im unendlichen definiert wurden. Immer dann, wenn man es mit unendlich zu tun hat, dann mu&#223; man sehr genau aufpassen. Man kann nicht einfach beliebige Naturgesetze, die im endlichen definiert wurden, ins unendliche &#252;bertragen. Dann k&#246;nnen ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Im Blogartikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="K&#246;nnen Lichtteilchen zusammensto&#223;en?" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/lichtteilchen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">K&#246;nnen Lichtteilchen zusammensto&#223;en?</span></a></span></span>“ habe ich erw&#228;hnt, da&#223; die Eigenschaften des Lichts im unendlichen definiert wurden. Immer dann, wenn man es mit unendlich zu tun hat, dann mu&#223; man sehr genau aufpassen. Man kann nicht einfach beliebige Naturgesetze, die im endlichen definiert wurden, ins unendliche &#252;bertragen. Dann k&#246;nnen ganz merkw&#252;rdige Effekte auftreten. &#220;ber solche Effekte m&#246;chte ich in diesem Artikel berichten.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Zahl unendlich</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Das Zeichen „∞“ wird f&#252;r die Zahl unendlich verwendet. Man kann zwar damit addieren und subtrahieren, aber nicht alle Berechnungen sind definiert, denn es gilt: 3+∞=∞, ∞−4=∞, 5−∞=−∞, ∞+∞=∞, aber ∞−∞ ist nicht definiert. So &#228;hnlich ist es auch mit der Multiplikation. Es gilt: 3*∞=∞, ∞/4=∞, 5/∞=0, ∞*∞=∞, aber ∞/∞ ist nicht definiert. Man kann also mit ∞ nicht r&#252;ckw&#228;rts rechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Verschiedene Rechenregeln, die im endlichen funktionieren, funktionieren im unendlichen nicht mehr. So gilt zum Beispiel 8+4=4+8=12. Wenn man mehrere Zahlen addiert, dann kann man die Reihenfolge der Zahlen beliebig vertauschen, ohne da&#223; sich das Rechenergebnis ver&#228;ndert. Das funktioniert nicht immer, wenn unendlich viele Zahlen addiert werden. Ich gebe Ihnen ein Beispiel:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/alternierende-summe-1/" rel="attachment wp-att-915"><img class="aligncenter size-full wp-image-915" title="Eine unendliche alternierende Summe." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/alternierende-Summe.1.jpg" alt="Man kann unendlich viele Zahlen addieren und bekommt exakte Rechenergebnisse heraus. Aber man darf nicht alles machen. Das will ich mit Hilfe dieser Formel zeigen." width="608" height="66" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Eine Voraussetzung daf&#252;r, da&#223; unendlich viele Zahlen addiert werden k&#246;nnen, mu&#223; die Eigenschaft sein, da&#223; die Zahlen, die addiert werden m&#252;ssen, immer n&#228;her an 0 liegen, je gr&#246;&#223;er der Index der Summanden ist. Man kann diese Formel auf 2 Arten berechnen. Dabei werden immer 2 benachbarte Zahlen addiert und eine neue Summe berechnet. Einmal so, da&#223; die Zahlen immer gr&#246;&#223;er werden und einmal so, da&#223; die Zahlen immer kleiner werden:</p>
<p><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/alternierende-summe-2-2/" rel="attachment wp-att-933"><img class="aligncenter size-full wp-image-933" title="2 Berechnungsm&#246;glichkeiten einer unendlichen alternierenden Summe." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/alternierende-Summe.21.jpg" alt="In dem 2 benachbarte Terme zusammengefa&#223;t werden kann man 2 verschiedene neue Summen erhalten. Die obere Summe n&#228;hert sich von unten dem exakten Wert an und die untere Summe n&#228;hert sich von oben dem exakten Wert an." width="1144" height="204" /></a>Auch wenn eine solche Zahl nicht exakt berechnet werden kann, so n&#228;hert man sich mit der 1. Formel von unten an die exakte Zahl an, da immer eine Zahl addiert wird und mit der 2. Formel n&#228;hert man sich von oben an die Zahl an, da immer eine Zahl subtrahiert wird. Das sieht dann so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/alternierende-summe-4/" rel="attachment wp-att-917"><img class="aligncenter size-full wp-image-917" title="Berechnungen bis zur n. Stelle der unendlichen alternierenden Summe." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/alternierende-Summe.4.jpg" alt="Beide Reihe zeigen die N&#228;herung an die exakte L&#246;sung, wenn immer 1 neuer Summand dazu addiert wird. Die eine Folge n&#228;hert sich von unten, die andere von oben der exakten L&#246;sung." width="808" height="74" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der exakte Wert mu&#223; zwischen 0,671 und 0,716 liegen. Jetzt werde ich in der Formel eine Vertauschung der Summanden durchf&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Summe f&#252;r x werde ich jetzt umsortieren. Ich nehme immer einen positiven und 2 negative dann wieder 1 positiven und 2 negative usw. Da es eine unendliche Summe ist, kommt jede Zahl genau einmal vor. Das Ergebnis sieht dann so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/alternierende-summe-3/" rel="attachment wp-att-918"><img class="aligncenter size-full wp-image-918" title="Eine unendliche alternierende Summe nach einer Vertauschung der Summanden." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/alternierende-Summe.3.jpg" alt="Wenn ich die Summanden nach dieser Methode vertausche, dann wird das Rechenergebnis halb so gro&#223;." width="1134" height="145" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Also habe ich durch die von mir gew&#228;hlte Vertauschung der Summanden die Zahl mal eben halbiert. Wie ist das m&#246;glich? Die einzelnen Summanden gehen zwar gegen 0, wenn i nach ∞ geht, aber zu langsam. W&#252;rde man die positiven Terme zusammenfassen, dann w&#228;re die Summe +∞ und w&#252;rde man die negativen Terme zusammenfassen, dann w&#228;re die Summe −∞. Da ∞−∞ nicht definiert ist, k&#246;nnte jeder beliebige Wert herauskommen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Gr&#246;&#223;er als unendlich</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Kann es etwas geben, was gr&#246;&#223;er als unendlich ist? Vielleicht denken Sie nein. Das w&#252;rde man erwarten. Schlie&#223;lich gilt das zumindest f&#252;r Zahlen. Aber unendlich ist nicht gleich unendlich, denn da gibt es verschiedene Sorten. Man unterscheidet zwischen abz&#228;hlbar unendlich und &#252;berabz&#228;hlbar unendlich. Wenn Sie die Zahlen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, &#8230; z&#228;hlen w&#252;rden und nie aufh&#246;ren zu z&#228;hlen, dann z&#228;hlen Sie bis nach unendlich. Eine Zahlenmenge, die man abz&#228;hlen kann, und in der jede Zahl vorkommt, ist abz&#228;hlbar unendlich. Die rationalen Zahlen geh&#246;ren zu dieser Gruppe. Man kann sie abz&#228;hlen. Dazu nimmt man ein quadratisches Feld. Es gibt eine &#220;berschrift mit den Zahlen 1, 2, 3, 4, &#8230; bis nach unendlich und links eine Spalte mit den Zahlen von 1, 2, 3, 4, &#8230; bis nach unendlich. An den Stellen, wo sich die Titel der Zeilen und der Spalten treffen, wird ein Bruch eingetragen, in dem der Spaltentitel durch den Zeilentitel geteilt wird:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/abzaehlbar-1/" rel="attachment wp-att-919"><img class="aligncenter size-full wp-image-919" title="Abz&#228;hlbare rationale Zahlen" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/abzaehlbar.1.jpg" alt="Nach diesem Muster k&#246;nnen alle rationalen Zahlen in einer 2-dimensionalen Fl&#228;che dargestellt werden. Wenn man jetzt diagonal z&#228;hlt, kann man allen Zahlen einen festen Punkt in einer Reihe zuordnen, die man abz&#228;hlen kann." width="562" height="514" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dann fange ich an zu z&#228;hlen. Diagonal. Zuerst die Br&#252;che, bei denen die Summe aus Z&#228;hler und Nenner =2 sind. Dann die, bei denen die Summe aus Z&#228;hler und Nennen =3 sind, dann die mit der Summe 4, der Summe 5, usw. Immer von links nach rechts. Dadurch bekomme ich alle positiven rationalen Zahlen. Ich mu&#223; nur die Zahlen, die man k&#252;rzen kann, weglassen, da sie schon mal gez&#228;hlt worden sind. Ich bekomme dann diese Liste von Zahlen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/abzaehlbar-2/" rel="attachment wp-att-920"><img class="aligncenter size-full wp-image-920" title="Abz&#228;hlbare rationale Zahlen, nachdem die gek&#252;rzten Doppelz&#228;hlungen entfernt wurden." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/abzaehlbar.2.jpg" alt="Die Reihenfolge der ersten rationalen Zahlen der Liste." width="1011" height="63" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit diesen Zahlen kann man noch ein paar andere Spielereien machen. Jede Zahl, die gr&#246;&#223;er als 1 ist, kann geschrieben werden als x/y. Dann liegt y/x zwischen 0 und 1. Genauso kann man sagen, jede Zahl, die zwischen 0 und 1 liegt, kann geschrieben werden als y/x. Dann ist x/y gr&#246;&#223;er als 1. Also gibt es zwischen 0 und 1 genauso viele rationale Zahlen wie zwischen 1 und unendlich.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich eine rationale Zahl habe und dazu eine ganze Zahl addiere, dann ist das auch wieder eine rationale Zahl. Also liegen zwischen 0 und 1 genauso viele Zahlen wie zwischen 1 und 2. Das sind genauso viele Zahlen wie zwischen 2 und 3 oder zwischen 3 und 4 oder zwischen 4 und 5 usw. Bis ins unendliche.</p>
<p style="text-align: justify;">Mengenvergleiche sind im unendlichen ziemlich problematisch. Trotzdem gibt es ein unendlich, da&#223; viel gr&#246;&#223;er ist. Es nennt sich &#252;berabz&#228;hlbar unendlich. Die irrationalen Zahlen haben diese Eigenschaft. Stellen Sie sich vor, man k&#246;nnte alle irrationalen Zahlen zwischen 0 und 1 z&#228;hlen. Dazu schreibt man einfach den unendlichen Dezimalbruch auf:</p>
<p style="text-align: justify;">0,<span style="background-color: #00ff00;">4</span>36<span style="background-color: #ff00ff;">5</span>813<span style="background-color: #ff0000;">4</span>618376437184768714758486184684384781743868734874376834…<br />
0,7<span style="background-color: #00ff00;">6</span><span style="background-color: #ff00ff;">7</span>351<span style="background-color: #ff0000;">7</span>3454351468756474768758487847578475878784787932898786787…<br />
0,4<span style="background-color: #ff00ff;">8</span><span style="background-color: #00ff00;">4</span>38<span style="background-color: #ff0000;">7</span>68348643764769843768738673867436847894389436848373484874…<br />
0,<span style="background-color: #ff00ff;">7</span>58<span style="background-color: #00ff00;">4</span><span style="background-color: #ff0000;">3</span>438743874783476437587583758379857486764376834768746743604…<br />
0,845<span style="background-color: #ff0000;">4</span><span style="background-color: #00ff00;">3</span>56<span style="background-color: #ff00ff;">3</span>458843758437843768437684768475847684768437684376834448…<br />
0,98<span style="background-color: #ff0000;">7</span>58<span style="background-color: #00ff00;">4</span><span style="background-color: #ff00ff;">3</span>5834583743876737683874684764386748776847643404034307643…<br />
0,4<span style="background-color: #ff0000;">8</span>734<span style="background-color: #ff00ff;">5</span><span style="background-color: #00ff00;">7</span>3476&#223;34674367346743764376848767644306497646795766746768…<br />
0,<span style="background-color: #ff0000;">3</span>769<span style="background-color: #ff00ff;">3</span>49<span style="background-color: #00ff00;">6</span>727695476957609558794879459689565467095876954879875497…<br />
0,75834764<span style="background-color: #00ff00;">7</span>64<span style="background-color: #ff00ff;">7</span>905<span style="background-color: #ff0000;">7</span>6674969547695586954879450780956458674557604965…<br />
0,460459789<span style="background-color: #00ff00;">8</span><span style="background-color: #ff00ff;">7</span>548<span style="background-color: #ff0000;">7</span>68457684576845768476874986867347684768776878648…<br />
0,653465765<span style="background-color: #ff00ff;">7</span><span style="background-color: #00ff00;">6</span>36<span style="background-color: #ff0000;">5</span>761366574351065437561657435035035634563456746575…<br />
0,16508165<span style="background-color: #ff00ff;">4</span>10<span style="background-color: #00ff00;">7</span><span style="background-color: #ff0000;">4</span>6574356145643654365356394593649561356456437567459…<br />
0,13410513453<span style="background-color: #ff0000;">6</span><span style="background-color: #00ff00;">5</span>46<span style="background-color: #ff00ff;">5</span>0456056405356475647516765345659354954054563054…<br />
0,3140243561<span style="background-color: #ff0000;">0</span>36<span style="background-color: #00ff00;">5</span><span style="background-color: #ff00ff;">3</span>47654365346571465734675430165736571353534564055…<br />
0,103581634<span style="background-color: #ff0000;">5</span>673<span style="background-color: #ff00ff;">4</span><span style="background-color: #00ff00;">6</span>51965419345601356456456943594569356363485435649…<br />
0,52354348<span style="background-color: #ff0000;">6</span>583<span style="background-color: #ff00ff;">4</span>64<span style="background-color: #00ff00;">0</span>8654368465284368436582436583468543568468243654…</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe hier in dieser Liste einige Ziffern in 3 verschiedenen Farben markiert. Aus jeder Zahl w&#228;hle ich eine Ziffer aus. W&#252;rde ich aus diesen Ziffern eine neu Zahl zusammensetzen, dann m&#252;&#223;te diese Zahl auch irgendwo in der Liste vorkommen. Hier meine 3 Beispiele:</p>
<p style="text-align: justify;">0,<span style="background-color: #00ff00;">4644347678675560</span>…<br />
0,<span style="background-color: #ff00ff;">7875353347774435</span>…<br />
0,<span style="background-color: #ff0000;">3874377465064577</span>…</p>
<p style="text-align: justify;">Jede dieser Zahlen enth&#228;lt von allen Zahlen der Liste eine Ziffer an der gleichen Stelle. Wenn ich aber diese Zahlen hernehme und an jeder Stelle die Ziffer ver&#228;ndere, dann kommt diese Zahl in der Liste nicht vor. Hier einige Beispiele f&#252;r gr&#252;n:</p>
<p style="text-align: justify;">0,<span style="background-color: #00ff00;">5755458789786671</span>…<br />
0,<span style="background-color: #00ff00;">5878804469809027</span>…<br />
0,<span style="background-color: #00ff00;">8860886444450389</span>…<br />
0,<span style="background-color: #00ff00;">3533236567564459</span>…<br />
0,<span style="background-color: #00ff00;">3210880887441003</span>…</p>
<p style="text-align: justify;">Keine dieser Zahlen taucht in der Liste auf. Ich kann unendlich viele Zahlen konstruieren, die in der Liste nicht vorkommen, denn ich habe an jeder Stelle 9 Auswahlm&#246;glichkeiten. Ich kann die unendliche Liste von Zahlen mit den neu gefundenen Zahlen kombinieren. Immer abwechselnd, mal eins aus der alten Liste, mal ein neues. Dieses Vorgehen kann ich bei jeder Farbe anwenden. Das hei&#223;t, bei jeder Strategie zur Erzeugung einer Zahl, die in der Liste vorkommen mu&#223;. Jedes Mal entstehen unendlich viele Zahlen, die in der Liste nicht vorkommen. Immer, wenn ich die neu gefundenen Zahlen an die Liste drangeh&#228;ngt habe, kann ich mit dem Verfahren von vorne anfangen und finde immer neue Zahlen, die in der Liste noch nicht vorkommen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Mengenvergleiche</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Sie haben sicher eine gewisse Ahnung, was ein Rand ist. Zum Beispiel ein Tellerrand. Er ist die Grenze zwischen dem Bereich Teller und au&#223;erhalb und ist ein Kreis. Der Rand k&#246;nnte aber auch etwas komplizierter aussehen. Wer ein gutes Schwert schmieden will, der faltet dieses Schwert. Der Stahl wird platt geschmiedet, dann zusammengefaltet und wieder platt geschmiedet, zusammengefaltet und platt geschmiedet. Dadurch entsteht eine sehr harte Struktur. Die Oberfl&#228;che des Stahls ist der Rand. Bei jedem Faltungsvorgang kommt ein Teil des Randes nach innen und das innere wird immer kleiner, so da&#223; das Schwert zum Schlu&#223; nur noch aus dem Rand des Stahls besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">So &#228;hnlich funktioniert das mit den rationalen Zahlen und den irrationalen Zahlen. Der Abstand zwischen rationalen Zahlen und irrationalen Zahlen ist so klein, da&#223; man in jedem beliebig kleinen Intervall gr&#246;&#223;er als 0 sowohl irrationale Zahlen, als auch rationale Zahlen findet. Der Rand der rationalen Zahlen besteht daher aus allen rationalen Zahlen und allen irrationalen Zahlen. Der Rand der irrationalen Zahlen besteht aus allen rationalen Zahlen und allen irrationalen Zahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Mathematik gibt es eine M&#246;glichkeit, unendliche Mengen miteinander zu vergleichen. Dazu mu&#223; man die Zahlen in einem bestimmten Bereich durch offene Gebiete &#252;berdecken. Das sind Gebiete, bei denen der Rand entfernt wurde. Zum Beispiel das Intervall zwischen den Zahlen 0 und 1, bei denen die 0 und die 1 entfernt wurden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich betrachte jetzt die rationalen Zahlen zwischen 0 und 1. Die kann man abz&#228;hlen. Die ersten Zahlen habe ich ja schon aufgeschrieben:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/abzaehlbar-3/" rel="attachment wp-att-921"><img class="aligncenter size-full wp-image-921" title="Abz&#228;hlbare rationale Zahlen zwischen 0 und 1." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/abzaehlbar.3.jpg" alt="F&#252;r eine Graphik zum Ma&#223; der abz&#228;hlbaren rationalen Zahlen habe ich die ersten Werte aufgelistet." width="529" height="63" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dies werde ich jetzt mit offenen Menge &#252;berdecken:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/abzaehlbar-4/" rel="attachment wp-att-924"><img class="aligncenter size-full wp-image-924" title="Die &#220;berdeckung einer abz&#228;hlbaren Menge durch offene Mengen." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/abzaehlbar.4.jpg" alt="Die abz&#228;hlbare Menge der rationalen Zahlen wird durch offene Mengen &#252;berdeckt, deren L&#228;nge immer kleiner wird. " width="1128" height="585" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die 1. Menge hat die L&#228;nge 0,5. Jede nachfolgende Menge hat eine L&#228;nge die halb so lang ist wie die vorhergehende. Diese Mengen &#252;berschneiden sich zum Teil. Ich kann es also nicht exakt berechnen. Aber ich kann es absch&#228;tzen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/abzaehlbar-5/" rel="attachment wp-att-925"><img class="aligncenter size-full wp-image-925" title="Formel f&#252;r den maximalen &#220;berdeckungsbereich der abz&#228;hlbaren rationalen Zahlen." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/abzaehlbar.5.jpg" alt="Mit Hilfe dieser Formel k&#246;nnen die &#220;berschneidungen der &#252;berdeckten Menge zwar nicht herausgerechnet werden, doch man kann eine obere Schranke berechnen." width="664" height="134" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich h&#228;tte aber auch ein beliebig kleines anderes Intervall f&#252;r die erste Menge nehmen k&#246;nnen, das beliebig nahe an 0 liegt. Zum Beispiel 0,5 tausendstel. Dann w&#228;re nur 1 tausendstel herausgekommen. Aus diesem Grund ist das Ma&#223; der rationalen Zahlen =0 und das Ma&#223; der irrationalen Zahlen =1. Nur weil die rationalen Zahlen abz&#228;hlbar sind, kann ich eine Berechnung mit Hilfe einer abz&#228;hlbaren Summenformel durchf&#252;hren und ein mathematisches Rechenergebnis herausbekommen, das beliebig nahe bei 0 liegt.</p>
<p style="text-align: justify;">&#220;berabz&#228;hlbar unendlich ist daher viel gr&#246;&#223;er als abz&#228;hlbar unendlich.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Polstellen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn man in der Mathematik Formeln verwendet, dann kann es manchmal passieren, da&#223; man sie durcheinander teilen mu&#223;. Weil in den Formeln bestimmte Werte =0 sein k&#246;nnen, mu&#223; man an dieser Stelle aufpassen. Denn wenn man durch 0 teilt, dann entsteht dabei unendlich. Eine solche Stelle nennt man Polstelle. Die Formel 1/x hat bei x=0 eine Polstelle. tan(x)=sin(x)/cos(x). Deshalb hat tan(x) &#252;berall dort, wo cos(x) eine 0-Stelle hat, eine Polstelle. Das Formelergebnis geht dann nach ∞.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man mit ∞ arbeitet, k&#246;nnen an dieser Stelle ganz merkw&#252;rdige Dinge passieren. So wie bei dieser Formel:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/pol-1/" rel="attachment wp-att-926"><img class="aligncenter size-full wp-image-926" title="Eine Formel mit einer Polstelle bei x=0." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Pol.1.jpg" alt="Diese Formel hat bei x=0 nicht nur eine Polstelle, sondern nimmt in der N&#228;he von 0 alle Zahlen zwischen - unendlich und + unendlich an und oszilliert zwischen diesen Zahlen unendlich Mal hin und her." width="159" height="99" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Formel ist ein Musterbeispiel f&#252;r B&#246;sartigkeit. Der cos ist eine periodische Funktion. Sie pendelt immer zwischen –1 bis +1. Geht x gegen 0, dann geht 1/x gegen ∞. Deshalb pendelt der cos unendlich mal zwischen –1 bis +1 hin und her. Da ich dieses Ergebnis auch noch durch x teile, nimmt F(x) in der N&#228;he von 0 alle Werte von –∞ bis +∞ an. Eine solche Funktion ist in der N&#228;he von 0 graphisch nicht mehr darstellbar.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/pol-2/" rel="attachment wp-att-927"><img class="aligncenter size-full wp-image-927" title="Die graphische Darstellung der Funktion F(x)." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Pol.2.jpg" alt="Die graphische Darstellung der Funktion F(x) scheint korrekt zu sein." width="1134" height="576" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In dieser Darstellung sieht es so aus, wie ich es beschrieben habe. Wenn ich in der Mitte aber eine Vergr&#246;&#223;erung durchf&#252;hre, dann sieht das Ergebnis so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/im-unendlichen/attachment/pol-3/" rel="attachment wp-att-928"><img class="aligncenter size-full wp-image-928" title="Eine Vergr&#246;&#223;erung der Funktion F(x) in der N&#228;he der 0." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Pol.3.jpg" alt="In der N&#228;he von 0 schwingt der cos so h&#228;ufig hin und her, da&#223; die einzelnen Schwingungen graphisch nicht mehr erfa&#223;t werden k&#246;nnen. Dadurch wird die Funktion nicht mehr korrekt dargestellt." width="1134" height="576" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe die horizontale Achse gestreckt, dadurch wurde das Bild auseinandergezogen. Die vertikale Achse wurde gestaucht. Jetzt sind die Schwingungen in der Mitte deutlicher. Die Kurve hat ganz merkw&#252;rdige Zacken. Sie sind mal kurz, mal lang. Der cos schwankt in diesem Bereich so h&#228;ufig hin und her, da&#223; ich nicht gen&#252;gend Berechnungspunkte habe, um die korrekte Schwingung anzeigen zu k&#246;nnen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Unendliche Physik</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Im unendlichen k&#246;nnen die verr&#252;cktesten Dinge passieren. Es ist deshalb immer problematisch die Erkenntnisse aus dem endlichen ins unendliche zu &#252;bertragen. Was im endlichen gilt, kann im unendlichen falsch sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Entropiegesetz lautet:</p>
<p style="text-align: justify;">In der praktischen Anwendung nimmt die Entropie immer zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Das hei&#223;t: Aus einem geordneten Zustand wird immer ein ungeordneter Zustand.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Begr&#252;ndung lautet: Die geordneten Zust&#228;nde sind statistisch gesehen so selten, da&#223; sie praktisch nicht vorkommen.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Praxis sieht das so aus, da&#223; unter Ausnutzung der Naturgesetze ein geordneter Zustand erzeugt wird, den man dann sich selbst &#252;berl&#228;&#223;t. Weil die Ordnung so selten ist, entsteht dabei Unordnung.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Gesetz darf man aber nicht aufs Universum anwenden. Ganz abgesehen davon, da&#223; man nicht k&#252;nstlich einen absolut geordneten Ausgangszustand erzeugen kann, wurden f&#252;r die praktische Anwendung s&#228;mtliche Ordnungszust&#228;nde als unwahrscheinlich aus dem System entfernt. Die Wahrscheinlichkeit ist aber gr&#246;&#223;er als 0, da&#223; so ein Zustand zuf&#228;llig entstehen kann. In Wirklichkeit pendelt die Entropie zwischen verschiedenen Ordnungszust&#228;nden hin und her, so da&#223; man im Universum eine andere Regel verwenden m&#252;&#223;te:</p>
<p style="text-align: justify;">Im Universum nimmt die Entropie genauso h&#228;ufig zu, wie sie abnimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir k&#246;nnen &#252;ber einen bestimmten Punkt hinaus keine Sterne mehr beobachten. Das bedeutet nicht, da&#223; das Universum dann zu Ende ist, sondern da&#223; die M&#246;glichkeiten, in die Ferne zu gucken, begrenzt ist. Das Licht breitet sich in allen Richtungen aus. Es kommt nicht nur zu uns. Also mu&#223; irgendwann eine so gro&#223;e Entfernung erreicht sein, bei der das Licht so schwach geworden ist, da&#223; selbst die Atome der empfindlichsten Me&#223;ger&#228;te nicht mehr durch das Licht beeinflu&#223;t werden. Aus diesem Grund sieht das Universum endlich aus. Aber es mu&#223; nicht endlich sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Was im unendlich Gro&#223;en gilt, gilt auch im unendlich Kleinen. Sind die Objekte zu klein, dann k&#246;nnen keine Massen mehr korrekt gemessen werden. Es gibt Elektronen, Protonen und Neutronen. Wenn ein Elektron mit einem Proton kollidiert und die Geschwindigkeit ist nicht zu gro&#223;, dann entsteht daraus ein Neutron. Sie sind die Bestandteile der Materie.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt aber auch Antimaterie. Das Gegenst&#252;ck zum Elektron ist das Positron, das Gegenst&#252;ck zum Proton ist das Antiproton und das Gegenst&#252;ck zum Neutron ist das Antineutron.</p>
<p style="text-align: justify;">Theoretisch zumindest (siehe Wikipedia: <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Elektron" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektron"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Elektron</span></a></span></span>, <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Proton" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Proton"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Proton</span></a></span></span>, <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Neutron" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Neutron"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Neutron</span></a></span></span>, <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Positron" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Positron"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Positron</span></a></span></span>, <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Antiproton" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antiproton"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Antiproton</span></a></span></span>, <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Antineutron" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Antineutron"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Antineutron</span></a></span></span>).</p>
<p style="text-align: justify;">Aber nach den Kollisionen im Teilchenbeschleuniger wurden sowohl Positronen gefunden als auch Antiprotonen. Man hat aber keine Antimaterie zusammensto&#223;en lassen. Daher k&#246;nnte die Realit&#228;t auch etwas anders aussehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was passiert, wenn sich nach einer Kollision ein Elektron mit einem Neutron vereinigt? K&#246;nnte man dieses Objekt von einem Antiproton unterscheiden?</p>
<p style="text-align: justify;">Man k&#246;nnte ja die Masse messen. Die Masse des Protons ist 1836,15267245 Mal so gro&#223; wie die Masse eines Elektrons. Das m&#252;&#223;te auch die Masse des Antiprotons sein. Ein Proton + 2 Elektronen m&#252;&#223;te dann die 1838,15267245 fache Masse wie ein Elektron haben. Die Zahlen werden auf 8 Stellen hinter dem Komma genau angegeben. Das sieht danach aus, als ob wir mit ungeheuer gro&#223;er Genauigkeit messen k&#246;nnten.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb habe ich im Internet nach Aussagen &#252;ber die Me&#223;ungenauigkeit der Protonenmasse nachgeschaut. Nach langer Suche fand ich auf einer Internetseite vom <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="PresseEcho" href="http://www.presseecho.de/de/platonakademie-82-tfz-spezial-zeit-theorie-bestimmt-protonenmasse-etwa-100mal-genauer-als-der-jugene-quarks-pm-19-dafuer-nicht-relevant-die-zwei-aussagen-der-einheitengleichung-relativistische-kontraktion-der-elementarlaenge.html"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">PresseEcho</span></a></span></span> folgenden Satz: „Moderne Messungen gehen indes ab der 2. oder gar 1. Stelle nach dem Komma auseinander.“ Auf Grund des Kontextes bedeutet das, da&#223; der Me&#223;fehler in der Gr&#246;&#223;enordnung von 1% liegt. Das bedeutet, da&#223; die Me&#223;genauigkeit nicht ausreicht, um die Masse eines Neutrons + Elektron von der Antiprotonenmasse zu unterscheiden. Das kann also mit einem Antiproton verwechselt werden. Der Me&#223;fehler mu&#223; kleiner als 0,02% sein, um diese beiden Sachen voneinander unterscheiden zu k&#246;nnen. Wenn sich jetzt noch ein Positron mit dem Neutron und dem Elektron kollidiert, dann erh&#228;lt man ein Objekt mit der 1839,15267245 fache Masse eines Elektrons. Das k&#246;nnte man auch nicht von der Masse eines Neutrons unterscheiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht k&#246;nnte man das ganze Atom nur aus Elektronen und Positronen zusammensetzen. Der Atomkern besteht dann aus einer riesigen Ansammlung von Elektronen-Positronen-Paaren, die ladungsneutral sind, von denen sich einige Elektronen an der Oberfl&#228;che abgespalten haben, die den Atomkern umkreisen. Sind wir &#252;berhaupt in der Lage, den Unterschied zwischen dieser M&#246;glichkeit und der offiziellen Theorie me&#223;technisch zu erfassen?</p>
<p style="text-align: justify;">Theorien im Unendlichen sind immer ein Problem, da irgendwann die experimentelle &#220;berpr&#252;fbarkeit nicht mehr funktioniert. Mit mathematischen Formeln kann man alles M&#246;gliche berechnen. Auch jede Menge Unsinn. Die Widerspruchsfreiheit einer Theorie sagt nur aus, da&#223; eine Physik m&#246;glich ist, bei der diese Theorie gilt. Aber man kann sie nicht beweisen. Theorien im unendlichen sind daher reine Religion und haben nichts mehr mit Wissenschaft zu tun.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Die Lichtwelle</title>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2012 02:54:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Inertialsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Überlagerung]]></category>
		<category><![CDATA[Welle]]></category>

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		<description><![CDATA[Licht ist das genaueste Me&#223;instrument, welches wir kennen. Das ist auch der Grund, warum die Relativit&#228;tstheorie rund um die Eigenschaften des Lichts aufgebaut wurde. Die Lichtgeschwindigkeit wurde zur Eichung verwendet. Die Lichtgeschwindigkeit ist in allen Inertialsystemen gleich. Die Formeln der Relativit&#228;tstheorie best&#228;tigen das perfekt. Aber vor ein paar Wochen kam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Licht ist das genaueste Me&#223;instrument, welches wir kennen. Das ist auch der Grund, warum die Relativit&#228;tstheorie rund um die Eigenschaften des Lichts aufgebaut wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Lichtgeschwindigkeit wurde zur Eichung verwendet. Die Lichtgeschwindigkeit ist in allen Inertialsystemen gleich. Die Formeln der Relativit&#228;tstheorie best&#228;tigen das perfekt.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber vor ein paar Wochen kam mir ein eigenartiger Gedanke.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Eigenschaften des Lichts tauchen an irgendeiner Stelle auf. Die Lichtgeschwindigkeit, die Frequenz, der Aberrationswinkel, die Energie, die Masse, Lichtteilchen als &#220;berlagerung von Wellen. Aber die Beschreibung der Welle habe ich noch nie gesehen. Wieso?</p>
<p style="text-align: justify;">K&#246;nnte die Wellenform problematisch werden, wenn die relative Gleichzeitigkeit bei der Wellenform beachtet wird?</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grunde habe ich angefangen nachzurechnen. Die Formeln finden Sie in der PDF-Datei bei den <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Erg&#228;nzungen" href="http://www.paradoxe-systeme.de/ergaenzungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Erg&#228;nzungen</span></a></span></span>. Ich habe in I<sup>0</sup> eine einfache Beschreibung einer Lichtwelle aufgeschrieben und diese Lichtwelle in verschiedene Inertialsysteme &#252;bersetzt. Ich habe eine Sinus-Funktion verwendet mit 2 freien Parametern. Einer Amplitude und einer Frequenz.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Licht sollte in verschiedene Richtungen ausgestrahlt werden k&#246;nnen. Daf&#252;r habe ich einen Winkel definiert. In der einen Richtung bewegt sich I<sup>n</sup> in I<sup>0</sup> und in der anderen Richtung bewegt sich das Licht.</p>
<p style="text-align: justify;">Zum antesten, und um einfachere Formeln zu bekommen, habe ich die Geschwindigkeit von I<sup>n</sup> in I<sup>0</sup> so festgelegt, da&#223; sich das Licht in I<sup>n</sup> senkrecht zur Bewegungsrichtung von I<sup>0</sup> in I<sup>n</sup> bewegt. Um die Welle beschreiben zu k&#246;nnen, mu&#223;te f&#252;r jeden Punkt der Welle der gleiche Zeitpunkt gew&#228;hlt werden. Dann habe ich mir die Wellenform f&#252;r einige Beispiele angesehen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/lichtwelle/attachment/wellen-1/" rel="attachment wp-att-900"><img class="aligncenter size-full wp-image-900" title="Die Lage der Lichtwelle relativ zur Bewegungsrichtung des Lichts." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Wellen.1.jpg" alt="Die Welle bewegt sich hoizontal, aner die Lage der Welle kann in eine andere Richtung gehen." width="599" height="436" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das sind die Lichtwellen in verschiedenen Inertialsystemen, die sich mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten bewegen. Dabei bewegt sich die Welle in Richtung der horizontalen Achse. Das Inertialsystem, in dem die gelbe Welle ist, hat die h&#246;chste Geschwindigkeit und das Inertialsystem mit der schwarzen Welle bewegt sich am langsamsten.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann hier deutlich erkennen, da&#223; die Lage der Wellenform in eine andere Richtung zeigt als die Richtung, in die sich das Licht bewegt. Diesen Effekt konnte man in der Natur beobachten. Wenn man mit dem Fernrohr das Licht einer entfernten Sonne betrachtet, dann zeigt das Fernrohr in die falsche Richtung, wenn sich der Beobachter bewegt. Die Ver&#228;nderung des Einstellungswinkels des Fernrohrs nennt man Aberrationswinkel. Das ist ein anerkanntes optisches Ph&#228;nomen. Was auch schon vor der Relativit&#228;tstheorie beobachtet wurde. Der Winkel zwischen diesen beiden Richtungen ist der Aberrationswinkel.</p>
<p style="text-align: justify;">In dieser Lage kann man allerdings die Wellenform schlecht erkennen. Deshalb habe ich eine r&#228;umliche Drehung in I<sup>n</sup> durchgef&#252;hrt, so da&#223; die Welle parallel zur y-Achse liegt. In der Graphik ist das die horizontale Richtung:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/lichtwelle/attachment/wellen-2/" rel="attachment wp-att-901"><img class="aligncenter size-full wp-image-901" title="Wellenform bei einer gro&#223;en Amplitude" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Wellen.2.jpg" alt="In bewegten Inertialsystemen kann die Wellenform zur Seite gekippt sein. Die Lichtwelle schwingt nicht nur senkrecht zur Wellenlage, sondern auch parallel zur Wellenlage." width="589" height="445" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Geschwindigkeit des Inertialsystems v<sup>0n</sup>=cos(φ<sup>0</sup>)*c wurde variiert, indem einige Winkel vorgegeben wurden. Deshalb auch die krummen Zahlen in der Legende der Graphik.</p>
<p style="text-align: justify;">Das sind die verschiedenen Wellenformen, die dabei herausgekommen sind. Diese Welle schwingt nicht nur senkrecht zur Lage der Welle, sondern auch parallel zur Lage der Welle. Die Geschwindigkeit des Inertialsystems, in dem die gelbe Welle liegt, ist nahe bei 0 und sieht daher normal aus. Je gr&#246;&#223;er die Geschwindigkeiten der Inertialsysteme werden, desto mehr wird die Welle verzerrt.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Beispiel ist die Amplitude genau so gro&#223; wie die Wellenl&#228;nge. Deshalb habe ich mal die perfekte Sinus-Schwingung als Welle genommen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/lichtwelle/attachment/wellen-3/" rel="attachment wp-att-902"><img class="aligncenter size-full wp-image-902" title="Wellen mit kleiner Amplitude" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Wellen.3.jpg" alt="Ist die Amplitude der Lichtwelle klein, dann ist die Schwingung parallel zur Wellenform auch bei hohen Geschwindigkeiten nicht mehr sichtbar. Man erkennt nur noch, da&#223; bei hohen Geschwindigkeiten die Amplitude kleiner und die Wellenl&#228;nge gr&#246;&#223;er  wird." width="589" height="445" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Je gr&#246;&#223;er die Geschwindigkeit des Inertialsystems wird, desto l&#228;nger wird die Wellenl&#228;nge und desto kleiner wird die Amplitude des Lichts.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann sich nat&#252;rlich auch die &#220;berlagerung der Lichtwellen betrachten:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/lichtwelle/attachment/wellen-4/" rel="attachment wp-att-903"><img class="aligncenter size-full wp-image-903" title="Die &#220;berlagerung von Lichtwellen" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Wellen.4.jpg" alt="Bei der &#220;berlagerung von Lichtwellen verschiedener Frequenzen kann man an der Wellenform sehen, da&#223; die Werte in einer gewissen Schieflage addiert werden m&#252;ssen." width="650" height="491" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Diese Wellen werden in einem Inertialsystem betrachtet, welches sich mit 90% der Lichtgeschwindigkeit in I<sup>0</sup> bewegt. Der Winkel zwischen der Bewegungsrichtung von I<sup>n</sup> in I<sup>0</sup> und der Richtung des Lichts ist 90°. In der &#220;berlagerung tauchen auch hier wieder r&#252;ckl&#228;ufige Wellenformen auf.</p>
<p style="text-align: justify;">In den Formeln kann man einen interessanten Effekt feststellen. Die Wellenform schwingt immer senkrecht zur Bewegungsrichtung des Inertialsystems, aber nicht senkrecht zur Ruhelage der Welle.</p>
<p style="text-align: justify;">Geht man nach der Wellenform, dann gibt es eine longitudinale Schwingung und eine transversale Schwingung. Geht man nach der Bewegungsrichtung der Welle, dann gibt es nur eine transversale Schwingung der Welle. Licht ist eine Wellenform, in der nur reine transversale Wellen entstehen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Kann man die Lichtwelle messen?</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Weil die Lichtwelle von bewegten Lichtquellen in eine andere Richtung zeigen k&#246;nnen als die Bewegungsrichtung des Lichts, entsteht ein Problem. Man mi&#223;t immer nur Ausschnitte aus einem Lichtb&#252;ndel:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/lichtwelle/attachment/wellen-5/" rel="attachment wp-att-904"><img class="aligncenter size-full wp-image-904" title="Ein Lichtb&#252;ndel in einem sehr schnellen Inetialsystem. Schwingungen k&#246;nnen nicht mehr gemessen werden." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Wellen.5.jpg" alt="Das Licht bewegt sich in der horizontalen Richtung. Jedes Me&#223;instrument kann nur einen horizontalen Ausschnitt aus einem Wellenb&#252;ndel messen. Zum Beispiel ein Ausschnitt zwischen 2 horizontalen Linien. Ist die Geschwindigkeit des Inertialsystems zu gro&#223;, dann ist die Schwingung der Lichtwelle nicht mehr me&#223;bar." width="583" height="424" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe hier jedes Mal die gleiche Welle, nur der Startpunkt der Welle ist zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Das, was man mit einem Me&#223;instument messen w&#252;rde, ist das Licht, da&#223; in einer Me&#223;apparatur eingefangen wird, dessen Me&#223;&#246;ffnung genau in die Bewegungsrichtung des Lichts zeigt. Zum Beispiel zwischen 2 horizontalen Linien. Wenn man nur eine Welle h&#228;tte k&#246;nnte man bei keiner Messung eine Welle erkennen.</p>
<p style="text-align: justify;">Man mi&#223;t nicht die Lichtwelle, sondern schiefe Querschnitte aus Lichtb&#252;ndeln, wobei jeder einzelne Lichtstrahl unterschiedliche Frequenzen haben kann. Und das Ergebnis nennt man dann Lichtteilchen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe hier eine hohe Geschwindigkeit betrachtet. Jetzt kommt dieselbe Situation bei kleineren Geschwindigkeiten:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/lichtwelle/attachment/wellen-6/" rel="attachment wp-att-905"><img class="aligncenter size-full wp-image-905" title="Das Wellenb&#252;ndel bei kleinen Geschwindigkeiten des Inertialsystems." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/05/Wellen.6.jpg" alt="Wenn die Geschwindigkeit des Inertialsystems nicht zu gro&#223; ist, dann kann die Schwingung des Wellenb&#252;ndels gemessen werden." width="583" height="424" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Auch hier w&#252;rde man Lichtb&#252;ndel messen, aber die werden &#252;berlagert durch echte Wellen f&#252;r einen kurzen Augenblick.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Photon soll ein Lichtteilchen sein. Die Energie wird durch die Frequenz festgelegt. Die Frequenz des Photons kann man wunderbar &#252;bersetzen. Eigentlich m&#252;&#223;te das Photon auch noch in Abh&#228;ngigkeit der Lage der Wellenform beschrieben werden. Sonst kann die Beschreibung des Photons nicht von einem Inertialsystem in ein anderes &#252;bersetzt werden, da ein anderer Querschnitt aus dem Wellenb&#252;ndel verwendet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>K&#246;nnen Lichtteilchen zusammensto&#223;en?</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Apr 2012 01:57:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtteilchen]]></category>
		<category><![CDATA[Masse]]></category>
		<category><![CDATA[Photonen]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn man an die Urknall-Theorie glaubt, dann ist das Universum in einer gewaltigen Explosion entstanden. Siehe Wikipedia. Die Quantentheorie und die allgemeine Relativit&#228;tstheorie haben Voraussetzungen, die direkt nach dem Urknall nicht erf&#252;llt waren. Sie eignen sich erst f&#252;r eine Beschreibung, die deutlich mehr als eine Plankzeit – ungef&#228;hr 5,391*10-44 s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn man an die Urknall-Theorie glaubt, dann ist das Universum in einer gewaltigen Explosion entstanden. Siehe <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Urknall"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Wikipedia</span></a></span></span>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Quantentheorie und die allgemeine Relativit&#228;tstheorie haben Voraussetzungen, die direkt nach dem Urknall nicht erf&#252;llt waren. Sie eignen sich erst f&#252;r eine Beschreibung, die deutlich mehr als eine Plankzeit – ungef&#228;hr 5,391*10<sup>-44</sup> s – zur&#252;ckliegt. Die Plankzeit beschreibt das kleinstm&#246;gliche Zeitintervall, f&#252;r das die bekannten Gesetze der Physik g&#252;ltig sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Die allgemeine Relativit&#228;tstheorie ist mit der Quantenphysik nicht zu vereinbaren. Deshalb kann sie in der fr&#252;hen Phase bei sehr hohen Temperaturen nur eingeschr&#228;nkt verwendet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">W&#228;hrend der primordalen Nukleosynthese entstehen die Atomkerne im fr&#252;hen Universum. Sie dauert von 10<sup>-30</sup> s bis 3 min nach dem Urknall. In dieser Zeit sank die Temperatur von 10<sup>25</sup> K so weit herab, da&#223; die Kernfusion zum Erliegen kam, war aber immer noch so hoch, da&#223; die Materie nur als Plasma vorlag.</p>
<p style="text-align: justify;">In dieser Zeit mu&#223; aus Energie Materie geworden sein. Funktioniert das?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Autoren haben sich ein tolles Hintert&#252;rchen aufgelassen. F&#252;hrt die Theorie zu einem Widerspruch, dann liegt das Problem nicht bei der Urknalltheorie, sondern der Fehler liegt bei der Relativit&#228;tstheorie. So lange die Relativit&#228;tstheorie die richtigen Ergebnisse produziert, kann man sie verwenden, sonst nicht. Mit einer solchen Vorgehensweise kann man jede unsinnige Theorie unwiderlegbar machen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Kollision des Lichts</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Damit aus Strahlung Materie werden kann, mu&#223; zumindest die theoretische M&#246;glichkeit bestehen, da&#223; Licht zusammensto&#223;en kann und sich dabei Materie bildet.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe schon im Blogartikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Die Masse in der Relativit&#228;tstheorie" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Die Masse in der Relativit&#228;tstheorie</span></a></span></span>“ gezeigt, da&#223; die Formel f&#252;r den unelastischen Sto&#223; zwar funktioniert, aber die Materiezusammensetzung nicht korrekt ist. Auch in anderen Blogartikeln habe ich auf Fehler der relativistischen Impulserhaltung hingewiesen. Aber f&#252;r diesen Artikel werde ich jetzt so tun, als ob der Impulserhaltungssatz korrekt w&#228;re. Zumindest ist er das in dem Inertialsystem, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Lichtstrahlen miteinander kollidieren, dann hat man es mit einem Spezialfall zu tun. Die Lichtgeschwindigkeit ist in allen Inertialsystemen gleich. Nur die Richtung &#228;ndert sich.</p>
<p style="text-align: justify;">Das hat f&#252;r die Impulserhaltung gewisse Nachteile. Es gibt kein Inertialsystem, in dem das Licht ruht. Nach einer Interpretation der Relativit&#228;tstheorie wird die Masse eines Objektes umso gr&#246;&#223;er, je h&#246;her die Geschwindigkeit des Objektes ist. Sie w&#252;rde unendlich werden, wenn das Objekt die Lichtgeschwindigkeit erreicht. Die Lichtteilchen, die zusammensto&#223;en, d&#252;rfen nur eine endliche Masse besitzen. Dann w&#228;re die Ruhemasse =0.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man unter diesen Bedingungen eine &#220;bersetzung der Masse von einem Inertialsystem in ein anderes durchf&#252;hrt, dann mu&#223; man die Masse durch 0 teilen und anschlie&#223;end mit 0 mulitiplizieren. Dann k&#246;nnte man denken, die kann man doch gegeneinander k&#252;rzen. Also bleibt die Masse gleich, wenn der Beobachter das Inertialsystem wechselt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe es einfach mal nachgerechnet. Die Berechnungen finden Sie bei den <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Erg&#228;nzungen" href="http://www.paradoxe-systeme.de/ergaenzungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Erg&#228;nzungen</span></a></span></span>.</p>
<p style="text-align: justify;">In I<sup>0</sup> treffen 2 gleiche Lichtsignale aufeinander, die aus entgegengesetzten Richtungen aufeinander sto&#223;en. Nach der Kollision entsteht ein Objekt, da&#223; sich in I<sup>0</sup> in Ruhe befindet. Der Winkel zwischen der x-Koordinatenachse und der Bewegungsrichtung eines Obekts betr&#228;gt φ<sup>0</sup>.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zuordnung der Masse ist einfach. Nach der Kollision befindet sich das Objekt in Ruhe, beide Lichtteilchen haben die gleiche Geschwindigkeit und m&#252;ssen daher die gleiche Masse haben: m(L<sub>1</sub>)=m(L<sub>2</sub>), m(O)=m(L<sub>1</sub>)+m(L<sub>2</sub>).</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich einen Inertialsystemwechsel in x-Richtung des Koordinatensystems durchf&#252;hre, dann bekommt man Nebenbedingungen f&#252;r das System, die erf&#252;llt werden m&#252;ssen. Diese Nebenbedingungen funktionieren nur dann, wenn die Massen =0 sind oder wenn I<sup>n</sup>=I<sup>0</sup> ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann hat Licht nicht nur eine Ruhemasse, die =0 ist, sondern auch eine bewegte Masse, die =0 ist. Dann kann Licht nicht kollidieren und dabei Materie bilden, denn diese Materie h&#228;tte ebenfalls die Masse m(O)=0.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Wenn unendlich ins Spiel kommt</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Dieses Ph&#228;nomen taucht auf, weil unendlich ins Spiel kommt. Wenn man durch 0 teilen mu&#223;, dann entsteht unendlich und man darf 0 nicht gegen 0 k&#252;rzen. Man kann auch mathematisch keinen Grenz&#252;bergang zur Lichtgeschwindigkeit durchf&#252;hren, da die Lichtgeschwindigkeit in jedem Inertialsystem gleich ist, w&#252;rde bei jedem Grenz&#252;bergang immer die Lichtgeschwindigkeit fehlen, um die Lichtgeschwindigkeit zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb mu&#223; man an dieser Stelle ganz anders vorgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Masse des Objekts nach der Kollision kann beim Inertialsystemwechsel korrekt berechnet werden. Auch die Bahndaten der Lichtstrahlen k&#246;nnen korrekt &#252;bersetzt werden. Aus den Bahndaten und der Masse des Objektes nach der Kollision kann die Masse der Lichtteilchen korrekt berechnet werden. Dabei kann man erkennen, da&#223; sich die Masse der Lichtteilchen ver&#228;ndern mu&#223;, wenn die Lichtteilchen aus unterschiedlichen Inertialsystemen beobachtet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Welche Ver&#228;nderung gibt es? Die Frequenz des Lichts ver&#228;ndert sich. Also habe ich die Wellenl&#228;nge &#252;bersetzt und einen &#220;bersetzungsparameter durch die Massen ausgedr&#252;ckt. Dabei kam dann folgendes Ergebnis heraus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/lichtteilchen/attachment/formel-welle-1/" rel="attachment wp-att-885"><img class="aligncenter size-full wp-image-885" title="Die Massenabh&#228;ngigkeit der Wellenl&#228;nge" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Formel.Welle_.1.jpg" alt="Das Massenverh&#228;ltnis 2-er Welle nach einem Zusammensto&#223; bei einem Inertialsystemwechsel." width="969" height="197" /></a>Es gibt zwar einen Zusammenhang zwischen der Wellenl&#228;nge des Lichts und der Masse, aber auch in diesem Fall gilt: Die Masse ist richtungsabh&#228;ngig, denn nur in Bewegungsrichtung wird die Wellenl&#228;nge mit w<sup>0n</sup> multipliziert.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Strahlungsenergie</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Es ist problematisch, anzunehmen, da&#223; Licht eine Masse hat. Aber Licht hat Energie. Wenn man annimmt, da&#223; E=m*c<sup>2</sup> ist, dann kann man diese Masse umwandeln und bekommt die Strahlungsenergie.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies war nur eine hypothetische Berechnung &#252;ber ein physikalisches Ph&#228;nomen, was in der Realit&#228;t vielleicht gar nicht existiert. Deshalb ist eine fehlerhafte L&#246;sung keine Widerlegung einer relativistischen Eigenschaft.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe die Berechnung aber trotzdem durchgef&#252;hrt, weil die Strahlungsenergie mit der Frequenz verkn&#252;pft wird. Schauen Sie bei <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="wikipedia" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Strahlungsenergie"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Wikipedia</span></a></span></span> nach. Dort findet sich die Formel f&#252;r die Strahlungsenergie: E=h*f, wobei h das plancksche Wirkungsquantum ist und f die Frequenz des Lichts.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Frequenz ist die Anzahl der Schwingungen pro Zeit. Dann ist die Frequenz die Lichtgeschwindigkeit geteilt durch die Wellenl&#228;nge. Das ist nicht ganz exakt, sondern nur eine N&#228;herungsl&#246;sung, denn man mu&#223; noch den Aberrationswinkel beachten. Die Lichtwelle zeigt nicht exakt in die Richtung, in der sich das Licht bewegt. Wenn ich mich in x-Richtung bewege und das Licht kommt aus der y-Richtung und mu&#223; ein Fernglas durchdringen, dann mu&#223; das Fernglas leicht schr&#228;g gestellt werden, da das Licht f&#252;r den Durchgang durch das Fernglas eine gewisse Zeit ben&#246;tigt, w&#228;hrend ich mich in x-Richtung bewege. Diese Winkelverstellung nennt sich Aberrationswinkel.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Ph&#228;nomen wurde durch Sternenbeobachtungen best&#228;tigt, denn die Erde umkreist die Sonne und je nachdem, in welche Richtung sich die Erde bewegt, m&#252;ssen die Fernrohre verdreht werden.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Photonen im Schwerkraftfeld</em></h3>
<p style="text-align: justify;">In der allgemeinen Relativit&#228;tstheorie, wird die Zeit mit der Gravitation verkn&#252;pft. Je gr&#246;&#223;er die Schwekraft, desto langsamer l&#228;uft die Uhr. Beim Photon h&#228;ngt die Energie nur von der Frequenz ab. Die Frequenz eines Lichtsignals kann aber nicht ver&#228;ndert werden. Da die Zeit in einem h&#246;heren Gravitationsfeld langsamer verl&#228;uft, nimmt die Energie zu.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ganze kann ich mir nat&#252;rlich auch auf der Kreisscheibe betrachten, wie ich das schon in meinem Blog-Artikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Die Zeit der Atomuhr" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/zeit-atomuhr/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Die Zeit der Atomuhr</span></a></span></span>“ beschrieben habe:</p>
<p style="text-align: justify;">Betrachten Sie sich die Kreisscheibe:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/zeit-atomuhr/attachment/kreisscheibe/" rel="attachment wp-att-746"><img class="aligncenter size-full wp-image-746" title="Die Geschwindigkeit einer Uhr auf einer rotierenden Kreisscheibe." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Kreisscheibe.jpg" alt="Die Geschwindigkeit einer Uhr auf einer rotierenden Kreisscheibe h&#228;ngt davon ab, wie weit die Uhr von der Rotationsachse entfernt ist." width="343" height="346" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn auf der Kreisscheibe auf jedem Kreis eine Uhr steht, dann kennzeichnen die Pfeile die Geschwindigkeiten der Uhren auf der Kreisscheibe. W&#228;hrend sich die Scheibe dreht, bleiben die Uhren relativ zueinander an der gleichen Stelle. Deshalb wird auf der Kreisscheibe die Geschwindigkeit 2-er Uhren direkt miteinander verglichen. Ohne relative Gleichzeitigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Dadurch gibt es einen direkten Zeitvergleich in dem Inertialsystem, in dem der Rotationsk&#246;rper bis auf Rotation ruht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das gilt nat&#252;rlich auch in jedem anderen Inertialsystem, aber dort pendeln die Geschwindigkeiten der Uhren zwischen 2 verschiedenen Werten.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Uhren, die sich in einem Inertialsystem mit unterschiedlicher Geschwindigkeit bewegen auch unterschiedlich schnell gehen, gibt es einen interessanten Effekt. Je gr&#246;&#223;er der Abstand zum Mittelpunkt, desto langsamer geht die Uhr.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch die Zentrifugalbeschleunigung meint man, einer Gravitation ausgesetzt zu sein. Aber das Photon ist dieser Gravitation nicht ausgesetzt. Die Energie des Photons ist dann keine Eigenschaft des Photons, sondern der Art und Weise, wie ich die Zeit messe.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Unterlichtgeschwindigkeit</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Das Photon hat eine Energie und aus der Energie wird auch die Masse berechnet. In einem Gravitationsfeld pa&#223;t sich die Energie den ver&#228;nderten Zeitbedingungen an. Auch die Masse des Photons nimmt zu, weil sie mit der Frequenz zusammenh&#228;ngt. Bei Lichtgeschwindigkeit ist die Masse nicht unendlich. M&#252;&#223;te die Energie nicht kleiner werden, wenn sich die Lichtgeschwindigkeit ver&#228;ndert? Wenn es nach den Masse- und Energie-Formeln geht, dann m&#252;&#223;te gelten:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/lichtteilchen/attachment/formel-welle-2/" rel="attachment wp-att-886"><img class="aligncenter size-full wp-image-886" title="Formel f&#252;r die Ver&#228;nderung der Energie und der Masse." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Formel.Welle_.2.jpg" alt="" width="426" height="134" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Da die Lichtteilchen eine Ruhemasse =0 haben, mu&#223; auch jede bewegte Masse, so lange das Lichtteilchen langsamer als die Lichtgeschwindigkeit ist, ebenfalls =0 sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Lichtteilchen eine Ruheenergie =0 haben, mu&#223; auch jede bewegte Energie, so lange das Lichtteilchen langsamer als die Lichtgeschwindigkeit ist, ebenfalls =0 sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Lichtgeschwindigkeit darf nie unterschritten werden, oder das Konzept funktioniert nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist, wenn Licht nicht durchs Vakuum geht? Im Wasser hat das Licht nur etwa <sup>3</sup>/<sub>4</sub> der Lichtgeschwindigkeit des Vakuums. Soll ich jetzt die Energie des Lichts auf 0 setzen?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich k&#246;nnte nat&#252;rlich den selben Trick wie bei der Gravitation verwenden. Ich nehme hypothetisch an, da&#223; sich das Licht im Wasser ebenfalls mit der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum bewegt. Dazu mu&#223; das Licht schneller werden, also mu&#223; ich die Zeit verlangsamen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ist das sinnvoll?</p>
<p style="text-align: justify;">Egal, durch welche Materie das Licht geht, ich mu&#223; immer ein neues Gleichzeitigkeitssystem aufbauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch die Naturgesetze m&#252;&#223;ten sich dieser Situation anpassen. Wenn das Licht durchs Wasser geht, mu&#223; die Masse eines Objekts unendlich werden, wenn das Objekt die Lichtgeschwindigkeit des Wassers erreicht. Also bei <sup>3</sup>/<sub>4</sub> der Lichtgeschwindigkeit des Vakuums.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn das Licht durchs Vakuum geht, dann wird die Masse erst dann unendlich, wenn das Objekt die Lichtgeschwindigkeit des Vakuums erreicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt also ein Problem. Entweder man mu&#223; die Masse- und Energiegesetze des Lichts oder der Materie aufgeben. Beide k&#246;nnen nicht gleichzeitig funktionieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Masse- und Energiegesetze des Lichts wurden im unendlichen der Materie definiert. Es kann immer nur ein unendlich geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Materie und Licht passen in ihren physikalischen Eigenschaften nicht zusammen. Deshalb darf man die Physik der Materie nicht am Licht orientieren. Wie wenig das funktioniert, habe ich schon in einigen Artikeln gezeigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Die Wetten sind er&#246;ffnet</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 23:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[AMI-Code]]></category>
		<category><![CDATA[Binary-Code]]></category>
		<category><![CDATA[Trade]]></category>
		<category><![CDATA[Wette]]></category>

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		<description><![CDATA[In dem Blogartikel „Geld verdienen im Internet. – Warum die meisten im Internet scheitern.“ habe ich unter anderem vom AMI-Code berichtet. Lang, lang ist&#8217;s her. Dort sollte f&#252;r ein wahnsinnig tolles Produkt geworben werden, das niemand kennt. Die Leute hatten sich das Ziel gesetzt, in der Pre-Launch-Phase, bevor das 1. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In dem Blogartikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Geld verdienen im Internet. - Warum die meisten im Internet scheitern." href="http://www.paradoxe-systeme.de/internet/geld-verdienen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Geld verdienen im Internet. – Warum die meisten im Internet scheitern.</span></a></span></span>“ habe ich unter anderem vom AMI-Code berichtet. Lang, lang ist&#8217;s her. Dort sollte f&#252;r ein wahnsinnig tolles Produkt geworben werden, das niemand kennt. Die Leute hatten sich das Ziel gesetzt, in der Pre-Launch-Phase, bevor das 1. Produkt bekannt gegeben wird, 600.000 Interessenten zu finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses 1. Produkt ging am 3.4.2012 an den Start. Bis dahin wurden exakt 537.138 Mitglieder registriert. In dieser Zeit wurden &#252;ber 386.000 € Provisionen ausgesch&#252;ttet. Im Durchschnitt sind das nur 0,72 €/Mitglied. Bei der 1. Auszahlung wurden diejenigen ausgezahlt, die mindestens 10 € Provision verdient hatten. Sp&#228;ter sollte die Grenze auf 50 € hochgesetzt werden. Unter diesen Bedingungen kann es nur sehr wenige Mitglieder gegeben haben, die &#252;berhaupt eine Provision bekommen haben. Ich habe schon in meinem Blogartikel prophezeit, da&#223; man mindestens 9.000.000 Mitglieder braucht, wenn man am 25.8.2011 – es gab zu diesem Zeitpunkt ca. 50.000 Mitglieder – eine realistische Chance auf eine Auszahlung der Provision bekommt, wenn man an diesem Tage gerade als neues Mitglied angefangen hat. Dazu h&#228;tte man fast die 17-fache Anzahl an Mitgliedern ben&#246;tigt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die meisten Menschen k&#246;nnen also nur hoffen, da&#223; der AMI-Code ein gutes Produkt ist, denn sonst hat sich der ganze Werbeaufwand, den man aus eigener Tasche bezahlen mu&#223; oder in den man viel Zeit investieren mu&#223;, nicht gelohnt.</p>
<p style="text-align: justify;">Und was ist das erste Produkt? Der Binary-Code.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Einkommensm&#246;glichkeiten</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Auf Grund der in der Pre-Launch-Phase aufgebauten Struktur mit Hilfe von Spillover wurden mir in der 1. Stufe 3 Mitglieder, in der 2. Stufe 2 Mitglieder, in der 3. Stufe 1 Mitglied und in der 4. Stufe 3 Mitglieder zugeordnet. F&#252;r diese 9 Mitglieder wurde mir ein potentieller Provisionsanspruch von 81 € berechnet. Den erhalte ich allerdings nur als aktives Mitglied. Dazu mu&#223; ich entweder 97 € bezahlen, oder auf Grund meiner Mitgliedschaft w&#228;hrend der Pre-Launch-Phase kann ich bis zum 13.4.2012 (Letzte Woche Freitag) bei einem Broker ein Konto er&#246;ffnen und mindestens 100 € einzahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bekomme also Provision, wenn ich entweder ohne Gegenleistung Geld einzahle, oder bei einem Broker ein Konto er&#246;ffne, um auf dem Aktienmarkt zu wetten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer eine gute Position in der Matrix hat, wird sich vielleicht leicht zu Zahlungen provozieren lassen, da ein hoher potentieller Provisionsanspruch berechnet wird. Aber wenn der potentielle Provisionsanspruch kleiner als die Kosten f&#252;r die aktive Mitgliedschaft sind, warum sollte man dann diese Kosten bezahlen? Daraus wird ja erst der Provisionsanspruch ermittelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber vielleicht gibt es ja doch genug Gl&#252;cksritter, die sich vom Konzept des Binary-Codes auf dem Aktienmarkt &#252;berzeugen lassen. Deshalb erkl&#228;re ich ihnen kurz, wie der Binary-Code funktioniert.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der Binary-Code</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Im Binary-Code wird auf fallende oder ansteigende Kurse auf dem Aktienmarkt gewettet, indem man darauf wettet, ob der Kurs in der n&#228;chsten Stunde h&#246;her oder niedriger ist. Diese Kursentwicklung wird Trade genannt. Die Wettgewinne sollen im Durchschnitt bei 81% pro Trade liegen, k&#246;nnen aber je nach Entwicklung zwischen 78% – 91% pro Trade liegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt da noch ein paar Beispiele, wie man sich nach Kursen orientiert, damit man gute Wetten platzieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Beispiele f&#252;r einen Kurs, bei dem man auf einen ansteigenden Trade setzt:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/geld/aktienmarkt/wetten/attachment/trade-plus/" rel="attachment wp-att-872"><img class="aligncenter size-full wp-image-872" title="Echtzeit-Kursentwicklungen f&#252;r wachsende Kurse." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Trade.Plus_.jpg" alt="" width="604" height="466" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel, wo man auf einen fallenden Trade setzt:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/geld/aktienmarkt/wetten/attachment/trade-minus/" rel="attachment wp-att-873"><img class="aligncenter size-full wp-image-873" title="Echtzeit-Kursentwicklung f&#252;r einen fallenden Kurs" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Trade.Minus_.jpg" alt="" width="598" height="253" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Solche Entwicklungen m&#252;ssen nicht weitergehen, aber die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, da&#223; man damit Gewinne erzielt. Und so wird sehr schnell hochgerechnet, was man im Monat verdienen kann:</p>
<p style="text-align: justify;">5 Trades mit je 50 € sind ca. 200 € Gewinn pro Tag. Bei 22 Tagen im Monat sind das 4.400 € im Monat.</p>
<p style="text-align: justify;">Weil ein Trade auch mal schief gehen kann, sollte der H&#246;chsteinsatz pro Trade nur maximal 1/20 des Guthabens beim Broker sein. Damit kann man dann Verluste auffangen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der Haken an der Sache</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich w&#252;rde nicht dar&#252;ber schreiben, wenn es nicht irgendeinen Haken an der Sache g&#228;be. Diese Wetten k&#246;nnten f&#252;r das Wirtschaftssystem gef&#228;hrlich werden, wenn eine gewisse kritische Masse &#252;berschritten wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn eine halbe Millionen Menschen pl&#246;tzlich in den Aktienmarkt einsteigen und mindestens 100 € an die Broker bezahlen, dann werden 50.000.000 € aus dem Geldkreislauf entfernt. Mit diesem Geld kann man 50.000 Arbeitspl&#228;tze mit 1000 € Bruttolohn finanzieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber was ist, wenn der Binary-Code wirklich funktioniert und alle 500.000 Leute 4400 € im Monat verdienen w&#252;rden? Woher bekommen Sie das Geld?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Broker bekommen Provisionen f&#252;r jeden Trade, der platziert wird. Aus diesen Provisionen werden die Gewinne bei den Wetten bezahlt. Diese Geb&#252;hren m&#252;ssen von den Leuten aufgebracht werden, die am Aktienmarkt t&#228;tig sind und nicht nach der Methode des Binary-Codes ihre Wetten platzieren und verlieren. Andere Menschen m&#252;ssen daher jeden Monat 2.200.000.000 € Verluste machen, die an die Binary-Code-Zocker ausgezahlt werden m&#252;ssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn einzelne Personen in diesen Markt einsteigen, dann hat dies keinen gro&#223;en Einflu&#223; auf das System. Wenn es im Laufe der Zeit immer mehr Personen gibt, die in das System einsteigen, dann k&#246;nnen sich die Gewinne und Verluste der Entwicklung anpassen. Das kann zum Beispiel so aussehen:</p>
<p style="text-align: justify;">Je mehr Leute das Verfahren des Binary-Codes verwenden, desto geringer sind die Auszahlungen im Gewinnfall.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich nicht gleichzeitig mit dem Anstieg der Wetten bei einem bestimmten Verfahren die Verluste bei anderen Wetten ausgleichen, kann man die Wettgewinne anpassen. Wenn aber pl&#246;tzlich eine gro&#223;e Masse in ein sicheres Gewinnverfahren einsteigt, dann besteht die Gefahr, da&#223; man nicht rechtzeitig genug reagieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Gibt es zu wenig Verluste auf dem Aktienmarkt, dann k&#246;nnen vielleicht nicht alle Provisionen f&#252;r die Broker ausgezahlt werden. Die bekommen dann Schwierigkeiten, die Provisionen an die Zocker zu bezahlen. Sie m&#252;ssen dann die Wettgewinne anpassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Irgendjemand ist immer der Dumme. Irgendjemand mu&#223; diese hohen Gewinne bezahlen oder die Gewinne k&#246;nnen nicht ausgezahlt werden. Wettgewinne funktionieren immer nur dann, wenn es gleichzeitig Wettverluste in gleicher H&#246;he gibt.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Unf&#228;hige Vorbilder</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Das ganze k&#246;nnte sogar zu einer Krise auf dem Aktienmarkt f&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele Spekulanten orientieren sich am Verhalten der gro&#223;en Masse. Wenn eine halbe Millionen Menschen auf Trends setzen und damit viel Geld verdienen, dann kann man die Erwartung der Spekulanten auf stabile ansteigende und stabile absteigende Kurse fixieren. Es dauert dann viel l&#228;nger, bis ein &#252;berteuerter Aktienkurs als &#252;berteuert wahrgenommen wird. Auch unterbewertete Aktien werden ihre Talfahrt viel zu lange fortsetzen. Extreme Kursschwankungen k&#246;nnen dann durch diese Manipulationen gef&#246;rdert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein st&#228;ndig ansteigender Kurs f&#252;hrt dann irgendwann zu einem Crash, der viel tiefer abst&#252;rzt, als es n&#246;tig w&#228;re. Die Nutzer des Binary-Codes w&#252;rden dann immer noch viel Geld verdienen, aber andere Aktion&#228;re w&#252;rden ihr Verm&#246;gen verlieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte deshalb in n&#228;chster Zeit mal etwas genauer aufpassen, Vielleicht wird ja wieder der n&#228;chste B&#246;rsencrash vorbereitet.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die kritische Masse</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Nat&#252;rlich mu&#223; dieses Scenario nicht eintreten. Es kommt auf die kritische Masse an. Wie viele werden beim Binary-Code mitmachen? Das kann ich nat&#252;rlich nicht wissen. Machen nur wenige mit, dann wird die kritische Masse nicht erreicht, die zu Problemen f&#252;hrt. Dann ist dieses Produkt des AMI-Codes ein Flop und die Mitglieder des AMI-Codes k&#246;nnen nur hoffen, da&#223; sich ihr Einsatz beim n&#228;chsten Produkt bezahlt macht.</p>
<p style="text-align: justify;">Es k&#246;nnte allerdings auch sein, da&#223; die 500.000 noch keine kritische Masse bilden, da die Mitglieder aus ganz Europa kommen. Man mu&#223; die Situation immer relativ zur Bev&#246;lkerungsgr&#246;&#223;e, oder relativ zum Wirtschaftsgeld der einzelnen L&#228;nder betrachten. Daher k&#246;nnte die kritische Masse in Griechenland viel fr&#252;her erreicht werden, als in Deutschland.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Wirkungen eines B&#246;rsencrashs m&#252;ssen international weltweit betrachtet werden. Deshalb k&#246;nnte daf&#252;r die kritische Masse viel h&#246;her als bei 500.000 liegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Problem ist nur, da&#223; man auf keine Erfahrungen zur&#252;ckgreifen kann, um die kritische Masse bei einer pl&#246;tzlichen Ver&#228;nderung berechnen zu k&#246;nnen. Daher sind Fehleinsch&#228;tzungen sehr leicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich w&#228;re bei solchen Problemen lieber etwas &#252;bervorsichtig, bevor ich gro&#223;e Verluste in Kauf nehmen mu&#223;. Au&#223;erdem sollten Sie eins nicht vergessen. Die Spekulationen auf den Aktienm&#228;rkten nehmen auch Einflu&#223; auf die Preisentwicklung der Produkte. Bei Inflation ist die Fortsetzung des Trends eine Preisspirale nach oben. Pl&#246;tzlich zunehmende Gewinnaussch&#252;ttungen bei gro&#223; angelegten Wetten k&#246;nnten auch durch Inflation bezahlt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Die Inertialsysteme der Relativit&#228;tstheorie</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Apr 2012 00:29:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Beschleunigung]]></category>
		<category><![CDATA[Impuls]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
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		<category><![CDATA[Scheinkräfte]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Physik gibt es ganz besondere Me&#223;systeme: Inertialsysteme. Ein Inertialsystem ist ein Me&#223;system, in dem keine Scheinkr&#228;fte auftreten. Wie ist das zu verstehen? Stellen Sie sich einen fahrenden Zug vor. Wenn ich in dem Zug einen Ball fallen lasse, w&#228;hrend der Zug um die Kurve nach links f&#228;hrt, dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der Physik gibt es ganz besondere Me&#223;systeme: Inertialsysteme.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Inertialsystem ist ein Me&#223;system, in dem keine Scheinkr&#228;fte auftreten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie ist das zu verstehen? Stellen Sie sich einen fahrenden Zug vor. Wenn ich in dem Zug einen Ball fallen lasse, w&#228;hrend der Zug um die Kurve nach links f&#228;hrt, dann f&#228;llt der Ball relativ zum Wagon nach rechts. Es gibt eine Scheinkraft relativ zum Wagon, die den Ball nach rechts bewegt. Wenn der Zug seine Geschwindigkeit &#228;ndert, treten Scheinkr&#228;fte auf. W&#228;hrend der Ball nach unten f&#228;llt, kriegt er es nicht mit, da&#223; der Zug gebremst wird, wenn er den Bahnhof erreicht. Der Ball fliegt dann nach vorne. Wenn der Zug aber mit einer konstanten Geschwindigkeit f&#228;hrt ohne die Richtung zu &#228;ndern, dann f&#228;llt der Ball immer senkrecht zum Boden, egal, mit welcher Geschwindigkeit der Zug f&#228;hrt. Es treten keine Scheinkr&#228;fte mehr auf.</p>
<p style="text-align: justify;">In der klassischen Physik wurde festgestellt, da&#223; alle Me&#223;systeme, die sich mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegen und keine Richtungs&#228;nderung durchf&#252;hren, Inertialsysteme sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Sind diese Inertialsysteme auch Inertialsysteme in der Relativit&#228;tstheorie? Einstein hat sie zwar als Inertialsysteme bezeichnet, aber sie m&#252;ssen nicht die Eigenschaften von Inertialsystemen haben.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Warum sind Inertialsysteme wichtig?</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Physikalische Gesetze k&#246;nnen nur auf Basis eines Inertialsystems aufgebaut werden. Wenn ich den Ball, den ich im Zug fallen lasse, w&#228;hrend er nach rechts um die Kurve f&#228;hrt, betrachte, dann kann ich in diesem beschleunigten System physikalisch nicht erkennen, warum der Ball pl&#246;tzlich zur Seite nach links fliegt. Um die Physik der Ablenkung beschreiben zu k&#246;nnen, mu&#223; ich daher zuerst das Me&#223;system wechseln. Ich brauche eine Koordinatentransformation von dem Me&#223;system in ein Inertialsystem. In diesem Inertialsystem m&#252;ssen die Gesetze f&#252;r die Physik definiert werden. Anschlie&#223;end k&#246;nnen dann die Ergebnisse der Berechnungen zur&#252;ck&#252;bersetzt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Definition physikalischer Gesetze ist nur in Inertialsystemen m&#246;glich. Die physikalische Definition in allen anderen Me&#223;systemen m&#252;ssen auf die Definition der physikalischen Gesetze in Inertialsystemen zur&#252;ckgef&#252;hrt werden!</p>
<p style="text-align: justify;">Einstein hat die physikalischen Gesetze f&#252;r seine Relativit&#228;tstheorie in den Inertialsystemen der klassischen Physik definiert. Er hat das Relativit&#228;tsprinzip „Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen die gleiche Form an.“ definiert. Aber ich habe schon in einigen Artikeln gezeigt, da&#223; dieses Relativit&#228;tsprinzip fehlerhaft ist.</p>
<p style="text-align: justify;">K&#246;nnte das damit zusammenh&#228;ngen, da&#223; die Inertialsysteme der klassischen Physik keine Inertialsysteme der Relativit&#228;tstheorie sein k&#246;nnen? Und welche Eigenschaften mu&#223; ein Inertialsystem der Relativit&#228;tstheorie haben? Diesen Fragen m&#246;chte ich in diesem Artikel nachgehen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Beschleunigung in der Relativit&#228;tstheorie</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Man kann Kr&#228;fte verwenden um Objekte zu verformen oder deren Geschwindigkeit zu ver&#228;ndern. Die Verformungen helfen einem nicht weiter. Deshalb mu&#223; man sich die Ver&#228;nderung der Geschwindigkeit betrachten. Also die Beschleunigungen der Objekte.</p>
<p style="text-align: justify;">Es geht hier um Beschleunigungen in Inertialsystemen der klassischen Physik. Das ist ein Bestandteil der speziellen Relativit&#228;tstheorie und nicht der allgemeinen Relativit&#228;tstheorie. Auch in der speziellen Relativit&#228;tstheorie k&#246;nnen Beschleunigungen berechnet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Welche physikalischen Gesetze, bei denen Beschleunigungen auftreten, werden eigentlich relativistisch definiert?</p>
<p style="text-align: justify;">Wie w&#228;re es mit Schwerpunkterhaltung, Impulserhaltung und die Kr&#228;fteerhaltung? Hier kommen die Formeln aus der klassischen Theorie:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/feinabstimmung/attachment/formelsystem-1/" rel="attachment wp-att-836"><img class="aligncenter size-full wp-image-836" title="Schwerpunkt Impuls und Kraft" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Formelsystem.1.jpg" alt="Die Zusammenh&#228;nge zwischen Schwerpunkt, Impuls und Kraft." width="639" height="247" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Im Blog-Artikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Die Masse in der Relativit&#228;tstheorie" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Die Masse in der Relativit&#228;tstheorie</span></a></span></span>“ und den Herleitungen in den <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Erg&#228;nzungen" href="http://www.paradoxe-systeme.de/ergaenzungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Erg&#228;nzungen</span></a></span></span> habe ich gezeigt, da&#223; die Impulserhaltung neu definiert werden m&#252;&#223;te und als Nebeneffekt kam heraus, da&#223; in dem Inertialsystem, bei dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist, automatisch der klassische Impulserhaltungssatz gilt. Das ist die Formel f&#252;r den Impuls. In diesem Inertialsystem mu&#223; die Masse unabh&#228;ngig von der Geschwindigkeit immer konstant sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund gibt es einen 2. Zusammenhang zwischen diesen Formeln:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/feinabstimmung/attachment/formelsystem-2/" rel="attachment wp-att-837"><img class="aligncenter size-full wp-image-837" title="Die Ableitungen von Schwerpunkt und Impuls" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Formelsystem.2.jpg" alt="Der formelm&#228;&#223;ige Zusammenhang zwischen Schwerpunkt Impuls und Kraft mit Hilfe der Ableitungen." width="728" height="98" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wie kann man diese Formeln verwenden, um die Inertialsystemeigenschaften zu &#252;berpr&#252;fen? Dazu braucht man irgendein Scenario, in dem Kr&#228;fte in einem festgelegten Zeitraum auftreten und sich die Geschwindigkeiten von Objekten ver&#228;ndern.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Rotation</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Eine der einfachsten beschleunigten Systeme findet man bei der Rotation. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Stange und rotieren sie um den Mittelpunkt herum. In I<sup>0</sup> sieht die Bewegung der Stange zu verschiedenen Zeiten so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/inertialsysteme/attachment/rotation-stab-1/" rel="attachment wp-att-851"><img class="aligncenter size-full wp-image-851" title="Die Rotation eines Stabes." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Rotation-Stab.1.jpg" alt="In dem Inertialsystem, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit &#252;bereinstimmt wird ein Stab um seinen Mittelpunkt gedreht. Diese Ansicht zeigt 2 Stellen w&#228;hrend der Rotation." width="245" height="241" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Stange wird zu 2 verschiedenen Zeiten gezeigt. Sie dreht sich im Gegenuhrzeigersinn in Pfeilrichtung um den blauen Drehpunkt. Wenn man diese Stange in einem bewegten Inertialsystem betrachten w&#252;rde, das sich in horizontaler Richtung nach rechts bewegt, dann erh&#228;lt man folgende Gleichzeitigkeit:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/erfahrungen-relativitatstheorie/attachment/relative_gleichzeitigkeit-2/" rel="attachment wp-att-592"><img class="aligncenter size-full wp-image-592" title="relative_Gleichzeitigkeit" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2011/12/relative_Gleichzeitigkeit1.jpg" alt="Ich erkl&#228;re hier, wie die relative Gleichzeitigkeit erzeugt wird." width="114" height="71" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die flache schr&#228;ge rote Linie beschreibt die relative Gleichzeitigkeit in diesem System. Wenn die Stange zu dem Zeitpunkt, an dem sich die beiden roten Linien kreuzen, im bewegten Inertialsystem in Bewegungsrichtung zeigt, dann ist die linke Seite der Stange im bewegten Inertialsystem in der Zukunft und mu&#223; in der Lage in Richtung Vergangenheit verdreht werden. Je weiter der Punkt der Stange vom Rotationspunkt entfernt ist, desto gr&#246;&#223;er ist die Korrektur in Richtung Vergangenheit. Die rechte Seite der Stange ist im bewegten Inertialsystem in der Vergangenheit und mu&#223; in der Lage in Richtung Zukunft verdreht werden. Auch hier gilt: Je weiter der Punkt der Stange vom Rotationspunkt entfernt ist, desto gr&#246;&#223;er ist die Korrektur in Richtung Zukunft. Da auch die Geschwindigkeiten der Punkte der Stange linear von der Entfernung zum Rotationspunkt abh&#228;ngen, bekommt man beinahe eine Form der Stange wie eine quadratische Funktion.</p>
<p style="text-align: justify;">Zu dem Zeitpunkt, an dem die Stange eine Lage einnimmt, senkrecht zur Bewegungsrichtung des Inertialsystems, stimmen die Gleichzeitigkeiten in beiden Systemen &#252;berein. Die Stange ist dann gerade. W&#228;hrend der Rotation bewegt sich die Stange im bewegten Inertialsystem nach links. Dies sieht graphisch so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/inertialsysteme/attachment/rotation-stab-2/" rel="attachment wp-att-852"><img class="aligncenter size-full wp-image-852" title="Die Rotation eines Stabes in einem bewegten Inertialsystem." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Rotation-Stab.2.jpg" alt="Wenn bei relativer Gleichzeitigkeit die Rotation eines Stabes betrachtet wird, dann mu&#223; in Bewegungsrichtung des Inertialsystems an jeder Stelle des Stabes eine zeitliche Korrektur durchgef&#252;hrt werden. Dadurch sieht es so aus, als ob der Stab in einer Richtung verbogen wird." width="528" height="240" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die schwarzen Pfeile kennzeichnen die Drehrichtung des Stabes und der blaue Pfeil kennzeichnet die Bewegungsrichtung des Drehpunkts. Diese Formver&#228;nderung der Stange kennzeichnet eine Scheinkraft, die den Stab verbiegt. Und zwar nur in einer Richtung.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Allgemeine &#220;berlegungen zu beschleunigten Systemen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Das ist noch nicht alles. Wenn der Stab eine homogene Massenverteilung hat, dann kann man den Stab in viele kleine St&#252;cke gleich gro&#223;er Masse einteilen. F&#252;r jedes St&#252;ck auf der einen Seite des Drehpunkts gibt es ein Gegenst&#252;ck auf der anderen Seite des Drehpunkts mit der gleichen Masse und dem gleichen Abstand vom Drehpunkt. Die Geschwindigkeit ist immer gleich gro&#223; in entgegengesetzten Richtungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Bedeutet: Der Schwerpunkt ruht in I<sup>0</sup>, die Summe der Impulse ist =0 und die Kr&#228;fte, die auf diese St&#252;cke einwirken sind gleich gro&#223; und zeigen in entgegengesetzte Richtungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im bewegten Inertialsystem ist das ganz anders. Eine exakte Berechnung zeigt, da&#223; trotz der Korrektur des unelastischen Sto&#223;es weder Schwerpunkterhaltung, noch Impulserhaltung gilt. Auch die Summe der Kr&#228;fte ist nicht =0. Durch die relative Gleichzeitigkeit finden so starke Positionsver&#228;nderungen statt, da&#223; sie nicht harmonisiert werden k&#246;nnen. Bei den <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Erg&#228;nzungen" href="http://www.paradoxe-systeme.de/ergaenzungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Erg&#228;nzungen</span></a></span></span> finden Sie eine Beispielrechnung f&#252;r die Himmelsmechanik. Dieselben Probleme tauchen aber bei jeder Rotation auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb kann man keine Naturgesetze in beliebigen Inertialsystemen definieren, wenn in den Naturgesetzen Beschleunigungen auftauchen. Das gilt eigentlich auch f&#252;r den Zusammensto&#223; 2er Objekte. Das f&#228;llt nur deshalb nicht auf, weil die Beschleunigung in einem winzigen Zeitraum auftritt. Dieser Zeitraum wird aber nicht beachtet, sondern nur die Situation vor und nach dem Sto&#223;. Deshalb braucht man sich auch mit den Kr&#228;ften nicht auseinander zu setzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Immer wenn Beschleunigungen auftreten, versagt die Relativit&#228;tstheorie aus den gleichen Gr&#252;nden. Es gibt immer Inertialsysteme, in denen die Zuordnung der Zeit ver&#228;ndert wird. Deshalb haben alle Ereignisse, bei denen Abst&#228;nde auftauchen den gleichen Fehler. In einigen Inertialsystemen finden die Ereignisse zum gleichen Zeitpunkt statt und in anderen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Denn wenn das eine Ende eines Stabes zu einem anderen Zeitpunkt beschleunigt wird, wie das andere Ende, dann entstehen Kr&#228;fte, die den Stab entweder zusammendr&#252;cken, auseinander ziehen, oder verbiegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Eigenschaften k&#246;nnen nur aus einem echten Inertialsystem heraus beurteilt werden. Das einzige Inertialsystem, da&#223; die Gleichzeitigkeit immer korrekt beurteilt, ist das Inertialsystem, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist. Also gibt es in der Relativit&#228;tstheorie nur ein einziges echtes Inertialsystem. In diesem Inertialsystem m&#252;ssen die Naturgesetze definiert werden. Beim Zusammensto&#223; 2er Objekte kann man erkennen, da&#223; in I<sup>0</sup> die klassische Impulserhaltung und die klassische Schwerpunkterhaltung gelten. Die Masse ver&#228;ndert sich nicht, wenn sich die Geschwindigkeit eines Objektes ver&#228;ndert. Man kann die Relativit&#228;tstheorie neu definieren, indem man in I<sup>0</sup> die klassische Theorie einsetzt. In allen anderen Inertialsystemen gilt dann die &#220;bersetzung der Formeln mit Hilfe der Lorentz-Tansformationsformeln. Dabei mu&#223; jedes physikalische Gesetz neu formuliert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei gibt es ein Problem in der &#220;bersetzung. Ich zeige es Ihnen am Beispiel des relativistischen Impulses. Ich habe 2 M&#246;glichkeiten f&#252;r eine Berechnung gefunden:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/inertialsysteme/attachment/impuls-1/" rel="attachment wp-att-853"><img class="aligncenter size-full wp-image-853" title="Relativistischer Impuls 1" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Impuls.1.jpg" alt="1. Vorschlag f&#252;r die Definition des Impulses" width="511" height="95" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">und</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/inertialsysteme/attachment/impuls-2/" rel="attachment wp-att-854"><img class="aligncenter size-full wp-image-854" title="Relativistischer Impuls 2" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Impuls.2.jpg" alt="2. Vorschlag eines relativistischen Impulses. Er unterscheidet sich vom 1. nur durch eine Inertialsystemabh&#228;ngige Konstante." width="360" height="122" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Beide unterscheiden sich um einen konstanten Faktor, der Inertialsystemabh&#228;ngig ist. Dann kann man die eine Form in die andere umrechnen. Man braucht in beiden F&#228;llen die Kenntnis des Inertialsystems, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist. Auch wenn wir dieses Inertialsystem nicht kennen, k&#246;nnen wir eine sehr gute N&#228;herung verwenden, indem wir diesen Faktor einfach weglassen. Dieser Faktor h&#228;ngt immer von 2 Gr&#246;&#223;en ab. Der Geschwindigkeit des Inertialsystems, in dem der Experimentator ruht und der Geschwindigkeit des beobachteten Objektes. Erst wenn die Geschwindigkeit des Experimentators multipliziert mit der Geschwindigkeit des Objekts in der N&#228;he von c<sup>2</sup> liegt, tauchen deutlich abweichende relativistische Effekte auf.</p>
<p style="text-align: justify;">Das haben wir bisher noch nicht mal mit dem Teilchenbeschleuniger erreichen k&#246;nnen. Mit dem Teilchenbeschleuniger schaffen wir es nicht, die Lichtgeschwindigkeit zu &#252;berschreiten. Der Versuchsaufbau ruht auf der Erde. Der Experimentator ruht daher in einem Inertialsystem, da&#223; sich vielleicht noch nicht mal im &#196;ther bewegt. Siehe „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Die Natur des Lichts" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/licht/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Die Natur des Lichts</span></a></span></span>“. Vielleicht mu&#223; man ein anderes Inertialsystem als ruhendes System w&#228;hlen. Die Erde dreht sich um die Sonne mit einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/s. Unser Sonnensystem umkreist den Mittelpunkt der Milchstra&#223;e mit ca. 20 km/s. Deshalb k&#246;nnten wir uns mit 50 km/s im &#196;ther bewegen. Das ist nur 1/6000 der Lichtgeschwindigkeit. Dann h&#228;tte die Formel</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/inertialsysteme/attachment/impuls-3/" rel="attachment wp-att-855"><img class="aligncenter size-full wp-image-855" title="Absch&#228;tzung des relativistischen Impulses" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Impuls.3.jpg" alt="Beide relativistischen Impilse h&#228;ngen vom Inertialsystem ab, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist. Diese Absch&#228;tzung ist selbst bei Teilchenbeschleunigern sehr pr&#228;zise." width="200" height="44" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">auch f&#252;r Objekte, die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, nur einen Fehler von h&#246;chstens 0,017%. Mit einer so gro&#223;en Pr&#228;zision kann man wunderbar leben.</p>
<p style="text-align: justify;">&#196;hnliche &#220;berlegungen kann man dann f&#252;r alle Formeln anwenden, die in der Relativit&#228;tstheorie verwendet werden. Und dann werden die komplizierten &#220;bersetzungen wieder ganz einfach.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es dann Abweichungen zwischen Theorie und Messung gibt, dann ist entweder die Theorie falsch und mu&#223; korrigiert werden, oder wir haben eine physikalische M&#246;glichkeit gefunden, das Inertialsystem zu finden, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist. Dann k&#246;nnen wir es mit der genauen Formel herausfinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Die Feinabstimmung in der Relativit&#228;tstheorie</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 00:43:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Impuls]]></category>
		<category><![CDATA[Kraft]]></category>
		<category><![CDATA[Masse]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerpunkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe Ihnen im Blogartikel „Die Masse in der Relativit&#228;tstheorie“ gezeigt, da&#223; es einen Widerspruch in einer Interpretation der Massenformel gibt. Bei den Erg&#228;nzungen k&#246;nnen Sie dar&#252;ber hinaus nachlesen, wie man den Impulserhaltungssatz korrigieren mu&#223;. Man mu&#223; sich aber auch dar&#252;ber Gedanken machen, wie sich der Fehler in der Theorie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich habe Ihnen im Blogartikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Die Masse in der Relativit&#228;tstheorie" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Die Masse in der Relativit&#228;tstheorie</span></a></span></span>“ gezeigt, da&#223; es einen Widerspruch in einer Interpretation der Massenformel gibt. Bei den <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Erg&#228;nzungen" href="http://www.paradoxe-systeme.de/ergaenzungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Erg&#228;nzungen</span></a></span></span> k&#246;nnen Sie dar&#252;ber hinaus nachlesen, wie man den Impulserhaltungssatz korrigieren mu&#223;.</p>
<p style="text-align: justify;">Man mu&#223; sich aber auch dar&#252;ber Gedanken machen, wie sich der Fehler in der Theorie fortpflanzen kann. Dazu habe ich mir den Impulserhaltungssatz nochmal etwas genauer angesehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es m&#252;ssen immer 2 Eigenschaften erf&#252;llt sein: P<sub>1</sub>+P<sub>2</sub>=P<sub>3</sub> und m<sub>1</sub>(v<sub>1</sub>)+m<sub>2</sub>(v<sub>2</sub>)=m<sub>3</sub>(v<sub>3</sub>). Wenn die Masse nicht Richtungsabh&#228;ngig ist, dann ist diese Kombination mathematisch nur dann m&#246;glich, wenn m(v)=m(0) f&#252;r alle v ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf Grund des Impulserhaltungssatzes mu&#223; die Masse unabh&#228;ngig von der Geschwindigkeit sein oder Richtungsabh&#228;ngig. Siehe <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Erg&#228;nzungen" href="http://www.paradoxe-systeme.de/ergaenzungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Erg&#228;nzungen</span></a></span></span>. Gleichzeitig mu&#223; sich die Masse unabh&#228;ngig von der Richtung, aber abh&#228;ngig von der Geschwindigkeit ver&#228;ndern. Das ist ein mathematisch unaufl&#246;sbarer Widerspruch.</p>
<p style="text-align: justify;">Einstein hat den Widerspruch mit einem Trick gel&#246;st. Bei der Kollision der beiden K&#246;rper entsteht neue Masse. Energie wird dabei in Masse umgewandelt. Diesen Trick konnte er nur anwenden, weil sich die beiden Objekte w&#228;hrend der Kollision ber&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Doch was soll man machen, wenn sich die beiden Objekte nicht bewegen?</p>
<p style="text-align: justify;">Aus der Himmelsmechanik sind 3 wichtige Erhaltungss&#228;tze bekannt:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/feinabstimmung/attachment/formelsystem-1/" rel="attachment wp-att-836"><img class="aligncenter size-full wp-image-836" title="Schwerpunkt Impuls und Kraft" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Formelsystem.1.jpg" alt="Die Zusammenh&#228;nge zwischen Schwerpunkt, Impuls und Kraft." width="639" height="247" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In einem ungest&#246;rten System ist die Summe aller Kr&#228;fte =0, die Summe aller Impulse ist konstant und der Schwerpunkt befindet sich in einem Inertialsystem.</p>
<p style="text-align: justify;">Das funktioniert deshalb, weil ich die Ableitungen betrachten kann:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/feinabstimmung/attachment/formelsystem-2/" rel="attachment wp-att-837"><img class="aligncenter size-full wp-image-837" title="Die Ableitungen von Schwerpunkt und Impuls" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Formelsystem.2.jpg" alt="Der formelm&#228;&#223;ige Zusammenhang zwischen Schwerpunkt Impuls und Kraft mit Hilfe der Ableitungen." width="728" height="98" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Schwerpunkt ruht auch dann in einem Inertialsystem, wenn ich ihn mit einer Konstanten multipliziere, in diesem Fall mit der Summe aller Massen. Deshalb mu&#223; der Impuls konstant sein und die Summe aller Kr&#228;fte =0.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann diese Struktur aus 2 Blickwinkeln betrachten:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Die Berechnung nach dem System          <br />
Masse * Ort, Masse * Geschwindigkeit und Masse * Beschleunigung.</li>
<li>Die Berechnung nach dem System          <br />
Die Ableitung von Masse * Ort nach der Zeit und die Ableitung von Masse * Geschwindigkeit nach der Zeit.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Masse von der Geschwindigkeit abh&#228;ngt, dann wird diese identische Beschreibung aufgebrochen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/feinabstimmung/attachment/formelsystem-3/" rel="attachment wp-att-838"><img class="aligncenter size-full wp-image-838" title="Die Ableitungen vom Schwerpunkt und vom Impuls, wenn die Masse geschwindigkeitsabh&#228;ngig ist." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/04/Formelsystem.3.jpg" alt="Der Formelm&#228;&#223;ige Zusammenhang zwischen Schwerpunkt, Impuls und Kraft geht verloren, wenn die Masse geschwindigkeitsabh&#228;ngig ist." width="678" height="187" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Impuls kann nicht mehr konstant sein und der Schwerpunkt kann nicht mehr in einem Inertialsystem ruhen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach welcher Regel soll man die Formeln der Relativit&#228;tstheorie festlegen? Mit Hilfe der Ableitungen oder in dem die Orte, Geschwindigkeiten und Beschleunigungen mit der Masse multipliziert werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Um sicher zu sein, da&#223; Impulserhaltung gilt, wenn die Summe der Kr&#228;fte =0 ist, wurde die Kraft neu definiert als die Ableitung des Impulses nach der Zeit, wobei der Einzelimpuls definiert wird als P=m(v)*v. Bei der Definition des Schwerpunkts &#228;ndert sich nichts. Die geschwindigkeitsabh&#228;ngige Masse wird mit dem Ort multipliziert.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum hat man dar&#252;ber nicht genauer nachgedacht? Da beim unelastischen Sto&#223; durch die Impulserhaltung automatisch mit einer konstanten Masse gerechnet wird, funktioniert auch die Schwerpunkterhaltung mit geschwindigkeitsabh&#228;ngigen Massen, da auch dort mit konstanten Massen gerechnet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht merken Sie das schon. Der Umgang mit den Massen ist irgendwie schizophren. Die Masse wird gemischt betrachtet. Mal konstant und mal geschwindigkeitsabh&#228;ngig. Das liegt an der Vorstellung, die die Physiker &#252;ber die Masse haben.</p>
<p style="text-align: justify;">In der &#220;bersetzung kam heraus, da&#223; die Masse beim Inertialsystemwechsel geschwindigkeitsabh&#228;ngig definiert werden mu&#223;. Aber durch die Interpretation, da&#223; sich die Masse dann auch innerhalb eines Inertialsystems genauso ver&#228;ndern mu&#223;, wie bei der &#220;bersetzung, wurde die Masse neu definiert. Es wurde aber nicht &#252;berpr&#252;ft, ob sie in diesem Fall noch den Impulserhaltungssatz erf&#252;llt. Das haben die Physiker geglaubt. Jetzt hat sich durch den Glauben ein Irrtum eingeschlichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Als die Physiker dann mit dem Problem konfrontiert wurden, da&#223; man den Schwerpunkt, den Impuls und die Kraft auf 2 unterschiedliche Arten berechnen kann, die sich gegenseitig widersprechen, wurde die ausgew&#228;hlt, die ihnen am einleuchtendsten erschien, ohne dabei nachzusehen, wie Schwerpunkterhaltung und Impulserhaltung beim unelastischen Sto&#223; funktionieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Den Physikern war schon aufgefallen, da&#223; bei der Kollision Masse aus dem Nichts entsteht, aber sie haben es nicht fertig gebracht, die Formeln sauber aufeinander abzustimmen. Wenn schon beim Impulserhaltungssatz und beim Schwerpunkterhaltungssatz mathematisch mit konstanten Massen gerechnet wird, dann sollte man auch die Kraft als Masse * Beschleunigung definieren und nicht als die Ableitung des Impulses nach der Zeit. Erst dann passen Schwerpunkt, Impuls und Kraft wieder harmonisch zusammen.</p>
<p style="text-align: justify;">In dem Artikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Was ist Energie?" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/energie/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Was ist Energie?</span></a></span></span>“ habe ich auf das Ph&#228;nomen aufmerksam gemacht, da&#223; Energieerhaltung und Impulserhaltung bei unterschiedlichen Ruhemassen nicht gleichzeitig funktionieren kann, wenn die Energie das Integral der Kraft &#252;ber den Weg und der Impuls das Integral der Kraft &#252;ber die Zeit ist, da in gleichen Zeiten unterschiedliche Wege zur&#252;ckgelegt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Der unelastische Sto&#223; hat die merkw&#252;rdige Eigenschaft, da&#223; sowohl Energieerhaltung als auch Impulserhaltung gleichzeitig erf&#252;llt wird. Das kann nur funktionieren, wenn die Kraft nicht die Ableitung des Impulses nach der Zeit ist.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Himmelsmechanik bei Planetensystemen geht man sogar noch einen Schritt weiter. Da die Geschwindigkeiten im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit sehr klein sind, ist die klassische Theorie eine sehr gute N&#228;herung an die Relativit&#228;tstheorie. Also ist die Masse konstant und die Probleme tauchen dann nicht mehr auf. Aber beim Teilchenbeschleuniger mu&#223; man nat&#252;rlich darauf achten, da&#223; sich die Massen ver&#228;ndern. Da hat man es auch nicht mit der Massenanziehung zu tun.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich in einem Buch, ich wei&#223; leider nicht mehr in welchem, die Regel gefunden habe, da&#223; sich die aktiven und passiven schweren Massen nicht ver&#228;ndern, wenn sich die Geschwindigkeit eines Objektes ver&#228;ndert, aber die tr&#228;gen Massen ver&#228;ndern sich, wenn ein Objekt die Geschwindigkeit &#228;ndert.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch das ist eine schizophrene Massendefinition. Die Ursache des Problems ist eine mangelnde Feinabstimmung zwischen den relativistischen Formeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor vielen Jahren habe ich mal irgendwo gelesen, da&#223; Einstein gesagt haben soll:</p>
<p style="text-align: justify;">„Religion ohne Wissenschaft ist blind. Wissenschaft ohne Religion ist lahm.“</p>
<p style="text-align: justify;">Die Relativit&#228;tstheorie gibt es bereits seit &#252;ber 100 Jahren. Wenn man Glauben einsetzt anstelle von wissenschaftlicher Kontrolle, dann geht das so lange gut, wie man keinen Fehler macht. Doch wehe, man hat einmal falsch geraten. Dann wird dieser Fehler eine sehr lange Zeit nicht entdeckt. Inzwischen arbeiten die Wissenschaftler weiter mit diesem Fehler. Er kann sich an vielen Stellen einnisten. Dabei gucken die Wissenschaftler immer um den Fehler herum. Sie sind verblendet worden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn der Fehler entlarvt worden ist, dann mu&#223; alles neu untersucht werden von dem Moment an, wo der erste Fehler aufgetaucht ist. In der Relativit&#228;tstheorie gibt es daher seit &#252;ber 100 Jahren einen Fortschritt, den man wieder aufgeben mu&#223;. Jeder Fortschritt, den man aufgeben mu&#223;, ist in Wirklichkeit ein Stillstand. Man kommt durch Glauben nicht schneller voran, sondern l&#228;uft nur auf der Stelle. Auch wenn Wissenschaft ohne Religion lahm erscheint, so ist sie jedoch viel schneller als ein 100 J&#228;hriger Stillstand.</p>
<p style="text-align: justify;">Es wird Zeit, da&#223; die Physiker aus ihrem Dornr&#246;schenschlaf erwachen!</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Zielstrebiges Denken und Handeln</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Mar 2012 01:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Hindernisse]]></category>
		<category><![CDATA[Strategien]]></category>
		<category><![CDATA[Ziele]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 12.3.2012 bekam ich von einem der Leser meines Newsletters eine E-Mail. Er fragte mich, ob ich ihm eine Software empfehlen k&#246;nnte, mit der man Daten daraufhin analysieren kann, ob man es mit menschlichem Klickverhalten zu tun hat oder ob ein Klickroboter am Werk ist. Es ging ihm dabei um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Am 12.3.2012 bekam ich von einem der Leser meines Newsletters eine E-Mail. Er fragte mich, ob ich ihm eine Software empfehlen k&#246;nnte, mit der man Daten daraufhin analysieren kann, ob man es mit menschlichem Klickverhalten zu tun hat oder ob ein Klickroboter am Werk ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ging ihm dabei um Buxseiten (= eine Art internationaler Paidmailer zum Werbung abklicken), die Referrals in gro&#223;er Zahl vermieten. Seine selbst geworbenen Referrals hatten ein konstantes besseres Klickverhalten als die gemieteten Referrals.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solche Software kann ich nicht empfehlen, da ich keine kenne. Aber wenn man genau dar&#252;ber nachdenkt, dann braucht man auch keine. Warum sollten Klickroboter schlechtere Ergebnisse liefern als normale Menschen?</p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte sich lieber die Frage stellen, woher die gemieteten Referrals kommen. Wer hat kein gro&#223;es Interesse daran, Werbung anzuklicken? Der, der die Erfahrung gemacht hat, da&#223; er damit nichts oder zu wenig verdient. Dann verdient auch die Upline zu wenig. Da die Upline schon l&#228;nger versucht, Geld zu verdienen, ist die Chance sehr gro&#223;, da&#223; jemand aufgeh&#246;rt hat, der zu wenig an seinen Referrals verdient hat. Diese Referrals sind dann frei und werden vermietet, bis sie lange genug dabei waren, um ebenfalls aufzugeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Da sich in allen Systemen, in denen eine Downline aufgebaut wird, die meisten Leute am Ende der Downline befinden oder h&#246;chstens einen direkten Referral haben, ist der Verdienst der meisten Leute sehr d&#252;rftig. Wenn die Menschen erst mal aufgegeben haben, dann kann man sie auch nicht mehr motivieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Man braucht keine Software, die herausfindet, ob man Klickroboter gemietet hat. Wenn etwas nicht funktioniert, dann h&#246;rt man einfach auf damit. Wenn die gemieteten Referrals das Geld nicht wert sind, das man daf&#252;r bezahlt, dann mietet man sie eben nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Anfrage des Lesers meines Newsletter zeigt mir noch ein anderes Problem. K&#246;nnte es sein, da&#223; viele Leute nicht wissen oder erkennen, was zielorientiertes Handeln ist? Ich will versuchen, Ihnen zu zeigen, wie das am besten funktioniert.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Das Ziel</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Bevor man anf&#228;ngt zu handeln, braucht man immer ein Ziel. Eigentlich haben wir alle Ziele. Viele unterschiedliche Ziele. Sie haben mit den menschlichen Bed&#252;rfnissen zu tun. Wir wollen ein sch&#246;nes Leben haben, wir wollen in Frieden leben, wir wollen nicht hungern. Usw. Viele Ziele sind uns gar nicht bewu&#223;t. Sie arbeiten im Unterbewu&#223;tsein.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann mich erinnern, da&#223; ich vor vielen Jahren in der Schule mal einen Plan gesehen habe, wie man sich weiter fortbilden kann. Dabei ist mir der Gedanke in den Sinn gekommen, da&#223; ich so lange wie m&#246;glich lernen m&#246;chte. Danach habe ich viele Jahre nicht mehr daran gedacht. Irgendwann habe ich dann bemerkt, da&#223; ich dieses Ziel verwirklicht habe. Ich lerne auch heute noch.</p>
<p style="text-align: justify;">Ziele m&#252;ssen einem nicht immer bewu&#223;t sein. Aber sie k&#246;nnen einem helfen, weiter zu kommen. Vor allem die unbewu&#223;ten Ziele k&#246;nnen manchmal Stolpersteine sein. Vor allem, wenn es 2 Ziele gibt, die miteinander kollidieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn es jemanden gibt, der anderen nichts Schlechtes antun m&#246;chte, aber gleichzeitig Verk&#228;ufer sein will, der bekommt immer dann Probleme, wenn die Produkte nichts taugen. Wenn man beide Ziele erreichen will, dann mu&#223; man sich die Produkte gut aussuchen. Wenn man aber nur das Ziel kennt, da&#223; man ein guter Verk&#228;ufer sein will, der so gut ist, da&#223; er es fertig bringt, einem Eskimo einen K&#252;hlschrank zu verkaufen, dann wird einem das 2. Ziel immer wieder Steine in den Weg legen. Das Gewissen wird sich melden. Braucht der das &#252;berhaupt? Kann er sich das leisten?</p>
<p style="text-align: justify;">Man bekommt bei manchen Gesch&#228;ften ein ungutes Gef&#252;hl.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn 2 Ziele miteinander kollidieren, dann wird sich zwar das st&#228;rkere Ziel durchsetzen, aber der Konflikt zwischen den beiden Zielen verbraucht sehr viel Energie, die einem dann an anderer Stelle fehlt.</p>
<p style="text-align: justify;">Kenne ich meine Ziele aber ganz genau, dann kann ich mir die Produkte, die ich verkaufen will aussuchen und sie den Kunden anbieten, die sie wirklich haben wollen. Dann arbeiten beide Ziele in der gleichen Richtung und erg&#228;nzen sich gegenseitig.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein guter Verk&#228;ufer zu werden ist dann viel einfacher.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Erfahrungen oder vorausschauendes Denken</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn man wei&#223;, was man will. Dann braucht man einen Weg, um seine Ziele zu erreichen. Im Prinzip gibt es 2 verschiedene Strategien:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Erfahrungen:<br />
Viele Sachen werden ausprobiert. Dabei sammelt man Erfahrungen, wie man etwas erreichen kann. Dabei werden immer die schlechtesten Methoden aussortiert und die besten Methoden verbessert. Im Laufe der Zeit wird man immer besser, bis man ein Experte geworden ist.</li>
<li>Vorausschauendes Denken:         <br />
In diesem Fall werden keine Erfahrungen gesammelt, sondern man &#252;berlegt sich theoretisch, welche Wirkung eine Strategie haben wird. Es werden nur die Sachen ausprobiert, die eine reelle Chance auf Erfolg liefern.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Es sieht so aus, als ob das 2 unterschiedliche Wege sind. Aber wenn man genauer dar&#252;ber nachdenkt, dann ist das nicht wahr.</p>
<p style="text-align: justify;">Erfahrungen werden immer dann gesammelt, wenn man nichts zur Verf&#252;gung hat, um vorausschauend planen zu k&#246;nnen. &#220;berall, wo man Neuland betritt, mu&#223; man immer zuerst Erfahrungen sammeln. Das haben wir in unserem ganzen Leben gemacht. Von Geburt an. Wir sammeln so lange Erfahrungen, bis wir mit den Sachen so vertraut sind, da&#223; wir vorausschauen k&#246;nnen, was passiert, wenn wir etwas Bestimmtes tun.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn wir lernen machen wir Erfahrungen mit dem Wissen anderer. Unser ganzes Leben ist ein Erfahrungsschatz, den wir einsetzen k&#246;nnen. Interesse und F&#228;higkeiten bestimmen, was wir lernen wollen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der Weg</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie Ihre Ziele erreichen wollen, dann m&#252;ssen Sie irgendwann anfangen und sich ihrem Ziel immer weiter n&#228;hern. Jetzt m&#252;ssen Sie aufmerksam sein. Wenn Sie noch weit weg von Ihrem Ziel sind, dann m&#252;ssen Sie versuchen, sich Ihrem Ziel zu n&#228;hern. Glauben Sie nie, da&#223; es nur einen Weg gibt. Es gibt viele Wege. Und es gibt viele Hindernisse. Manche Hindernisse scheinen un&#252;berwindbar. Man mu&#223; lernen, das zu erkennen, denn nur dann kann man diese Hindernisse umgehen. Mit jedem Hindernis, das man &#252;berwindet wird man st&#228;rker.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele machen den Fehler, da&#223; sie sich Etappenziele setzen, die sie zu einem bestimmten Zeitpunkt erreichen wollen. Daran messen sie ihren pers&#246;nlichen Erfolg. Aber ein vorausberechnetes Etappenziel kann direkt hinter einem Hindernis liegen. Und wenn man in Zeitnot ist, kommt man nicht auf die Idee, einen Umweg zu gehen. Dann bei&#223;t man sich an diesem Etappenziel die Z&#228;hne aus.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Ein Erfahrungsbeispiel</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen Untersuchungen zur Wirtschaftskrise dachte ich, da&#223; es sinnvoll w&#228;re, die notwendigen Formeln so einfach wie m&#246;glich darzustellen, damit man sie leicht nachvollziehen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe die Geldmenge im Gleichgewichtszustand f&#252;r den H&#228;userbau ohne Komplikationen wie variable Zins- und Tilgungss&#228;tze, Inflation oder Bev&#246;lkerungsentwicklung berechnet. Dann habe ich mir &#252;berlegt, was man &#228;ndern mu&#223;, um die Inflation einzuf&#252;hren. Was mu&#223; man &#228;ndern, um variable Zinss&#228;tze einzuf&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei wurden die Formeln komplizierter und die Berechnungen immer l&#228;nger. Vor allem weil ich Summenprodukte berechnen mu&#223;te. Bei den Summenformeln wurde der eine Parameter hochgez&#228;hlt und der andere runtergez&#228;hlt. Das war so komplex, da&#223; die Formeln bei Excel nicht einfach kopiert werden konnten. Jede Formel mu&#223;te einzeln aufgerufen werden um die Parameter zu ver&#228;ndern.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man unter diesen Bedingungen mit monatlichen Werten &#252;ber Jahrzehnte rechnen mu&#223;, und jeden Monat das Summenprodukt immer l&#228;nger wird, dann wird die Rechenzeit nach jeder Anpassung einer Formel immer l&#228;nger. Dabei habe ich es erlebt, da&#223; nach einer Korrektur einer einzelnen Formel 6 Minuten vergangen sind. Die Zeiten sind von Formel zu Formel kontinuierlich immer l&#228;nger geworden bis zu diesem Wert.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte Berechnungen nur noch f&#252;r Spezialf&#228;lle durchgef&#252;hrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Das war f&#252;r mich ein so gro&#223;es Hindernis, da&#223; ich mir &#252;berlegt habe, da&#223; ich meine Strategie &#228;ndern mu&#223;. Ich hab das Pferd von hinten aufgez&#228;umt. Ich habe alle Berechnungen neu gemacht. Dabei habe ich zuerst den allgemeinsten Fall betrachtet und mein ganzes mathematisches K&#246;nnen eingesetzt, um die Formeln so weit wie m&#246;glich zu vereinfachen, damit die Berechnungen einfacher werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Danach habe ich f&#252;r die Untersuchungen Spezialf&#228;lle dieser Formel betrachtet und untersucht. Dabei sind dann aus Summenprodukten Differenzen geworden. Berechnungen wurden sehr einfach. Ich konnte sogar feststellen, da&#223; ein von mir gew&#228;hltes Anschauungsbeispiel bei einer allgemeinen Analyse nicht typisch war.</p>
<p style="text-align: justify;">Der falsche Weg, den ich zuerst gegangen bin, hat mich ein halbes Jahr gekostet. Aber ich habe dabei eine sehr wichtige Erfahrung gemacht. Durch diesen Umweg hat mein Instinkt etwas gelernt. Wenn ich einen Fehler mache und mein Instinkt kriegt das irgendwie mit, dann l&#228;&#223;t er mich nicht mehr weiterarbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Er lenkt mich ab. Ich komme pl&#246;tzlich auf die Idee, da&#223; ich Einkaufen gehen mu&#223;. Unterwegs gehen mir dann Gedanken durch den Kopf. Meistens entdecke ich dann die Fehler.</p>
<p style="text-align: justify;">Einmal habe ich ihn nicht entdeckt. Ich habe 2 ½ Wochen nichts mehr an meiner an meiner Untersuchung gemacht. Ich habe mich nur noch ablenken lassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe mir &#252;berlegt, was an meiner Untersuchung nicht stimmen k&#246;nnte. Dabei kam mir in den Sinn, da&#223; mein Instinkt vielleicht der Meinung war, da&#223; ein Parameter einer Formel, den ich reziprok definiert hatte, damit die Formeln nicht so aufgebl&#228;ht aussehen, vielleicht keine gute Idee war. Dann mu&#223; ich aber alle Formeln, die ich ab diesem Zeitpunkt entwickelt habe, genau &#252;berpr&#252;fen, damit ich nicht versehentlich mit einem Fehler weiterrechne.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe nicht nur die Formeln &#252;berpr&#252;ft, bei denen der Parameter auftauchte, sondern alle. Dadurch fand ich einen ganz wichtigen Fehler. An einer Stelle, wo 1-x/y hingeh&#246;rt, habe ich 1-y/x geschrieben und damit weitergerechnet.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich das korrigiert hatte, kamen am Ende Formeln heraus, die viel einfacher waren. Mein Instinkt hatte erkannt, da&#223; den Formeln, die ich entwickelt hatte, die mathematische Eleganz fehlte. Also hat er verhindert, da&#223; ich weiterarbeite, bis ich meine Formeln &#252;berpr&#252;ft und ausgebessert hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich finde, da&#223; dieses Beispiel sehr gut zeigt, wie die &#220;berwindung eines Hindernisses auf dem Weg zum Ziel neue F&#228;higkeiten entwickeln kann, die einem sp&#228;ter bei anderen Problemen sehr n&#252;tzlich sein k&#246;nnen. H&#228;tte ich an dieser Stelle mit Etappenzielen gearbeitet, die zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht werden m&#252;ssen, dann h&#228;tte ich den Fehler bestimmt nicht entdeckt. Ich h&#228;tte meinen Instinkt unterdr&#252;ckt anstatt mit ihm zusammenzuarbeiten. Er arbeitet f&#252;r eines meiner anderen Ziele. Da&#223; ich gute Arbeit leisten will.</p>
<p style="text-align: justify;">Au&#223;erdem kann man hier sehr deutlich sehen: Wenn die Ziele „Gute Arbeit leisten“ und „Wirtschaftskrise untersuchen“ miteinander in Widerspruch stehen, dann blockieren sie sich gegenseitig und ich komme nicht mehr vorw&#228;rts.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Das Ziel nie aus den Augen verlieren</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ein gro&#223;er Fehler, der h&#228;ufig gemacht wird, ist der, da&#223; man sich an eine Strategie gew&#246;hnt, die einen immer n&#228;her ans Ziel bringt und diese Strategie dann mit dem eigentlichen Ziel verwechselt. Ich m&#246;chte das mal anschaulich an einer Graphik erl&#228;utern:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/allgemein/ziele/attachment/weg_und_ziel/" rel="attachment wp-att-826"><img class="aligncenter size-full wp-image-826" title=" Ein Weg um sich einem Ziel zu n&#228;hern." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/Weg_und_Ziel.jpg" alt="Wenn man sehr weit von seinem Ziel entfernt ist kann man Wege gehen, die sich dem Ziel n&#228;hern. Aber man mu&#223; diesen Weg verlassen, wenn man das Ziel nicht verfehlen will." width="192" height="305" /></a>Der gr&#252;ne Punkt ist das Ziel. Am Anfang ist man sehr weit weg vom Ziel und erkennt den Weg, der sich entlang der Ellipse dem Ziel n&#228;hert. Die gr&#252;nen Strahlen zeigen die direkte Verbindung zum Ziel. Geht man den Weg der Ellipse immer weiter, dann erreicht man das Ziel nicht, sondern geht am Ziel vorbei. An der Stelle, an der man die k&#252;rzeste Entfernung zum Ziel hat, mu&#223; man den Weg verlassen und einen neuen Weg w&#228;hlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ziel darf man nicht aus den Augen verlieren. Probieren Sie es ruhig mal in einer Fu&#223;g&#228;ngerzone aus. Suchen Sie sich ein weit entferntes Ziel und gehen Sie darauf zu. Wenn sie dann ihre Augen zu machen und weitergehen und danach ihre Augen wieder &#246;ffnen, dann werden Sie wahrscheinlich feststellen, da&#223; Sie bei nur wenigen Schritten vom Weg abgekommen sind.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Fremde Erfahrungen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Zum Schlu&#223; noch eine Warnung. Man mu&#223; nicht alle Erfahrungen selber machen. Das ist richtig. Aber fremde Erfahrungen k&#246;nnen sehr leicht unpassend sein. Wenn die Ziele eines anderen nicht mit den eigenen Zielen &#252;bereinstimmen, dann kann der andere Strategien verwenden, die einem selbst Probleme bereiten. Aber tr&#246;sten Sie sich. Daf&#252;r k&#246;nnen Sie vielleicht einige H&#252;rden &#252;berwinden, die f&#252;r den anderen un&#252;berwindlich erscheinen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Beispiel:</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt viele Leute, die die Relativit&#228;tstheorie kritisiert haben. Ich habe mir schon einige Kritiken angesehen. Doch meistens sind das Physiker oder Laien. Vor meinem Mathematikstudium habe ich 2 Jahre Physik studiert und dabei erfahren, wie Physiker denken. Das wird auch den Studenten beigebracht. Sehen die Sachen dann einfach aus, dann halten die Physiker es nicht f&#252;r n&#246;tig, einen Beweis zu liefern. Als ich von der Physik zur Mathematik wechselte, viel mir als erstes auf, da&#223; wirklich jede Klitzekleinigkeit bewiesen wird. Nur deshalb habe ich &#252;berhaupt eine Chance die Relativit&#228;tstheorie da zu widerlegen, wo sie Fehler macht. Ich habe inzwischen Sachen entdeckt, bei denen ich mir die Frage stelle, warum die in inzwischen &#252;ber 100 Jahren keinem Physiker aufgefallen sind. Die Kritiker haben sich bisher nicht durchsetzen k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es macht noch nicht mal etwas aus, wenn ich zwischendurch ein paar Jahre Pause mache und mich mit etwas anderem Besch&#228;ftige. Ich habe keine ernst zu nehmende Konkurrenz. Ich kann die Relativit&#228;tstheorie wahrscheinlich trotz Faulheit zu Fall bringen.</p>
<p style="text-align: justify;">Faulheit ist aber keine gute Empfehlung f&#252;r all die anderen Kritiker, die es sonst noch gibt. Daf&#252;r habe ich eine andere Schw&#228;che. Als Mathematiker bin ich es gewohnt, nur damit weiterzuarbeiten, was bewiesen worden ist. Bis zu dem Punkt gehe ich den Weg der Literatur. Danach mache ich mir meine eigenen Gedanken. Dadurch habe ich die Schw&#228;che eines Fehlers nicht gut genug erkannt und konnte mich in einer Diskussion im Astronomie-Forum im Mai 2009 nicht durchsetzen. Ich hatte versucht, den unelastischen Sto&#223; zu Fall zu bringen, h&#228;tte mich aber auf den elastischen Sto&#223; konzentrieren m&#252;ssen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das wei&#223; ich heute. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Selbstkritik ist eine der schwierigsten Kritikformen &#252;berhaupt. Aber sie l&#228;&#223;t einen Irrwege erkennen. Sie bringt einen zum Umdenken. Dadurch kann man viel leichter Hindernisse erkennen und umgehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Denken Sie nur mal an den €-Rettungsschirm. Seit die Rating-Agenturen einzelne europ&#228;ische L&#228;nder immer schlechter bewerten, reagiert die Politik. Die bedrohten Staaten sollen gerettet werden. Also hat man den Rettungsschirm erfunden. Immer wieder hei&#223;t es, da&#223; er ausreicht. Aber dummerweise mu&#223; er st&#228;ndig aufgestockt werden. Das Aufstocken ist immer nur eine kleine Ver&#228;nderung. Aber wenn man sich den Rettungsschirm als ganzes betrachtet, dann hat man es mit einem Hindernis zu tun, das st&#228;ndig gr&#246;&#223;er wird. Wann fangen die Politiker damit an, das Hindernis zu umgehen und andere Wege zu gehen?</p>
<p style="text-align: justify;">So lange sie ihre eigenen Strategien nicht hinterfragen, solange sie keine Selbstkritik &#252;ben, werden sie immer weiter gehen und den Rettungsschirm immer weiter aufstocken.</p>
<p style="text-align: justify;">In einem Fall, wo es um Selbstkritik geht, ist es immer gut, wenn man offen f&#252;r die Erfahrungen anderer ist. Man mu&#223; sie ja nicht perfekt &#252;bernehmen. Man kann sie auch der eigenen Situation anpassen.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Was ist Energie?</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Mar 2012 01:14:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe mich lange Zeit vor der Untersuchung der Energie gedr&#252;ckt. Das lag an einer teilweise schwammigen Beschreibung der Energieerhaltung. So k&#246;nnen nach der klassischen Theorie verschiedene Energieformen in andere umgewandelt werden. Deshalb war es beim unelastischen Sto&#223; nicht notwendig, da&#223; es eine kinetische Energieerhaltung gibt. Aber in der Relativit&#228;tstheorie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich habe mich lange Zeit vor der Untersuchung der Energie gedr&#252;ckt. Das lag an einer teilweise schwammigen Beschreibung der Energieerhaltung. So k&#246;nnen nach der klassischen Theorie verschiedene Energieformen in andere umgewandelt werden. Deshalb war es beim unelastischen Sto&#223; nicht notwendig, da&#223; es eine kinetische Energieerhaltung gibt. Aber in der Relativit&#228;tstheorie ist durch die Einf&#252;hrung der relativistischen Masse eine kinetische Energieerhaltung entstanden. Im Blogartikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Die Masse in der Relativit&#228;tstheorie" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Die Masse in der Relativit&#228;tstheorie</span></a></span></span>“ habe ich gezeigt, da&#223; der relativistische Impulserhaltungssatz korrigiert werden m&#252;&#223;te. Kann unter diesen Bedingungen die kinetische Energieerhaltung aufrechterhalten werden, da in I<sup>0</sup> die klassische Impulserhaltung gelten m&#252;&#223;te? In diesem Artikel will ich Ihnen zeigen, wie die Energie funktioniert.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Energieerhaltung der klassischen Mechanik</em></h3>
<p style="text-align: justify;">In dem Buch „Physik – Gleichungen und Tabellen“ von Dietmar Mende und G&#252;nter Simon habe ich auf Seite 74 folgende Formeln gefunden:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/energie/attachment/energie-1/" rel="attachment wp-att-796"><img class="aligncenter size-full wp-image-796" title="Formeln f&#252;r die potentielle und die kinetische Energie." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/Energie.1.jpg" alt="" width="517" height="243" /></a></p>
<ol>
<li>
<div style="text-align: justify;">Potentielle Energie (Energie der Lage)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Potentielle Energie einer gespannten Feder</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Kinetische Energie (Energie der Bewegung)</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Energieerhaltung der Mechanik:<br />
In einem abgeschlossenen System ist die Summe aus potentieller und kinetischer Energie konstant, d. h., wenn nur konservative Kr&#228;fte wirken, ist nur die Umwandlung einer Energieform in die andere m&#246;glich.</div>
</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Begriffserkl&#228;rung:</p>
<table style="width: 487px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="61">
<p align="center">Symbol</p>
</td>
<td valign="top" width="104">
<p align="center">Bedeutung</p>
</td>
<td valign="top" width="57">
<p align="center">Einheit</p>
</td>
<td valign="top" width="57">
<p align="center">Symbol</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="center">Bedeutung</p>
</td>
<td valign="top" width="85">
<p align="center">Einheit</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="61">
<p align="center">m</p>
</td>
<td width="104">Masse</td>
<td width="57">
<p align="center">Kg</p>
</td>
<td valign="top" width="57">
<p align="center">h</p>
</td>
<td valign="top" width="123">H&#246;he</td>
<td valign="top" width="85">
<p align="center">m</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="61">
<p align="center">v</p>
</td>
<td valign="top" width="104">Geschwindigkeit</td>
<td valign="top" width="57">
<p align="center">m/s</p>
</td>
<td width="57">
<p align="center">y</p>
</td>
<td valign="top" width="123">
<p align="left">Verl&#228;ngerung der gespannten Feder</p>
</td>
<td width="85">
<p align="center">m</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="61">
<p align="center">E</p>
</td>
<td valign="top" width="104">Energie</td>
<td valign="top" width="57">
<p align="center">J</p>
</td>
<td valign="top" width="57">
<p align="center">g</p>
</td>
<td valign="top" width="123">Fallbeschleunigung</td>
<td valign="top" width="85">
<p align="center">m/s<sup>2</sup></p>
</td>
</tr>
<tr>
<td width="61">
<p align="center">F<sub>G</sub></p>
</td>
<td width="104">Gewicht</td>
<td width="57">
<p align="center">N</p>
</td>
<td valign="top" width="57">
<p align="center">p</p>
</td>
<td valign="top" width="123">Impuls</td>
<td valign="top" width="85">
<p align="center">N*s=kg*m/s</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="61">
<p align="center">k</p>
</td>
<td valign="top" width="104">Federkonstante</td>
<td valign="top" width="57">
<p align="center">N/m</p>
</td>
<td style="background-color: #ffffff; width: 57px;" valign="top">
<p align="center"> </p>
</td>
<td style="background-color: #ffffff; width: 123px;" valign="top"> </td>
<td style="background-color: #ffffff; width: 85px;" valign="top">
<p align="center"> </p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Doch wie kommt man zu diesen Formeln? Hinter dem Begriff Energie stand in Klammern: „Arbeitsf&#228;higkeit“. Also lohnt es sich, die Definition der Arbeit zu betrachten. Dabei ist zu beachten, da&#223; als Arbeit nur die &#220;berwindung der Schwerkraft betrachtet wird. Wenn sich ein Objekt nicht senkrecht nach oben oder nach unten bewegt, dann wird nur der Anteil der Bewegung betrachtet, der eine H&#246;he &#252;berwindet. Mit Hilfe des Integrals</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/energie/attachment/energie-2/" rel="attachment wp-att-803"><img class="aligncenter size-full wp-image-803" title="Integral zur Bestimmung der Arbeit." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/Energie.2.jpg" alt="" width="274" height="97" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">kann man die Formeln aus 1. und 3. herleiten. Siehe <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Erg&#228;nzungen" href="http://www.paradoxe-systeme.de/ergaenzungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Erg&#228;nzungen</span></a></span></span>. Der Wert cos(α) wird aber nur bei der Potentiellen Energie der Lage ben&#246;tigt. Die kinetische Energie ist unabh&#228;ngig von der Richtung und in diesem Fall kann cos(α)=1 gew&#228;hlt werden. Dann f&#228;llt dieser Wert weg. Die Formel f&#252;r die potentielle Energie der gespannten Feder (Fall 2.) ist das Ergebnis von Messungen und Naturbeobachtungen. Die F&#228;lle 1. und 3. sind Konstruktionsvorschriften f&#252;r die Berechnung.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der Zusammensto&#223; 2er Objekte</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Was haben diese Gesetze, die sich aus der Fallbeschleunigung entwickelt haben, mit dem Zusammensto&#223; 2er Objekte zu tun, die sich mit konstanter Geschwindigkeit aufeinander zu bewegen und zusammensto&#223;en?</p>
<p style="text-align: justify;">So lange die Objekte aufeinander zu fliegen wirken keine Kr&#228;fte. Die Kr&#228;fte fangen erst dann an zu wirken, wenn sich die Objekte ber&#252;hren. Und jetzt gibt es eine kleine Strecke, in der sich die Geschwindigkeit beider Objekte ver&#228;ndert, bis beide die gleiche Geschwindigkeit haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim unelastischen Sto&#223; wird dann aus beiden Objekten ein gemeinsamer Klumpen. Beim elastischen Sto&#223; werden die Energien wie bei einer elastischen Feder aufgenommen und f&#252;r einen Augenblick gespeichert. Dabei entstehen in dem Objekt so gro&#223;e Spannungen, da&#223; sie sich wieder absto&#223;en. Beim teilelastischen Sto&#223; werden die Elastizit&#228;tsgrenzen &#252;berschritten, so da&#223; ein Teil der Energie eine Verformung bewirkt und ein anderer Teil die Objekte abprallen l&#228;&#223;t. Bei der Zertr&#252;mmerung wird ein Teil der Energie f&#252;r eine dauerhafte Verformung umgewandelt, die so gro&#223; ist, da&#223; dabei mindestens ein Teil auseinanderbricht. In diesem Fall findet keine Angleichung der Geschwindigkeit beider Objekte statt.</p>
<p style="text-align: justify;">W&#228;hrend die Objekte aneinander sto&#223;en, entstehen Kr&#228;fte. Und da gibt es eine ganz wichtige physikalische Regel. Jede Kraft erzeugt eine gleich gro&#223;e Gegenkraft. Und diese Kr&#228;fte wirken, so lange sie sich ber&#252;hren und unterschiedliche Geschwindigkeiten haben. Also w&#228;hrend des Bremsvorgangs beim Zusammensto&#223;.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Zeiten, in denen die Kr&#228;fte wirken sind gleich und die Kr&#228;fte, die auf die Objekte wirken sind ebenfalls gleich. W&#252;rde man das Integral der Kraft &#252;ber die Zeit bilden, dann bekommt man den Impuls. Bei gleicher Zeitdauer und gleich gro&#223;en Kr&#228;ften entsteht ein gleich gro&#223;er Impuls in entgegengesetzten Richtungen.</p>
<p style="text-align: justify;">Gibt es die Erhaltung der Kr&#228;fte, dann mu&#223; es auch die Erhaltung des Impulses geben. Gibt es die Erhaltung des Impulses, dann mu&#223; es auch die Erhaltung der Kr&#228;fte geben.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist mit der Energie? Die Energie ist das Integral der Kraft &#252;ber den Weg. Selbst dann, wenn man nur die relative Geschwindigkeits&#228;nderung bei der Berechnung verwenden w&#252;rde, m&#252;&#223;te ein Zusammensto&#223; auch dann funktionieren, wenn beide Objekte unterschiedliche Massen haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ein Objekt eine h&#246;here Geschwindigkeit hat als das andere, dann legt es in der gleichen Zeit einen anderen Weg zur&#252;ck. Erst dann, wenn beide die gleiche Geschwindigkeit haben, legen sie gleiche Wege zur&#252;ck. Die Geschwindigkeit ist der zur&#252;ckgelegte Weg geteilt durch die Zeit. Wenn es eine kinetische Energieerhaltung g&#228;be, dann m&#252;&#223;te auch das Integral der Kraft &#252;ber den Weg gleich sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Das geht nat&#252;rlich dann, wenn zu jedem Zeitpunkt der Kollision die Geschwindigkeit der Objekte gleich ist, nur die Richtung ist unterschiedlich. Betrachte ich die Geschwindigkeitsdifferenz vor und nach dem Sto&#223; und nicht die absolute Geschwindigkeit, dann gilt das nat&#252;rlich auch wenn beide Objekte die gleiche Masse haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Ganze funktioniert nicht mehr, wenn beide Objekte unterschiedliche Massen haben. Nimmt die Masse zu, dann wird der Impuls gr&#246;&#223;er. Also mu&#223; die Geschwindigkeit kleiner werden, damit beide Impulse gleich sein k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das bedeutet: Beide Objekte legen w&#228;hrend des Zusammensto&#223;es bis zur Geschwindigkeitsanpassung unterschiedliche Wege zur&#252;ck, sind aber gleich gro&#223;en Kr&#228;ften ausgesetzt. Also mu&#223; das Integral der Kr&#228;fte &#252;ber den Weg unterschiedlich sein. Dann gibt es aber keine kinetische Energieerhaltung.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund gab es in der klassischen Theorie keine kinetische Energieerhaltung. Und sie hat wunderbar funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Integralrechnung der Kraft einmal &#252;ber die Zeit und einmal &#252;ber den Weg garantiert, da&#223; Impulserhaltung und kinetische Energieerhaltung nicht gleichzeitig funktionieren k&#246;nnen. Es sei denn, die Kraft ist immer =0. Aber dann w&#228;re die Relativit&#228;tstheorie eine Theorie, in der es keine Beschleunigung geben kann. Und das ist ziemlich unrealistisch.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Was ist mit der Formel e=m*c<sup>2</sup>?</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Eine solche Formel bedeutet, da&#223; die Energie ein konstantes Vielfaches der Masse ist. Also habe ich mir &#252;berlegt, welche Formeln man erhalten w&#252;rde, wenn man E=m*A voraussetzt, wobei A eine beliebige konstante Gr&#246;&#223;e ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man F=m*a verwendet, a ist die Beschleunigung, dann erh&#228;lt man folgende Formeln:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/energie/attachment/energie-3/" rel="attachment wp-att-804"><img class="aligncenter size-full wp-image-804" title="Formeln f&#252;r die Masse und Energie 1" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/Energie.3.jpg" alt="Diese Formeln w&#252;rden entstehen, wenn die Energie ein konstantes Vielfaches der Masse w&#228;re und die Kraft = Basse * Beschleunigung ist." width="801" height="115" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Parameter a ist ein freier Parameter, der bei der Integration der Formel entstanden ist. Eine solche Formel w&#228;re ziemlich unsinnig.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man F als die Ableitung des Impulses &#252;ber die Zeit verwendet, erh&#228;lt man folgende Formeln:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/energie/attachment/energie-4/" rel="attachment wp-att-805"><img class="aligncenter size-full wp-image-805" title="Formeln f&#252;r Masse und Energie 2" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/Energie.4.jpg" alt="Diese Formeln w&#252;rden entstehen, wenn die Energie ein konstantes Vielfaches der Masse ist und die Kraft die Ableitungt des Impulses nach der Zeit." width="826" height="147" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Parameter a ist ein freier Parameter, der bei der Integration der Formel entstanden ist. Hier brauche ich nur A=c<sup>2</sup> zu setzen, schon erhalte ich die bekannten relativistischen Formeln. Das funktioniert aber nur, wenn die Masse unabh&#228;ngig von der Richtung geschwindigkeitsabh&#228;ngig ist. Dann gibt es aber keine Impulserhaltung, denn ich habe die Formel f&#252;r die Impulserhaltung korrigieren m&#252;ssen. Das einzige Inertialsystem, in dem die Masse bei gleicher Geschwindigkeit unabh&#228;ngig von der Richtung gleich ist, ist das Inertialsystem, in dem sich die Masse nicht ver&#228;ndert, wenn ein Objekt seine Geschwindigkeit &#228;ndert.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
]]></content:encoded>
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		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die Masse in der Relativit&#228;tstheorie</title>
		<link>http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 03:50:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Impulserhaltung]]></category>
		<category><![CDATA[Inertialsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Masse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Masse ist ein wichtiger zentraler Begriff in der Physik. Die Masse kann allerdings nicht mit Hilfe von zeitlichen und r&#228;umlichen Messungen definiert werden. Will man die Masse in die Relativit&#228;tstheorie mit einbeziehen, dann braucht man neue, zus&#228;tzliche Informationen. Einstein verwendete daf&#252;r das Relativit&#228;tsprinzip: „Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Die Masse ist ein wichtiger zentraler Begriff in der Physik. Die Masse kann allerdings nicht mit Hilfe von zeitlichen und r&#228;umlichen Messungen definiert werden. Will man die Masse in die Relativit&#228;tstheorie mit einbeziehen, dann braucht man neue, zus&#228;tzliche Informationen. Einstein verwendete daf&#252;r das Relativit&#228;tsprinzip: „Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen die gleiche Form an.“</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man davon ausgeht, da&#223; der Impulserhaltungssatz gilt, dann bekommt man Probleme. Es gilt n&#228;mlich p=m*v, wobei p der Impuls, m die Masse und v die Geschwindigkeit ist. Die Geschwindigkeit setzt sich aus Raum und Zeit zusammen und ist daher festgelegt. Fehler, die durch die relative Gleichzeitigkeit entstehen, m&#252;ssen dann entweder dem Impuls oder der Masse zugeordnet werden, wenn man keinen zus&#228;tzlichen Parameter in die Gleichung einbauen will.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist ein Problem, denn wenn man die falsche Entscheidung trifft, dann wird die Zuordnung eines Fehlers von einem physikalischen Parameter auf den n&#228;chsten weitergeleitet und irgendwann k&#246;nnen dadurch Widerspr&#252;che entstehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich bin mi&#223;trauisch geworden, als ich die Periheldrehung des Merkurs untersucht hatte. Da ich in der allgemeinen Relativit&#228;tstheorie die physikalischen Erkl&#228;rungen unverst&#228;ndlich bis unsinnig fand, wollte ich f&#252;r die theoretische Berechnung eine eigene Herleitung aus der speziellen Relativit&#228;tstheorie &#252;ber eine Erweiterung auf Rotationsk&#246;rper verwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wollte &#252;berpr&#252;fen, ob ich damit auf die gleichen Formeln kommen kann. Dabei durfte ich nat&#252;rlich keinen Fehler machen. Als ich dann in einem Buch &#252;ber die Relativit&#228;tstheorie gelesen hatte, da&#223; es eine tr&#228;ge Masse, eine aktive und eine passive schwere Masse gibt. Die tr&#228;ge Masse sollte geschwindigkeitsabh&#228;ngig sein, aber die aktive und die passive schwere Masse sollten unabh&#228;ngig von der Geschwindigkeit sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ist denn nun richtig? Ver&#228;ndert sich die Masse, oder ver&#228;ndert sie sich nicht? Die Herleitungen der Formeln fand ich nicht sehr &#252;berzeugend, da einige Voraussetzungen verwendet wurden, die physikalisch nicht einleuchtend waren. So wurde beispielsweise die Konstanz der schweren Massen mit der Pr&#228;zision der Formeln der Himmelsmechanik gerechtfertigt. Es wurde nicht mal der Versuch unternommen, eine relativistische Himmelsmechanik zu berechnen, um die Unterschiede zwischen konstanter und ver&#228;nderlicher Masse zu berechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Deshalb wollte ich es etwas genauer wissen und habe die Masse etwas genauer unter die Lupe genommen. Dabei fiel mir sehr schnell auf, da&#223; sich die Masse der Objekte f&#252;r einen Beobachter in dem Inertialsystem, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist, nicht &#228;ndert, wenn ein Objekt die Geschwindigkeit &#228;ndert. In allen anderen Inertialsystemen mu&#223; die Masse richtungsabh&#228;ngig definiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Also habe ich mir ein theoretisches Experiment &#252;berlegt, mit dem man nachweisen kann, da&#223; der Impulserhaltungssatz zu einem Widerspruch f&#252;hrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe in einem Forum eine Diskussion geleitet. Allerdings hatte ich einen ganz d&#228;mlichen Schussligkeitsfehler begangen. Als Mathematiker war ich es gewohnt, nur das zu verwenden, was man nachweisen kann. Deshalb hatte ich die Herleitung aus der Literatur immer dann verlassen, wenn ein Fehler gemacht wurde und dann unabh&#228;ngig von den B&#252;chern die Formeln weiterentwickelt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Physiker hatten es fertig gebracht, 2 fehlerhafte physikalische Gesetze so miteinander zu kombinieren, da&#223; ich den Widerspruch nicht mehr fand. Das Experiment, das den Widerspruch sichtbar machen sollte, hatte pl&#246;tzlich nicht mehr funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit meinem Experiment wollte ich nachweisen, da&#223; der unelastische Sto&#223; nicht funktioniert. Dieser von den Physikern verwendete Trick hat mich auf ein anderes Ph&#228;nomen aufmerksam gemacht. Der Impulserhaltungssatz funktioniert beim Inertialsystemwechsel. Dabei k&#246;nnen sich 2 Fehler gegenseitig aufheben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Widerspruch kann nicht einfach so verschwinden. Er hat sich nur irgendwo versteckt. Es gab nur 2 M&#246;glichkeiten, wo sich dieser Fehler verstecken konnte. Entweder im elastischen Sto&#223; oder im unelastischen Sto&#223;. Beim elastischen Sto&#223; habe ich ihn schlie&#223;lich gefunden und ich erkl&#228;re ihnen hier, warum die Massenformel falsch ist und was an der Massenformel richtig ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Nat&#252;rlich mu&#223; ein fehlerhafter Impulserhaltungssatz korrigiert werden. Es gibt allerdings mehrere M&#246;glichkeiten, einen korrekten Impulserhaltungssatz zu erzeugen. Ich erkl&#228;re in diesem Artikel nur das physikalische Konzept. Bei &#8220;<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Erg&#228;nzungen" href="http://www.paradoxe-systeme.de/ergaenzungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Erg&#228;nzungen</span></a></span></span>&#8221; finden Sie dann die neuesten Erweiterungen mit den Berechnungen zu diesem Artikel.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die 4 Arten des Zusammensto&#223;es</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn man mit Hilfe des Impulserhaltungssatzes die Masse definieren will, dann gibt es viele verschiedene M&#246;glichkeiten. Ich verwende hier den Zusammensto&#223; 2er Objekte. Dabei gibt es 4 m&#246;gliche Reaktionsm&#246;glichkeiten:</p>
<ol>
<li>
<div style="text-align: justify;">Der unelastische Sto&#223;     <br />
2 Objekte sto&#223;en zusammen und bleiben danach aneinander haften und bilden dadurch ein neues gemeinsames Objekt.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Der elastische Sto&#223;         <br />
2 Objekte prallen zusammen und gehen danach wieder auseinander. Die Objekte bestehen aus Materialien, bei denen die Beanspruchung w&#228;hrend des Sto&#223;es so gering ist, da&#223; die Elastizit&#228;tsgrenzen nicht &#252;berschritten werden. Die w&#228;hrend der Ber&#252;hrung gespeicherte Energie wird wieder vollst&#228;ndig in Bewegung umgesetzt.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Der teilelastische Sto&#223;    <br />
2 Objekte sto&#223;en zusammen, so da&#223; mindestens bei einem Objekt die Elastizit&#228;tsgrenze &#252;berschritten wird. In diesem Fall wird beim Zusammensto&#223; ein Teil der Energie f&#252;r eine dauerhafte Verformung dieses Objektes verwendet und der Rest wird nach dem Sto&#223; wieder in Bewegung umgesetzt.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Die Zertr&#252;mmerung        <br />
2 Objekte sto&#223;en zusammen, dabei sind die Kr&#228;fte so gro&#223;, da&#223; mindestens 1 Objekt in mindestens 2 Teile aufgestalten wird.</div>
</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Eigentlich m&#252;&#223;te eine mit Hilfe des Impulserhaltungssatzes entstehende Theorie &#252;ber die Masse alle 4 Varianten korrekt beschreiben. Nur dann kann die Theorie funktionieren. Deshalb ist es sinnvoll, wenn man eine Strategie verwenden kann, in der man nur einen der F&#228;lle untersuchen mu&#223;, so da&#223; alle anderen auf diesen Fall zur&#252;ckgef&#252;hrt werden k&#246;nnen. Der einfachste davon ist der unelastische Sto&#223;.</p>
<p style="text-align: justify;">Den elastischen Sto&#223; kann man im Prinzip auf 2 unelastische St&#246;&#223;e zur&#252;ckf&#252;hren, indem man vor dem Sto&#223; die Zeit in der richtigen Reihenfolge betrachtet und nach dem Sto&#223; in der umgekehrten Reihenfolge. So, als ob das Objekt nach dem Sto&#223; aufgesprengt wird. Damit man so etwas machen kann, mu&#223; man sich daran erinnern, welches die urspr&#252;nglichen Teile waren. Daf&#252;r kann man einen kleinen Trick einf&#252;hren. Das eine Objekt k&#246;nnte aus Gold bestehen und das andere aus Silber. Mit Hilfe einer Materialanalyse kann ich bestimmen, wie hoch der Goldanteil und der Silberanteil eines Objektes nach einem unelastischen Sto&#223; ist. Wenn man die Umkehr in der Berechnung durchf&#252;hrt, dann mu&#223; das eine Objekt komplett aus Gold und das andere komplett aus Silber sein. Dann kann ich den elastischen Sto&#223; auf 2 unelastische St&#246;&#223;e zur&#252;ckf&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Beim teilelastischen Sto&#223; ist die Explosion, die das Objekt wieder auseinander bringt nur kleiner.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei der Zertr&#252;mmerung kann ich die Aufteilung behandeln wie die Explosion, nur wird dort entweder nur das Silber, oder nur das Gold aufgeteilt. Der Rest wird behandelt wie bei einem Teilelastischen Sto&#223;.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann &#252;brigens jede beliebige Anzahl von Objekten zusammensto&#223;en lassen. Rein rechnerisch l&#228;&#223;t sich ein 3-facher Sto&#223; auf 2 2-fache St&#246;&#223;e zur&#252;ckf&#252;hren. Und alles, was man vorw&#228;rts rechnen kann, kann man nat&#252;rlich auch r&#252;ckw&#228;rts rechnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesen Gr&#252;nden kann man alle m&#246;glichen Zusammenst&#246;&#223;e auf unelastische St&#246;&#223;e zur&#252;ckf&#252;hren, die aus 2 Objekten mit unterschiedlichen Materialien bestehen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Herleitung des Impulserhaltungssatzes</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Der theoretischer Ausgangspunkt Einsteins sah so aus: „Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen die gleiche Form an und der Impulserhaltungssatz gilt in allen Inertialsystemen.“ Der Impuls wird dabei beschrieben als p=m*v. Da v durch die Transformationsformeln der Speziellen Relativit&#228;tstheorie festgelegt ist und p durch den Impulserhaltungssatz definiert werden kann, m&#252;ssen alle m&#246;glichen Fehler, die auftauchen k&#246;nnten, mit der Masse kombiniert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r die Untersuchung wurde ein beliebiges Inertialsystem I<sup>n</sup> hergenommen, in dem ein ganz spezielles Experiment ausgewertet wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Experiment 1:<br />
Ich nehme 2 Objekte, die die gleiche Masse haben und sich mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegen bis sie zusammensto&#223;en. Nach dem Zusammensto&#223; bleiben sie aneinander haften und bilden dadurch eine neues Objekt, das aus den urspr&#252;nglichen Objekten zusammengesetzt ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Einstein ging es um eine formelm&#228;&#223;ige Berechnung. Die Basis des Inertialsystems I<sup>n</sup> wurde so gew&#228;hlt, da&#223; sich die Objekte in x-Richtung aus entgegengesetzten Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit aufeinander zu bewegten. Beide Objekte haben in diesem Inertialsystem die gleiche Masse, so da&#223; das zusammengesetzte Objekt nach dem Zusammensto&#223; in I<sup>n</sup> in Ruhe ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Experiment wird aber nicht in I<sup>n</sup> ausgewertet, sondern in I<sup>m</sup>. I<sup>m</sup> ist ein Inertialsystem, in dem sich eine der beiden Objekte vor dem Sto&#223; in Ruhe befindet. In diesem Inertialsystem haben die Objekte 2 unterschiedliche Massen und man kommt zu folgender Formel:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/attachment/massenformel-1/" rel="attachment wp-att-773"><img class="aligncenter size-full wp-image-773" title="Massenformel.1" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/Massenformel.1.jpg" alt="Die Ver&#228;nderung der Masse, wenn ein Objekt seine Geschwindigkeit &#228;ndert." width="335" height="115" /></a></p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>2 Interpretationen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Bei der Herleitung habe ich nur die &#220;bersetzung mit Hilfe der Lorentz-Transformationsformeln verwendet. Aus diesem Grund kann man das Massengesetz als ein &#220;bersetzungsergebnis betrachten. In dem Fall ist m(0) die Masse, die man in dem Inertialsystem verwenden mu&#223;, in dem das Objekt w&#228;hrend des Experiments ruht und m(v) die Masse des Objekts in dem Inertialsystem, in dem sich das Objekt bewegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man unter diesen Bedingungen einen unelastischen Sto&#223; beschreibt, dann befinden sich die beiden Objekte vor dem Zusammensto&#223; und das Objekt nach dem Zusammensto&#223; in 3 verschiedenen Inertialsystemen. Man mu&#223; die Berechnung bei der &#220;bersetzung des unelastischen Sto&#223;es von einem Inertialsystem in ein anderes f&#252;r jedes Objekt &#252;ber ein anderes Inertialsystem durchf&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Die &#220;bersetzung der Massen von einem Inertialsystem in ein anderes sieht dann so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/attachment/massenformel-2/" rel="attachment wp-att-774"><img class="aligncenter size-full wp-image-774" title="Massenformel.2" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/Massenformel.2.jpg" alt="Interpretation der Massenformel als &#220;bersetzung zwischen Beobachtern aus unterschiedlichen Inertialsystemen." width="533" height="162" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Diese &#220;bersetzung funktioniert f&#252;r jeden unelastischen Sto&#223;. Ich habe es &#252;berpr&#252;ft. Aber diese Interpretation sagt nichts dar&#252;ber aus, ob sich f&#252;r einen Beobachter, der in einem Inertialsystem ruht, die Masse eines Objektes ver&#228;ndert, wenn wenn ein Objekt seine Geschwindigkeit &#228;ndert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man aber davon ausgeht, da&#223; die Ruhemasse in allen Inertialsystemen gleich ist, dann kommt man zu einer anderen Interpretation:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/attachment/massenformel-3/" rel="attachment wp-att-775"><img class="aligncenter size-full wp-image-775" title="Massenformel.3" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/Massenformel.3.jpg" alt="Die Interpretation der Massenformel als eine Massenver&#228;nderung wenn nicht der Beobachter das Inertialsystem wechselt, sonden das Objekt die Geschwindigkeit &#228;ndert." width="869" height="163" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die 1. Interpretation entsteht durch die Herleitung. Innerhalb des Inertialsystems I<sup>0</sup> k&#246;nnte immer noch die klassische Physik gelten und mit Hilfe der &#220;bersetzungen aus der 1. Interpretation bek&#228;me man die Impulserhaltungss&#228;tze in den anderen Inertialsystemen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 2. Interpretation ist eine Erfindung einer neuen Physik. Diese Formel ist unabh&#228;ngig vom Inertialsystem. Eine solche Physik mu&#223; experimentell &#252;berpr&#252;ft werden, wenn man keine M&#246;glichkeit findet, da&#223; diese Interpretation mit irgendeinem anderen physikalischen Gesetz in einen unaufl&#246;sbaren Konflikt ger&#228;t.</p>
<p style="text-align: justify;">Das hei&#223;t: Die Best&#228;tigung kann nur experimentell erfolgen, die Widerlegung k&#246;nnte eventuell theoretisch m&#246;glich sein.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die 2. Interpretation auf dem Pr&#252;fstand</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Mit Hilfe des unelastischen Sto&#223;es kann die 2. Interpretation nicht &#252;berpr&#252;ft werden, wenn keine zus&#228;tzlichen Informationen zur Verf&#252;gung stehen. Diese zus&#228;tzliche Information erhalte ich mit Hilfe der Materialzusammensetzung. Wenn ich ein Inertialsystem habe, in dem Objekte aus entgegengesetzten Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit aufeinander sto&#223;en und das Objekt bewegt sich nach dem Zusammensto&#223; mit der Geschwindigkeit 0, dann sind beide Massen gleich gro&#223;. Wenn das eine Objekt beispielsweise aus Gold besteht und das andere aus Silber, dann mu&#223; eine Materialanalyse des Objektes nach dem Zusammensto&#223; ergeben, da&#223; das Objekt zu 50% aus Gold und zu 50% aus Silber besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich die Materialanalyse in einem beliebigen anderen Inertialsystem durchf&#252;hren w&#252;rde, dann m&#252;&#223;te ich ebenfalls eine Zusammensetzung von 50% Gold und 50% Silber erhalten. Eine Geschwindigkeits&#228;nderung kann niemals die Zusammensetzung ver&#228;ndern.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich das Experiment 1 in I<sup>0</sup> durchf&#252;hre, dem Inertialsystem in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist, dann kann ich eine &#220;bersetzung in ein beliebiges Inertialsystem durchf&#252;hren, welches sich senkrecht zu den Bewegungsrichtungen der beiden Objekte vor dem Zusammensto&#223; bewegt. Da kann man nachweisen, da&#223; die Zusammensetzung des Objekts nach dem Sto&#223; ebenfalls zu 50% aus Gold und zu 50% aus Silber besteht. Die Massenzuordnung in diesem Inertialsystem beschreibt die korrekte Zusammensetzung.</p>
<p style="text-align: justify;">Betrachte ich das Experiment in einem Inertialsystem, welches sich parallel zu den Bewegungsrichtungen der beiden Objekte vor dem Sto&#223; bewegt, dann h&#228;tten die Objekte unterschiedliche Geschwindigkeiten und nach der Kollision gibt es in der Zusammensetzung entweder mehr Gold als Silber oder mehr Silber als Gold.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe hier 2 verschiedene Strukturen f&#252;r die &#220;bersetzung in andere Inertialsysteme. Eine Kollision senkrecht zur Bewegungsrichtung eines Inertialsystems und eine Kollision parallel zur Bewegungsrichtung eines Inertialsystems. Ich habe mir &#252;berlegt, ob es m&#246;glich ist, eine Kollision parallel zur Bewegungsrichtung eines Inertialsystems zur&#252;ckzuf&#252;hren auf Kollisionen senkrecht zur Bewegungsrichtung eines Inertialsystems.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe eine M&#246;glichkeit gefunden:</p>
<p style="text-align: justify;">Experiment 2: <br />
In I<sup>0</sup> bewegen sich 4 Objekte mit der gleichen Geschwindigkeit aufeinander zu und kollidieren in einem unelastischen Sto&#223;. Alle 4 Objekte bewegen sich in der x-y-Ebene und der Winkel zwischen den Bewegungsrichtungen 2er benachbarter Objekte ist =φ<sup>0</sup>. Alle 4 Objekte bestehen aus 4 verschiedenen Materialien.</p>
<p style="text-align: justify;">Was ich jetzt vorf&#252;hre funktioniert f&#252;r jeden Winkel φ<sup>0</sup>&lt;90°. Hier sehen Sie, was graphisch bei dem Winkel φ<sup>0</sup>=60° passiert:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/attachment/unelastischerkombinationsstos/" rel="attachment wp-att-776"><img class="aligncenter size-full wp-image-776" title="Unelastischer Kombinationssto&#223; von 4 Objekten in 2 Varianten." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/unelastischerKombinationssto&#223;.jpg" alt="Mit Hilfe dieser 2 verschiedenen Variationen eines unelastischen Sto&#223;es kann ich einen Sto&#223; parallel zur Bewegungsrichtung 2er Objekte auf St&#246;&#223;e senkrecht zur Bewegungsrichtung von Inertialsystemen zur&#252;ckf&#252;hren." width="435" height="130" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Objekt 1 soll aus Gold bestehen, Objekt 2 aus Silber, Objekt 3 aus Platin und Objekt 4 aus Kupfer.</p>
<p style="text-align: justify;">Variante 1:<br />
Objekt 1 und Objekt 2 kollidieren und bilden das Objekt 12, das zu 50% aus Gold und zu 50% aus Silber besteht. Objekt 3 und Objekt 4 kollidieren und bilden das Objekt 34, da&#223; aus 50% Platin und 50% Kupfer besteht. Dann kollidieren die Objekte 12 und 34 und bilden das Objekt 1234. Dieses besteht zu 25% aus Gold, zu 25% aus Silber, zu 25% aus Platin und zu 25% aus Kupfer.</p>
<p style="text-align: justify;">Variante 2:<br />
Das Objekt 2 und das Objekt 3 kollidieren miteinander und bilden das Objekt 23 welches sich nach der Kollision mit einer Geschwindigkeit &gt;0 weiterbewegt. Die Zusammensetzung besteht aus 50% Silber und 50% Platin. Das Objekt 1 und das Objekt 4 kollidieren miteinander und bilden das Objekt 14, welches sich nach der Kollision nicht mehr bewegt. Die Zusammensetzung besteht aus 50% Gold und 50% Kupfer. Anschlie&#223;end kollidieren die Objekte 23 und 14 und bilden das Objekt 1234. Ich habe die Auswertung in dem Inertialsytem durchgef&#252;hrt, in dem das Objekt 1234 nach der Kollision ruht. Das ist einfacher zu berechnen als das Inertialsystem, in dem die beiden Objekte mit gleicher Geschwindigkeit aus entgegengesetzten Richtungen zusammensto&#223;en. Dort gilt:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/attachment/massenverhaltnis/" rel="attachment wp-att-777"><img class="aligncenter size-full wp-image-777" title="Massenverh&#228;ltnis" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/Massenverh&#228;ltnis.jpg" alt="Das Massenverh&#228;ltnis nach dem Letzten Zusammensto&#223; von Variante 2 in dem Inertialsystem. in dem das Objekt nach der Kollision ruht." width="278" height="84" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">v<sup>0</sup> ist die Geschwindigkeit der Objekte vor dem ersten Zusammensto&#223;. Also besteht Objekt 1234 nicht zu 50% aus Gold und Kupfer und zu 50% aus Silber und Platin.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Impulserhaltungssatz hat f&#252;r die &#220;bersetzung bei Variante 1 und Variante 2 f&#252;r die Geschwindigkeiten und die Masse die gleichen Ergebnisse geliefert, nur die Massenzusammensetzung liefert unterschiedliche Werte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nat&#252;rlich gibt es ein anderes Inertialsystem, in dem Objekt 23 und Objekt 14 aus entgegengesetzten Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit zusammensto&#223;en. In diesem Inertialsystem bleibt das Objekt nach der Kollision nicht in Ruhe. Also sind die Massen in diesem Inertialsystem unterschiedlich gro&#223;. Damit sich das Objekt nach der Kollision in diesem Inertialsystem in Ruhe befindet, m&#252;&#223;te die Masse des einen Objektes verkleinert oder die andere vergr&#246;&#223;ert werden. Dadurch w&#252;rde sich die Objektzusammensetzung ver&#228;ndern. In diesem Inertialsystem w&#228;ren die Massen gleich und die Geschwindigkeiten der Objekte gleich. Aber die Zusammensetzung des Objektes in seine Bestandteile w&#228;re nicht zu 50% aus Silber und Platin und zu 50% aus Gold und Kupfer.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Inertialsystem k&#246;nnte folgender elastischer Sto&#223; beschrieben werden:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/attachment/elastischerstoss-1/" rel="attachment wp-att-778"><img class="aligncenter size-full wp-image-778" title="Der relativistische elastische Sto&#223; 1" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/elastischerStoss.1.jpg" alt="Wie der relativistische elastische Sto&#223; funktionieren soll." width="230" height="214" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Experiment soll in allen Inertialsystemen einen elastischen Sto&#223; beschreiben. Dies gilt, wenn sowohl die Massen als auch die Geschwindigkeiten vor und nach dem Sto&#223; gleich sind. Die Materialverteilung zeigt aber, da&#223; dies nicht allgemeing&#252;ltig sein kann. Weil die Materialverteilung im unelastischen Sto&#223; in Bewegungsrichtung des Inertialsystems nicht mit der Materialverteilung senkrecht zur Bewegungsrichtung des Inertialsystems &#252;bereinstimmt, sieht die Realit&#228;t in einem bewegten Inertialsystem eher so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/attachment/elastischerstoss-2/" rel="attachment wp-att-779"><img class="aligncenter size-full wp-image-779" title="Der relativistische elastische Sto&#223; 2" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/elastischerStoss.2.jpg" alt="Wie der relativistische elastische Sto&#223; auf Grund der Materialverteilung berechnet wird." width="230" height="217" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Mit Hilfe des Elastischen Sto&#223;es kann man in das Inertialsystem wechseln, in dem ein Objekt vor dem Zusammensto&#223; ruht. Nach dem Zusammensto&#223; bewegt sich das Objekt mit einer Geschwindigkeit ≠0. Diese Geschwindigkeitsver&#228;nderung kann verwendet werden f&#252;r die 2. Interpretation der Massenformel. Aber die Zusammensetzung des unelastischen Sto&#223;es in die verschiedenen Materialien zeigt, da&#223; dieser relativistische elastische Sto&#223; kein elastischer Sto&#223; sein kann. Die Materialanalyse mu&#223; sogar richtungsabh&#228;ngige Gr&#246;&#223;en liefern. Das bedeutet. Eine real existierende Massenformel mu&#223; in jedem Inertialsystem richtungsabh&#228;ngig sein und von der Geschwindigkeit des Inertialsystems abh&#228;ngen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Eine neue Analyse</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn ein physikalischer Zusammenhang nicht mehr funktioniert, dann mu&#223; eine Korrektur durchgef&#252;hrt werden. Vielleicht wird das den Anh&#228;ngern der Relativit&#228;tstheorie gar nicht gefallen, aber dann sollten sie einen funktionierenden Gegenvorschlag machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich verwende hier den Begriff der austauschbaren Gleichheit. 2 Objekte sind dann gleich, wenn ich sie vor einem Experiment austauschen k&#246;nnte, ohne da&#223; sich das Ergebnis des Experiments ver&#228;ndert.</p>
<p style="text-align: justify;">In I<sup>0</sup> wird das Experiment 1 durchgef&#252;hrt und anschlie&#223;end wird in einem beliebigen Inertialsystem I<sup>n</sup> eine neue Auswertung durchgef&#252;hrt. Nicht nur in Spezialf&#228;llen, sondern in allen, damit ich anhand der Formeln eine Struktur ablesen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei ver&#228;ndere ich nicht die Masse, sondern erweitere die Formel durch einen zus&#228;tzlichen Multiplikator, der richtungsabh&#228;ngig und geschwindigkeitsabh&#228;ngig definiert werden darf.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich mit diesem Faktor einen neuen Impulserhaltungssatz definiert hatte, stellte ich fest, da&#223; als Nebenprodukt herauskam, da&#223; in I<sup>0</sup> der klassische Impulserhaltungssatz g&#252;ltig war. Der Impulserhaltungssatz, bei dem sich die Masse nicht &#228;ndert, wenn ein Objekt seine Geschwindigkeit &#228;ndert.</p>
<p style="text-align: justify;">Nebenbei bemerkt. Bei der Berechnung gibt es einen freien Parameter, den ich nach praktischen Gesichtspunkten definiert habe. Da die erste Interpretation der Massenformel, die sich nur auf die &#220;bersetzung bezieht, fehlerfrei ist, h&#228;tte ich auch diese Formel f&#252;r die Herleitung verwenden k&#246;nnen. Dann w&#228;re der freie Parameter verschwunden, aber der Korrekturterm w&#228;re automatisch der Masse zugeordnet worden. Das wollte ich vermeiden, damit man herausfinden kann, welche Natur dieser Korrekturterm hat. Es h&#228;tte auch funktioniert und man h&#228;tte eine Mischung aus klassischer und relativistischer Physik erhalten. In I<sup>0</sup> gilt der klassische Impulserhaltungssatz und in I<sup>n</sup> gilt der Impulserhaltungssatz der durch die relativistische &#220;bersetzung des klassischen Impulserhaltungssatzes entsteht. Eine Mischung aus 2 scheinbar widerspr&#252;chlichen Theorien.</p>
<p style="text-align: justify;">Der von mir ermittelte korrigierte relativistische Impuls hat folgende Gestalt:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/attachment/relativistischerimpuls-1/" rel="attachment wp-att-780"><img class="aligncenter size-full wp-image-780" title="Relativistischer Impuls 1" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/relativistischerImpuls.1.jpg" alt="1. Vorschlag f&#252;r einen neuen relativistischen Impulserhaltungssatz." width="508" height="87" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">&#220;ber dem Bruchstrich steht das Skalarprodukt zwischen der Geschwindigkeit eines Objekts gemessen in I<sup>0</sup> und der Geschwindigkeit des Inertialsystems I<sup>n</sup>, gemessen in I<sup>0</sup>. Den Ausdruck in den Klammern w&#252;rde ich als relativistischen Korrekturfaktor bezeichnen. Es gibt aber noch eine 2. M&#246;glichkeit, einen Impulserhaltungssatz zu definieren. Sie unterscheiden sich voneinander nur um eine vom Inertialsystem abh&#228;ngige Konstante:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/masse/attachment/relativistischerimpuls-2/" rel="attachment wp-att-781"><img class="aligncenter size-full wp-image-781" title="Relativistischer Impuls 2" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/03/relativistischerImpuls.2.jpg" alt="2. Vorschlag f&#252;r einen neuen relativistischen Impulserhaltungssatz." width="348" height="110" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Hier wird das Skalarprodukt zwischen der Geschwindigkeit eines Objekts gemessen in I<sup>n</sup> und der Geschwindigkeit des Inertialsystems I<sup>0</sup>, gemessen in I<sup>n</sup> verwendet.</p>
<p style="text-align: justify;">Der gleiche Korrekturfaktor kann &#252;brigens auch f&#252;r den Schwerpunkterhaltungssatz verwendet werden.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Man mu&#223; eine Entscheidung treffen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich habe mit Hilfe des relativistischen Korrekturfaktors eine allgemeine Impulserhaltung und eine allgemeine Schwerpunkterhaltung in I<sup>n</sup> erzwungen. Ist das eine gute Idee? Die Physiker haben im Laufe der Zeit ein komplexes, fein aufeinander abgestimmtes, physikalisches Regelwerk erzeugt. Als man den Impuls und den Schwerpunkt definiert hat, hat man sich etwas dabei gedacht. Da&#223; auf Grund von physikalischen &#220;berlegungen zus&#228;tzliche Gesetzm&#228;&#223;igkeiten herauskamen wie z. B. der Impulserhaltungssatz und der Schwerpunkterhaltungssatz, ist ein Gl&#252;cksfall f&#252;r die Berechnung, mu&#223; aber keine Voraussetzung f&#252;r eine physikalische Theorie sein. Man kann die Theorie so aufbauen, da&#223; man den Impuls und den Schwerpunkt mit Hilfe des relativistischen Korrekturfaktors in der Relativit&#228;tstheorie neu definiert, dann darf man den Impulserhaltungssatz und den Schwerpunkterhaltungssatz weiter benutzen. Man kann aber auch den Impuls und den Schwerpunkt so lassen, wie er war. Dann gibt es zwar keine Impulserhaltung, aber es gibt eine Berechnungsvorschrift, wie sich der Impuls nach einem physikalischen Ereignis ver&#228;ndert. Es gibt auch keine Schwerpunkterhaltung, aber eine Berechnungsvorschrift, wie sich der Schwerpunkt nach einem physikalischen Ereignis ver&#228;ndert.</p>
<p style="text-align: justify;">Anstatt den Impuls zu ver&#228;ndern, kann man auch etwas anderes machen. Man kann die Masse neu definieren, so wie das Einstein gemacht hat. Nat&#252;rlich darf man nicht die Einsteinsche Massenformel nehmen, denn diese hat sich als falsch erwiesen. Wenn man das macht, mu&#223; man aber neue merkw&#252;rdige Eigenschaften der Masse in Kauf nehmen:</p>
<ol>
<li>
<div style="text-align: justify;">Die Messung der Masse ist abh&#228;ngig vom Inertialsystem, in dem die Messung vorgenommen wird.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Die Masse ist nicht nur Geschwindigkeits- sondern auch Richtungsabh&#228;ngig und wird daher zu einer 3-dimensionalen Gr&#246;&#223;e.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">In I<sup>0</sup> ist die Masse immer, unabh&#228;ngig von der Richtung und von der Geschwindigkeit, gleich gro&#223;.</div>
</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Man kann f&#252;r den Schwerpunkt den Ort und f&#252;r den Impuls die Geschwindigkeit mit Hilfe des relativistischen Korrekturfaktors neu definieren. Aus welchem Grund sollte man gerade diese Werte mit dem relativistischen Korrekturfaktor kombinieren?</p>
<p style="text-align: justify;">Der relativistische Korrekturfaktor, gleicht die zeitlichen Fehler aus. Dadurch ist dieser Faktor weder ein Massen-, noch ein Geschwindigkeitseffekt, sondern ein Gleichzeitigkeitseffekt. Er sollte also weder mit der Masse, noch mit der Geschwindigkeit kombiniert werden, sondern als zus&#228;tzlicher Multiplikator in die Formel aufgenommen werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Physiker m&#252;ssen sich jetzt entscheiden. Welche physikalischen Gesetze sollen erhalten bleiben und welche m&#252;ssen ver&#228;ndert werden. Jede Strategie f&#252;hrt zu unterschiedlichen physikalischen Systemen. Aber alle physikalischen Systeme sind richtig, vorausgesetzt, man macht keine Fehler mehr.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Schuldlos Schuldig</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Mar 2012 03:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Letzte Woche habe ich im Internet den Artikel „Wie das Netz den b&#246;sen Gauck erfand“ gefunden. Joachim Gauck, unser Kandidat f&#252;r das Bundespr&#228;sidentenamt wird im Internet schlecht gemacht. Es werden dabei Aussagen von ihm aus dem Zusammenhang herausgerissen und falsch dargestellt. Er wurde noch nicht mal gew&#228;hlt, schon beginnt die Hetze. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Letzte Woche habe ich im Internet den Artikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Wie das Netz den b&#246;sen Gauck erfand" href="http://www.cicero.de/berliner-republik/wie-das-netz-den-boesen-gauck-erfand/48369"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Wie das Netz den b&#246;sen Gauck erfand</span></a></span></span>“ gefunden. Joachim Gauck, unser Kandidat f&#252;r das Bundespr&#228;sidentenamt wird im Internet schlecht gemacht. Es werden dabei Aussagen von ihm aus dem Zusammenhang herausgerissen und falsch dargestellt. Er wurde noch nicht mal gew&#228;hlt, schon beginnt die Hetze.</p>
<p style="text-align: justify;">Die letzten beiden wurden ja ganz sch&#246;n fertig gemacht. Sie haben das Amt vorzeitig verlassen. Hatte sich Horst K&#246;hler irgendetwas zu Schulden kommen lassen? Ich kann mich eigentlich gar nicht daran erinnern!</p>
<p style="text-align: justify;">Und was ist mit Christian Wulff? Hat er in seinem Amt irgendetwas falsch gemacht? Man wirft ihm bisher nur Sachen vor, die vor seinem Amtsantritt waren. Die Presse hat ihn St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck fertig gemacht und die Bev&#246;lkerung gegen ihn aufgehetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r die Presse war das ein gefundenes Fressen, denn damit verkauft man Zeitungen. Je h&#246;her das Amt, desto gr&#246;&#223;er der Skandal.</p>
<p style="text-align: justify;">Soll das jetzt immer so weiter gehen? Sollen wir die Menschen in hohen &#196;mtern nur noch nach ihren Fehlern aus der Vergangenheit verurteilen, weil keine Fehler in den Handlungen in ihren &#196;mtern gefunden werden?</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist eigentlich ziemlich armselig. Denken Sie nur an Karl-Theodor zu Guttenberg. Ich hielt ihn in seinem Amt nicht f&#252;r besonders kompetent. Aber er ist aus den falschen Gr&#252;nden gegangen worden. Die Plagiatsvorw&#252;rfe hatten nichts mit seinem Amt als Minister zu tun. Warum versucht die Presse nicht die Leute aus ihren &#196;mtern zu vertreiben wegen Unf&#228;higkeit in ihrem Amt? Dort werden haufenweise Fehler gemacht. Vor allem deshalb, weil viele Politiker von der Materie keine Ahnung haben. Von denen m&#246;chte ich eigentlich nicht regiert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Was soll man von Politikern halten, die Menschen in ein fremdes Land zum Krieg spielen schicken, denen es aber v&#246;llig egal ist, ob die Menschen dadurch einen psychischen Schaden bekommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Was soll man von Politikern halten, die ein ganzes Land in Armut zwingt. Als Belohnung daf&#252;r bekommt die Regierung des Landes Geld, damit davon Spekulanten, Banken und Versicherungen, bezahlt werden k&#246;nnen. Anstatt Probleme zu l&#246;sen, werden Probleme geschaffen, weil sie keine Ahnung haben, wie das System funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Was soll man von Politikern halten, die den Gemeinden so wenig Geld lassen, da&#223; aus Schulen Ruinen werden, die nicht saniert werden k&#246;nnen, weil die Gemeinden kein Geld f&#252;r die Renovierung bekommen. Das ist noch nicht mal ein Grund, die Schulen zu schlie&#223;en.</p>
<p style="text-align: justify;">Was soll man von Politikern halten, die bei der Vergabe von Bauprojekten nur nach dem billigsten Preis gehen, aber nicht auf Qualit&#228;t achten? Dadurch werden Unternehmen gef&#246;rdert, die ihr billiges Preisangebot mit Hilfe von zu billigen L&#246;hnen, Pfuscharbeit oder nachtr&#228;gliche Verteuerungen aufrechterhalten k&#246;nnen. Aber die, die Wertarbeit machen k&#246;nnen dann zu Grunde gehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt so viele Skandale in der Politik, bei denen man zu recht Politiker wegen ihrer Taten in der Politik fertig machen kann. Aber warum st&#252;rzt man sich auf Leute, die sich in ihren &#196;mtern nichts zu Schulden kommen lassen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Geeignete Kandidaten</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wir sollten auch einmal an die Zukunft denken. Welche Eigenschaften mu&#223; ein Bundespr&#228;sident haben, damit er nicht vorzeitig aus seinem Amt rausgeekelt oder zur Aufgabe gezwungen werden kann?</p>
<p style="text-align: justify;">Wie w&#228;re es mit einem unfehlbaren Charakter, der sich nie etwas zu Schulden hat kommen lassen?</p>
<p style="text-align: justify;">Wie soll man ihn finden? Man kann nie an alles denken. Man kann keinen Menschen perfekt untersuchen. Man kann ihn auch nicht fragen, was er alles falsch gemacht haben k&#246;nnte. Vielleicht wei&#223; er das selber nicht mehr. F&#252;r ihn war es unbedeutend, w&#228;hrend es f&#252;r andere ganz wichtig sein kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Menschen sind nun mal nicht gleich. Menschen haben unterschiedliche Wertvorstellungen. Wir haben Gef&#252;hle, wir k&#246;nnen logisch denken, wir haben Instinkte. All diese Sachen sind f&#252;r uns lebenswichtig. Und sie sind f&#252;r jeden Menschen anders, da die Menschen unterschiedliche Lebenserfahrungen und unterschiedliche Erbmerkmale haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein perfekter Mensch, dem man nichts vorwerfen kann, ist ein Mensch, der sich sehr streng an Regeln h&#228;lt, die eingehalten werden m&#252;ssen. Er macht es auf jeden Fall f&#252;r sich selber. Das kann allerdings auch sehr leicht dazu f&#252;hren, da&#223; er dies auch von anderen Menschen erwartet. Dann w&#228;re er sehr intolerant.</p>
<p style="text-align: justify;">Perfekte Charaktereigenschaften k&#246;nnen sehr leicht dazu f&#252;hren, da&#223; ein Amt nicht mehr gut gef&#252;hrt werden kann. Ich w&#252;rde meine Mutter zum Beispiel nie zu einer Finanzministerin machen. Sie kann ziemlich gut mit Geld umgehen. Obwohl nur mein Vater gearbeitet hat und meine Mutter zu Hause 3 Kinder versorgte, ist es uns nie schlecht gegangen. Meine Mutter hat aber den Charakterfehler, da&#223; sie keine Schulden mag und daher keine Schulden machen w&#252;rde. Sie w&#252;rde als Finanzministerin nicht ihre Strategien darauf ausrichten, wie unser Finanzsystem funktioniert. Deshalb kann sie nicht optimal arbeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Hilfe von guten Charaktereigenschaften allein kann man nicht gew&#228;hrleisten, da&#223; ein Amt gut gef&#252;hrt wird. Man braucht auch Kompetenz und Durchsetzungsverm&#246;gen.</p>
<p style="text-align: justify;">Sehr h&#228;ufig ist f&#252;r die Kompetenz auch Erfahrung notwendig, da man nicht immer alle potentiellen Schwierigkeiten voraussehen kann. Ich gebe ihnen ein Beispiel aus meinem Leben.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Lebenserfahrung aus der Kindheit</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich nach meinen Eltern gehe, dann war ich ein ruhiges Kind gewesen. Als ich in die Grundschule kam, hatte ich einen guten Anfang gemacht. So stand es in meinem ersten Zeugnis.</p>
<p style="text-align: justify;">Mir fiel Lernen leicht, aber es gab Kinder, denen hat das gar nicht gefallen. Wenn ich es nicht geschafft hatte, in den Pausen in die N&#228;he von Lehrern zu kommen, die die Pausenaufsicht hatten, dann wurde ich regelm&#228;&#223;ig in den Pausen von 2 Klassenkameraden gequ&#228;lt, die sich von mir benachteiligt f&#252;hlten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies ging so bis zur 4. Klasse. Ich hatte 2 andere Klassenkameraden, Norbert M&#252;ller und Uwe Webbler, mit denen ich mich &#252;ber dieses Problem unterhalten hatte. Sie sagten mir, wenn in der n&#228;chsten Pause wieder so etwas passieren w&#252;rde, dann solle ich deren Inertialen rufen: „NMUW“. Zuerst passierte nichts. Aber dann wurden meine beiden Qu&#228;lgeister von allen 4. Klassen und der Klasse meines Bruders, der in der 2. Klasse war, &#252;ber den Schulhof gejagt. Ich konnte dabei auch sehen, da&#223; diese Sch&#252;ler getreten wurden. Von da an haben die mich nie wieder anger&#252;hrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann kam ich in die Realschule. Als die Sch&#252;ler in die Klassen eingeteilt wurden, mu&#223;te ich mit Best&#252;rzung feststellen, da&#223; ein Sch&#252;ler, der in der 3. Klasse sitzengeblieben war und dann in meine Klasse kam, auch mein Klassenkamerad in der Realschule sein sollte. Dieser Sch&#252;ler entwickelte sich in die gleiche Richtung wie meine beiden Qu&#228;lgeister.</p>
<p style="text-align: justify;">So etwas wie auf der Grundschule wollte ich aber nicht noch einmal erleben. Deshalb habe ich noch auf dem Schulhof mit ihm Freundschaft geschlossen. Das war keine gute Freundschaft, denn er hat mich zum Klauen erzogen. Nach 3 Jahren ist es zu einem Bruch gekommen, nachdem ich vorher mit ihm von zu Hause weggelaufen bin.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe durch dieses Erlebnis f&#252;r mich eine wichtige Erfahrung gemacht. Man darf sich nicht mit seinen Feinden verb&#252;nden.</p>
<p style="text-align: justify;">In Filmen, in denen es den Kindern &#228;hnlich schlecht ergeht, wie es mir ergangen ist, wird den Kindern immer wieder empfehlen, da&#223; sie mit ihren Qu&#228;lgeistern Freundschaft schlie&#223;en sollen. Solche Ratschl&#228;ge kann nur jemand geben, die nicht wei&#223;, wie die Konsequenzen im Laufe der Zeit aussehen k&#246;nnen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Optimale Politik</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich habe mir mal &#252;berlegt, was man braucht, um gute Politik zu machen.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Prinzip ist es egal, welche Politikform gew&#228;hlt wird, solange 3 Bedingungen erf&#252;llt werden:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Wer auch immer ein Land f&#252;hrt, mu&#223; sich selbst als Diener des Volkes verstehen. Dann wird er sein ganzes Handeln, sein ganzes Streben danach ausrichten, da&#223; es dem Volk gut geht. Bildlich gesprochen: Das Herz mu&#223; stimmen.</li>
<li>Egal, welche Probleme auch immer auftauchen m&#246;gen. Man mu&#223; schlau genug sein, um die Probleme l&#246;sen zu k&#246;nnen. Man kann noch so ein gutes Herz haben, aber wenn man nicht schlau genug ist, dann mu&#223; das Volk darunter leiden. Bildlich gesprochen: Der Verstand mu&#223; stimmen.</li>
<li>Bei jedem Problem, das auftreten k&#246;nnte, gibt es immer Nutznie&#223;er dieses Problems. Diese werden all ihre Macht einsetzen, damit dieses Problem erhalten bleibt. Nur aus diesem Grund mu&#223; derjenige, der ein Volk leiten will, die h&#246;chste Macht des Staates haben. Bildlich gesprochen: Die Muskeln m&#252;ssen stimmen.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Alle 3 Sachen m&#252;ssen stimmen, sonst mu&#223; das Volk darunter leiden. In unserer Demokratie wird das Herz durch den Pr&#228;sidenten vertreten. Es ist aber nur dann wirklich handlungsf&#228;hig, wenn der Pr&#228;sident herzlose Gesetze ablehnen darf und dies auch durchf&#252;hrt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Verstand wird vom Kanzler oder der Kanzlerin, den Ministern und den Abgeordneten, die &#252;ber die Gesetze abstimmen vertreten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Muskeln werden von der Polizei, den Gerichten und der Armee – als Absicherung nach au&#223;en – vertreten.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Herz, der Verstand und die Muskeln sollten die Kriterien sein, nach denen man die Leute in ihren &#196;mtern beurteilt. Wer seine Sache schlecht macht fliegt raus und wird durch jemand besseren ersetzt. Das w&#228;re die richtige Strategie.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Die Zeit der Atomuhr</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Feb 2012 01:17:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Äquivalenzprinzip]]></category>
		<category><![CDATA[Atomuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Gravitation]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein wichtiger Punkt in der Relativit&#228;tstheorie ist die Bedeutung der Zeit. Wenn Kraftfelder nicht den &#196;ther bilden, dann ist die Zeit das, was die Lichtuhr messen w&#252;rde, wenn man sie jemals konstruieren w&#252;rde. Dies gilt aber ausschlie&#223;lich f&#252;r die Lichtuhr. Der Grund ist ganz einfach. Jede Uhr hat ihre eigenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ein wichtiger Punkt in der Relativit&#228;tstheorie ist die Bedeutung der Zeit. Wenn Kraftfelder nicht den &#196;ther bilden, dann ist die Zeit das, was die Lichtuhr messen w&#252;rde, wenn man sie jemals konstruieren w&#252;rde. Dies gilt aber ausschlie&#223;lich f&#252;r die Lichtuhr.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Grund ist ganz einfach. Jede Uhr hat ihre eigenen physikalischen Regeln mit deren Hilfe sie die Zeit mi&#223;t. Ein Beispiel:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Pendeluhr hat Gewichte. Sie bilden den Antrieb, damit die Uhr funktioniert. W&#252;rde jemand die Gewichte auswechseln durch andere, die schwerer sind, dann erh&#246;ht sich die Geschwindigkeit der Uhr. W&#252;rde man die Uhr vom Tal auf einen Berg transportieren, dann verringert sich die Geschwindigkeit, da die Schwerkraft auf dem Berg etwas geringer ist. Im freien Fall bliebe die Uhr sogar stehen. Die Atomuhr bleibt im freien Fall nicht stehen. Die Uhren der Astronauten sind auch nicht stehen geblieben. Dabei sind sie mehrmals dem freien Fall ausgesetzt gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die genauesten Uhren die wir benutzen sind Atomuhren. Da wir diese benutzen, aber keine Lichtuhren, m&#246;chte ich den Unterschied zwischen diesen beiden Me&#223;methoden kurz erkl&#228;ren:</p>
<h3><em>Die Lichtuhr</em></h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/zeit-atomuhr/attachment/lichtuhr-1/" rel="attachment wp-att-744"><img class="aligncenter size-full wp-image-744" title="Das Funktionsprinzip der Lichtuhr." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Lichtuhr.1.jpg" alt="Ein Lichtssignal wird zwischen 2 Spiegeln hin- und hergeschickt. Man bekommt eine Uhr, wenn man z&#228;hlt, wie oft das Signal hin und hergeschickt wird." width="66" height="54" /></a>Die Lichtuhr funktioniert nach einem einfachen Prinzip. Man nehme <span style="color: #ff0000;"><strong>2 Spiegel</strong></span> und schicke einen <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtimpuls</strong></span> zwischen diesen <span style="color: #ff0000;"><strong>beiden Spiegeln</strong></span> hin und her. Dann brauche ich nur noch zu z&#228;hlen, wie h&#228;ufig der Lichtimpuls hin und her geschickt wird, um die Zeit zu messen.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine real konstruierte Lichtuhr hat nat&#252;rlich nicht nur 2 Spiegel, sondern die Spiegel sind noch miteinander verbunden. Wenn ich diese Lichtuhr in einem Inertialsystem eiche, dann kann ich sie beschleunigen und in ein anderes Inertialsystem bringen. Die L&#228;ngenver&#228;nderungen und die Ver&#228;nderungen der Lichtgeschwindigkeit finden dann nach der korrekten Theorie statt. Also unter Beachtung der 2. Und 3. Schwachstelle der Relativit&#228;tstheorie, die ich im Blogartikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Die Raum-Zeit" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Die Raum-Zeit</span></a></span></span>“ beschrieben habe. Diese Uhr ist dann nach der korrekten Theorie der ideale Zeitmesser. Wenn allerdings Kraftfelder den &#196;ther bilden, dann ist nicht sichergestellt, da&#223; sich das Licht wirklich in allen Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit ausbreitet. Dann mu&#223; der, der zwischen den Spiegeln hin und her geht, immer senkrecht zur Kraftfeldrichtung liegen. Sonst w&#252;rde eine Drehung, die sich nicht an diese Nebenbedingung h&#228;lt, zu einer Ver&#228;nderung der Geschwindigkeit der Uhr f&#252;hren k&#246;nnen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Atomuhr</em></h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/nicht-vakuum/attachment/atomuhr/" rel="attachment wp-att-725"><img class="aligncenter size-full wp-image-725" title="Das Funktionsprinzip einer Atomuhr." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Atomuhr.jpg" alt="" width="181" height="93" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ein <span style="color: #ffff00;"><strong>Signal</strong></span> wird mit einer bestimmten Frequenz durch eine <span style="color: #00ffff;"><strong>Wanne</strong></span> mit <span style="color: #00ffff;"><strong>C&#228;siumatomen</strong></span> geleitet. Wenn die Frequenz des <span style="color: #ffff00;"><strong>Signals</strong></span> gleich die Eigenschwingungsfrequenz der <span style="color: #00ffff;"><strong>C&#228;siumatome</strong></span> ist, dann wird die Energie des <span style="color: #ffff00;"><strong>Signals</strong></span> absorbiert. Der <span style="color: #ff00ff;"><strong>Empf&#228;nger</strong></span> auf der anderen Seite der Wanne nimmt die St&#228;rke des <span style="color: #ffff00;"><strong>Signals</strong></span> auf. Sollte die Frequenz des <span style="color: #ffff00;"><strong>Senders</strong></span> von der Eigenschwingungsfrequenz abweichen, dann wird ein <strong>Kontrollsignal</strong> an den Sender geschickt, der den Fehler korrigiert. Durch diese Prozedur hat der <span style="color: #ffff00;"><strong>Sender</strong></span> immer eine bestimmte konstante Frequenz. Man kann die Wellent&#228;ler und Wellenberge z&#228;hlen und der ganze Apparat funktioniert dann als Uhr.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Zeitdilatation</em></h3>
<p style="text-align: justify;">In der speziellen Relativit&#228;tstheorie nach Einstein gibt es Formeln um die Laufzeitgeschwindigkeiten der Uhren in verschiedenen Inertialsystemen miteinander zu vergleichen. Die sogenannten Zeitdilatationsformeln. Die Funktionsweise ist leicht anhand der Lichtuhr zu zeigen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/zeit-atomuhr/attachment/lichtuhr-2/" rel="attachment wp-att-745"><img class="aligncenter size-full wp-image-745" title="Der Vergleich einer bewegten Lichtuhr mit einer ruhenden Lichtuhr." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Lichtuhr.2.jpg" alt="Weil sich die Lichtuhr bewegt, wird der Lichtweg immer l&#228;nger. Die bewegte Uhr geht daher langsamer." width="244" height="104" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die in dem Me&#223;system des Beobachters ruhende Uhr schickt einen <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtstrahl</strong></span> zwischen <span style="color: #ff0000;"><strong>2 Spiegeln</strong></span> hin und her. Da senkrecht zur Bewegungsrichtung die Abst&#228;nde der <span style="color: #ff0000;"><strong>Spiegel</strong></span> gleich bleiben, wird der <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtweg</strong></span> einer zum Me&#223;system bewegten Uhr l&#228;nger. Die Zeit im bewegten System relativ zum Me&#223;system des Beobachters mu&#223; also langsamer ablaufen. Die Sache hat einen sehr gro&#223;en Nachteil: 2 Raumschiffe fliegen aneinander vorbei, die sich mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen. Aber f&#252;r jeden Beobachter, der sich in einem der beiden Raumschiffe befindet, ist zu sehen, da&#223; die Zeit im anderen Raumschiff langsamer ablaufen mu&#223;, als in dem Raumschiff, in dem er sich befindet, egal, in welchem der beiden Raumschiffe man sich auch immer befinden mag. Die Zeitdilatationsformeln messen nicht die unterschiedlichen Geschwindigkeiten der Uhren, da in den Uhren die Bedeutung der relativen Gleichzeitigkeit mitverwendet wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Gleichzeitigkeiten in den verschiedenen Systemen unterschiedlich sind, kann ein solcher Effekt auftreten. In einem Inertialsystem wird die Zeit direkt gemessen und im anderen Inertialsystem ist der Zeitvergleich eine Kombination aus Laufzeitgeschwindigkeit der Uhr mit dem relativen Fehler der relativen Gleichzeitigkeit. Man kann also erst dann einen echten Uhrenvergleich durchf&#252;hren, wenn man das System der objektiven Realit&#228;t kennt, denn dort stimmt die relative Gleichzeitigkeit mit der Gleichzeitigkeit der objektiven Realit&#228;t &#252;berein.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Rotationsk&#246;rper</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Das genaueste Zeitme&#223;instrument, welches wir kennen, ist die Atomuhr. Es w&#228;re daher interessant zu wissen, ob die Atomuhr die Zeit relativistisch exakt mi&#223;t. Im Blogartikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Wenn Licht nicht durchs Vakuum geht" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/nicht-vakuum/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Wenn Licht nicht durchs Vakuum geht</span></a></span></span>“ habe ich gezeigt, da&#223; man immer dann, wenn Licht durch Materie geht, nicht davon ausgehen kann, da&#223; das Relativit&#228;tsprinzip funktioniert. Die Ergebnisse k&#246;nnen nur als N&#228;herungsl&#246;sung betrachtet werden. Wenn das Licht durch eine Wanne von C&#228;sium-Atomen geschickt wird, dann k&#246;nnten diese Effekte einen Einflu&#223; auf die Me&#223;ungenauigkeit der Atom-Uhr aus&#252;ben. Der Effekt kann allerdings nur sehr klein sein, da sich die C&#228;sium-Atome in gasf&#246;rmigem Zustand in der Wanne befinden. Deshalb ist es problematisch, eine physikalisch exakte Vorausberechnung &#252;ber die Geschwindigkeit der Atom-Uhr durchzuf&#252;hren. Aber man k&#246;nnte eine experimentelle &#220;berpr&#252;fung mit Hilfe der exakten relativistischen Theorie durchf&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Dabei ergeben sich aber Probleme. Die Erde befindet sich nicht in einem Inertialsystem, sondern ist ein Rotationsk&#246;rper. Also mu&#223; man die Berechnungen in einem beschleunigten Me&#223;system durchf&#252;hren. Daf&#252;r reicht die Spezielle Relativit&#228;tstheorie nicht mehr aus. Die Unterschiede kann man sehr leicht anhand einer Kreisscheibe erkl&#228;ren:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/zeit-atomuhr/attachment/kreisscheibe/" rel="attachment wp-att-746"><img class="aligncenter size-full wp-image-746" title="Die Geschwindigkeit einer Uhr auf einer rotierenden Kreisscheibe." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Kreisscheibe.jpg" alt="Die Geschwindigkeit einer Uhr auf einer rotierenden Kreisscheibe h&#228;ngt davon ab, wie weit die Uhr von der Rotationsachse entfernt ist." width="343" height="346" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn auf der Kreisscheibe auf jedem Kreis eine Uhr steht, dann kennzeichnen die Pfeile die Geschwindigkeiten der Uhren auf der Kreisscheibe. W&#228;hrend sich die Scheibe dreht, bleiben die Uhren relativ zueinander an der gleichen Stelle. Deshalb wird auf der Kreisscheibe die Geschwindigkeit 2-er Uhren direkt miteinander verglichen. Ohne relative Gleichzeitigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Dadurch gibt es einen direkten Zeitvergleich in dem Inertialsystem, in dem der Rotationsk&#246;rper bis auf Rotation ruht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das gilt nat&#252;rlich auch in jedem anderen Inertialsystem, aber dort pendeln die Geschwindigkeiten der Uhren zwischen 2 verschiedenen Werten.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Uhren, die sich in einem Inertialsystem mit unterschiedlicher Geschwindigkeit bewegen auch unterschiedlich schnell gehen, gibt es einen interessanten Effekt. Je gr&#246;&#223;er der Abstand zum Mittelpunkt, desto langsamer geht die Uhr.</p>
<p style="text-align: justify;">In der allgemeinen Relativit&#228;tstheorie wird die Eigenzeit der Uhren anhand der absoluten Geschwindigkeit ermittelt. Das w&#228;re auch die korrekte Vorgehensweise f&#252;r den Uhrenvergleich auf einer Kreisscheibe.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Ber&#252;cksichtigung der Gravitation</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Eine Uhr auf der Kreisscheibe ist den Zentrifugalkr&#228;ften unterworfen. Diese sind umso gr&#246;&#223;er, je weiter die Uhr von der Rotationsachse entfernt ist. Aus diesem Grund entsteht im beschleunigten System der Eindruck, als ob die Uhren umso langsamer gehen, je gr&#246;&#223;er diese Beschleunigungskr&#228;fte sind. Die Lichtgeschwindigkeit wird kleiner, je gr&#246;&#223;er die Beschleunigungskr&#228;fte sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Um die Einfl&#252;sse der Gravitation in den Berechnungen verwenden zu k&#246;nnen, wurde ein &#196;quivalenzprinzip aufgestellt: „Die Wirkung der Gravitation ist von der Wirkung der Beschleunigung nicht zu unterscheiden.“</p>
<p style="text-align: justify;">So wie die Zentrifugalbeschleunigungseffekte die Laufzeitgeschwindigkeiten der Uhren beeinflussen sollen, soll auch die Gravitation die Laufzeitgeschwindigkeit der Uhren beeinflussen. Im freien Fall, in dem sich die Gravitation und die Zentrifugalbeschleunigung gegenseitig aufheben, kann der Zeitvergleich mit Hilfe der Zeitdilatationsformel ermittelt werden.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Das Experiment von Hafele und Keating</em></h3>
<p style="text-align: justify;">In [Roman Sexl, Herbert K. Schmidt: „Raum – Zeit – Relativit&#228;t“] wird das Experiment von Hafele und Keating beschrieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Oktober 1971 flogen 2 Wissenschaftler mit 4 Atomuhren in einem Verkehrsflugzeug einmal in Ostrichtung (= Rotationsrichtung) und einmal in Westrichtung (= Gegenrotationsrichtung) um die Erde und verglichen die Laufzeiten der Atomuhren mit einer am Boden gebliebenen Vergleichsuhr. Da die Erde komplett umkreist wurde, brauchte keine Synchronisation von Uhren vorgenommen zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Idee des Experimentes sah so aus:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Erde dreht sich in 24 Stunden einmal um sich selbst. Wenn ein Flugzeug in Ostrichtung um die Erde fliegt, dann kann man zu der Fluggeschwindigkeit die Rotationsgeschwindigkeit der Erde addieren. Die tats&#228;chliche Fluggeschwindigkeit ist dann gr&#246;&#223;er als die eines ruhenden Beobachters auf der Erde. Wenn ein Flugzeug in Westrichtung um die Erde fliegt, dann mu&#223; von der Rotationsgeschwindigkeit der Erde die Geschwindigkeit des Flugzeugs abgezogen werden. Das Ergebnis ist positiv, wenn das Flugzeug mindestens 24 Stunden f&#252;r eine Erdumkreisung ben&#246;tigt. Die Geschwindigkeit des Flugzeugs ist dann immer langsamer als die Geschwindigkeit eines Beobachters auf der ruhenden Erde. Jetzt kann man &#252;berpr&#252;fen, ob die Atomuhr, unser genauestes Zeitme&#223;instrument, die Zeit so mi&#223;t, wie man es von der speziellen und allgemeinen Relativit&#228;tstheorie erwartet.</p>
<p style="text-align: justify;">Die L&#228;nge eines Tages ist 24 Stunden, aber in dieser Zeit dreht sich die Erde um die Sonnen. Deshalb mu&#223; man f&#252;r den Tag noch eine Korrektur durchf&#252;hren. Wenn man daran denkt, bekommt man f&#252;r eine theoretische Berechnung bei einer Flugh&#246;he von 10 km und einer Flugzeit von 50 h in beiden Richtungen bei einem Erdradius von R<sub>E</sub>=6378,2 km und der Lichtgeschwindigkeit c=299792,5 km/s folgende Laufzeitunterschiede:</p>
<p style="text-align: justify;">Die Uhr f&#252;r den Ostflug m&#252;&#223;te um 257ns(= milliardstel Sekunden) langsamer gehen und die Uhr f&#252;r den Westflug um 156 ns schneller gehen als die Uhr auf dem Erdboden. Dies ist nur der Geschwindigkeitseffekt!</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Hilfe der Gravitation der Erde von g=9,78049m/s<sup>2</sup> in Meeresspiegelh&#246;he am &#196;quator kann auch der Einflu&#223; der Gravitation berechnet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Vergleich meiner Berechnungsergebnisse mit den Ergebnissen aus dem Experiment sieht so aus:</p>
<p style="text-align: justify;">Absch&#228;tzung der zu erwartenden Messwerte:</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="67"> </td>
<td valign="top" width="132">\[\Delta t=t_{O}-t_{A}\]</td>
<td valign="top" width="113">\[\Delta t=t_{W}-t_{A}\]</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="67">\[\Delta t_{Grav}\]</td>
<td valign="top" width="132">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">196 ns</span> | 196 ns</p>
</td>
<td valign="top" width="113">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">196 ns</span> | 196 ns</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="67">\[\Delta t_{Geschw}\] </td>
<td valign="top" width="132">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">–257 ns</span> | –255 ns</p>
</td>
<td valign="top" width="113">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">156 ns</span> | 156 ns</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="67">
<p align="right">Summe</p>
</td>
<td valign="top" width="132">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">–61 ns</span> | –59 ns</p>
</td>
<td valign="top" width="113">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">352 ns</span> | 352 ns</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Die roten Werte sind die Ergebnisse meiner Berechnungen und die schwarzen Werte sind Ergebnisse aus den Untersuchungen. Meine Werte sind fast identisch mit denen aus der Untersuchung. Das Experiment lieferte dann folgendes Ergebnis:</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="214"> </td>
<td valign="top" width="127">
<p align="center">\[\Delta t=t_{O}-t_{A}\] in ns</p>
</td>
<td valign="top" width="113">
<p align="center">\[\Delta t=t_{W}-t_{A}\] in ns</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="214">
<p align="left">Theoretische Werte<br />
Berechnet anhand der Flugdaten</p>
</td>
<td valign="top" width="127">
<p align="center">–40±23</p>
</td>
<td valign="top" width="113">
<p align="center">275±21</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="214">
<p align="left">Experimentelle Werte<br />
Seriennummer der Atomuhr</p>
</td>
<td valign="top" width="127"> </td>
<td valign="top" width="113"> </td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="214">
<p align="right">120<br />
361<br />
408<br />
447</p>
</td>
<td valign="top" width="127">
<p align="center">-57<br />
-74<br />
-55<br />
-51</p>
</td>
<td valign="top" width="113">
<p align="center">277<br />
284<br />
266<br />
266</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="214">
<p align="left">Mittelwert</p>
</td>
<td valign="top" width="127">
<p align="center"> -59±10</p>
</td>
<td valign="top" width="113">
<p align="center">273±7</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="214">
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;">Theoretischer    Wert</span><br />
Experimenteller Wert</p>
</td>
<td width="127">
<p align="center">   0,68±0,39</p>
</td>
<td width="113">
<p align="center">    1,007±0,077</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Δt ist der Laufzeitunterschied zwischen einer Uhr im Flugzeug (t<sub>O</sub> f&#252;r den Ostflug und t<sub>W</sub> f&#252;r den Westflug) und einer Vergleichsuhr auf dem Erdboden (t<sub>A</sub>).</p>
<p style="text-align: justify;">Der Kommentar zu diesen Messergebnissen lautete dann:</p>
<p style="text-align: justify;">„Trotz einfacher experimenteller Methoden konnten Hafele und Keating mit ihrem Flug in westlicher Richtung um die Erde die Vorhersage der Relativit&#228;tstheorie auf 8% genau best&#228;tigen.<br />
Damit war erstmals das Uhrenparadoxon mit makroskopischen Uhren getestet.<br />
Beim Ostflug wirken Gravitations- und Geschwindigkeitseffekt entgegen und heben sich teilweise auf. Dadurch wird der relative Me&#223;fehler gr&#246;&#223;er.“</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man sich das &#196;quivalenzprinzip genau betrachtet, dann fehlt bei der Berechnung etwas. Bei der Erdumkreisung gibt es auch noch die Zentrifugalbeschleunigung. Die Zentrifugalbeschleunigung sorgt daf&#252;r, da&#223; die Schwerkraft im Flugzeug in Rotationsrichtung, also beim Ostflug, kleiner wird, w&#228;hrend sie beim Westflug gr&#246;&#223;er wird. Also fehlt noch etwas bei der Berechnung.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich die Berechnung des Einflusses der Fliehkraft durgef&#252;hrt hatte, gab es f&#252;r mich eine kleine &#220;berraschung:</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="68"> </td>
<td valign="top" width="132">\[\Delta t=t_{O}-t_{A}\] </td>
<td valign="top" width="113">\[\Delta t=t_{W}-t_{A}\] </td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="68">\[\Delta t_{Grav}\] </td>
<td valign="top" width="132">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">197 ns</span> | 196 ns</p>
</td>
<td valign="top" width="113">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">197 ns</span> | 196 ns</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="68">\[\Delta t_{Geschw}\] </td>
<td valign="top" width="132">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">–257 ns</span> | –255 ns</p>
</td>
<td valign="top" width="113">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">156 ns</span> | 156 ns</p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="68">\[\Delta t_{Fliefkraft}\] </td>
<td valign="top" width="132">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">257 ns</span>            </p>
</td>
<td valign="top" width="113">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">-157 ns</span>              </p>
</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="68">
<p align="right">Summe</p>
</td>
<td valign="top" width="132">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">197 ns</span> | –59 ns</p>
</td>
<td valign="top" width="113">
<p align="center"><span style="color: #ff0000;">196 ns</span> | 352 ns</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich die Uhren so verhalten w&#252;rden, wie es die Formeln der Relativit&#228;tstheorie vorschreiben, dann h&#228;tte man diesen Effekt nachweisen k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter diesen Bedingungen wird die Theorie der Relativit&#228;tstheorie nicht best&#228;tigt. Der Einflu&#223; der Zentrifugalbeschleunigung ist gro&#223; genug, um die experimentellen Ergebnisse zu widerlegen, da der Geschwindigkeitsunterschied durch die Zentrifugalbeschleunigung fast vollst&#228;ndig neutralisiert wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man das &#196;quivalenzprinzip ernst nimmt, dann hat man eine physikalische Eigenschaft vergessen. Akzeptiert man die bisherige Zusammensetzung aus Geschwindigkeit und Gravitation, dann mu&#223; das &#196;quivalenzprinzip der allgemeinen Relativit&#228;tstheorie aufgegeben werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn Licht nicht durchs Vakuum geht</title>
		<link>http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/nicht-vakuum/</link>
		<comments>http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/nicht-vakuum/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Feb 2012 02:24:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Experiment]]></category>
		<category><![CDATA[Inertialsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Überlichtgeschwindigkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Relativit&#228;tstheorie gibt es das Relativit&#228;tsprinzip: „Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen die gleiche Form an.“ Da dieses Relativit&#228;tsprinzip sehr spekulativ ist, mu&#223; es in jedem Fall untersucht werden. Die &#220;berpr&#252;fung ist aber sehr problematisch, da die meisten Experimente nur bei sehr kleinen Geschwindigkeiten durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen. In diesem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In der Relativit&#228;tstheorie gibt es das Relativit&#228;tsprinzip: „Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen die gleiche Form an.“ Da dieses Relativit&#228;tsprinzip sehr spekulativ ist, mu&#223; es in jedem Fall untersucht werden. Die &#220;berpr&#252;fung ist aber sehr problematisch, da die meisten Experimente nur bei sehr kleinen Geschwindigkeiten durchgef&#252;hrt werden k&#246;nnen. In diesem Fall k&#246;nnen die experimentellen Ungenauigkeiten sehr leicht gr&#246;&#223;er als die relativistischen Fehler werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das gilt auch dann, wenn Licht durch Materie geht, wie beispielsweise Gas, Wasser oder Glas. Aber in diesem Fall gibt es eine M&#246;glichkeit, das Relativit&#228;tsprinzip zu &#252;berpr&#252;fen, denn es gibt Experimente, bei denen Licht, das durch Materie gegangen ist, die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum &#252;berschreitet. Ich m&#246;chte hier zeigen, wie das geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Genauen Berechnungen finden Sie bei den <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Erg&#228;nzungen" href="http://www.paradoxe-systeme.de/ergaenzungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Erg&#228;nzungen</span></a></span></span>.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der Ausgangspunkt f&#252;r die Berechnungen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Der Ausgangspunkt f&#252;r die physikalischen Gesetze mu&#223; immer I<sup>0</sup> sein, das Inertialsystem, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist. Wenn die Barriere, die das Licht durchdringen kann in I<sup>0</sup> ruht, dann mu&#223; die Lichtgeschwindigkeit innerhalb der Barriere unabh&#228;ngig von der Richtung immer =γ<sup>0</sup>(B) sein. Die Geschwindigkeit h&#228;ngt nur von der Barriere ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Was man an dieser Stelle braucht, ist aber eine andere &#220;berlegung. Mit welcher Geschwindigkeit durchdringt das Licht die Barriere, wenn sich die Barriere in I<sup>0</sup> bewegt und der Winkel zwischen der Bewegungsrichtung der Barriere und der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum den Winkel φ<sup>0</sup> hat. Daf&#252;r gibt es keinen Anhaltspunkt.</p>
<p style="text-align: justify;">An dieser Stelle kommt das Relativit&#228;tsprinzip ins Spiel. Es wird angenommen, da&#223; die Naturgesetze in allen Inertialsystemen die gleiche Form annehmen. Also gilt folgendes:</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn eine Barriere in I<sup>n</sup> ruht, dann ist die Lichtgeschwindigkeit innerhalb der Barriere unabh&#228;ngig von der Richtung immer gleich γ<sup>n</sup>(B) sein. Die Geschwindigkeit h&#228;ngt nur von der Barriere ab.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Strategie der Berechnung</em></h3>
<p style="text-align: justify;">In I<sup>0</sup> wird das Koordinatensystem so geeicht, da&#223; sich die Barriere in x-Richtung mit der Geschwindigkeit v bewegt. Dann beschreibt man die Bewegung des Lichts in I<sup>0</sup>. Diese Geschwindigkeit wird &#252;bersetzt in das Inertialsystem, in dem die Barriere ruht. Dort braucht man die Geschwindigkeit nur mit γ<sup>n</sup>(B) zu multiplizieren, um die Geschwindigkeit des Lichts in der Barriere zu erhalten. Das Ergebnis wird dann wieder zur&#252;ck&#252;bersetzt nach I<sup>0</sup>.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Zus&#228;tzliche Einschr&#228;nkungen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Es ist unbefriedigend, da&#223; die Geschwindigkeit des Lichts durch die Barriere in dem Inertialsystem, in dem die Barriere ruht, von der Geschwindigkeit abh&#228;ngen kann, mit der sich die Barriere bewegt. Deshalb suche ich mir f&#252;r die n&#228;chste &#220;berlegung 2 Inertialsysteme I<sup>n</sup> und I<sup>m</sup> aus mit γ<sup>n</sup>(B)≠γ<sup>m</sup>(B). Es gibt dann immer ein Inertialsystem I<sup>o</sup> mit der Eigenschaft, da&#223; in I<sup>o</sup> die Inertialsysteme I<sup>n</sup> und I<sup>m</sup> die gleiche Geschwindigkeit in entgegengesetzten Richtungen haben. In dem Fall w&#252;rde die Lichtgeschwindigkeit innerhalb der bewegten Barriere bei gleichem Winkel φ<sup>o</sup> richtungsabh&#228;ngig sein. Aber in I<sup>0</sup> w&#228;re sie nicht richtungsabh&#228;ngig. Das w&#252;rde dem Relativit&#228;tsprinzip widersprechen. Deshalb mu&#223; die Lichtgeschwindigkeit innerhalb der Barriere auch in allen Inertialsystemen den Gleichen Wert haben, wenn die Barriere in dem Inertialsystem ruht.</p>
<p style="text-align: justify;">Das bedeutet, wenn es in einem Inertialsystem eine ruhende Barriere gibt, bei dem die gemessene Lichtgeschwindigkeit 1,7 mal so gro&#223; ist wie die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum, dann ist in allen Inertialsystemen, in denen die Barriere ruht, die Lichtgeschwindigkeit innerhalb der Barriere das 1,7-fache der Lichtgeschwindigkeit im Vakuum.</p>
<p style="text-align: justify;">In der deutschen Ausgabe von Spektrum der Wissenschaft vom Oktober 1993 steht auf Seite 40 ein Artikel mit der &#220;berschrift „Schneller als Licht?“. Dort wird ein Experiment beschrieben, in dem die 1,7-fache Lichtgeschwindigkeit des Vakuums bei Photonen gemessen wurde, die eine Barriere durchdrungen haben. Photonen geh&#246;ren zu den sogenannten Lichtteilchen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Zeitreise in I<sup>0</sup></em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich m&#246;chte Sie an meinen Artikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Gibt es &#220;berlichtgeschwindigkeit?" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/ueberlichtgeschwindigkeit/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Gibt es &#220;berlichtgeschwindigkeit?</span></a></span></span>“ oder „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Die Raum-Zeit" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Die Raum-Zeit</span></a></span></span>“ erinnern. Dort habe ich eine besondere Graphik dargestellt:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/alle-geschwindigkeiten1/" rel="attachment wp-att-668"><img class="aligncenter size-full wp-image-668" title="Alle konstanten Geschwindigkeite durch den Koordinatenursprung, betrachtet aus einen bewegten Inertialsystem." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/alle-Geschwindigkeiten1.jpg" alt="" width="312" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Dies zeigt die m&#246;glichen Geschwindigkeiten in einem bewegten Inertialsystem. Das sind alle Geraden im Blauen, gelben oder gr&#252;nen Bereich, die durch den Schnittpunkt der gelben Linien gehen. Wenn die Geschwindigkeit eines Objekts, welches sich mit &#220;berlichtgeschwindigkeit bewegt, multipliziert mit der Geschwindigkeit des Inertialsystems in I<sup>0</sup> &gt;c<sup>2</sup> ist und sich das Inertialsystem und das Objekt in die gleiche Richtung bewegen, Dann w&#252;rde in diesem Inertialsystem die Gerade unterhalb der waagerechten roten Linie im dunkelblauen Bereich beginnen und oberhalb der waagerechten Roten Linie im hellblauen Bereich enden. Unterhalb der roten waagerechten Roten Linie ist die Vergangenheit des bewegten Inertialsystems und oberhalb der roten Waagerechten Linie ist die Zukunft. In I<sup>0</sup> ist aber der hellblaue Bereich die Vergangenheit und der dunkelblaue Bereich die Zukunft.</p>
<p style="text-align: justify;">Zukunft und Vergangenheit werden in diesen Inertialsystemen unterschiedlich wahrgenommen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich das Licht innerhalb der Barriere in I<sup>n</sup> in allen Richtungen mit der gleichen &#220;berlichtgeschwindigkeit bewegt. Dann zeigt dieses Bild die Geschwindigkeit des Lichts innerhalb einer bewegten Barriere in I<sup>0</sup>. Deshalb mu&#223; es Barrieren geben, die sich langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, bei denen das Licht aus der Zukunft in die Vergangenheit geht. Dies gilt unter den Bedingungen der absoluten Gleichzeitigkeit. Das ist physikalisch unm&#246;glich.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Bedeutung f&#252;r das Relativit&#228;tsprinzip</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ohne das Relativit&#228;tsprinzip konnte ich nicht beurteilen, welche Geschwindigkeit das Licht in einer bewegten Barriere hat. Nur dank des Relativit&#228;tsprinzips kam ich &#252;berhaupt zu einem Ergebnis. Durch die Messung von &#220;berlichtgeschwindigkeiten erhalte ich aber ein unm&#246;gliches physikalisches Ergebnis in I<sup>0</sup>. Also mu&#223; das Relativit&#228;tsprinzip falsch sein. Die Berechnung h&#228;tte ich nicht durchf&#252;hren d&#252;rfen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Physik eines Ph&#228;nomens h&#228;ngt aber nicht vom Material ab. Bei bestimmten Materialen kann man es anwenden und bei anderen nicht. Deshalb mu&#223; das Relativit&#228;tsprinzip auch dann falsch sein, wenn das Licht die Barriere mit einer Geschwindigkeit durchdringt, die kleiner als die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist. Es kann grunds&#228;tzlich nicht angewendet werden.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Experimentelle Best&#228;tigungen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Der Versuch von Fizeau</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/nicht-vakuum/attachment/fitzeau/" rel="attachment wp-att-724"><img class="aligncenter size-full wp-image-724" title="Die Mitf&#252;hrung des Lichts in bewegter Materie." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Fitzeau.jpg" alt="Im Experiment von Fizeau kann man nachweisen, da&#223; das Licht von Materie teilweise mitgenommen wird." width="297" height="174" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Durch ein <span style="color: #000080;"><strong>Rohr</strong></span> wird eine Fl&#252;ssigkeit oder ein Gas mit einer bestimmten Geschwindigkeit hindurchgeleitet. Von einer <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtquelle</strong></span> wird <span style="color: #ffff00;"><strong>Licht</strong></span> ausgesendet, welches mittels eines <span style="color: #00ffff;"><strong>halbdurchl&#228;ssigen Spiegels</strong></span> aufgespaltet wird. Mittels verschiedener <span style="color: #ff0000;"><strong>Spiegel</strong></span> werden die beiden Anteile des <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichts</strong></span> entlang eines Rechtecks einmal im Uhrzeigersinn und einmal im Gegenuhrzeigersinn weitergeleitet. Unterwegs wird es aber durch das <span style="color: #000080;"><strong>Rohr</strong></span> geleitet. Kommt das <span style="color: #ffff00;"><strong>Licht</strong></span> wieder an den <span style="color: #00ffff;"><strong>halbdurchl&#228;ssigen Spiegel</strong></span>, dann dringt ein Teil hindurch und ein Teil wird reflektiert. Auf der <span style="color: #ff00ff;"><strong>Platte</strong></span> bildet sich dann ein Interferenzmuster.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieses Experiment wurde erdacht um festzustellen, in welchem Ma&#223;e das Licht von der Materie mitgenommen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe die ganze deutschsprachige Literatur in der Unibibliothek nach den Me&#223;ergebnissen durchsucht. Das Experiment wurde nur mit Luft oder mit Wasser durchgef&#252;hrt. Beim Wasser gab es nur eine einzige Versuchsanordnung. Die L&#228;nge der Rohre betrug 1,5 m und die Geschwindigkeit des Wassers war 7 <sup>m</sup>/<sub>s</sub>. Die Wellenl&#228;nge des Lichts war 5,3*10<sup>-7</sup> m.</p>
<p style="text-align: justify;">Unter diesen Bedingungen wurde eine Interferenzverschiebung von 0,23 gemessen, die theoretische Berechnung lieferte den Wert 0,203.</p>
<p style="text-align: justify;">Zwischen Messung und Theorie ist eine Abweichung gr&#246;&#223;er als 10 % vorhanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist keine exakte L&#246;sung, aber eine N&#228;herungsl&#246;sung. F&#252;r kleine Geschwindigkeiten kann das Relativit&#228;tsprinzip verwendet werden, aber f&#252;r gro&#223;e Geschwindigkeiten ist es Unsinn.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Atomuhr</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Es ist sehr bedauerlich, da&#223; ich keine weiteren Experimente finden konnte, denn die Atomuhr ist das genaueste Zeitme&#223;instrument, welches wir kennen. F&#252;r die Zeitmessung der Atomuhr werden diese Eigenschaften dringend gebraucht. Das kann man erkennen, wenn man sich die Funktionsweise der Atomuhr etwas genauer betrachtet:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/relativitatsttheorie/nicht-vakuum/attachment/atomuhr/" rel="attachment wp-att-725"><img class="aligncenter size-full wp-image-725" title="Das Funktionsprinzip einer Atomuhr." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Atomuhr.jpg" alt="" width="181" height="93" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ein <span style="color: #ffff00;"><strong>Signal</strong></span> wird mit einer bestimmten Frequenz durch eine <span style="color: #00ffff;"><strong>Wanne</strong></span> mit <span style="color: #00ffff;"><strong>C&#228;siumatomen</strong></span> geleitet. Wenn die Frequenz des <span style="color: #ffff00;"><strong>Signals</strong></span> gleich die Eigenschwingungsfrequenz der <span style="color: #00ffff;"><strong>C&#228;siumatome</strong></span> ist, dann wird die Energie des <span style="color: #ffff00;"><strong>Signals</strong></span> absorbiert. Der <span style="color: #ff00ff;"><strong>Empf&#228;nger</strong></span> auf der anderen Seite der Wanne nimmt die St&#228;rke des <span style="color: #ffff00;"><strong>Signals</strong></span> auf. Sollte die Frequenz des <span style="color: #ffff00;"><strong>Senders</strong></span> von der Eigenschwingungsfrequenz abweichen, dann wird ein <strong>Kontrollsignal</strong> an den Sender geschickt, der den Fehler korrigiert. Durch diese Prozedur hat der <span style="color: #ffff00;"><strong>Sender</strong></span> immer eine bestimmte konstante Frequenz. Man kann die Wellent&#228;ler und Wellenberge z&#228;hlen und der ganze Apparat funktioniert dann als Uhr.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier wird ein Signal f&#252;r die Zeitmessung nicht durchs Vakuum geschickt. Ist die Geschwindigkeit der Uhr in I<sup>0</sup> gleich 0, dann ist die Geschwindigkeit des Lichts innerhalb der Wanne mit C&#228;siumatomen unabh&#228;ngig von der Richtung. Durch die Bewegung werden die C&#228;siumatome aus der Ruhelage gebracht und verschoben, bis der Druck auf der einen Seite gr&#246;&#223;er ist als auf der anderen und sie deshalb wieder zur&#252;ck schwingen. Wie weit die Verschiebung der C&#228;sium-Atome aus der Ruhelage ist, kann von der Geschwindigkeit des Lichts innerhalb der Wanne der C&#228;siumatome abh&#228;ngen. Dann w&#252;rde auch die Eigenschwingungsfrequenz von der Lichtgeschwindigkeit abh&#228;ngen. Das k&#246;nnte sogar dazu f&#252;hren, da&#223; die Zeitmessung der Atomuhr in der Bewegung von der Richtung abh&#228;ngen kann, in die sich das Licht durch die C&#228;siumatome bewegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Glaube daran, da&#223; die Naturgesetze in allen Inertialsystemen die gleiche Form annehmen, sorgt auch daf&#252;r, da&#223; die Me&#223;ungenauigkeit der Atomuhr in der Bewegung nicht genau genug untersucht wird. Ich werde ihnen noch zeigen, da&#223; gerade die Atomuhr keine relativistisch exakte Zeit anzeigt, obwohl die Anh&#228;nger der Relativit&#228;tstheorie anderer Ansicht sind. Dies w&#228;re inzwischen experimentell best&#228;tigt worden. Der Beweis hatte aber nur aus einem Grund funktioniert. Man hat vergessen, einen physikalischen Effekt auszuwerten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber das zeige ich Ihnen in einem anderen Artikel.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Das Google-Monopol</title>
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		<pubDate>Sat, 11 Feb 2012 02:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
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		<category><![CDATA[Konkurrenz]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ich mir meine Statistiken auf meinem Blog ansehe, dann gibt es folgende Suchergebnisse: Google Yandex Google Images Yahoo Incredimail Ask Web 489 6 4 4 1 1 1 Mein Bog wurde also 493 mal von Google gefunden, aber nur 13 mal von der Konkurrenz, das sind gerade mal 2,57% [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wenn ich mir meine Statistiken auf meinem Blog ansehe, dann gibt es folgende Suchergebnisse:</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top">
<p align="left">Google<br />
Yandex<br />
Google Images<br />
Yahoo<br />
Incredimail<br />
Ask<br />
Web</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="right">489<br />
6<br />
4<br />
4<br />
1<br />
1<br />
1</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Mein Bog wurde also 493 mal von Google gefunden, aber nur 13 mal von der Konkurrenz, das sind gerade mal 2,57% . Kennen die anderen Suchmaschinen meinen Blog nicht? Auch f&#252;r die Suche der Suchmaschinen nach neuen Inhalten gibt es eine gute Statistik:</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top">
<p align="left">Google<br />
Java<br />
Yandex<br />
Alexa<br />
Majestic-12<br />
MSN<br />
Baiduspider<br />
LinkWalker<br />
Archive.org<br />
Yahoo</p>
</td>
<td valign="top">
<p align="right">13009<br />
2904<br />
1339<br />
615<br />
563<br />
556<br />
503<br />
359<br />
358<br />
328</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Das sind die Suchmaschinen, die am meisten auf meinem Blog nachgesehen haben, was ich anzubieten habe. Mein Blog ist also in vielen Suchmaschinen bekannt. Google mu&#223; also im Vergleich zu den anderen Suchmaschinen eine Monopolstellung haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Was unterscheidet Google von allen anderen Suchmaschinen? Warum wird fast immer Google f&#252;r eine Suche verwendet?</p>
<p style="text-align: justify;">Die Antwort ist ganz einfach. Google ist als Startseite vorinstalliert. Wer einen neuen Computer bekommt und dann ins Internet geht, probiert die Suchmaschine einfach aus und ist mit dem Ergebnis zufrieden. Warum sollte er dann eine andere Suchmaschine verwenden?</p>
<p style="text-align: justify;">Erst dann, wenn man sich f&#252;r Alternativen interessiert, werden andere Suchmaschinen ausprobiert. Dann hat man aber eine gro&#223;e Auswahl. Da kann man sich aussuchen, welche Suchmaschine am besten geeignet ist. Also stehen dann alle anderen Suchmaschinen miteinander in Konkurrenz. Nur Google braucht sich dem Konkurrenzkampf nicht zu stellen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Nachteile des Monopols</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Suchmaschinenergebnisse irgendwelche Schw&#228;chen haben, dann gibt es f&#252;r Google keinen Grund, die Strategie zu ver&#228;ndern. Dabei gibt es bei den Suchmaschinen sehr gro&#223;e Schw&#228;chen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Suchmaschinen suchen nach allen m&#246;glichen Sachen und liefern h&#228;ufig Suchergebnisse, die zu dem, was gesucht wird, nicht passen. Ein Grund daf&#252;r ist die Bewertung des Suchergebnisses. Wenn nur nach W&#246;rtern oder Kombinationen von W&#246;rtern gesucht wird, dann k&#246;nnen auch unpassende Ergebnisse geliefert werden. Ein Beispiel:</p>
<p style="text-align: justify;">Bei meinen Untersuchungen zur Relativit&#228;tstheorie bin ich auf die Periheldrehung des Merkurs gesto&#223;en. Es gibt dort eine Abweichung zwischen Theorie und Messung in der klassischen Theorie. Ich hatte mir &#252;berlegt, wie ein solcher Fehler entstehen k&#246;nnte. In der Theorie wurde eine sehr komplizierte N&#228;herungsl&#246;sung verwendet. Da ich mir nicht sicher war, ob man mit dieser Methode &#252;berhaupt so genaue Werte herausbekommen kann wie die Theorie behauptet, habe ich nach einer anderen L&#246;sungsm&#246;glichkeit gesucht.</p>
<p style="text-align: justify;">Wir leben inzwischen im Zeitalter der Computer. Also habe ich ein Computerprogramm geschrieben, mit dem ich in 100 Erdenjahren bis auf die Winkelsekunde genau die Periheldrehung des Merkurs berechnen kann. Damit habe ich die theoretischen Werte bis auf die Rechenungenauigkeit meines Computers nachweisen k&#246;nnen. Allerdings hat das Programm als Nebeneffekt eine andere Eigenschaft ans Licht gebracht. Es ist unm&#246;glich eine Messung mit der gleichen Pr&#228;zision durchzuf&#252;hren wie die theoretische Berechnung. Daf&#252;r sind mehrere Faktoren verantwortlich.</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Die Periheldrehung des Merkurs h&#228;ngt ab von der Konstellation der Planeten. Dabei sind nicht alle Planeten zu ber&#252;cksichtigen, sondern nur die, die innerhalb von 100 Erdenjahren eine Periheldrehung erzeugen k&#246;nnen, die gr&#246;&#223;er als die Rechenungenauigkeit des Computers ist. Das sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung Venus, Jupiter, Erde, Saturn und Mars.</li>
<li>Die Messung der Periheldrehung fand immer zu dem Zeitpunkt statt, an dem die Erde die gr&#246;&#223;te St&#246;rung auf die Merkurbahn ausge&#252;bt hatte.</li>
<li>Sowohl der gemessene als auch der theoretische Wert konnten auf Grund der Schwankungen innerhalb des zul&#228;ssigen Intervalls sein. Deshalb habe ich mehrere Jahre zusammengefa&#223;t, die entsprechenden Toleranzintervalle auf 100 Erdenjahre hochgerechnet und aus den verschiedenen Ergebnissen den Durchschnitt der Toleranzintervalle ermittelt. Erst dann war der gemessene Wert au&#223;erhalb des Toleranzintervalls. Aber das ist nicht me&#223;bar.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund wollte ich herausfinden, was &#252;berhaupt gemessen wurde. Dar&#252;ber konnte ich leider nichts herausfinden. Also habe ich eine Google-Suche gestartet. Ich habe nach den Me&#223;ergebnissen f&#252;r die Periheldrehung des Merkurs gesucht. Aber egal, wie ich meine Schl&#252;sselw&#246;rter f&#252;r eine Suche kombiniert habe, ich fand immer wieder die gleichen Ergebnisse. Haufenweise Seiten &#252;ber die Relativit&#228;tstheorie in denen immer nur drin stand, da&#223; die Theorie durch die Messung der Periheldrehung des Merkurs best&#228;tigt wird. Aber an keiner einzigen Stelle stand beschrieben, was &#252;berhaupt gemessen wurde. Ich habe bis heute nicht herausgefunden, was eigentlich gemessen wurde.</p>
<p style="text-align: justify;">Google kann nicht denken, aber durch seine Bewertungen bietet mir Google die Suchergebnisse an, die Google f&#252;r richtig h&#228;lt.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Alternativen zu Suchmaschinen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Nat&#252;rlich kann man sich fragen, was man besser machen kann. Da gibt es die Webkataloge. Mit Hilfe von Webkatalogen k&#246;nnen den Internetseiten verschiedene Stichworte zugeteilt werden. Dadurch kann man viel besser eine zielgerichtete Suche durchf&#252;hren. Eigentlich ist diese Methode viel sinnvoller.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Sache hat aber einen Haken. Kaum ist die Idee im Internet verwirklicht worden, gibt es haufenweise Nachahmer. Inzwischen gibt es hunderte von Webkatalogen. In einer gewissen Regelm&#228;&#223;igkeit kommen immer neue Webkataloge auf den Markt. Die suchen dann Leute, die ihre Seiten eintragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Betrachtet man sich die Situation aus dem Blickwinkel der Leute, die im Internet etwas suchen, dann entsteht ein Problem. Wollen Sie hunderte von Webkatalogen durchsuchen, um Internetseiten zu finden, die Sie interessieren? Wenn jemand Webkataloge nutzt, dann kann er sich aus hunderten ein paar aussuchen, die er regelm&#228;&#223;ig verwendet. Wenn es nicht gerade irgendeinen Webkatalog gibt, der den Markt beherrscht, dann verteilen sich die Nutzer auf hunderte von Webkatalogen. Obwohl die Webkataloge – strategisch betrachtet – sinnvoller sind, bilden sie f&#252;r Google keine ernsthafte Konkurrenz, weil die einzelnen Kataloge viel zu wenig Webseiten und viel zu wenig Nutzer haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieselben &#220;berlegungen kann man bei allen anderen M&#246;glichkeiten anstellen, bei denen man etwas im Internet finden will oder im Internet gefunden werden will. Es gibt hunderte von Paidmail-Diensten, Mailtauschern, Besuchertauscher, Blogs, Foren, Partnerprogrammen, virale Werbesysteme, usw.. Kaum wird irgendeine Idee auf den Markt gebracht, damit eine Internetseite besser gefunden werden kann, wird diese Idee immer wieder kopiert. Dabei wird die Methode total zersplittert. Es ist so, bildlich gesprochen, da&#223; es f&#252;r eine Methode einen bestimmten Kuchen gibt. Dann wird die Methode so oft kopiert, bis dieser Kuchen, f&#252;r jeder nur noch Kr&#252;mel &#252;brig l&#228;&#223;t. Dadurch wird jede gute Methode im Laufe der Zeit immer wirkungsloser. Google bleibt dadurch unangefochten auf seiner Monopolstellung sitzen und ist unangreifbar.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Communities</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Bisher gibt es nur einen ernst zu nehmenden Konkurrenten f&#252;r Google: Facebook.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Internet hat sich das Web 2.0 entwickelt. Darunter werden alle Communities verstanden. Auch hier gibt es inzwischen hunderte von Communities, die sich entwickelt haben. Aber die meisten Communities haben erhebliche Nachteile. Sie sind zu teuer.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt bei allen, die ich bisher kennengelernt habe, eine kostenlose Mitgliedschaft. Es gibt allerdings auch eine oder mehrere bezahlbare Varianten. F&#252;r diese Variante k&#246;nnen zus&#228;tzliche Funktionen verwendet werden. Durch diese zus&#228;tzlichen Funktionen wird die Community finanziert, denn das Betreiben einer guten Community kann ziemlich teuer und zeitaufwendig sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man aber in mehreren Communities sein will, weil sich so viele Communities spezialisiert haben, k&#246;nnen die bezahlbaren Varianten zusammengenommen seht teuer werden. Das ist gerade dann problematisch, wenn wichtige Funktionen fehlen. Hier einige Beispiele:</p>
<p style="text-align: justify;">Bei StayFriends kann man bei der kostenlosen Mitgliedschaft Nachrichten verschicken, die k&#246;nnen aber nur dann gelesen werden, wenn der Empf&#228;nger eine bezahlte Mitgliedschaft hat. Er kann auch nur die Nachrichten von Leuten lesen, die eine bezahlte Mitgliedschaft haben. Wie soll sich unter solchen Bedingungen eine Community entwickeln?</p>
<p style="text-align: justify;">Bei SeeYouOnline sind die Betreiber zu fr&#252;h auf den Markt gegangen. Seit 1 Jahr ist das Portal noch nicht fertig programmiert. Dadurch ist der Beitrag f&#252;r das Angebot der Community zu hoch. Nach der kostenlosen Probezeit haben daher viele Miglieder die Community wieder verlassen. Deshalb kann man als kostenloses Mitglied bis zum n&#228;chsten offiziellen Start nur noch zuschauen, was die aktiven Vertriebspartner machen. Das sind die Vertriebspartner, die ihre Mitgliedschaft bezahlt haben. Sie machen flei&#223;ig Werbung, aber man kann damit momentan nichts anfangen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei AddPublic kann man bei interessanten Angeboten, Nachrichten oder Pr&#228;sentationen nicht antworten wenn man nur die kostenlose Mitgliedschaft hat. In dieser Community geht es um Gesch&#228;ftskontakte. Wie k&#246;nnen sich Kontakte entwickeln ohne Kommunikation?</p>
<p style="text-align: justify;">Stellen Sie sich ein Flirtportal vor, bei dem nach bestimmten Kriterien festgestellt werden kann, ob 2 Leute zusammenpassen. Aber man kann sich nur dann ansehen, wer sich f&#252;r einen interessiert, wenn man etwas bezahlt. Dann kann man auf ein solches Portal verzichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist sehr h&#228;ufig so, da&#223; bei den kostenlosen Versionen zu viele Einschr&#228;nkungen sind, also werden sie nicht genutzt. F&#252;r die Interessenten an Communities bleiben dann die &#252;brig, die ein m&#246;glichst breites Spektrum an kostenlosen Funktionen &#252;brig lassen. Die gr&#246;&#223;te von allen ist Facebook. Facebook finanziert sich &#252;ber Werbung und ist inzwischen so stark angewachsen, da&#223; es bei den Werbeeinnahmen f&#252;r Google zu einem ernsthaften Konkurrenten geworden ist. Facebook hatte deshalb eine Chance, weil sich die Konkurrenz durch ihr Gewinnstreben selbst beschr&#228;nkt hat.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Wie kann man das Google Monopol sonst noch brechen?</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Man braucht eine Strategie, bei der die vielen Kr&#252;mel des Kuchens wieder zusammengesetzt werden. Ich m&#246;chte das mal ein einem Beispiel erl&#228;utern.</p>
<p style="text-align: justify;">Paidmail-Dienste haben den Nachteil, da&#223; die Leser zu schlecht bezahlt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Mailtauscher haben den Nachteil, da&#223; sich das Abschicken von Werbe-Mails erst dann lohnt, wenn man so viele Punkte gesammelt hat, da&#223; es f&#252;r alle Mitglieder reicht. Das kann gerade bei neuen Mail-Tauschern dazu f&#252;hren, da&#223; keine E-Mails gebucht werden. Gibt es dar&#252;ber hinaus eine schlechte Best&#228;tigungsrate, dann mu&#223; man vielleicht 1000 Tausch-Mails betrachten um 100 Leute mit seiner Werbung zu erreichen.</p>
<p style="text-align: justify;">Besuchertauscher haben den Nachteil, da&#223; in der Surfbar haufenweise Internetseiten wiederholt werden. Wenn man lange davor sitzen mu&#223;, um immer die gleichen Seiten zu sehen, dann wird man unaufmerksam.</p>
<p style="text-align: justify;">Wiederholungen tauchen bei kleinen zersplitterten Gruppen unheimlich h&#228;ufig auf, weil alle Sachen voneinander isoliert sind. Werbung wird immer nur in diesen kleinen Gruppen gemacht. Aber was w&#228;re, wenn sich die Gruppen zusammenschlie&#223;en w&#252;rden. Wenn die Werbung nicht nur in der Gruppe gemacht wird, wo sich die Leute zusammenschlie&#223;en, sondern in den anderen Gruppen. Wenn die Werbung zwischen den Gruppen getauscht wird. Dann erreicht man mit seiner Werbung nicht immer die gleichen Leute, sondern neue Leute.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus den vielen zersplitterten Gruppen w&#252;rde eine neue gro&#223;e Gruppe entstehen. Aus den Kr&#252;meln entsteht dann wieder ein neuer Kuchen. Wenn sich dann immer neue Konkurrenz in den Einzelteilen entwickelt, findet &#252;ber die gemeinschaftliche Nutzung keine Zersplitterung mehr statt.</p>
<p style="text-align: justify;">Als Konkurrenz zu Google wird das noch nicht ausreichen, denn es sind vorwiegend diejenigen, die ihre Webseite bekannt machen wollen und die Verk&#228;ufer im Internet, die dieses System benutzen. Der Kunde ist gleichzeitig der H&#228;ndler. Das w&#228;re vergleichbar mit den Ladeninhabern, die die einzigen Kunden in den Gesch&#228;ften der Stadt sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Man mu&#223; auch die Kunden zu den Gesch&#228;ften f&#252;hren. Erst wenn man das hinkriegt, kann etwas entstehen, was m&#228;chtig genug ist, um Google ernsthaft Konkurrenz machen zu k&#246;nnen. Am besten geeignet daf&#252;r w&#228;re die Gr&#252;ndung einer Community, die so interessnt ist, da&#223; sie beliebt ist und deshalb gerne genutzt wird. Innerhalb dieser Community k&#246;nnte man dann mit Hilfe von Suchmaschinen die Seiten aus den verschiedenen Gruppen &#246;ffentlich machen. Weil eine solche Community so viele Nutzer wie m&#246;glich braucht, mu&#223; sie absolut kostenlos sein. Da in diesen Gruppen viele Leute sitzen, die etwas verkaufen wollen, k&#246;nnte die Community an den Verk&#228;ufen beteiligt werden und sich dadurch finanzieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Kriegt man so etwas hin, dann bekommt man eine ernsthafte Konkurrenz f&#252;r Google, die das Monopol brechen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Gemeinschaftliches Handeln, in dem jeder das einbringt, was er kann, kann viel effektivere L&#246;sungen liefern, als individuelles egoistisches Handeln. Denken Sie mal dar&#252;ber nach.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Gibt es &#220;berlichtgeschwindigkeit?</title>
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		<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 05:03:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
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		<category><![CDATA[Licht]]></category>
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		<description><![CDATA[Wie ich in dem Artikel „Die Raum-Zeit“ gezeigt habe, kann bei Lichtgeschwindigkeit und bei &#220;berlichtgeschwindigkeit keine relative Gleichzeitigkeit erzeugt werden, da in diesen F&#228;llen die Lichtuhr stehen bleibt. Deshalb kann man nur bei Unterlichtgeschwindigkeit ein Me&#223;system erzeugen, das nach den Regeln der Relativit&#228;tstheorie funktioniert. Das sagt aber nichts dar&#252;ber aus, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Wie ich in dem Artikel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Die Raum-Zeit" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Die Raum-Zeit</span></a></span></span>“ gezeigt habe, kann bei Lichtgeschwindigkeit und bei &#220;berlichtgeschwindigkeit keine relative Gleichzeitigkeit erzeugt werden, da in diesen F&#228;llen die Lichtuhr stehen bleibt. Deshalb kann man nur bei Unterlichtgeschwindigkeit ein Me&#223;system erzeugen, das nach den Regeln der Relativit&#228;tstheorie funktioniert. Das sagt aber nichts dar&#252;ber aus, ob es Objekte geben kann, die sich mit einer h&#246;heren Geschwindigkeit als der Lichtgeschwindigkeit bewegen k&#246;nnen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die graphische Darstellung dessen, was gemessen werden kann</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn man erkennen will, was man &#252;berhaupt messen kann, dann mu&#223; man sich in das Me&#223;system begeben, welches sich relativ zur objektiven Realit&#228;t in Ruhe befindet. Es reicht, wenn man nur Objekte mit konstanten Geschwindigkeiten betrachtet, denn ein beliebiges Objekt welches seine Geschwindigkeit beliebig &#228;ndern kann, kann lokal immer st&#252;ckweise betrachtet werden wie ein Objekt, welches sich mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/alle-geschwindigkeiten/" rel="attachment wp-att-667"><img class="aligncenter size-full wp-image-667" title="Alle in der Natur vorkommenden konstanten Geschwindigkeiten durch den Koordinatenursprung." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/alle-Geschwindigkeiten.jpg" alt="" width="312" height="194" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die <span style="color: #ffff00;"><strong>Gelben Linien</strong></span> stehen f&#252;r die Geschwindigkeiten des Lichtes. Langsamere Geschwindigkeiten sind Geraden im <span style="color: #00ff00;"><strong>Gr&#252;nen Bereich</strong></span>, die durch den Schnittpunkt der <span style="color: #ffff00;"><strong>gelben Linien</strong></span> gehen, wobei die <span style="color: #008000;"><strong>Zukunft dunkelgr&#252;n</strong></span> dargestellt ist und die <span style="color: #00ff00;"><strong>Vergangenheit hellgr&#252;n</strong></span>. <span style="color: #00ffff;"><strong>&#220;berlichtgeschwindigkeiten</strong></span> bilden Geraden im <span style="color: #00ffff;"><strong>Blauen Bereich</strong></span>, die durch den Schnittpunkt der <span style="color: #ffff00;"><strong>gelben Linien</strong></span> gehen, wobei die <span style="color: #0000ff;"><strong>Zukunft dunkelblau</strong></span> dargestellt ist und die <span style="color: #00ffff;"><strong>Vergangenheit hellblau</strong></span>. Die <strong>Schwarzen Linien</strong>, die durch den Schnittpunkt der <span style="color: #ffff00;"><strong>gelben Linien</strong></span> gehen, sind der Bereich, in der Geschwindigkeiten zu gro&#223; werden. In der physikalischen Realit&#228;t gibt es keine Geschwindigkeit, die so hoch ist, da&#223; eine Gerade zur Beschreibung in diesen Bereich f&#228;llt. Wenn die Geschwindigkeiten beliebig nah an unendlich gro&#223;e Geschwindigkeiten herankommen d&#252;rfen, dann ist nur noch die <strong>Gleichzeitigkeit</strong> in der objektiven Realit&#228;t <strong>schwarz</strong> zu zeichnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man das Bild im Me&#223;system des Beobachters betrachtet, dann sieht das so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/alle-geschwindigkeiten1/" rel="attachment wp-att-668"><img class="aligncenter size-full wp-image-668" title="Alle konstanten Geschwindigkeite durch den Koordinatenursprung, betrachtet aus einen bewegten Inertialsystem." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/alle-Geschwindigkeiten1.jpg" alt="" width="312" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wie man hier sehen kann, bleibt bei allen Beobachtungen, in denen Unterlichtgeschwindigkeiten auftauchen, die Kausalit&#228;t erhalten. Das ist der <span style="color: #008000;"><strong>Dunkelgr&#252;ne</strong></span> und der <span style="color: #00ff00;"><strong>Hellgr&#252;ne</strong></span> Bereich. Das gilt nicht f&#252;r &#220;berlichtgeschwindigkeiten. In einer ausgezeichneten Richtung ist es m&#246;glich, wenn die Geschwindigkeit nur gro&#223; genug ist, da&#223; man in diesem Me&#223;system die Zukunft mit der Vergangenheit verwechselt. Das gilt f&#252;r alle Geraden, die unterhalb der <span style="color: #ff0000;"><strong>waagerechten Roten Linie</strong></span> im <span style="color: #0000ff;"><strong>Dunkelblauen</strong></span> Bereich beginnen und oberhalb der <span style="color: #ff0000;"><strong>waagerechten Roten Linie</strong></span> im <span style="color: #00ffff;"><strong>Hellblauen</strong></span> Bereich enden. Der <span style="color: #00ffff;"><strong>Hellblaue</strong></span> Bereich ist in der objektiven Realit&#228;t die Vergangenheit und der <span style="color: #0000ff;"><strong>Dunkelblaue</strong></span> Bereich die Zukunft. Unterhalb der <span style="color: #ff0000;"><strong>Roten waagerechten Linie</strong></span> ist in diesem Me&#223;system die Vergangenheit und oberhalb dieser <span style="color: #ff0000;"><strong>Linie</strong></span> die Zukunft. Dies gilt nur in dieser Ausnahmesituation, aber nicht allgemein.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem finde ich in Ver&#246;ffentlichungen immer wieder Aussagen, die mit Hilfe der Speziellen Relativit&#228;tstheorie gerechtfertigt werden, aber eindeutig falsch sind.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Tachyonen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Tachyonen sollen Teilchen sein, die sich schneller als mit Licht bewegen. F&#252;r diese wird h&#228;ufig behauptet, da&#223; sie sich immer von der Zukunft in die Vergangenheit bewegen, das hei&#223;t, da&#223; die Kausalit&#228;t immer falsch herum wahrgenommen wird. Wenn Sie sich das letzte Bild betrachten, dann gilt das nur, wenn die Geschwindigkeit gro&#223; genug ist und sich das Tachyon in die richtige Richtung bewegt. In Science Fiction Romanen und Filmen werden immer wieder Tachyonenantriebe benutzt um Zeitreisen durchzuf&#252;hren. Es sind niemals echte Zeitreisen, sondern Illusionen von Zeitreisen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der theoretische Versuch, Signale in die Vergangenheit zu schicken</em></h3>
<p style="text-align: justify;">&#196;rgerlich finde ich es, wenn ich von Physikern Auswertungen der Relativit&#228;tstheorie finde, die dann zu dem Ergebnis kommen, da&#223; man mit Teilchen, die sich schneller als das Licht bewegen, Signale in die Vergangenheit schicken k&#246;nnte. Eine Argumentation, die ich gefunden habe, sieht so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/ueberlichtgeschwindigkeit/attachment/zeitsignal-1/" rel="attachment wp-att-684"><img class="aligncenter size-full wp-image-684" title="Ein Signal wird in die Vergangenheit geschickt." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Zeitsignal.1.jpg" alt="Eine fehlerhafte Methode, wie nach der Relativit&#228;tstheorie ein Signal in die Vergangenheit geschickt werden kann." width="312" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">»Ich habe 2 Weltsysteme, die sehr weit auseinander liegen. Dann ist es nach der Speziellen Relativit&#228;tstheorie m&#246;glich, da&#223; ich in dem 1. Weltsystem um 12 Uhr ein Signal abschicke, das dann im 2. Weltsystem um 11 Uhr ankommt.« Bis dahin ist die Argumentation korrekt. »Im 2. Weltsystem setze ich einen Spiegel hin, der das Signal mit der gleichen Geschwindigkeit zur&#252;ckschickt. Es erreicht dann das 1. Weltsystem um 10 Uhr. Ich habe also ein Signal in die Vergangenheit geschickt.« Der 2. Teil der Argumentation widerspricht aber der Speziellen Relativit&#228;tstheorie, wenn diese korrekt angewandt wird. Wenn ich den 2. Teil der Argumentation theoretisch durchf&#252;hren will, dann mu&#223; ich das im System der objektiven Realit&#228;t machen, denn nur dort kann ich Handlungen durchf&#252;hren. Das korrekte Ergebnis sieht dann so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/ueberlichtgeschwindigkeit/attachment/zeitsignal-2/" rel="attachment wp-att-685"><img class="aligncenter size-full wp-image-685" title="Ein Signal wird in die Vergangenheit geschickt und landet in der Zukunft." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Zeitsignal.2.jpg" alt="Nach der Relativit&#228;tstheorie ist es m&#246;glich, Signale in die Vergangenheit zu schicken. Aber nicht am gleichen Ort!" width="315" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Im System der objektiven Realit&#228;t bewegen sich die 2 Weltsysteme in der gleichen Richtung mit der gleichen Geschwindigkeit. In diesem System mu&#223; die Gleichzeitigkeit der Weltsysteme konstruiert werden. Das ist die Rote Verbindungslinie zwischen diesen beiden Weltsystemen. Die Zeit setze ich auf 12 Uhr fest. Die Blauen Linien bilden das Signal, welches sich mit &#220;berlichtgeschwindigkeit bewegt. Um 11 Uhr erreicht es das 2. Weltsystem. Aber jetzt setze ich den Spiegel ein. Wenn ich jetzt das Signal mit der gleichen Geschwindigkeit zur&#252;ckschicke, dann kommt es nicht um 10 Uhr an, sondern um 14 Uhr 25 (Absch&#228;tzung anhand der Zeichnung). Anstatt ein Signal 2 Stunden in die Vergangenheit zu schicken, habe ich es 2 Stunden 25 Minuten in die Zukunft geschickt. Dieser Denkfehler konnte nur deshalb entstehen, weil sich die Physiker nicht darum gek&#252;mmert haben, was es bedeutet, wenn sich ein Objekt mit &#220;berlichtgeschwindigkeit bewegt. Die Handlung wurde nicht sauber von der Messung unterschieden!</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Wenn ein Me&#223;system Ergebnisse liefert, die man nicht haben will</em></h3>
<p style="text-align: justify;">In [Hermann Bondi: „Einsteins Einmaleins“, 1971] auf Seite 92 fand ich eine interessante Erkl&#228;rung, warum es keine &#220;berlichtgeschwindigkeit geben kann:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/ueberlichtgeschwindigkeit/attachment/ansichtssache-1/" rel="attachment wp-att-686"><img class="aligncenter size-full wp-image-686" title="2 Verschiedene Beobachter sehen eine unterschiedliche Zeitrichtung." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Ansichtssache.1.jpg" alt="Bei &#220;berlichtgeschwindigkeit kann die Kausalit&#228;t nicht mehr eindeutig identifiziert werden." width="275" height="191" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><strong>Alfred</strong> befindet sich im <strong>schwarzen Me&#223;system</strong> und <span style="color: #ff0000;"><strong>Bernhard</strong></span> im <span style="color: #ff0000;"><strong>roten Me&#223;system</strong></span>. Beide beobachten ein <span style="color: #800080;"><strong>Objekt</strong></span>, welches sich mit &#220;berlichtgeschwindigkeit bewegt. Als das <span style="color: #800080;"><strong>&#252;berlichtschnelle Objekt</strong></span> bei <strong>Alfred</strong> vorbeikam, schickte er ein <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignal</strong></span> zu <span style="color: #ff0000;"><strong>Bernhard</strong></span>. Als das <span style="color: #800080;"><strong>&#252;berlichtschnelle Objekt</strong></span> bei <span style="color: #ff0000;"><strong>Bernhard</strong></span> vorbeiflog, schickte er ein <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignal</strong></span> zu <strong>Alfred</strong>. Das <span style="color: #800080;"><strong>&#252;berlichtschnelle Objekt</strong></span> kommt bei <span style="color: #ff0000;"><strong>Bernhard</strong></span> an, bevor das <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignal</strong></span> von <strong>Alfred</strong> bei <span style="color: #ff0000;"><strong>Bernhard</strong></span> ankommt. Das <span style="color: #800080;"><strong>Objekt</strong></span> kommt auch bei <strong>Alfred</strong> vorbei, bevor er das <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignal</strong></span> von <span style="color: #ff0000;"><strong>Bernhard</strong></span> erh&#228;lt. Daraus wird in dem Buch geschlossen, da&#223; es f&#252;r den Beobachter erst bei ihm vorbeikam und sp&#228;ter bei dem anderen, weil das <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignal</strong></span> des anderen sp&#228;ter als das <span style="color: #800080;"><strong>Objekt</strong></span> beim Beobachter vorbeikam. Wenn dieses Objekt ein Wesen w&#228;re, das irgendwelchen Ver&#228;nderungen unterliegt, «wenn es beispielsweise zwischen seinem Zusammentreffen mit <strong>Alfred</strong> und dem mit <span style="color: #ff0000;"><strong>Bernhard</strong></span> &#228;lter wird, dann sieht <strong>Alfred</strong> es auf ganz normale Weise im Verlauf der Zeit &#228;lter werden; <span style="color: #ff0000;"><strong>Bernhard</strong></span> hingegen beobachtet, da&#223; es j&#252;nger wird. Auf welche Weise sollte nun ein solches Wesen leben? Wie l&#228;uft die Zeit f&#252;r es ab? Es m&#252;&#223;te nat&#252;rlich etwas ganz eigenartiges sein, dessen Zeitgef&#252;hl sich offensichtlich &#228;ndert, je nachdem, wer es anschaut.»</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist die Argumentationsweise in diesem Buch! Ich habe selten so einen Unsinn gelesen. Deshalb will ich diese Sache richtig stellen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ist nur eine Sache der Wahrnehmung. Um die Sache besser begreifen zu k&#246;nnen, betrachte ich die Situation f&#252;r einen einzelnen Beobachter:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/ueberlichtgeschwindigkeit/attachment/ansichtssache-2/" rel="attachment wp-att-687"><img class="aligncenter size-full wp-image-687" title="Wenn sich ein Objekt mit &#220;berlichtgeschwindigkeit bewegt, h&#228;ngt der Zeitablauf von der Richtung ab, in der sich das Objekt bewegt." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Ansichtssache.2.jpg" alt="Kommt das Objekt auf eine zu, dann scheint die Zeit r&#252;ckw&#228;rts zu laufen, wenn sich das Objekt mit &#220;berlichtgeschwindigkeit bewegt. Entfernt es sich, dann wird der Zeitablauf in der korrekten Richtung wahrgenommen." width="304" height="213" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der <span style="color: #ff0000;"><strong>Beobachter</strong></span> befindet sich an dem Ort, der durch die <span style="color: #ff0000;"><strong>rote Linie</strong></span> gekennzeichnet ist und betrachtet sich ein <span style="color: #800080;"><strong>Objekt</strong></span>, welches sich mit &#220;berlichtgeschwindigkeit bewegt. Das <span style="color: #ffff00;"><strong>Licht</strong></span>, welches von diesem <span style="color: #800080;"><strong>Objekt</strong></span> ausgeschickt wird, mu&#223; in Richtung zum <span style="color: #ff0000;"><strong>Beobachter</strong></span> geschickt werden. Solange sich das <span style="color: #800080;"><strong>Objekt</strong></span> auf den <span style="color: #ff0000;"><strong>Beobachter</strong></span> zu bewegt, nimmt der <span style="color: #ff0000;"><strong>Beobachter</strong></span> die Ereignisse in der falschen Reihenfolge wahr, da sich das <span style="color: #800080;"><strong>Objekt</strong></span> schneller als das <span style="color: #ffff00;"><strong>Licht</strong></span> bewegt und dieses deshalb &#252;berholt. Wenn das <span style="color: #800080;"><strong>Objekt</strong></span> am <span style="color: #ff0000;"><strong>Beobachter</strong></span> vorbeigeflogen ist, dann wird das <span style="color: #ffff00;"><strong>Licht</strong></span> vom <span style="color: #800080;"><strong>Objekt</strong></span> in eine andere Richtung ausgesandt. Da der Weg immer l&#228;nger wird, den das <span style="color: #ffff00;"><strong>Licht</strong></span> zur&#252;cklegen mu&#223;, wird deshalb der Zeitablauf in der richtigen Richtung wahrgenommen. F&#252;r den <span style="color: #ff0000;"><strong>Beobachter</strong></span> m&#252;&#223;te zu dem Zeitpunkt, an dem das Objekt bei ihm vorbeikommt pl&#246;tzlich aus dem Nichts ein <span style="color: #800080;"><strong>Objekt</strong></span> entstehen, welches sich spaltet und in entgegengesetzten Richtungen von ihm entfernt. Die Geschwindigkeit beider <span style="color: #800080;"><strong>Objekte</strong></span> ist im Allgemeinen unterschiedlich.</p>
<p style="text-align: justify;">So einleuchtend diese Erkl&#228;rung sein mag, sie entspricht aber nicht ganz der Wirklichkeit, denn ich habe etwas Wichtiges vernachl&#228;ssigt:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/ueberlichtgeschwindigkeit/attachment/lichtschlucker/" rel="attachment wp-att-688"><img class="aligncenter size-full wp-image-688" title="Bewegt sich ein Objekt mit &#220;berlichtgeschwindigkeit, dann kann das Lichtsignal nicht in alle Richtungen abgeschickt werden." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Lichtschlucker.jpg" alt="Ist das Objekt schneller als das Licht, dann schafft es das Licht nicht, sich in Bewegungsrichtung von der Lichtquelle zu entfernen. Es kann nur in die Lichtquelle eindringen. Der Winkel zwischen Bewegungsrichtung und Lichtsignal mu&#223; mindestens 90° betragen, damit sich das Licht vom Leuchtk&#246;rper entfernen kann." width="165" height="97" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ein <span style="color: #ffff00;"><strong>Leuchtk&#246;rper</strong></span> bewegt sich mit &#220;berlichtgeschwindigkeit. Der <span style="color: #808000;"><strong>Lichtstrahl</strong></span>, der in Bewegungsrichtung abgestrahlt wird, schafft es nicht, sich vom <span style="color: #ffff00;"><strong>Leuchtk&#246;rper</strong></span> zu entfernen, da die Geschwindigkeit zu langsam ist. Er kann nur in den <span style="color: #ffff00;"><strong>Leuchtk&#246;rper</strong></span> eindringen. Der <span style="color: #ffff00;"><strong>Leuchtk&#246;rper</strong></span> schluckt sein eigenes Licht in Bewegungsrichtung. Der <span style="color: #ffff00;"><strong>Leuchtk&#246;rper</strong></span> kann das <span style="color: #808000;"><strong>Licht</strong></span> also nur in eine Richtung abstrahlen, die mindestens 90° von der Bewegungsrichtung abweicht, wenn er sich mit &#220;berlichtgeschwindigkeit bewegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein &#228;hnliches Ph&#228;nomen kennen wir alle. Den &#220;berschallknall. Zuerst h&#246;ren wir nichts. Pl&#246;tzlich h&#246;ren wir einen Knall und das Ger&#228;usch eines sich entfernenden Flugzeuges. Ich habe es schon einige Male geh&#246;rt. Das Ph&#228;nomen existiert also. Das einzige, was in meiner Erkl&#228;rung noch nicht vorkommt, ist der &#220;berlichtblitz bei &#252;berlichtschnellen Objekten. Er w&#228;re so etwas &#196;hnliches wie der &#220;berschallknall bei Flugzeugen, die schneller als die Schallgeschwindigkeit fliegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt keinen vern&#252;nftigen Grund anzunehmen, da&#223; es keine &#220;berlichtgeschwindigkeit geben kann, denn fast dasselbe physikalische Ph&#228;nomen kennen wir bei &#220;berschallgeschwindigkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Me&#223;technisch gesehen ist es aber trotzdem m&#246;glich, auch die falsche Wahrnehmungsrichtung zu erkennen. Das &#252;berlichtschnelle Objekt mu&#223; nur an einigen Spiegeln vorbeifliegen, die sich langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen m&#252;ssen. Das nach hinten abgestrahlte Licht wird dort reflektiert und dann zum Beobachter geschickt.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Zeitreisen funktionieren nicht, wenn man schnell genug die Erde umkreist</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Es gibt noch Superman, der mit &#220;berlichtgeschwindigkeit die Erde umkreist und dabei in der Vergangenheit landet. Dazu mu&#223; er sich in Rotationsrichtung so schnell bewegen, da&#223; die Zeitrichtung in der falschen Richtung wahrgenommen wird. Wenn Kraftfelder nicht den &#196;ther bilden, dann kann man bei Sternenk&#246;rpern mit einer Rotation an der Oberfl&#228;che ebenfalls relativistische Gleichzeitigkeit erzeugen, die von der Gleichzeitigkeit der Objektiven Realit&#228;t verschieden ist. Es gibt aber ein Problem:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/ueberlichtgeschwindigkeit/attachment/rotation-1/" rel="attachment wp-att-689"><img class="aligncenter size-full wp-image-689" title="Die relative Gleichzeitigkeit aufRotationsk&#246;rpern." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Rotation.1.jpg" alt="Bei einem Rotationsk&#246;rper kann die relative Gleichzeitigkeit nicht beliebig durchgef&#252;hrt werden. Bei jeder Umkreisung mu&#223; man akzeptieren, da&#223; eine Uhr keine 2 verschiedenen Zeiten anzeigen kann. Dadurch entsteht ein Raumsprung und ein Zeitsprung." width="380" height="380" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">W&#228;hrend man die Uhren nach und nach synchronisiert, kommt man bei einer Umkreisung irgendwann zu einer Uhr, die schon synchronisiert ist und nicht mehr synchronisiert werden kann. An dieser Stelle mu&#223; ich die einmal konstruierte Gleichzeitigkeit akzeptieren. Bei einer Umkreisung komme ich wieder an dieselbe Stelle und mu&#223; die Graphiken zusammenkleben, damit ich &#252;ber diese Stelle hinaus die Welt beschreiben kann. Das mache ich in der Graphik an der Stelle, an der die gepunktete schwarze Linie ist. Danach wiederholt sich st&#228;ndig das gleiche Bild. Die konstruierte schr&#228;ge relative Gleichzeitigkeit pa&#223;t an den Enden aber nicht mehr zusammen. Die Linie der konstruierten relativen Gleichzeitigkeit mu&#223; aber so weit gezogen werden, da&#223; ich auch in der Beschreibung des Systems der relativen Gleichzeitigkeit die ganze Welt beschreiben kann, das hei&#223;t, die Bilder zusammenkleben kann. Dies geschieht an der roten gepunkteten Linie. Innerhalb des hellblauen Bereichs mu&#223; ich keine roten Klebestellen &#252;berschreiten. Das bedeutet, da&#223; ich in diesem Bereich die spezielle Relativit&#228;tstheorie uneingeschr&#228;nkt anwenden darf. Das Ganze ist aber r&#228;umlich begrenzt. Will ich die Relativit&#228;tstheorie &#252;ber diesen Bereich hinaus benutzen, dann mu&#223; ich mir Gedanken dar&#252;ber machen, was mit der relativen Gleichzeitigkeit geschieht, wenn die relative Gleichzeitigkeit eine Sprungstelle hat. Es gibt dort einen Raumsprung und einen Zeitsprung im System der objektiven Realit&#228;t. Die Projektion dieser Spr&#252;nge sind durch eine Dunkelblaue Linie an den Koordinatenachsen gekennzeichnet. Im Me&#223;system gibt es allerdings nur einen Zeitsprung. Auch dieser ist gekennzeichnet durch eine Dunkelblaue Linie.</p>
<p style="text-align: justify;">Da auf der Erde bei jeder Umkreisung ein Zeitsprung auftritt, sieht die Sache in Wirklichkeit so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/ueberlichtgeschwindigkeit/attachment/rotation-2/" rel="attachment wp-att-690"><img class="aligncenter size-full wp-image-690" title="Wenn man mit &#220;berlichtgeschwindigkeit um die Erde fliegt." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Rotation.2.jpg" alt="Nach jeder Umkreisung der Erde geht der Zeitgewinn der Relativen Gleichzeitigkeit verloren. Der Zeitsprung sorgt daf&#252;r, da&#223; man immer nur die Zukunft erreicht, aber nie die Vergangenheit." width="323" height="87" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die dunkelblaue Linie beschreibt jetzt den Flug Supermans. Die gewonnene Zeit geht an dem Punkt verloren, an dem der Zeitsprung stattfindet. Um aber die Zeit zur&#252;ck drehen zu k&#246;nnen, mu&#223; man wieder am gleichen Ort ankommen. Dann bringt aber das Fliegen mit &#220;berlichtgeschwindigkeit nichts. Letztendlich fliegt Superman doch nur in die Zukunft.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Grenze zwischen richtiger und falscher Zeitrichtung in der Beobachtung</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Gibt es irgendeinen Hinweis, woran man erkennen kann, wann man bei Objekten mit &#220;berlichtgeschwindigkeit feststellen kann, ob man die Vergangenheit und die Zukunft in der richtigen Reihenfolge wahrnimmt?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/ueberlichtgeschwindigkeit/attachment/grenzgeschwindigkeit/" rel="attachment wp-att-691"><img class="aligncenter size-full wp-image-691" title="Wenn ein Objekt an jedem Ort zur gleichen Zeit ankommt." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/02/Grenzgeschwindigkeit.jpg" alt="Wenn es &#220;berlichtgeschwindigkeit gibt, dann gibt es Inertialsysteme, in denen das Objekt an jedem Ort zur gleichen Zeit vorbeikommt. Allerdings kommt der Anfang und das Ende des Objekts zu unterschiedlichen Zeiten vorbei." width="313" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich ein <span style="color: #0000ff;"><strong>Objekt</strong></span> in Bewegungsrichtung des <span style="color: #ff0000;"><strong>Me&#223;systems</strong></span> so schnell bewegt, da&#223; man innerhalb des <span style="color: #ff0000;"><strong>Me&#223;systems</strong></span> an jedem Ort die gleiche Zeit mi&#223;t, dann hat dieses <span style="color: #0000ff;"><strong>Objekt</strong></span> f&#252;r das <span style="color: #ff0000;"><strong>Me&#223;system</strong></span> eine Grenzgeschwindigkeit. Alle Objekte, die sich in dieser Richtung mit einer h&#246;heren Geschwindigkeit bewegen, werden in diesem <span style="color: #ff0000;"><strong>Me&#223;system</strong></span> so gemessen, als ob sie sich aus der Zukunft in die Vergangenheit bewegen. Alle Objekte, die sich in dieser Richtung mit einer niedrigeren Geschwindigkeit bewegen, werden in diesem <span style="color: #ff0000;"><strong>Me&#223;system</strong></span> so gemessen, als ob sie sich aus der Vergangenheit in die Zukunft bewegen. Die Geschwindigkeit senkrecht zur Bewegungsrichtung des Me&#223;systems spielt keine Rolle, weil dort die Gleichzeitigkeit des Me&#223;systems mit der Gleichzeitigkeit der Objektiven Realit&#228;t &#252;bereinstimmt.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann diese Geschwindigkeit nat&#252;rlich berechnen. Wenn v<sub>I</sub> die Geschwindigkeit des Me&#223;systems ist und v<sub>O</sub> die Geschwindigkeit eines Objektes in Bewegungsrichtung des Me&#223;systems ist, dann hat das Objekt die Grenzgeschwindigkeit, wenn v<sub>I</sub>*v<sub>O</sub>=c<sup>2</sup> ist. Da v<sub>I</sub> immer kleiner als c ist, mu&#223; v<sub>O</sub> immer gr&#246;&#223;er als c sein. Ich will ihnen zeigen, wie gro&#223; die Geschwindigkeit des Objektes sein mu&#223;, damit man so etwas in der Realit&#228;t &#252;berhaupt beobachten kann:</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Kraftfelder nicht den &#196;ther bilden, dann kann man sagen, da&#223; sich die Erde um die Sonne mit einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/s bewegt. Unser Sonnensystem bewegt sich mit ca. 20 km/s in einer Bahn um den Mittelpunkt der Milchstra&#223;e. Die Geschwindigkeit der Erde betr&#228;gt dann h&#246;chstens etwa 50 km/s. Das ist ~1/6000 der Lichtgeschwindigkeit. Das bedeutet, da&#223; sich ein Objekt mindestens mit 6000-facher Lichtgeschwindigkeit bewegen mu&#223;, damit die Umkehrung der Zeit me&#223;technisch beobachtet werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Kraftfelder den &#196;ther bilden, dann bef&#228;nden wir uns auf der Erdoberfl&#228;che relativ zum &#196;ther in Ruhe, wenn wir uns relativ zur Erdoberfl&#228;che nicht bewegen. Wenn wir in einem Zug, der sich beispielsweise mit 100 km/h bewegt, die Umkehrung der Zeit me&#223;technisch wahrnehmen wollen, dann mu&#223; sich das Objekt mindestens mit 10.800.000-facher Lichtgeschwindigkeit bewegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kein Wunder, da&#223; die Physiker einen solchen Effekt in der Realit&#228;t bisher me&#223;technisch nicht wahrnehmen konnten. Man hat zwar schon &#220;berlichtgeschwindigkeiten gemessen, aber sie lagen in Gr&#246;&#223;enordnungen von 1,7-facher, 2-facher oder 4,7-facher Lichtgeschwindigkeit. Das ist um einige Gr&#246;&#223;eordnungen niedriger als die Effekte der Zeitumkehr. Trotzdem glauben einige Physiker, da&#223; diese gemessenen Geschwindigkeiten nicht wirklich erreicht wurden, da dies der Relativit&#228;tstheorie zu widersprechen scheint.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Das Relativit&#228;tsprinzip</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Nachdem Einstein die Raum-Zeit eingef&#252;hrt hatte, funktionierte die Relativit&#228;tstheorie nur f&#252;r r&#228;umliche und zeitliche physikalische Gr&#246;&#223;en und alle Kombinationen daraus, die sich nur durch Raum und Zeit zusammensetzen lassen. Das sind beispielsweise L&#228;ngen, Fl&#228;chen, Volumen, Geschwindigkeiten, Beschleunigungen, Frequenzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man diese Daten dann in den Formeln der klassischen Physik verwendet, dann funktionieren die physikalischen Gesetze nicht mehr. Deshalb h&#228;tte man eigentlich die bekannten physikalischen Gesetze in ein Me&#223;system mit relativer Gleichzeitigkeit &#252;bersetzen m&#252;ssen. In dem Me&#223;system, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit &#252;bereinstimmt gelten die klassischen Formeln und in allen anderen Inertialsystemen wird eine &#220;bersetzung mit Hilfe der Lorentz-Transformationsformeln durchgef&#252;hrt. Damit dann wieder Gleichungen herauskommen, mu&#223; in den Formeln ein zus&#228;tzlicher Parameter eingef&#252;hrt werden. Der korrigiert dann den relativistischen Fehler.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine solche Strategie erzeugt physikalische Formeln, die vom Inertialsystem abh&#228;ngig sind. Die Lorentz-Transformationsformeln hatten aber die angenehme Eigenschaft, da&#223; man bei der &#220;bersetzung nicht wissen mu&#223;te, in welchem Inertialsystem der &#196;ther ruht. Bei den physikalischen Formeln ist dieses Wissen notwendig, da es in jedem Inertialsystem andere physikalische Formeln gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Einstein dachte wahrscheinlich, wenn die Unabh&#228;ngigkeit vom Inertialsystem bei Raum und Zeit so gut funktioniert, dann m&#252;&#223;te das auch bei allen physikalischen Gesetzen funktionieren. Also hat er sich das Relativit&#228;tsprinzip einfallen lassen:</p>
<p style="text-align: justify;">„Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen die gleiche Form an“</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist eigentlich ein Axiom, das man experimentell beweisen mu&#223;. Mit diesem Prinzip konnte Einstein den relativistischen Fehler der Me&#223;ergebnisse aus Raum und Zeit bei &#220;bersetzungen auf andere physikalische Gr&#246;&#223;en &#252;bertragen.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt gibt es ein Problem. Wenn dies f&#252;r alle Naturgesetze gilt, dann mu&#223; auch die H&#246;chstgeschwindigkeit in allen Inertialsystemen unabh&#228;ngig von der Richtung gleich sein. In der Relativit&#228;tstheorie gibt es aber nur eine Geschwindigkeit, die in allen Inertialsystemen unabh&#228;ngig von der Richtung gleich ist. Das ist die Lichtgeschwindigkeit. Wenn es also &#220;berlichtgeschwindigkeit gibt, dann wird automatisch das Relativit&#228;tsprinzip bei einem Naturgesetz falsch. Das w&#252;rde bedeuten, da&#223; man keinem relativistischen Naturgesetz mehr trauen kann. Jedes Naturgesetz mu&#223; individuell &#252;berpr&#252;ft werden, ob es funktioniert.</p>
<p style="text-align: justify;">Da es nur eine ausgezeichnete Geschwindigkeit gibt, braucht man keine &#220;berlichtgeschwindigkeit, um dieses Naturgesetz zu widerlegen. Das gilt auch schon bei Unterlichtgeschwindigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Artikel „<span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;"><a title="Die Natur des Lichts" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/licht/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Die Natur des Lichts</span></a></span>“ habe ich 3 Schwachstellen der Relativit&#228;tstheorie beschrieben. Die 3. Schwachstelle h&#228;ngt mit den Elektronenbahnen zusammen. Bei Lichtgeschwindigkeit k&#246;nnen komplette Atome nicht mehr funktionieren, weil die L&#228;nge geteilt durch die Breite unendlich wird. Das kann dazu f&#252;hren, da&#223; die Elektronen ab einer Grenzgeschwindigkeit die Bindungskraft zum Atomkern verliert. Dann k&#246;nnen auch keine festen Objekte mehr existieren, die eine Ausdehnung haben. Diese Grenzgeschwindigkeit m&#252;&#223;te ebenfalls die Lichtgeschwindigkeit sein. Wenn die Bindungskr&#228;fte zwischen den Atomen schon bei einer geringeren Geschwindigkeit verloren gehen, dann bekommt man eine Grenzgeschwindigkeit, die kleiner als die Lichtgeschwindigkeit ist und man h&#228;tte ein Naturgesetz gefunden, das nicht in allen Inertialsystemen die gleiche Form annimmt.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Fazit</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Gibt es &#220;berlichtgeschwindigkeit? Wegen des Relativit&#228;tsprinzips sind die Anh&#228;nger der Relativit&#228;tstheorie davon &#252;berzeugt, da&#223; es das nicht geben kann. Nicht geben darf. F&#252;r mich sind die Argumente nicht sehr einleuchtend. Die Relativit&#228;tstheorie w&#252;rde auch funktionieren ohne das Relativit&#228;tsprinzip. Aber man m&#252;&#223;te sehr viel aufgeben, wenn man diesem Prinzip nicht mehr trauen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Die Raum-Zeit</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 02:29:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Inertialsystem]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe schon im Artikel &#8220;Die Natur des Lichts&#8221; darauf hingewiesen, da&#223; die Relativit&#228;tstheorie 3 Schwachstellen hat: Kraftfelder k&#246;nnten den &#196;ther bilden. Das bedeutet nicht, da&#223; alle Kraftfelder den &#196;ther bilden, es k&#246;nnte sein, da&#223; nur spezielle Kraftfelder den &#196;ther bilden. Es ist nur nachgewiesen worden, da&#223; die Lichtgeschwindigkeit in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Ich habe schon im Artikel &#8220;<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Die Natur des Lichts" href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/licht/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Die Natur des Lichts</span></a></span></span>&#8221; darauf hingewiesen, da&#223; die Relativit&#228;tstheorie 3 Schwachstellen hat:</p>
<ol>
<li>
<div style="text-align: justify;">Kraftfelder k&#246;nnten den &#196;ther bilden. Das bedeutet nicht, da&#223; alle Kraftfelder den &#196;ther bilden, es k&#246;nnte sein, da&#223; nur spezielle Kraftfelder den &#196;ther bilden.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Es ist nur nachgewiesen worden, da&#223; die Lichtgeschwindigkeit in allen Richtungen gleich ist w&#228;hrend eines Me&#223;versuchs. In verschiedenen Inertialsystemen kann die Lichtgeschwindigkeit unterschiedliche Werte haben.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Auch wenn sich das Licht in allen Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt, sagen die Experimente nichts dar&#252;ber aus, wie sich die L&#228;ngen der Elektronenbahnen ver&#228;ndern, wenn das Objekt seine Geschwindigkeit &#228;ndert.</div>
</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">In diesem Artikel will ich zeigen, wie die Raum-Zeit funktioniert. Sie brauchen daf&#252;r keine mathematischen Kenntnisse, denn man kann die Physik ohne jede mathematische Formel beschreiben. Nat&#252;rlich kann man das auch mathematisch untersuchen. Deshalb habe ich bei <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Erg&#228;nzungen" href="http://www.paradoxe-systeme.de/ergaenzungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Erg&#228;nzungen</span></a></span></span> eine PDF-Datei hinterlassen, in der Sie sich die dazugeh&#246;rigen mathematischen Formeln betrachten k&#246;nnen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die 2 Wirklichkeiten</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Die grundlegende Idee Einsteins war, da&#223; er die Welt aus dem Blickwinkel des Beobachters beschreiben wollte. Man kann sich das so vorstellen:</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt 2 verschiedene Wirklichkeiten. Die objektive Wirklichkeit, die wir aber nicht immer feststellen k&#246;nnen, und die subjektive Wahrnehmung dieser Welt, das sind die Ergebnisse und Auswertungen unseres Me&#223;systems.</p>
<p style="text-align: justify;">Einstein hat es zwar nicht so beschrieben, aber es ist das, was in der Relativit&#228;tstheorie passiert, wenn man sie korrekt anwendet. Ich lege auf diese Sichtweise deshalb so gro&#223;en Wert, weil viele Widerspr&#252;che nur entstehen, weil einige Wissenschaftler diese beiden Wirklichkeiten miteinander verwechseln.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Sie Schwierigkeiten haben, sich diese 2 Wirklichkeiten vorzustellen, dann denken Sie an einen Pistolenschu&#223;. Wenn ich schie&#223;e, dann fliegt die Kugel aus dem Lauf der Pistole heraus. Das ist die objektive Wirklichkeit. Alle Handlungen spielen sich in dieser Wirklichkeit ab. Jetzt kann ich an 2 Orten eine Uhr hinstellen und nachsehen, zu welcher Uhrzeit die Kugel an dieser Uhr vorbeikommt. Anhand der Zeitabmessung erkenne ich dann, in welche Richtung die Kugel geflogen ist. Das ist die subjektive Wahrnehmung der Wirklichkeit. Alle Messungen finden in dieser Wirklichkeit statt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich die 2 Uhren schlecht synchronisiere, dann kann es passieren, da&#223; ich auf Grund der Zeitablesung zu dem Schlu&#223; komme, da&#223; die Kugel nicht aus der Pistole heraus, sondern in diese hinein geflogen ist. Der Uhrenvergleich war nicht ganz korrekt.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Einsteins Konstruktion eines Me&#223;systems</em></h3>
<h4 style="text-align: justify;">Die Methode, Uhren zu synchronisieren</h4>
<p style="text-align: justify;">Einstein hat eine Methode entwickelt, 2 verschiedene Uhren so genau wie m&#246;glich zu synchronisieren. Da Licht das genaueste Me&#223;werkzeug ist, welches wir kennen, benutzte er die bekannten Eigenschaften des Lichtes. Leider gab es das &#196;therproblem. Da die Wissenschaftler keine L&#246;sung zu den Widerspr&#252;chen fanden, versuchte Einstein eine Methode zu benutzen, die unabh&#228;ngig vom &#196;ther war.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch das Michelson-Morley-Experiment war ihm bekannt, da&#223; sich auf der Erde das Licht in allen Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit ausbreitet. Befindet man sich in einem Inertialsystem, das hei&#223;t, man bewegt sich mit einer konstanten Geschwindigkeit ohne die Richtung zu &#228;ndern, dann definierte er f&#252;r 2 Uhren, die sich im gleichen Inertialsystem befinden folgendes Verfahren um sie zu synchronisieren:</p>
<p style="text-align: justify;">Man schicke einen Lichtstrahl von der 1. Uhr zur 2. Uhr, reflektiere ihn dort und schicke ihn wieder zur&#252;ck zur 1. Uhr. Man messe den Zeitunterschied zwischen dem Losschicken und dem Ankommen des Lichtstrahls an der 1. Uhr. Die H&#228;lfte der Zeit ist dann die Zeit, die der Lichtstrahl f&#252;r den Weg von einer Uhr zur anderen ben&#246;tigt. Wenn man jetzt die 1. Uhr mit einer Zeitangabe startet, beispielsweise 12<sup>00</sup> Uhr, und in dem Augenblick einen Lichtstrahl zur 2. Uhr sendet und die 2. Uhr mit der gleichen Zeitangabe in dem Augenblick startet, also ebenfalls 12<sup>00</sup> Uhr, wenn der Lichtstrahl diese Uhr erreicht, dann mu&#223; ich die 2. Uhr um die Zeitdifferenz vorstellen, die das Licht f&#252;r den Weg von der 1. Uhr zur 2. Uhr ben&#246;tigte. Dann sind beide Uhren synchron.</p>
<p style="text-align: justify;">Dies ist eine Vorgehensweise mit der man Gleichzeitigkeit definieren kann. Dies ist aber die Gleichzeitigkeit des Me&#223;systems, welches ich aufbaue. Wie sieht aber die Gleichzeitigkeit in der objektiven Realit&#228;t aus? Dar&#252;ber sagt diese Vorgehensweise nichts aus. Man kann aber beide F&#228;lle miteinander vergleichen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/technische-gleichzeitigkeit/" rel="attachment wp-att-658"><img class="aligncenter size-full wp-image-658" title="3-dimensionale relative Gleichzeitigkeit" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/technische-Gleichzeitigkeit.jpg" alt="Eine 3-dimensionale Darstellung der relativen Gleichzeitigkeit nach dem Vorbild einer technischen Zeichnung." width="733" height="582" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich habe hier die Konstruktion der relativen Gleichzeitigkeit wie bei einer technischen Zeichnung dargestellt. Die untere Graphik ist die Draufsicht. Die Zeit wird dargestellt durch verschiedene Schichten in der Zeichnungsebene. Das bewegte Inertialsystem bewegt sich in die Richtung, die durch die rote Linie dargestellt wird. Das ist eine Dimension in Bewegungsrichtung. Senkrecht dazu wird eine von 2 Dimensionen senkrecht zur Bewegungsrichtung des Inertialsystems dargestellt. Die gepunkteten Kreise zeigen die Lichtausbreitung zu verschiedenen Zeitpunkten. Wenn zu einem 1. Zeitpunkt Lichtsignale abgeschickt werden und an Spiegeln, die sich am Ort der oliven Linie befinden, reflektiert werden, dann treffen sich die Lichtstrahlen gleichzeitig im 2. Zeitpunkt.</p>
<p style="text-align: justify;">Die obere linke Zeichnung ist die Darstellung in der Ebene, die man h&#228;ufiger in der Literatur findet. Es ist die Vorderansicht. Allerdings habe ich hier nicht nur den Lichtweg eingezeichnet, der parallel zur Bewegungsrichtung ist, sondern alle Lichtstrahlen aus der Draufsicht. Die Ellipse aus der Draufsicht wird in diesem Fall zu einer Geraden, da die Ellipse senkrecht in der Zeichnungsebene steht. Die gepunkteten Linien kennzeichnen die Kreise aus der Lichtausbreitung, die ebenfalls senkrecht in der Beobachtungsebene liegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die rechte Zeichnung ist die Seitenansicht und zeigt, was senkrecht zur Bewegungsrichtung passiert. Wichtig ist, da&#223; die relative Gleichzeitigkeit in dieser Zeichnungsebene mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist. Da es 2 Dimensionen gibt, die senkrecht zur Bewegungsrichtung sind, gibt es einen 2-dimensionalen Unterraum in dem absolute Gleichzeitigkeit vorhanden ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Da man anhand der Vorderansicht am besten erkl&#228;ren kann, was in der Relativit&#228;tstheorie passiert, betrachte ich jetzt nur noch diese Darstellung.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/i0/" rel="attachment wp-att-659"><img class="aligncenter size-full wp-image-659" title="Lichtgeschwindigkeit im absoluten Ruhesystem" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/I0.jpg" alt="" width="314" height="194" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Das <span style="color: #ffff00;"><strong>Licht</strong></span> legt in <span style="color: #00ffff;"><strong>1s 300.000km=1Ls (Ls:=Lichtsekunde)</strong></span> zur&#252;ck. Dies kann ich graphisch darstellen, in dem ich senkrecht eine <strong>Zeitachse</strong> benutze und waagerecht eine <strong>Raumachse</strong> in der Richtung, in der sich das Lichtsignal bewegt. Da sich das <span style="color: #ffff00;"><strong>Licht</strong></span> in allen Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit ausbreitet, ist es egal, welche Koordinatenachse benutzt wird, um dieses graphisch darzustellen. Wenn ich zu jedem Zeitpunkt in die Graphik den Ort einzeichne, an dem sich das <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignal</strong></span> befindet, dann erhalte ich eine Gerade. Ich habe in der Graphik die Geraden f&#252;r 2 <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignale</strong></span> gezeichnet, die sich in entgegengesetzten Richtungen bewegen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ich jetzt in einem Inertialsystem ein Me&#223;system aufbauen will, dann kann man sich die Konstruktion der Gleichzeitigkeit so vorstellen, wie sie in der folgenden Graphik dargestellt wird:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/in/" rel="attachment wp-att-660"><img class="aligncenter size-full wp-image-660" title="Konstruktion der relativen Gleichzeitigkeit im bewegten Inertialsystem." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/In.jpg" alt="" width="312" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich befinde mich in einem <span style="color: #ff0000;"><strong>Inertialsystem</strong></span>, welches sich beispielsweise mit <sup>1</sup>/<sub>3</sub> der Lichtgeschwindigkeit bewegt. Die graphische Darstellung ist jetzt so gew&#228;hlt, da&#223; ich die r&#228;umliche Koordinatenachse in die Richtung lege, in die sich mein <span style="color: #ff0000;"><strong>Inertialsystem</strong></span> bewegt. Dann kann ich den <span style="color: #ff0000;"><strong>Ort</strong></span>, an dem ich mich befinde, zu jedem Zeitpunkt darstellen. Ich erhalte eine <span style="color: #ff0000;"><strong>rote Linie</strong></span>. Da ich mich langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit bewege, ist diese Linie steiler als die Linien f&#252;r die <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignale</strong></span>. Der <span style="color: #ff0000;"><strong>Ort</strong></span>, an dem ich mich befinde ist dann die <span style="color: #ff0000;"><strong>Zeitachse</strong></span> in meinem bewegten Me&#223;system. Jetzt brauche ich noch eine <span style="color: #ff0000;"><strong>r&#228;umliche Achse</strong></span>. Zum 1. Zeitpunkt sende ich ein <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignal</strong></span> in beide Richtungen aus. Ich erhalte <span style="color: #ffff00;"><strong>2 gelbe Linien</strong></span> f&#252;r die Lichtsignale. Zu einem 2. sp&#228;teren Zeitpunkt &#252;berlege ich mir, von wo das <span style="color: #ffff00;"><strong>Licht</strong></span> gekommen sein m&#252;&#223;te, wenn es bei mir zum gleichen Zeitpunkt ankommt. Dadurch erhalte ich <span style="color: #ffff00;"><strong>2</strong></span> weitere <span style="color: #ffff00;"><strong>gelbe Linien</strong></span> f&#252;r <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignale</strong></span>, die parallel zu den beiden <span style="color: #ffff00;"><strong>1. Lichtsignalen</strong></span> sind. Das erste Mal betrachte ich die <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignale</strong></span> in Richtung Zukunft und das andere Mal aus der Richtung der Vergangenheit. Wenn sich die <span style="color: #ffff00;"><strong>gelben Linien</strong></span> schneiden, dann erhalte ich 2 Schnittpunkte. Wenn ich an diesen Stellen eine Uhr starten w&#252;rde, dann w&#228;ren diese Uhren nach der Synchronisationsmethode von Einstein synchron. Sie w&#252;rden die gleiche Zeit anzeigen. Ich erhalte so etwas wie ein Parallelogramm aus <span style="color: #ffff00;"><strong>Lichtsignalen</strong></span>. Die eine <span style="color: #ff0000;"><strong>Diagonale</strong></span> ist dann die <span style="color: #ff0000;"><strong>Zeitachse</strong></span> und die andere die <span style="color: #ff0000;"><strong>Raumachse</strong></span> in Bewegungsrichtung meines Me&#223;systems.</p>
<p style="text-align: justify;">Nebenbei bemerkt. Man braucht sehr hohe Geschwindigkeiten, um diese relative Gleichzeitigkeit sichtbar zu machen. Die Erde bewegt sich mit einer Geschwindigkeit von ca. 30 <sup>km</sup>/<sub>s</sub> um die Sonne und das Sonnensystem mit ca. 20 <sup>km</sup>/<sub>s</sub> um das Milchstra&#223;enzentrum. Also bewegen wir uns mit h&#246;chstens 50 <sup>km</sup>/<sub>s</sub>. Das ist <sup>1</sup>/<sub>6000</sub> der Lichtgeschwindigkeit. Bei dieser Geschwindigkeit g&#228;be es bei einer 6 m hohen Zeitachse eine Abweichung zur Seite von nur 1 mm. Die horizontale Raumachse w&#252;rde dann bei einer Breite von 6 m nur eine Abweichung von 1 mm in der H&#246;he haben. Bei kleinen Geschwindigkeiten sind die Ergebnisse ziemlich genau.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Die Situationen bei Lichtgeschwindigkeit und &#220;berlichtgeschwindigkeit</h4>
<p style="text-align: justify;">Ich habe bisher nur gezeigt, was passiert, wenn man sich mit Unterlichtgeschwindigkeit bewegt. Was passiert bei Lichtgeschwindigkeit und was passiert bei &#220;berlichtgeschwindigkeit? Ich &#252;berpr&#252;fe, ob man ebenfalls ein Lichtrechteck bekommt, so da&#223; man eine r&#228;umliche und eine zeitliche Achse definieren kann:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/mindestens-lichtgeschwindigkeit/" rel="attachment wp-att-661"><img class="aligncenter size-full wp-image-661" title="mindestens Lichtgeschwindigkeit" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/mindestens-Lichtgeschwindigkeit.jpg" alt="Bei Lichtgeschwindigkeit oder &#220;berlichtgeschwindigkeit kann keine relative Gleichzeitigkeit erzeugt werden." width="623" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">In der linken Graphik w&#252;rde man sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen. Innerhalb dieser Beschreibungsebene entfernt sich das Licht und es kommt auch nur aus einer Richtung. Das bedeutet, da&#223; es mit dieser Methode unm&#246;glich ist, eine Raumachse zu definieren. Im rechten Bild bewegt man sich mit 3-facher Lichtgeschwindigkeit. Dort treffen sich die Lichtsignale &#252;berhaupt nicht. Auch in diesem Fall kann man mit dieser Methode keine Raumachse definieren. Das einzige was man hat, ist eine Zeitachse.</p>
<p style="text-align: justify;">Man beachte:  Es geht hier nur um die Aufstellung eines Me&#223;systems. Das bedeutet nicht, da&#223; es keine Lichtgeschwindigkeit und keine &#220;berlichtgeschwindigkeit in der objektiven Realit&#228;t geben kann!</p>
<p style="text-align: justify;">Solange man sich nur mit Unterlichtgeschwindigkeit bewegt, kann man dieses Me&#223;system aufbauen.</p>
<p style="text-align: justify;">Man sollte aber ber&#252;cksichtigen, da&#223; man diese Konstruktion immer durchf&#252;hren kann, unabh&#228;ngig von der Physik. Wenn Kraftfelder den &#196;ther bilden, dann k&#246;nnte sich allerdings bei einer Drehung eines Objektes in bewegten Kraftfeldern die L&#228;nge des Objektes &#228;ndern, wenn sich das Objekt relativ zum umgebenden Kraftfeld sehr schnell bewegt und das Objekt selbst nur einen geringen Anteil am Aufbau des Kraftfeldes hat. Hier spielt die 1. Schwachstelle eine Rolle.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Die 2 freien Parameter des Me&#223;systems</h4>
<p style="text-align: justify;">Nach dieser graphischen Konstruktion gibt es noch 2 freie Parameter. Einstein hat einfach vorausgesetzt, da&#223; die Lichtgeschwindigkeit in beiden Systemen gleich ist. Nach der 2. Schwachstelle ist dies nicht sichergestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie kann man sich das graphisch vorstellen?</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/in-skalieren/" rel="attachment wp-att-662"><img class="aligncenter size-full wp-image-662" title="Die Eichung der Koordinaten des bewegten Inertialsystems" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/In-skalieren.jpg" alt="" width="312" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Einen Teil des Lichtstrahls habe ich <span style="color: #808000;"><strong>Oliv </strong></span>markiert. Wenn ich diesen Teil in der objektiven Realit&#228;t betrachte, dann hat sich ein Lichtimpuls <span style="color: #00ffff;"><strong>1 s</strong></span> lang fortbewegt. In dieser Zeit hat er sich <span style="color: #00ffff;"><strong>1 Ls</strong></span> vom Ausgangspunkt entfernt. Die Projektionen auf die Raum und Zeitachse des Me&#223;systems habe ich durch die <span style="color: #0000ff;"><strong>blauen Linien</strong></span> gekennzeichnet. Eine sinnvolle M&#246;glichkeit w&#228;re es, wenn auch die <span style="color: #0000ff;"><strong>blauen Linien</strong></span> f&#252;r <span style="color: #0000ff;"><strong>1 s</strong></span> und <span style="color: #0000ff;"><strong>1 Ls</strong></span> stehen w&#252;rden. Dann w&#252;rde ich mich aber nicht an der Physik orientieren sondern an der Geometrie. Wenn die Lichtgeschwindigkeit in beiden Systemen gleich ist, dann w&#252;rde das folgendes bedeuten:</p>
<p style="text-align: justify;">Steht die <span style="color: #0000ff;"><strong>blaue Linie</strong></span> auf der Zeitachse f&#252;r 1 s, dann steht die <span style="color: #0000ff;"><strong>blaue Linie</strong></span> auf der Raumachse f&#252;r 1 Ls, steht die <span style="color: #0000ff;"><strong>blaue Linie</strong></span> auf der Zeitachse f&#252;r 2 s, dann steht die <span style="color: #0000ff;"><strong>blaue Linie</strong></span> auf der Raumachse f&#252;r 2 Ls, usw.</p>
<p style="text-align: justify;">Wie man sieht, ist die Eichung des Me&#223;systems noch nicht eindeutig. Man braucht f&#252;r die Eichung des Me&#223;systems noch eine &#228;u&#223;ere Randbedingung. Einstein hat dies festgelegt durch seine &#220;berlegung, da&#223; L&#228;ngen senkrecht zur Bewegungsrichtung in seinem Me&#223;system immer gleich sind. Will man aber L&#228;ngen in der physikalischen Realit&#228;t betrachten, dann mu&#223; man sich um die Elektronenabst&#228;nde k&#252;mmern. Hier spielt dann die 3. Schwachstelle eine Rolle.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Die Umkehrbarkeit des Systems</h4>
<p style="text-align: justify;">Das System der speziellen Relativit&#228;tstheorie ist sogar symmetrisch. Wenn ich die objektive Realit&#228;t in meinem konstruierten Me&#223;system darstellen will, dann sieht das so aus wie in folgender Graphik:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/umkehrbarkeit/" rel="attachment wp-att-665"><img class="aligncenter size-full wp-image-665" title="Das ansolute Ruhesystem betrachtet im bewegten Inertialsystem." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/umkehrbarkeit.jpg" alt="" width="312" height="196" /></a> </p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich das <span style="color: #ff0000;"><strong>Me&#223;system</strong></span> relativ zur <strong>objektiven Realit&#228;t</strong> mit der Geschwindigkeit v bewegt, dann bewegt sich innerhalb dieses <span style="color: #ff0000;"><strong>Me&#223;systems</strong></span> die <strong>objektive Realit&#228;t</strong> scheinbar mit der Geschwindigkeit –v. Das gezeichnete Bild ist einfach nur spiegelverkehrt. Das funktioniert nur deshalb, weil nach der Konstruktion die Lichtgeschwindigkeit in beiden Systemen gleich ist.</p>
<h4 style="text-align: justify;"><strong>Die scheinbare Unabh&#228;ngigkeit des Me&#223;systems von der objektiven Realit&#228;t</strong></h4>
<p style="text-align: justify;">Da sich innerhalb des bewegten Me&#223;systems das Licht ebenfalls in allen Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit ausbreitet wie in der objektiven Realit&#228;t, kann man die Theorie noch weiter entwickeln. Wenn man 2 beliebige verschiedene Inertialsysteme hat, die sich beide mit Unterlichtgeschwindigkeit bewegen, dann kann man in jedem Inertialsystem seine Koordinaten so w&#228;hlen, da&#223; die Formeln der Speziellen Relativit&#228;tstheorie zur &#220;bersetzung der Me&#223;ergebnisse dienen k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Bild &#228;ndert sich nicht. Ich brauche dabei nur die schwarzen Raum- und Zeitachsen durch andersfarbige, nicht rote Achsen zu ersetzen. Das 1. bewegte Inertialsystem ist das, in dem ich mich befinde. Von meinem Standpunkt aus gesehen, scheine ich mich in Ruhe zu befinden. F&#252;r mich bewegt sich das andere Inertialsystem. Zum Beispiel ein fahrender Zug. Dessen Me&#223;system konstruiere ich wiederum mit der gleichen Methode.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Formeln der Speziellen Relativit&#228;tstheorie liefern mir dann &#220;bersetzungen der Messungen aus einem Inertialsystem in ein anderes.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann hier in der Beschreibung mein bewegtes Me&#223;system behandeln wie die objektive Realit&#228;t. Das bedeutet: Wenn ich 2 verschiedene Inertialsysteme habe, dann kann ich mit diesen Formeln die Me&#223;ergebnisse perfekt &#252;bersetzen. Wenn ich irgendein Objekt in beiden Systemen ausmesse, dann liefern mir die Formeln die perfekten &#220;bersetzungen der Me&#223;ergebnisse. Das klappt deshalb, weil ich von Me&#223;system zu Me&#223;system &#252;bersetze. Das Ganze hat dann noch nichts mit der objektiven Realit&#228;t zu tun. Deshalb funktionieren die Formeln der speziellen Relativit&#228;tstheorie auch so gut.</p>
<p style="text-align: justify;">Probleme ergeben sich erst dann, wenn sich ein Objekt im 1. Inertialsystem in Ruhe befindet und ich messe in diesem Inertialsystem die L&#228;ngen des Objektes. Wenn ich das Objekt drehe, dann bleiben alle L&#228;ngen erhalten, wenn die 1. Schwachstelle keine Rolle spielt, wenn sie aber eine Rolle spielt, dann k&#246;nnten sie sich ver&#228;ndern. Bringe ich das Objekt in ein 2. Inertialsystem, so da&#223; es sich anschlie&#223;end dort in Ruhe befindet und messe dann in diesem 2. Inertialsystem die L&#228;ngen des Objektes, dann spielen bei der L&#228;ngenver&#228;nderung die 2. und 3. Schwachstelle eine gro&#223;e Rolle. Erst an dieser Stelle beginnt die Physik. Alles andere sind mathematische &#220;bersetzungen, die sich nicht um die Physik k&#252;mmern.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der Einflu&#223; der Schachstellen auf die Konstruktion eines Me&#223;systems</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich kann nat&#252;rlich die Relativit&#228;tstheorie auch anders aufbauen. Die 1. Schwachstelle bekomme ich nicht in den Griff. Aber ich kann das Me&#223;system so konstruieren, da&#223; die 2. und 3. Schwachstelle neutralisiert werden. Ich kann das Me&#223;system so konstruieren, da&#223; die L&#228;ngen eines Objektes in jedem Inertialsystem erhalten bleiben, wenn ich es von einem Inertialsystem in ein anderes bringe, wenn die 1. Schwachstelle keine Rolle spielt. Ich orientiere dann mein Me&#223;system an der physikalischen Realit&#228;t.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu brauche ich nur die Koordinatenachsen in Abh&#228;ngigkeit vom Inertialsystem skalieren. Das hei&#223;t, ich multipliziere die r&#228;umlichen und die zeitliche Koordinatenachse mit einem Wert, der von der Geschwindigkeit des Inertialsystems abh&#228;ngt. Das System ist dann nicht mehr symmetrisch. Die Umkehrung sieht dann beispielsweise so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/umkehrbarkeit-skaliert/" rel="attachment wp-att-666"><img class="aligncenter size-full wp-image-666" title="Die Umkehrung der Transformationsformeln, wenn die Lichtgeschwindigkeit vom Inertialsystem abh&#228;ngt." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/umkehrbarkeit-skaliert.jpg" alt="Die Umkehrfunktion ist nicht mehr symmetrisch, wenn die Lichtgeschwindigkeit nicht mehr in allen Inertialsystemen gleich ist." width="212" height="196" /></a> </p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der Anwendungsbereich der Theorie</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Welche Bedingungen m&#252;ssen erf&#252;llt sein, damit ich dieses Verfahren &#252;berhaupt durchf&#252;hren kann? Das Licht mu&#223; sich innerhalb des Bereiches in dem ich die verschiedenen Me&#223;systeme aufbaue, in allen Richtungen unabh&#228;ngig vom Ort und der Zeit mit der gleichen Geschwindigkeit ausbreiten. Das hei&#223;t, ich kann dieses Verfahren &#252;berall dort anwenden, wo das Michelson-Morley-Experiment keine Verschiebung des Interferenzmusters anzeigt. Dies ist nur ein Lokales Argument. Es ist auf den kleinen Bereich eingeschr&#228;nkt, in dem ich meinen Versuch durchf&#252;hre. Ich kann das etwas verallgemeinern:</p>
<p style="text-align: justify;">In den Bereichen, in denen der &#196;ther unver&#228;ndert bleibt bis auf Me&#223;ungenauigkeiten. Die Dichte des &#196;thers darf sich ebenfalls &#228;ndern, solange sich die Lichtgeschwindigkeit rein me&#223;technisch nicht ver&#228;ndert.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Kraftfelder den &#196;ther bilden, dann gilt das zum Beispiel auf der Erdoberfl&#228;che, kann allerdings in Abh&#228;ngigkeit vom Breitenrad zu Abweichungen f&#252;hren. Schlie&#223;lich ist die Fliehkraft in Abh&#228;ngigkeit vom Breitengrad unterschiedlich gro&#223;. Es gilt auch nur parallel zum Erdboden, aber es kann sich mit der H&#246;he ver&#228;ndern.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Eigenschaften f&#252;r alle m&#246;glichen Formeln der Theorie</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn man sich an die Einschr&#228;nkungen der Theorie h&#228;lt, wann gelten dann die relativistischen Formeln f&#252;r die Beschreibung der Realit&#228;t?</p>
<p style="text-align: justify;">Solange man in einem Inertialsystem Messungen durchf&#252;hrt und die Ergebnisse der Messungen mit Hilfe der relativistischen Formeln &#252;bersetzt, f&#252;r einen Beobachter aus einem anderen Inertialsystem, ist dann immer alles richtig, egal welche der relativistischen Formeln benutzt wird. Das funktioniert, weil dies keine physikalische Besonderheit ist, sondern f&#252;r jede lineare Beschreibungsmethode bei einem Koordinatenwechsel gilt, wenn in eindeutiger Weise das 4-dimensionale Raum-Zeit-Kontinuum wieder auf ein 4-dimensionales Raum-Zeit-Kontinuum abgebildet wird. F&#252;r die bewegten Inertialsysteme, die sich langsamer als mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, ist das immer erf&#252;llt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man voneinander isolierte Objekte hat, bei denen man sich nur f&#252;r ihre Lage im Raum interessiert, dann kann man mit ihnen machen was man will. Man kann sie beschleunigen, so da&#223; sie sich von einem Inertialsystem in ein anderes bewegen, und die Beobachtungen passen immer zu dem, was die relativistische Formel voraussagt, egal welche Formel auch immer benutzt wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Erst wenn man ein Objekt im 1. Inertialsystem ausmi&#223;t, w&#228;hrend es sich dort in Ruhe befindet und sp&#228;ter noch einmal in einem 2. Inertialsystem ausmi&#223;t, w&#228;hrend es sich dort in Ruhe befindet, bleiben die Me&#223;ergebnisse nur dann erhalten, wenn ich das richtige Formelsystem w&#228;hle. Man beachte aber, da&#223; ich damit nur die 2. und 3. Schwachstelle neutralisieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Kraftfelder den &#196;ther bilden, dann k&#246;nnten sich die L&#228;ngen in Abh&#228;ngigkeit von ihrer Lage im Raum ver&#228;ndern. Schlie&#223;lich ist das Michelson-Morley-Experiment nicht an einem Riesenrad durchgef&#252;hrt worden, also k&#246;nnte es sein, da&#223; man dort eine Verschiebung des Interferenzmusters finden w&#252;rde. In einem bewegten Me&#223;system k&#246;nnte dann eine Drehung zu einer L&#228;ngenver&#228;nderung f&#252;hren.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Was kann man messen?</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Bisher habe ich mich nur um das Messen gek&#252;mmert. Man sollte sich aber auch die Frage stellen, was kann man denn &#252;berhaupt messen? Viele Fehler in der Speziellen Relativit&#228;tstheorie entstehen, weil sich die Wissenschaftler nicht darum gek&#252;mmert haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich kann nur das messen, was es in der objektiven Wirklichkeit gibt.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die 1. Schwachstelle eine Rolle spielt, k&#246;nnten beliebig gro&#223;e Geschwindigkeiten von physikalischen Objekten gemessen werden, aber niemals unendlich gro&#223;e Geschwindigkeiten.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die 1. Schwachstelle niemals eine Rolle spielt, sondern nur die 2. und 3. Schwachstelle, dann kann f&#252;r physikalische Objekte, deren Gr&#246;&#223;e mindestens aus einem vollst&#228;ndigen Atom besteht, die Lichtgeschwindigkeit nicht erreicht werden, da dann der Zusammenhalt zwischen Atomkern und Elektron verloren geht. F&#252;r die zusammenh&#228;ngenden Bruchst&#252;cke von Atomen kann ich keine Aussage machen. Wer wei&#223;, vielleicht k&#246;nnen diese trotzdem die Lichtgeschwindigkeit &#252;berschreiten. Bei Lichtgeschwindigkeit wird ja nur die Gestalt des Atoms zerst&#246;rt.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die graphische Darstellung dessen, was gemessen werden kann</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn man erkennen will, was man &#252;berhaupt messen kann, dann mu&#223; man sich in das Me&#223;system begeben, welches sich relativ zur objektiven Realit&#228;t in Ruhe befindet. Es reicht, wenn man nur Objekte mit konstanten Geschwindigkeiten betrachtet, denn ein beliebiges Objekt welches seine Geschwindigkeit beliebig &#228;ndern kann, kann lokal immer st&#252;ckweise betrachtet werden wie ein Objekt welches sich mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegt.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/alle-geschwindigkeiten/" rel="attachment wp-att-667"><img class="aligncenter size-full wp-image-667" title="Alle in der Natur vorkommenden konstanten Geschwindigkeiten durch den Koordinatenursprung." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/alle-Geschwindigkeiten.jpg" alt="" width="312" height="194" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die <span style="color: #ffff00;"><strong>Gelben Linien</strong></span> stehen f&#252;r die Geschwindigkeiten des Lichtes. Langsamere Geschwindigkeiten sind Geraden im <span style="color: #00ff00;"><strong>Gr&#252;nen Bereich</strong></span>, die durch den Schnittpunkt der <span style="color: #ffff00;"><strong>gelben Linien</strong></span> gehen, wobei die <span style="color: #008000;"><strong>Zukunft dunkelgr&#252;n</strong></span> dargestellt ist und die <span style="color: #00ff00;"><strong>Vergangenheit hellgr&#252;n</strong></span>. &#220;berlichtgeschwindigkeiten bilden Geraden im <span style="color: #00ffff;"><strong>Blauen Bereich</strong></span>, die durch den Schnittpunkt der <span style="color: #ffff00;"><strong>gelben Linien</strong></span> gehen, wobei die <span style="color: #0000ff;"><strong>Zukunft dunkelblau</strong></span> dargestellt ist und die <span style="color: #00ffff;"><strong>Vergangenheit hellblau</strong></span>. Die <strong>Schwarzen Linien</strong>, die durch den Schnittpunkt der <span style="color: #ffff00;"><strong>gelben Linien</strong></span> gehen, sind der Bereich, in der Geschwindigkeiten zu gro&#223; werden. In der physikalischen Realit&#228;t gibt es keine Geschwindigkeit, die so hoch ist, da&#223; eine Gerade zur Beschreibung in diesen Bereich f&#228;llt. Wenn die Geschwindigkeiten beliebig nah an unendlich gro&#223;e Geschwindigkeiten herankommen d&#252;rfen, dann ist nur noch die <strong>Gleichzeitigkeit</strong> in der objektiven Realit&#228;t <strong>schwarz</strong> zu zeichnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man das Bild im Me&#223;system des Beobachters betrachtet, dann sieht das so aus:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/alle-geschwindigkeiten1/" rel="attachment wp-att-668"><img class="aligncenter size-full wp-image-668" title="Alle konstanten Geschwindigkeite durch den Koordinatenursprung, betrachtet aus einen bewegten Inertialsystem." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/alle-Geschwindigkeiten1.jpg" alt="" width="312" height="196" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wie man hier sehen kann, bleibt bei allen Beobachtungen, in denen Unterlichtgeschwindigkeiten auftauchen, die Kausalit&#228;t erhalten. Das ist der <span style="color: #008000;"><strong>Dunkelgr&#252;ne</strong></span> und der <span style="color: #00ff00;"><strong>Hellgr&#252;ne</strong></span> Bereich. Das gilt nicht f&#252;r &#220;berlichtgeschwindigkeiten. In einer ausgezeichneten Richtung ist es m&#246;glich, wenn die Geschwindigkeit nur gro&#223; genug ist, da&#223; man in diesem Me&#223;system die Zukunft mit der Vergangenheit verwechselt. Das gilt f&#252;r alle Geraden, die unterhalb der <span style="color: #ff0000;"><strong>waagerechten Roten Linie</strong></span> im <span style="color: #0000ff;"><strong>Dunkelblauen</strong></span> Bereich beginnen und oberhalb der <span style="color: #ff0000;"><strong>waagerechten Roten Linie</strong></span> im <span style="color: #00ffff;"><strong>Hellblauen</strong></span> Bereich enden. Der <span style="color: #00ffff;"><strong>Hellblaue</strong></span> Bereich ist in der objektiven Realit&#228;t die Vergangenheit und der <span style="color: #0000ff;"><strong>Dunkelblaue</strong></span> Bereich die Zukunft. Unterhalb der <span style="color: #ff0000;"><strong>Roten waagerechten Linie</strong></span> ist in diesem Me&#223;system die Vergangenheit und oberhalb dieser <span style="color: #ff0000;"><strong>Linie</strong></span> die Zukunft. Dies gilt nur in dieser Ausnahmesituation, aber nicht allgemein.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem finde ich in Ver&#246;ffentlichungen immer wieder Aussagen, die mit Hilfe der Speziellen Relativit&#228;tstheorie gerechtfertigt werden, aber eindeutig falsch sind. Doch dar&#252;ber werde ich einen eigenen Artikel schreiben.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die konstante Beschleunigung</em></h3>
<h4 style="text-align: justify;">Das Prinzip in der Einsteinschen Theorie</h4>
<p style="text-align: justify;">Ich m&#246;chte untersuchen, ob die Theorie durch die Beobachtung der Realit&#228;t ausreichend genug abgesichert ist, um feststellen zu k&#246;nnen, da&#223; die Lichtgeschwindigkeit von materiellen K&#246;rpern niemals erreicht, oder gar &#252;berschritten werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Man benutzt in der Speziellen Relativit&#228;tstheorie die konstante Beschleunigung. Dazu nimmt man ein konstantes Zeitintervall, in dem die Beschleunigung durchgef&#252;hrt wird. Dabei kommt ein Objekt von einem Inertialsystem in ein anderes. Wenn man dann im neuen Me&#223;system die Gleichzeitigkeit bestimmt, dann kann man dieses System wieder als ruhendes System betrachten, in dem man wieder f&#252;r den gleichen Zeitabschnitt eine Beschleunigung durchf&#252;hren kann. Wenn man sich die entsprechenden &#220;bersetzungssysteme betrachtet, dann bekommt man eine Folge von solchen &#220;bersetzungen:</p>
<p style="text-align: justify;" align="center"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/raum-zeit/attachment/konstante-beschleunigung/" rel="attachment wp-att-671"><img class="aligncenter size-full wp-image-671" title="Die Idee der konstanten Beschleunigung" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/konstante-Beschleunigung.jpg" alt="" width="932" height="196" /></a> Die kurze <span style="color: #0000ff;"><strong>blaue Linie</strong></span> steht immer f&#252;r das <span style="color: #0000ff;"><strong>Objekt</strong></span>, welches beschleunigt wird. Das <strong>Schwarze Koordinatensystem</strong> ist hier immer das Koordinatensystem, in dem die Beschleunigung beginnt und das <span style="color: #ff0000;"><strong>rote Koordinatensystem</strong></span> das Koordinatensystem in dem die Beschleunigung endet. Wenn man weiter beschleunigt, dann kommt man von einem Bild zum n&#228;chsten. Da die Bilder v&#246;llig identisch sind kann man diesen Proze&#223; unendlich h&#228;ufig durchf&#252;hren. Die Lichtgeschwindigkeit erreicht man nie, denn man kann ein solches Me&#223;system nur so lange erzeugen, wie man sich mit Unterlichtgeschwindigkeit bewegt.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Eine Analogie: Achilles Wettlauf mit der Schildkr&#246;te</h4>
<p style="text-align: justify;">Die konstante Beschleunigung ist aber eine mathematische Konstruktion. Sie h&#228;ngt von der Wahl des benutzten Me&#223;systems ab und sagt nichts dar&#252;ber aus, welche Beschleunigungen in der Wirklichkeit ausgef&#252;hrt werden k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt einen seit etwa 2000 Jahren bekannten Wettlauf von Achilles mit der Schildkr&#246;te. Dort wird etwas &#196;hnliches gemacht. Die Schildkr&#246;te bekommt einen Vorsprung von 1m. Der Wettlauf zwischen Achilles und der Schildkr&#246;te wird so beschrieben:</p>
<p style="text-align: justify;">Achilles l&#228;uft so weit, bis er zu der Stelle kommt an dem die Schildkr&#246;te startete. Daf&#252;r ben&#246;tigt er etwas Zeit. In dieser Zeit l&#228;uft die Schildkr&#246;te weiter. An dieser Stelle kann ich die Situation so betrachten, als ob ein neuer Wettlauf stattfindet mit den gleichen Startbedingungen. Der ganze Vorgang wiederholt sich immer wieder und Achilles kann die Schildkr&#246;te niemals einholen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man das rein me&#223;technisch betrachtet, dann mu&#223; man nach jedem Teilschritt die Zeit und die Entfernung neu definieren. Immer wenn Achilles an die Stelle kommt, an der die Schildkr&#246;te vorher war, hat die Schildkr&#246;te 1m Vorsprung. Die Zeit f&#252;r jeden Teilschritt des Wettlaufs mu&#223; immer gleich lang definiert werden, beispielsweise 1s. Bei einem so aufgebauten Me&#223;system kann Achilles die Schildkr&#246;te nie einholen.</p>
<p style="text-align: justify;">Trotzdem! Achilles wird in der Realit&#228;t die Schildkr&#246;te sehr schnell &#252;berholen. Aus einer solchen Konstruktion, in der sich st&#228;ndig die Definition von L&#228;nge und Zeit &#228;ndert, kann man keine R&#252;ckschl&#252;sse &#252;ber die Realit&#228;t machen!</p>
<p style="text-align: justify;">Dasselbe Problem existiert in der Speziellen Relativit&#228;tstheorie f&#252;r die konstante Beschleunigung. W&#228;hrend der Beschleunigung wird st&#228;ndig die Definition von Raum und Zeit ver&#228;ndert. Deshalb bedeutet die konstante Beschleunigung nicht, da&#223; die Lichtgeschwindigkeit eine allgemeine Grenzgeschwindigkeit ist, die nicht &#252;berschritten werden kann.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Beschleunigungen in der objektiven Realit&#228;t</h4>
<p style="text-align: justify;">Woran kann man erkennen, welches Me&#223;system die Physik korrekt wiedergibt? Auch in diesem Fall sind alle &#220;bersetzungen korrekt. Nur die Objekte, welche von einem Inertialsystem in ein anderes wechseln, k&#246;nnen Probleme bereiten. Man mu&#223; deshalb so genau wie m&#246;glich die Geschwindigkeit des Lichtes messen.</p>
<p style="text-align: justify;">Kann man aber aus dem zuverl&#228;ssigsten Me&#223;system schlie&#223;en, ob die Lichtgeschwindigkeit &#252;berschritten werden kann oder nicht? Nein. Man mu&#223; sich immer den physikalischen Proze&#223; der Beschleunigung betrachten. Wenn ich beispielsweise ein Auto anschiebe, dann ist die Kraftaufwendung f&#252;r die Beschleunigung umso gr&#246;&#223;er, je langsamer das Auto f&#228;hrt. Erreicht dieses Auto meine H&#246;chstgeschwindigkeit im Laufen, dann kann ich so viel Kraft einsetzen wie ich will, ich erhalte keinen Widerstand. Die maximale Geschwindigkeit, die man mit einer Beschleunigung erreichen kann, h&#228;ngt immer von den physikalischen Eigenschaften des Motors ab, den man benutzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wei&#223; nicht, welche Methode der Beschleunigung in den Teilchenbeschleunigern benutzt wird. Dort wurde die bisher gr&#246;&#223;te Geschwindigkeit von physikalischen Objekten erreicht. Es k&#246;nnte aber trotzdem immer noch eine andere Methode geben, die effektiver ist, aber in einem Teilchenbeschleuniger nicht angewendet werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich m&#246;chte begr&#252;nden, warum es eine Chance geben kann, die Lichtgeschwindigkeit zu &#252;berschreiten. Da ich nicht wei&#223;, wie die Teilchenbeschleuniger funktionieren, denke ich mir selber eine M&#246;glichkeit aus. Ich will Elektronen beschleunigen. Da sie negativ geladen sind, kann ein positives geladenes Kraftfeld das Elektron anziehen und ein negativ geladenes Kraftfeld das Elektron absto&#223;en. Damit ich das Elektron beliebig lang beschleunigen kann, leite ich es immer im Kreis herum. Damit keine Reibungseffekte das Elektron abbremsen, findet das Experiment im Vakuum statt. Entlang des Weges des Elektrons sorge ich mittels Kraftfeldern daf&#252;r, da&#223; das Elektron beschleunigt wird. Solange das Elektron auf das Kraftfeld zufliegt. Ist das Kraftfeld positiv geladen. Das Kraftfeld zieht das Elektron an und beschleunigt es dabei. Jetzt habe ich aber ein Problem. Ich mu&#223; die Ladung des Kraftfeldes von Positiv nach Negativ ver&#228;ndern damit das Elektron nicht abgebremst, sondern weiter beschleunigt wird, wenn es am Kraftfeld vorbeigeflogen ist. Was passiert in dem sehr kurzen Zeitraum, in dem das Kraftfeld umgepolt wird? Es gibt einen sehr kurzen Zeitraum, in dem das Elektron nicht beschleunigt werden kann. Je n&#228;her das Elektron am Kraftfeld ist, desto gr&#246;&#223;er ist die Beschleunigung. Wird das Elektron aber sehr schnell, dann ist der Bereich des Weges, in dem die Umschaltung des Kraftfeldes eine Rolle spielt, immer l&#228;nger. Je h&#246;her die Geschwindigkeit des Elektrons wird, desto geringer wird die Beschleunigung. Das hei&#223;t: Wenn ich dieses Verfahren als Motor benutze, dann hat es irgendwo eine Leistungsgrenze die nicht &#252;berschritten werden kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Man hat me&#223;technisch nachweisen k&#246;nnen, da&#223; sich &#196;nderungen der magnetischen und elektrischen Kraftfelder mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten. Wenn f&#252;r diesen Proze&#223; elektrische oder magnetische Kraftfelder benutzt werden, dann liegt die Leistungsgrenze des Motors in der N&#228;he der Lichtgeschwindigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt noch ein 2. Problem das daf&#252;r sorgen kann, da&#223; dies in der N&#228;he der Lichtgeschwindigkeit liegt. Es liegt an der Bestimmung des genauen Zeitpunktes, an dem das Kraftfeld umgepolt wird. Ich mu&#223; w&#228;hrend des Fluges immer wieder Messungen durchf&#252;hren um festzustellen, wo sich das Elektron befindet. W&#252;rde ich diese Messung an dem Ort durchf&#252;hren, an dem ich das Kraftfeld umpolen mu&#223;, dann w&#252;rde aber immer noch eine kurze Zeit verstreichen, bis das Kraftfeld umgepolt wird. Je schneller das Elektron ist, desto weiter fliegt es, ohne da&#223; das Kraftfeld umgepolt wird. In dieser Zeit w&#252;rde aber der Geschwindigkeitsgewinn durch die Beschleunigung mittels Bremsung wieder r&#252;ckg&#228;ngig gemacht. Lege ich den Ort der Messung nicht an den Ort der Umpolung, sondern vorher, dann mu&#223; ich auch noch die Geschwindigkeit messen und berechnen, wann das Elektron den Ort erreicht, an dem das Kraftfeld umgepolt wird. Das Ergebnis der Berechnung h&#228;ngt aber von der Theorie ab, die ich benutze. Benutze ich die falsche Theorie, dann findet die Umpolung zum falschen Zeitpunkt statt. Wenn ich diesen Zeitpunkt exakt berechnen k&#246;nnte und die Leistungsgrenze meines Beschleunigers l&#228;ge dann bei einer Geschwindigkeit, die gr&#246;&#223;er als die Geschwindigkeit des Lichtes ist, dann w&#252;rde die Benutzung der falschen Theorie daf&#252;r sorgen, da&#223; die Fehler in der N&#228;he der Lichtgeschwindigkeit besonders gro&#223; werden, wenn man die Formeln der Relativit&#228;tstheorie benutzt. Deshalb w&#228;re dann die Leistungsgrenze des Motors in der N&#228;he der Lichtgeschwindigkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Vielleicht hat man die tats&#228;chliche H&#246;chstgeschwindigkeit von physikalischen Objekten erreicht, vielleicht auch nicht. Eine Theorie, die zum Aufbau eines Me&#223;systems konstruiert wurde, kann eine solche Frage nicht kl&#228;ren. Sie orientiert sich an Me&#223;systemen, aber nicht an der objektiven Realit&#228;t. Oder anders ausgedr&#252;ckt, sie orientiert sich an der Beobachtung, aber nicht an der Handlung. Deshalb sollte die Frage, ob man jemals die absolute H&#246;chstgeschwindigkeit erreichen kann, offen bleiben. Wenn man sich einmal festlegt, dann kann das dazu f&#252;hren, da&#223; man niemals versucht, diese Geschwindigkeit zu &#252;berschreiten. Die wissenschaftliche Entwicklung bleibt dann an diesem Punkte stehen. Ich mu&#223; allerdings zugeben, da&#223; sehr viel daf&#252;r spricht, da&#223; wir in die N&#228;he der tats&#228;chlichen H&#246;chstgeschwindigkeit von physikalischen Objekten angekommen sind. Nur die Experimente, die f&#252;r Wellenerscheinungen unter besonderen Bedingungen f&#252;r Geschwindigkeiten sorgten, die bei Messungen zu einer bis zu 4,7-fachen Lichtgeschwindigkeit f&#252;hrten, l&#228;&#223;t vermuten, da&#223; es vielleicht doch noch eine M&#246;glichkeit gibt, die bisherige H&#246;chstgeschwindigkeit von physikalischen Objekten zu &#252;berschreiten, wenn man die Mechanismen verstanden hat, die zu der bis zu 4,7-fachen Lichtgeschwindigkeit f&#252;hrten.</p>
<p style="text-align: justify;">Au&#223;erdem hat mir mein Bruder vor kurzer Zeit erz&#228;hlt, da&#223; in Cern bei einem Experiment ein Teilchen entstanden sein soll, das sich mit &#220;berlichtgeschwindigkeit bewegt hat. Jetzt will man untersuchen, ob sich das Experiment wiederholen l&#228;&#223;t, oder ob es nur ein Me&#223;fehler war.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Aktienmarkt: Gefahrenstufe Rot</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 03:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich im Jahre 2004 meine Untersuchungen zum Wirtschaftssystem durchf&#252;hrte, hatte ich einen Traum. In diesem Traum kam ich nach Hause und in meiner Wohnung waren Einbrecher. Kaum, da&#223; sie mich sahen, nahm einer eine Pistole und scho&#223; auf mich. Ich griff eine Sektflasche zur Verteidigung und wich dabei zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Als ich im Jahre 2004 meine Untersuchungen zum Wirtschaftssystem durchf&#252;hrte, hatte ich einen Traum. In diesem Traum kam ich nach Hause und in meiner Wohnung waren Einbrecher. Kaum, da&#223; sie mich sahen, nahm einer eine Pistole und scho&#223; auf mich. Ich griff eine Sektflasche zur Verteidigung und wich dabei zur Seite aus. Die Kugel streifte meine Schl&#228;fe, ich ging zu Boden und stellte mich tot. Als ich meine Augen wieder aufmachte, war die Wohnung vollst&#228;ndig leer. Dann traf ich eine Gruppe von 6 Leuten. Alle bis auf einen waren einfache Leute. Der andere war ein Gro&#223;unternehmer. Sie sagten zu mir, da&#223; sie w&#252;&#223;ten, da&#223; ich das Wirtschaftssystem retten kann. W&#228;hrenddessen &#228;rgerte ich mich dar&#252;ber, da&#223; auch mein Computer gestohlen wurde, denn jetzt mu&#223;te ich meine Untersuchungen ganz von vorne anfangen. Der Unternehmer fragte mich noch was ich brauche, dann bin ich aufgewacht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dieser Traum hatte mich erschreckt. Mir war dadurch klar geworden, da&#223; ich bei meinen Untersuchungen &#252;ber das Wirtschaftssystem einen Punkt erreicht hatte, bei dem es Menschen gibt, die einen umbringen w&#252;rden, nur damit das nicht bekannt wird, was man herausgefunden hat. Also habe ich mir &#252;berlegt, was ich als letztes untersucht hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich hatte gerade am Vortag mit den Untersuchungen zu einem neuen Teilbereich des Wirtschaftssystems angefangen. Dem Aktienmarkt und der B&#246;rse. Dazu hatte ich erst mal das Buch „Der B&#246;rsenschwindel“ von G&#252;nter Ogger gelesen, um mir einen allgemeinen &#220;berblick &#252;ber diesen Bereich zu verschaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nat&#252;rlich habe ich die Geschichten, die dort beschrieben wurden, aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet wie der Autor des Buches. Ich habe mir &#252;berlegt, welche Einfl&#252;sse die dort beschriebenen Ma&#223;nahmen auf den Geldentstehungsproze&#223; haben. Dadurch konnte ich fast nichts Gutes mehr am Aktienmarkt erkennen. Ich w&#252;rde ihn deshalb fast vollst&#228;ndig abschaffen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber es gibt sehr viele Menschen, die durch den Aktienmarkt reich geworden sind. Man kann damit sehr schnell ein gro&#223;es Verm&#246;gen machen, man kann sein Verm&#246;gen allerdings auch von heute auf morgen wieder verlieren. Ger&#228;t der Aktienmarkt aber in Verruf, dann verlieren die Menschen ihre Chancen auf Reichtum. Das w&#252;rden viele Menschen am liebsten verhindern. Und daf&#252;r kann man schon mal jemanden umbringen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Grundlagen des Aktienmarkts</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Damit Unternehmen an Geld kommen, gehen einige auf den Aktienmarkt. Dazu m&#252;ssen Aktien geschaffen werden, die dann verkauft werden. Die Aktion&#228;re werden dann an den Gewinnen des Unternehmens beteiligt.</p>
<p style="text-align: justify;">Grunds&#228;tzlich sieht das nach einer guten Idee aus. Aber es gibt ein paar Probleme. Die Aktie hat keinen Festpreis, sondern wird auf dem Aktienmarkt gehandelt. Dabei richtet sich der Preis nach Angebot und Nachfrage. Dadurch kann es sehr leicht passieren, da&#223; die neu herausgegebene Aktie f&#252;r einen zu hohen Preis verkauft wird. Wenn zur Zeit des B&#246;rsengangs mit Hilfe von Werbung k&#252;nstlich Bedarf geweckt wird, ist es sogar m&#246;glich, da&#223; der Wert der Aktie erst mal in die H&#246;he steigt, um sp&#228;ter wieder abzust&#252;rzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Wechselspiel der Preise zieht dann auch noch Gl&#252;cksritter an, die kaufen wollen, wenn die Preise niedrig sind und verkaufen wollen, wenn die Preise hoch sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Der einzige Wert an der Aktie besteht aber an der Gewinnbeteiligung. Das verf&#252;hrt viele B&#246;rsen notierte Unternehmen dazu, da&#223; sie die Aussch&#252;ttungen an die Aktion&#228;re in die H&#246;he treiben. Dabei bleiben in der Regel die Besch&#228;ftigten auf der Strecke. Lohndumping und immer schlechtere Arbeitsbedingungen k&#246;nnen die Folgen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Besch&#228;ftigten immer geringere L&#246;hne bekommen, dann gibt es immer weniger Leute, die sich an den Geldentstehungsprozessen beteiligen k&#246;nnen. Dadurch kann dann die Gesamtgeldmenge kleiner werden. Wenn f&#252;r die Aktion&#228;re die Gewinnaussch&#252;ttungen maximiert werden, dann wird auch der Kapitalmarkt in die H&#246;he getrieben. Das Unternehmen bekommt kurzfristig Geld, was die Gesamtgeldmenge erh&#246;ht, denn Aktien k&#246;nnen im weitesten Sinne auch als eine Kreditform betrachtet werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Aktion&#228;re dar&#252;ber hinaus stimmberechtigte Aktien haben, dann k&#246;nnen sich die Aktion&#228;re sogar in die Firmenpolitik einmischen. Sie entscheiden mit &#252;ber die Vorst&#228;nde, die dann in ihrem Sinne das Unternehmen leiten sollen.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die Aktion&#228;re &#252;berall auf der Welt sein k&#246;nnen, kann es sehr leicht passieren, da&#223; Gro&#223;aktion&#228;re im Ausland sitzen. Die Gewinnaussch&#252;ttungen gehen dann teilweise ins Ausland und dem Geldkreislauf des Inlands verloren. Die L&#228;nder, in denen gro&#223;e Geldverm&#246;gen vorhanden sind, haben viel Kapital, um weltweit in den Aktienhandel einzusteigen. Diese k&#246;nnen dann &#252;ber die Gewinnbeteiligungen immer mehr Geld anziehen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Spekulationen an der B&#246;rse</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ein gro&#223;es Problem sind auch die Gewinne, die durch den An- und Verkauf der Aktien entstehen. Damit man durch Spekulationen Gewinne an der B&#246;rse machen kann, mu&#223; man bei einem niedrigen Preis ankaufen und bei einem hohen Preis verkaufen. Das ist gar nicht so einfach. Die Preise sind dann hoch, wenn sehr viele Leute Aktien kaufen wollen, aber nur sehr wenige Aktien zum Verkauf anstehen. Der Preis ist dann niedrig, wenn sehr viele Aktien zum Verkauf anstehen, aber nur wenige Leute Aktien kaufen wollen. Deshalb braucht man Strategien, die die gro&#223;e Masse zu Fehlentscheidungen f&#252;hrt. Wenn man kaufen sollte, m&#252;ssen die Menschen &#252;berzeugt werden, da&#223; sie verkaufen. Wenn man verkaufen sollte, m&#252;ssen die Menschen &#252;berzeugt werden, da&#223; sie kaufen.</p>
<p style="text-align: justify;">Daf&#252;r wurden viele verschiedene Strategien erfunden. Hier einige Beispiele aus dem Buch „B&#246;rsenschwindel“:<br />
Im Fr&#252;hjahr 1996 wurde die Deutsche Telekom auf einen Wert von etwa 60 bis 80 Milliarden DM taxiert und Theo Weigel, der Bundesfinanzminister, wollte 26% der Telecom ans Volk verkaufen. Er rechnete mit Einnahmen von 20 Milliarden DM. Er wollte nicht am falschen Platz sparen und gab den Werbern freie Hand und einen Etat von ca. 100 Millionen DM.</p>
<p style="text-align: justify;">Massenhaft wurde das scheinbar risikoarme Telekom-Papier, von dem erst 400, dann 600 und danach 713 Millionen St&#252;ck zum Preis von 28,50 DM verkauft. Diese gr&#246;&#223;te Aktienmission seit der Nachkriegszeit erzeugte eine so hohe Nachfrage, da&#223; jeder Interessent nur h&#246;chstens 300 Papiere bekam.</p>
<p style="text-align: justify;">Als der Handel am 18. November 1996 er&#246;ffnet wurde, stand der Kurs bereits bei 33 DM. &#220;ber 2 Millionen Deutsche hatten scheinbar &#252;ber Nacht ohne erkennbares Risiko einen Gewinn von insgesamt 3,2 Milliarden DM gemacht. Viele stiegen sofort wieder aus und verkauften ihre Aktien an die Leute, die leer ausgegangen waren.</p>
<p style="text-align: justify;">Von den 44 Analysen der Banken, die an der deutschen Telekom verdient hatten, die in den ersten 8 Monaten des Jahres 2000 &#252;ber die deutsche Telekom ver&#246;ffentlicht wurden, rieten 32 zum Kauf, 11 waren neutral und nur eine empfahl den Verkauf.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Banken, die am B&#246;rsengang der deutschen Telekom nichts verdienten, kamen zu einem anderen Ergebnis. Von 25 Bewertungen rieten nur 7 zum Kauf, 9 waren neutral und 9 rieten zum Verkauf.</p>
<p style="text-align: justify;">So riet beispielsweise die Deutsche Bank, die am B&#246;rsengang pr&#228;chtig verdient hatte am 20. M&#228;rz zum Kauf, w&#228;hrend die franz&#246;sische Gro&#223;bank Credit Lyonnais, die nicht zu den Banken geh&#246;rte, die an der Telekom verdient hatten, empfahl, den Bestand der Telekom-Aktie zu reduzieren. Zu diesem Zeitpunkt begann dann der Sturzflug der Telekom-Aktie von 90 € auf 40 € innerhalb weniger Monate. Und welchen Wert hat die Aktie heute? Ich habe im Internet nachgesehen. Auf <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.finanzen.net/aktien/Deutsche_Telekom-Aktie"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">http://www.finanzen.net/aktien/Deutsche_Telekom-Aktie</span></a></span></span> fand ich folgende Graphik &#252;ber die Wertentwicklung:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/geld/aktienmarkt/attachment/telekom-5/" rel="attachment wp-att-643"><img class="aligncenter size-full wp-image-643" title="Der Kurs der Telekom-Aktie seit in den letzten 5 Jahren." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/Telekom.5.jpg" alt="" width="304" height="323" /></a>Der Aktienkurs der deutschen Telekom am 20.1.2012 um 19:56:31 betrug 8,88 €. Die Aktie hat sich nach dem Hochpuschen von 28,50 DM ≈ 14,25 € auf 90 € und dem anschlie&#223;enden Absturz nicht wieder erholt und liegt heute bei 8,88 € und liegt damit bei ungef&#228;hr <sup>2</sup>/<sub>3</sub> des Ausgabepreises.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Fehlinformationen</h4>
<p style="text-align: justify;">ABIT, das Softwarehaus geriet durch Versprechungen des Gr&#252;nders und Vorstandsvorsitzenden in Turbulenzen. Als das Papier am 3.2.2000 eingef&#252;hrt wurde, lag der Ausgabepreis bei 27 €. Mit Hilfe von Versprechungen und Erfolgsmeldungen erreichte er innerhalb von 2 Wochen einen Kurswert von 225 €. Was die Anleger nicht erfuhren, war, da&#223; er bereits ab dem 10. April seine Aktien verkaufen durfte, w&#228;hrend die Vorstandskollegen eine Sperrfrist von 18 Monaten hatten. Noch im M&#228;rz 2000 hatte er 38 Millionen DM Umsatz versprochen und damit auch Geldh&#228;user get&#228;uscht, die noch im Mai den Kauf der Aktien empfahlen. Bereits im Juni stellte sich heraus, da&#223; in den ersten 9 Monaten des Gesch&#228;ftsjahres nur 6,7 Millionen € Umsatz und Verlust in gleicher H&#246;he erwirtschaftet wurden. Der Kurs fiel auf unter 5 €.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch das Internet wird gerne f&#252;r Fehlinformationen genutzt. Ein Beispiel:</p>
<p style="text-align: justify;">Im Board des „Investornets“ konnte man lesen, da&#223; der Bo&#223; des Anbieters t&#246;dlich verungl&#252;ckt w&#228;re. Der Vorstandsvorsitzende erfreute sich aber bester Gesundheit. Verantwortlich f&#252;r die Fehlinformation war vermutlich ein unbekannter Investor, der durch einen vor&#252;bergehenden kurzen Kurseinbruch billig einsteigen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Man kann mit Fehlinformationen die Aktienkurse nach oben und nach unten manipulieren. Entweder um einen billigen Einkauf oder einen teuren Verkauf zu erreichen.</p>
<h4 style="text-align: justify;">Analysen</h4>
<p style="text-align: justify;">Auf Seite 125 fand ich folgenden Satz: „Bevorzugten die Deutschen noch 1995 die sicheren Rentenfonds, so steckten sie vier Jahre sp&#228;ter bereits zwei Drittel ihres neu gebildeten Geldverm&#246;gens zur Freude der Finanzbranche in Aktienfonds.“</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich diesen Satz las, wurden Erinnerungen wach. Ich kann mich noch ganz genau daran erinnern. Im Fr&#252;hling des Jahres 1995 bekam ich einen Anruf. Mein Vater war am Telefon und sagte nur 2 S&#228;tze: „Du mu&#223;t sofort kommen! Das Geld ist weg!“ Damals hatte ich bei meinen Eltern Hausverbot, da ich anfing mit freiem Oberk&#246;rper durch die Gegend zu laufen. Als ich sagte, da&#223; ich doch gar nicht kommen darf, hat mein Vater nur diese 2 S&#228;tze wiederholt. Mein Vater h&#246;rte sich so verst&#246;rt an, da&#223; ich mir ein Hemd angezogen habe und zu meinen Eltern gegangen bin.</p>
<p style="text-align: justify;">Als ich die Wohnzimmert&#252;r &#246;ffnete, sah ich es bereits. Sie waren zu zweit. Freie Mitarbeiter einer Finanzberatungsfirma auf Provisionsbasis. Also Vertreter. Beide mit Anzug und Krawatte. Sie sa&#223;en im Wohnzimmer am perfekten Platz. So, wie man es ihnen erkl&#228;rt hatte. Da sie zu zweit waren, war einer neu und wurde angelernt und der andere hatte ihn angeworben und war dadurch sein Ausbilder.</p>
<p style="text-align: justify;">Ich wei&#223; das, denn von 1992 bis 1993 habe ich in der gleichen Firma in einem Zeitraum von ungef&#228;hr 1 Jahr versucht, Geld zu verdienen. Damals hatte ich meine Eltern davon &#252;berzeugt, Geld in einem Rentenfond anzulegen. Ich hatte mich damals nicht auf die Analysen der Firma verlassen, da ich als Mathematikstudent fehlerhafte Berechnungen sofort durchschaut hatte und mir daher angew&#246;hnt hatte, jede Anlagem&#246;glichkeit neu zu berechnen und zu bewerten. Es war die Anlageform aus dem Angebot, was nach meinen Untersuchungen die beste war.</p>
<p style="text-align: justify;">Da ich 1993 aufgeh&#246;rt habe, wurden meine Kunden wahrscheinlich an den Neuling weitergereicht. Vor den Vertretern lag ein ge&#246;ffnetes Faltblatt. Anhand dieses Faltblattes erkl&#228;rten sie, da&#223; die Firma, die die Rentenfonds vertreibt, nur noch miese macht. Einmal 11 % miese und einmal 12 % miese. Aus diesem Grund werden alle Kunden eines Rentenfonds gewarnt damit sie die Konten k&#252;ndigen. Innerhalb dieser 2 Jahre soll der Inhalt des Kontos meiner Eltern von 5000 DM auf 1500 DM geschrumpft sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Da habe ich gesagt, da stimmt was nicht. Bei -11 % und -12 % kann der Kontostand nicht innerhalb von 2 Jahren von 5000 DM auf 1500 DM schrumpfen. Sie haben nur versucht mir zu erkl&#228;ren, da&#223; das doch geht.</p>
<p style="text-align: justify;">Mein Vater hat die Konto-Ausz&#252;ge hervorgeholt. Ich habe mir sie angesehen und dann zu den Vertretern gesagt: „Schauen Sie sich doch mal die Kontoausz&#252;ge an. Da hat es doch Ende M&#228;rz eine Aussch&#252;ttung gegeben.“ Die Vertreter wollten sich die Kontoausz&#252;ge nicht einmal ansehen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach kurzer Zeit sind sie wieder gegangen und sie meinten, wenn ich doch alles besser w&#252;&#223;te, dann soll ich das Konto meiner Eltern k&#252;ndigen. Ich habe das Konto meiner Eltern nicht gek&#252;ndigt und meinen Eltern erkl&#228;rt, da&#223; da irgendetwas faul ist. M&#246;glicherweise haben sie nur Ihr Konto mit meinem verwechselt, denn auch ich hatte ein Rentenfond-Konto f&#252;r mich angelegt.</p>
<p style="text-align: justify;">Da ich nicht gek&#252;ndigt habe, kam nach etwa 1 Woche ein Brief mit einem Vordruck f&#252;r eine K&#252;ndigung, in dem die Depotnummer eingetragen war. Es war nicht die Depotnummer meiner Eltern. Das hatte ich als erstes &#252;berpr&#252;ft. Also haben sie meine Eltern mit den falschen Daten in Angst und Schrecken versetzt.</p>
<p style="text-align: justify;">Also habe ich bei der Firma angerufen, die die Rentenfonds vertreibt und ihnen die Geschichte erz&#228;hlt. Sie erkl&#228;rten mir, da&#223; die Depotnummer total daneben lag und weder etwas mit meinen Eltern, noch mit mir zu tun hatte. Aber da meine Eltern so verschreckt waren, versprachen sie, einen aktuellen Kontoauszug zuzuschicken. Da konnte man nachlesen, da&#223; meine Eltern immer noch die 5000 DM auf dem Konto hatten.</p>
<p style="text-align: justify;">Dank dieses Schreibens habe ich herausgefunden, was wirklich passiert war. Dort wurden n&#228;mlich die echten Kursver&#228;nderungen bekannt gegeben.</p>
<p style="text-align: justify;">Im vorletzten Jahr wurde ein Zugewinn erwirtschaftet und im letzten Jahr -5,5%. Das lag haupts&#228;chlich daran, da&#223; dieses Jahr ein Krisenjahr an der B&#246;rse war. Ich habe das meinen Eltern gezeigt und gesagt: „Ja, im letzten Jahr haben sie Geld verloren, und wenn ihr k&#252;ndigen wollt, dann mache ich das f&#252;r euch.“ Meine Mutter sah sich die Zinsen der letzten Jahre an und meinte: „In all den Jahren haben sie eigentlich gut gewirtschaftet. Nur in dem Krisenjahr nicht. Das ist eigentlich eine gute Anlageform und wir behalten sie.“</p>
<p style="text-align: justify;">In einem Jahr gibt es Wertsteigerungen und im n&#228;chsten Jahr -5,5% nach der Analyse der Firma, die den Rentenfond anbietet und -11% und -12% bei der Finanzberatung. Wie pa&#223;t das zusammen?</p>
<p style="text-align: justify;">Ich konnte mich gl&#252;cklicherweise an etwas aus meinem letzten Gespr&#228;ch in der Finanzberatungsfirma erinnern. 1993 wollte man die Besteuerung von Aktiengewinnen einf&#252;hren. Doch wie soll man das handhaben? Das wurde bei dem Rentenfond so geregelt. Am 31. M&#228;rz hat man sich die Kursver&#228;nderungen betrachtet. Dann fand eine Unwandlung statt. Die Kursgewinne wurden umgewandelt in neue Fondanteile. Diese Fondanteie konnten dann versteuert werden. Von der Finanzberatungsfirma wu&#223;te ich, da&#223; die Kurswerte nicht am 31. M&#228;rz, sondern am 31. Dezember ermittelt wurden. Die Umwandlung die wie ein Kursr&#252;ckgang aussah, hat die Finanzberatungsfirma nicht mitgekriegt. Da die Anteile in den ersten 9 Monaten langsamer gewachsen ist als im Vorjahr, wurde ein positiver Gewinn zu einem Kursr&#252;ckgang fehlinterpretiert. Erst im 2. Jahr gab es einen echten R&#252;ckgang. Aber der R&#252;ckgang wurde &#252;bersch&#228;tzt, da es im Vorjahr immer noch einen Gewinn gegeben hatte.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Analysten der Finanzberater haben Mist gebaut.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Fehlurteil hat daf&#252;r gesorgt, da&#223; eine gute Geldanlageform in Verruf geraten ist, denn die Finanzberatungsfirma ist deutschlandweit t&#228;tig. Der Gr&#252;nder der Filiale hat sogar eine neue Filiale in &#214;sterreich aufgemacht.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Was ist zu tun?</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Es gibt viele M&#246;glichkeiten, die Menschen zu t&#228;uschen. Auf den letzten 2 Seiten des Buches schrieb Herr Ogger:</p>
<p style="text-align: justify;">„Wer 1970 einen Korb voll mit Aktien packte, deren Zusammensetzung in etwa dem Dax entsprach, und bis Ende 1998 nichts davon verkaufte, konnte sich &#252;ber eine statistische Jahresrendite von 11,4 % erfreuen. Verkaufte er jedoch die Papiere bereits Ende 1985, so war seine Rendite gleich null.<br />
…<br />
Verpa&#223;te ein Anleger etwa in den 31 Jahren zwischen 1967 und 1998, als der Index eine statistische j&#228;hrliche Performance von 11,4 % auswies, die 10 besten B&#246;rsentage, dann h&#228;tte er mit seinem Kapital nur noch eine Durchschnittsrendite von 7,7 % erreicht, und ohne die 30 besten B&#246;rsentage w&#228;re das Ergebnis gar auf 4,6 % abgesunken.“</p>
<p style="text-align: justify;">Das zeigt, wie leicht man durch den Start- und Endpunkt einer Analyse die durchschnittliche Rendite manipulieren kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Selbst, wenn alles mit rechten Dingen vor sich geht, sollte man ber&#252;cksichtigen, da&#223; man nur dann Gewinne machen kann, wenn es jemanden gibt, der Verluste macht. Gewinnen kann man nur dann, wenn man sich anders verh&#228;lt als die Masse. Deshalb sollte man beispielsweise keine Forex-Roboter benutzen, denn sie handeln alle vorhersagbar und k&#246;nnen daher ausgetrickst werden. Vor allem der Notverkauf, wenn die Aktie einen bestimmten Wert unterschreitet, f&#252;hrt dazu, da&#223; der Verkauf weiter angeregt wird, so da&#223; der Kurs noch weiter fallen kann. Die cleveren Spekulanten k&#246;nnen dann die Aktien zu noch g&#252;nstigeren Bedingungen einkaufen. Wenn sie dann die Preise wieder in die H&#246;he treiben ist ihr Gewinn umso gr&#246;&#223;er.</p>
<p style="text-align: justify;">Da die meisten Menschen gleich oder &#228;hnlich handeln, sind die meisten Menschen Verlierer. Ich kann deshalb nur einen Rat geben. Finger weg von der B&#246;rse. Meinetwegen k&#246;nnen die Reichen damit herumspielen. Wenn sie das Geld verlieren ist das nicht schlimm. Wenn aber die Kleinanleger ihr erspartes f&#252;r den Hausbau verlieren, dann beginnen die Probleme.</p>
<p style="text-align: justify;">Denken Sie nur mal an meinen Artikel <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Probleml&#246;sungen f&#252;rs Wirtschafts- und Finanzsystem" href="http://www.paradoxe-systeme.de/geld/problemloesungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Probleml&#246;sungen f&#252;rs Wirtschafts- und Finanzsystem</span></a></span></span>. Dort habe ich 4 Regeln beschrieben, die unbedingt eingehalten werden m&#252;ssen, damit das Wirtschaftssystem einwandfrei funktioniert. Der Aktienmarkt verst&#246;&#223;t gleich gegen 3 dieser Regeln.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gesamtgeldmenge kann durch die Lohnpolitik und durch Wertverluste auf dem Aktienmarkt beeintr&#228;chtigt werden. Das ist nach der 1. Regel nicht empfehlenswert.</p>
<p style="text-align: justify;">&#220;ber die Firmenbeteiligung wird der Kapitalmarkt schneller gef&#252;ttert. Solange die Banken und Versicherungen auf dem Aktienmarkt gro&#223;e Gewinne machen, die sie von den Kleinanlegern nehmen, wird der Kapitalmarkt aufgebl&#228;ht. Das ist nach der 2. Regel nicht empfehlenswert.</p>
<p style="text-align: justify;">Weil die Kapitalanleger international t&#228;tig sind, k&#246;nnen die L&#228;nder, in denen im Vergleich zu den Aktiennotierten Unternehmen ein Kapital&#252;berschu&#223; herrscht, das Kapital aus den L&#228;ndern anziehen, in denen ein Kapitaldefizit herrscht. Das ist nach der 4. Regel nicht empfehlenswert.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Was w&#252;rde ich tun?</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich w&#252;rde den B&#246;rsenhandel verbieten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aktien d&#252;rfen nur von der Firma selbst, oder vom Staat gekauft werden. Ansonsten ist der Handel mit Aktien verboten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aussch&#252;ttungen an Aktion&#228;re sind verboten.</p>
<p style="text-align: justify;">Aktienbesitz ist nur dann gestattet, wenn ein Mindestverm&#246;gen vorhanden ist, wobei die Aktien als Kapital nicht mitgez&#228;hlt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aktien bleiben bestehen, selbst wenn das Unternehmen Pleite geht. Nur der Staat darf Aktien vernichten.</p>
<p style="text-align: justify;">Sinkt das Verm&#246;gen eines Aktion&#228;rs unter das Mindestverm&#246;gen, dann mu&#223; der Staat ihm so viele Aktien abkaufen, bis er wieder das Mindestverm&#246;gen besitzt oder keine Aktien mehr hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Aktien d&#252;rfen an jeden vererbt werden und m&#252;ssen vom Staat abgekauft werden, wenn der Erbe nicht gen&#252;gend Geld f&#252;r den Besitz der Aktien hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Man k&#246;nnte sich die Frage stellen: Was soll der Quatsch? Warum sollte jemand unter diesen Bedingungen Aktien kaufen?</p>
<p style="text-align: justify;">Betrachten Sie das einmal im Zusammenhang mit meinen Empfehlungen im Artikel <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Probleml&#246;sungen f&#252;rs Wirtschafts- und Finanzsystem" href="http://www.paradoxe-systeme.de/geld/problemloesungen/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Probleml&#246;sungen f&#252;rs Wirtschafts- und Finanzsystem</span></a></span></span>. Wenn ab einem bestimmten Verm&#246;gen keine Zinsen mehr erwirtschaftet werden d&#252;rfen, dann sind die Aktien diesem Verm&#246;gen gleich gestellt. Sie bringen ebenfalls keine Zinsertr&#228;ge. Wenn Geld nicht vererbt werden darf, sind Aktien von Vorteil, da sie vererbt werden k&#246;nnen. Mit Hilfe des Aktienkaufs k&#246;nnen die Reichen dar&#252;ber hinaus die Unternehmen f&#246;rdern, von denen sie der Meinung sind, da&#223; sie in unserem Wirtschaftssystem gebraucht werden. Dadurch gibt es eine Alternative zum staatlichen Handeln. Man k&#246;nnte dadurch Forschungsprojekte unterst&#252;tzen. Man k&#246;nnte dadurch Hilfsprojekte unterst&#252;tzen. Was auch immer.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Die Natur des Lichts</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 00:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Äther]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftfelder]]></category>
		<category><![CDATA[Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Michelson-Experiment]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Medium des Lichtes, genannt: Der &#196;ther Schon im 19. Jahrhundert fiel den Wissenschaftlern auf, da&#223; das Licht einen wellenartigen Charakter hat. Aus den anderen bekannten Wellenerscheinungen war bekannt, da&#223; sie irgendein Medium brauchten, um existieren zu k&#246;nnen. Wasserwellen sind Form&#228;nderungen auf der Oberfl&#228;che des Wassers. Solche Wellen findet man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: justify;"><em>Das Medium des Lichtes, genannt: Der &#196;ther</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Schon im 19. Jahrhundert fiel den Wissenschaftlern auf, da&#223; das Licht einen wellenartigen Charakter hat. Aus den anderen bekannten Wellenerscheinungen war bekannt, da&#223; sie irgendein Medium brauchten, um existieren zu k&#246;nnen. Wasserwellen sind Form&#228;nderungen auf der Oberfl&#228;che des Wassers. Solche Wellen findet man nicht nur bei Wasser, aber man braucht Fl&#252;ssigkeiten dazu. Andere bekannte Wellen sind beispielsweise die Schallwellen. Dort finden kleine Druckver&#228;nderungen der Luft statt. Der Schall kann sich dann mit einer von der Luft abh&#228;ngenden Geschwindigkeit ausbreiten. Der Schall &#252;berwindet auch Mauern und W&#228;nde. Nur das Vakuum ist undurchdringlich f&#252;r den Schall. Damit diese Wellen existieren k&#246;nnen, brauchen sie Materie. Das Medium des Schalls ist dann die Materie. Da man auch bei Licht einen wellenartigen Charakter beobachtete, nahmen die Wissenschaftler an, da&#223; auch das Licht ein Medium besitzt. Es war nur unbekannt, was das Medium des Lichtes &#252;berhaupt ist. Also suchten die Wissenschaftler nach dem Medium des Lichtes, welches sie &#196;ther nannten.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Kraftfelder als geeignete Kandidaten f&#252;r den &#196;ther</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Zuerst &#252;berlegte man, welche Eigenschaften dieser &#196;ther haben m&#252;&#223;te:</p>
<p style="text-align: justify;">Das Licht breitet sich auch im Vakuum aus. Das bedeutet aber, da&#223; als &#196;ther nur etwas in Frage kommt, was selbst im Vakuum vorhanden ist. Was ist das? Das sind Kraftfelder jeglicher Art. Dummerweise haben die Wissenschaftler angenommen, da&#223; diese Kraftfelder ebenfalls den &#196;ther brauchen, um existieren zu k&#246;nnen. Wenn ich mich auf die Suche nach dem &#196;ther mache, aber annehme, da&#223; alle Kandidaten f&#252;r den &#196;ther ebenfalls den &#196;ther ben&#246;tigen um existieren zu k&#246;nnen, dann bleibt nichts &#252;brig. Einen solchen &#196;ther kann man nicht finden.</p>
<p style="text-align: justify;">Da aber Kraftfelder als Kandidaten f&#252;r den &#196;ther in Frage kommen, versuche ich herauszufinden, ob sie tats&#228;chlich den &#196;ther bilden k&#246;nnten. Ich werde deshalb bei jedem Argument f&#252;r die Eigenschaften des &#196;thers &#252;berpr&#252;fen, ob die Kraftfelder diese Eigenschaften erf&#252;llen. Sollten die Kraftfelder eine Eigenschaft nicht erf&#252;llen, dann werde ich m&#246;glichst genau nachpr&#252;fen, ob in den Argumenten ein Vorurteil enthalten ist, welches die tats&#228;chlichen Eigenschaften des &#196;thers verf&#228;lscht.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Eigenschaften des &#196;thers, wenn Kraftfelder den &#196;ther bilden</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Zuerst m&#246;chte ich mich mit den Eigenschaften der Kraftfelder auseinandersetzen. Kraftfelder werden von der Materie zwar aufgebaut, k&#246;nnen aber beliebig weit ins Vakuum hinausreichen. Wir k&#246;nnen zwar nicht &#252;berpr&#252;fen, ob sie unendlich weit reichen, doch sie gehen selbst so weit, da&#223; sich Galaxien anziehen k&#246;nnen, die doch ziemlich weit voneinander getrennt sein k&#246;nnen. Ein Kraftfeld wird zusammengesetzt aus der &#220;berlagerung verschiedener Kraftfelder. Deshalb wird die Bewegungsrichtung eines Kraftfeldes durch die &#220;berlagerung der Kraftfelder der Materie gebildet, die sich bewegt. Die Wirkung des Kraftfeldes nimmt mit der Entfernung immer mehr ab. Je gr&#246;&#223;er die Entfernung zur Materie ist, desto langsamer nimmt die Wirkung ab. Deshalb ist die Bewegungsrichtung des Kraftfeldes in der N&#228;he der Materie von der Bewegungsrichtung der Materie selbst nicht mehr zu unterscheiden, w&#228;hrend die Bewegungsrichtung weit weg im Weltraum in etwa vom Durchschnitt der Bewegungsrichtungen der n&#228;heren Sonnensysteme abh&#228;ngt. Der &#220;bergang zwischen den einzelnen Geschwindigkeiten ist aber ganz sacht und allm&#228;hlich.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Die verschiedenen Vorstellungen der &#196;thertheorie</h2>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der &#196;ther ruht in einem Inertialsystem</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Eine wichtige Schlu&#223;folgerung, die ich in [Max Born: „Die Relativit&#228;tstheorie Einsteins“, 1964] gefunden habe, sah so aus: Der &#196;ther im Weltraum weit au&#223;erhalb der materiellen K&#246;rper ruht in einem Inertialsystem.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer nicht wei&#223;, was ein Inertialsystem ist, der sollte sich einen fahrenden Zug vorstellen. Wenn ich in dem Zug einen Ball fallen lasse, w&#228;hrend der Zug um die Kurve nach links f&#228;hrt, dann f&#228;llt der Ball relativ zum Wagen nach rechts. Es gibt eine Scheinkraft relativ zum Wagen, die den Ball nach rechts bewegt. Wenn der Zug seine Geschwindigkeit &#228;ndert, treten Scheinkr&#228;fte auf. W&#228;hrend der Ball nach unten f&#228;llt, kriegt er es nicht mit, da&#223; der Zug gebremst wird, wenn er den Bahnhof erreicht. Der Ball fliegt dann nach vorne. Wenn der Zug aber mit einer konstanten Geschwindigkeit f&#228;hrt ohne die Richtung zu &#228;ndern, dann f&#228;llt der Ball immer senkrecht zum Boden egal mit welcher Geschwindigkeit der Zug f&#228;hrt. Es treten keine Scheinkr&#228;fte mehr auf. Jedes System in dem keine Scheinkr&#228;fte auftreten nennt man ein Inertialsystem.</p>
<p style="text-align: justify;">Weit au&#223;erhalb der materiellen K&#246;rper ist der Einflu&#223; der einzelnen Massenk&#246;rper auf die Bewegungsrichtung des Kraftfeldes sehr gering. Da sich im Weltraum die Bewegungsrichtung des Kraftfeldes nur sehr sacht und allm&#228;hlich &#228;ndert, erf&#252;llen die Kraftfelder diese Eigenschaft.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Ein fundamentaler Irrtum in der &#196;thertheorie</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Die &#220;berlegung, da&#223; weit au&#223;erhalb im Weltraum der &#196;ther ein Inertialsystem bilden m&#252;sse, f&#252;hrte aber zu der Schlu&#223;folgerung, da&#223; der &#196;ther auch in der N&#228;he der Massen in dem gleichen Inertialsystem ruht. In [Hermann Bondi: „Einsteins Einmaleins“, 1971] wird dies so erkl&#228;rt: „Nicht einmal von gro&#223;en K&#246;rpern kann der Licht&#228;ther bewegt werden; denn wenn der Mond vor einem Stern vorbeizieht, kann man trotzdem das Licht, das dieser Stern ausstrahlt, ohne irgendeine erkennbare Ver&#228;nderung so lange sehen, bis der Mond den Stern v&#246;llig verdeckt. Das aber bedeutet, da&#223; der Mond keinerlei Wirkung auf den &#196;ther aus&#252;bt, auch nicht unmittelbar &#252;ber seiner Oberfl&#228;che.“ Wenn aber Kraftfelder den &#196;ther bilden, dann ver&#228;ndert sich das Kraftfeld langsam und allm&#228;hlich. Vielleicht ist das der Grund, warum man nichts beobachtet hat. Die Einfl&#252;sse des Mondes waren einfach nur zu schwach. Wenn aber das Licht sehr nahe an gro&#223;en Massen vorbeikommt, dann ver&#228;ndern sich die Kraftfelder sehr stark. Man hat w&#228;hrend einer totalen Sonnenfinsternis am 29.5.1919 feststellen k&#246;nnen, da&#223; das vorbeiziehende Licht am Sonnenrande einmal um 1,90′′ (1′′=1Winkelsekunde, 1°=60′, 1′=60′′) und einmal um 1,64′′ abgelenkt wurde. Deshalb ist das Argument von Hermann Bondi falsch, denn hier wurde ein Gegenbeispiel gefunden! Das Gegenbeispiel zeigt, da&#223; sich das Licht nicht &#252;berall im Weltraum gleichm&#228;&#223;ig verh&#228;lt. Je weiter man von den gro&#223;en Massen entfernt ist, desto schw&#228;cher w&#228;re der Einflu&#223; auf das Licht. Deshalb ist die &#220;berlegung, da&#223; Kraftfelder den &#196;ther bilden k&#246;nnten zul&#228;ssig. Die Messung bedeutet, da&#223; die Vorstellung &#252;ber den &#196;ther in der damaligen Zeit nicht ganz korrekt war. Eigentlich bedeutet das, da&#223; jede Vorstellung, die davon ausgeht, da&#223; sich der &#196;ther &#252;berall in Ruhe, bzw. mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegt, einen Fehler enthalten kann, da man in Sonnenn&#228;he einen Widerspruch zu dieser Annahme gefunden hat. W&#228;re diese Entdeckung vor der Einsteinschen Relativit&#228;tstheorie gemacht worden, dann w&#228;re die Einsteinsche Relativit&#228;tstheorie vielleicht nie entwickelt worden.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der Versuch, den Irrtum zu beweisen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Da die Wissenschaftler aber &#252;berzeugt waren, da&#223; sich der &#196;ther in Ruhe befinden m&#252;sse, wurden verschiedene Experimente durchgef&#252;hrt, um die Geschwindigkeit der Erde innerhalb des &#196;thers nachweisen zu k&#246;nnen. Ein entscheidendes Experiment war das von Michelson und Morley.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/licht/attachment/michelson/" rel="attachment wp-att-619"><img class="aligncenter size-full wp-image-619" title="Schematischer Aufbau des Michelson-Experiments" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/Michelson.jpg" alt="" width="148" height="122" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #ffff00;">Licht</span> mit einer bestimmten Frequenz wird von einer <span style="color: #ffff00;">Quelle</span> ausgesandt. Dieses <span style="color: #ffff00;">Licht</span> trifft auf einen <span style="color: #00ffff;">halbdurchl&#228;ssigen Spiegel</span>. Dort wird das <span style="color: #ffff00;">Licht</span> so aufgespalten, da&#223; die eine H&#228;lfte des <span style="color: #ffff00;">Lichtes</span> den <span style="color: #00ffff;">Spiegel</span> durchdringt und die andere H&#228;lfte abgelenkt wird. Die beiden <span style="color: #ffff00;">Lichtstrahlen</span> werden dann an den <span style="color: #ff0000;">Spiegeln S<sub>1</sub> </span>und <span style="color: #ff0000;">S<sub>2</sub></span> reflektiert und kommen zur&#252;ck zum <span style="color: #00ffff;">halbdurchl&#228;ssigen Spiegel</span>. Dort wird das ankommende <span style="color: #ffff00;">Licht</span> wieder aufgespalten. Ein Teil geht durch und ein Teil wird reflektiert. Wenn das <span style="color: #ffff00;">Licht</span> auf eine <span style="color: #ff00ff;">Aufnahmeplatte</span> f&#228;llt, dann bildet sich auf der Oberfl&#228;che ein Interferenzmuster.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn das Licht ein Medium hat, dann w&#252;rde sich das Licht relativ zum Medium in allen Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit ausbreiten solange sich die Struktur des Mediums nicht &#228;ndert. Wenn sich das Me&#223;instrument innerhalb des Mediums in einer beliebigen Richtung bewegt, dann &#228;ndert sich die L&#228;nge des Weges des Lichtes wenn ich das Me&#223;instrument drehe solange die Bewegungsrichtung nicht senkrecht zu beiden Richtungen des Lichtes ist. Dabei w&#252;rde sich das Interferenzmuster auf der Aufnahmeplatte verschieben.</p>
<p style="text-align: justify;">Verschiedene Versuche, die Geschwindigkeit der Erde als Geschwindigkeit der Erde im &#196;ther nachzuweisen. Eine solche Tabelle habe ich in [A. P. French: „Die spezielle Relativit&#228;tstheorie“] und [Robert Resnick: „Einf&#252;hrung in die spezielle Relativit&#228;tstheorie“, 1968] gefunden:</p>
<table style="width: 553px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="213">Experimentator, Jahr</td>
<td valign="top" width="47">l in m</td>
<td valign="top" width="47">δ ber</td>
<td valign="top" width="161">δ beob (obere Grenze)</td>
<td valign="top" width="85">Verh&#228;ltnis</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Michelson; 1881</td>
<td valign="top" width="47">1,20</td>
<td valign="top" width="47">0,04</td>
<td valign="top" width="161">0,02</td>
<td valign="top" width="85">2</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Michelson und Morley; 1887</td>
<td valign="top" width="47">11,00</td>
<td valign="top" width="47">0,40</td>
<td valign="top" width="161">0,01</td>
<td valign="top" width="85">40</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Morley und Miller; 1902-1904</td>
<td valign="top" width="47">32,20</td>
<td valign="top" width="47">1,13</td>
<td valign="top" width="161">0,015</td>
<td valign="top" width="85">80</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Miller, 1921</td>
<td valign="top" width="47">32,00</td>
<td valign="top" width="47">1,12</td>
<td valign="top" width="161">0,08</td>
<td valign="top" width="85">15</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Miller; 1923-1924</td>
<td valign="top" width="47">32,00</td>
<td valign="top" width="47">1,12</td>
<td valign="top" width="161">0,03</td>
<td valign="top" width="85">40</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Miller (Sonnenlicht); 1924</td>
<td valign="top" width="47">32,00</td>
<td valign="top" width="47">1,12</td>
<td valign="top" width="161">0,014</td>
<td valign="top" width="85">80</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Tomaschek (Sternlicht); 1924</td>
<td valign="top" width="47">8,60</td>
<td valign="top" width="47">0,3</td>
<td valign="top" width="161">0,02</td>
<td valign="top" width="85">15</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Miller; 1925-1926</td>
<td valign="top" width="47">32,00</td>
<td valign="top" width="47">1,12</td>
<td valign="top" width="161">0,088</td>
<td valign="top" width="85">13</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Kennedy; 1926</td>
<td valign="top" width="47">2,00</td>
<td valign="top" width="47">0,07</td>
<td valign="top" width="161">0,002</td>
<td valign="top" width="85">35</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Illingworth; 1927</td>
<td valign="top" width="47">2,00</td>
<td valign="top" width="47">0,07</td>
<td valign="top" width="161">0,0004</td>
<td valign="top" width="85">175</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Piccard und Stahel; 1927</td>
<td valign="top" width="47">2,80</td>
<td valign="top" width="47">0,13</td>
<td valign="top" width="161">0,006</td>
<td valign="top" width="85">20</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Michelson et al. 1929</td>
<td valign="top" width="47">25,90</td>
<td valign="top" width="47">0,9</td>
<td valign="top" width="161">0,01</td>
<td valign="top" width="85">90</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="213">Joos; 1930</td>
<td valign="top" width="47">21,00</td>
<td valign="top" width="47">0,75</td>
<td valign="top" width="161">0,002</td>
<td valign="top" width="85">375</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Von allen Experimenten, die durchgef&#252;hrt wurden, war der Versuch von Joos im Jahre 1930 der genaueste. Er bedeutet, da&#223; man 1/375 der Geschwindigkeit der Erde um die Sonne als Bewegung relativ zum &#196;ther h&#228;tte nachweisen k&#246;nnen. Die Geschwindigkeit der Erde betr&#228;gt ca. 30 km/s=108000 km/h. Man h&#228;tte also Geschwindigkeiten von mindestens 288 km/h nachweisen k&#246;nnen. Aber alle Experimente befanden sich relativ zur Erdoberfl&#228;che in Ruhe. Wenn Kraftfelder den &#196;ther bilden, dann zeigt dieses Experiment nur an, da&#223; sich das Me&#223;instrument relativ zum &#196;ther in Ruhe befindet, da die Kraftfelder relativ zur Erdoberfl&#228;che in Ruhe sind. Nach den &#220;berzeugungen aus der &#196;thertheorie h&#228;tte man aber feststellen m&#252;ssen, da&#223; sich die Erde im &#196;ther bewegt. Es war deshalb f&#252;r die Wissenschaftler ein gro&#223;er Schock, da&#223; man die Geschwindigkeit der Erde von 30 km/s nicht nachweisen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Es gab verschiedene &#220;berlegungen, wie man sich das Scheitern der Experimente erkl&#228;ren k&#246;nnte:</p>
<h4 style="text-align: justify;">1. Die Kontraktionshypothese von Fitzgerald und Lorentz</h4>
<p style="text-align: justify;">1892 schlug Fitzgerald vor, das Scheitern des Michelson-Morley-Experiments dadurch zu erkl&#228;ren, da&#223; sich die L&#228;ngen in Bewegungsrichtung um den Faktor <br />
\[\sqrt{1-\frac{v^{2}}{c^{2}}}\]<br />
verk&#252;rzen. Welche Einfl&#252;sse h&#228;tte ein solcher Effekt auf das Michelson-Morley-Experiment?</p>
<p style="text-align: justify;">Vor der Drehung sieht die Sache so aus:</p>
<p style="text-align: justify;">\[\Delta W=\frac{2*\left(L_{1}-L_{2}\right)}{\sqrt{1-\frac{v^{2}}{c^{2}}}}\] </p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Drehung sieht der Unterschied der beiden Wegl&#228;ngen so aus:</p>
<p style="text-align: justify;">\[\Delta W=\frac{2*\left(L_{2}-L_{1}\right)}{\sqrt{1-\frac{v^{2}}{c^{2}}}}\] </p>
<p style="text-align: justify;">Die Formel h&#228;ngt immer noch von v ab. Man erwartete daher, da&#223; sich eine Interferenzverschiebung ergeben w&#252;rde, wenn sich die Geschwindigkeit des Me&#223;instruments &#228;ndert und die L&#228;ngen L<sub>1</sub> und L<sub>2</sub> unterschiedlich lang sind. Aber auch das konnte nie nachgewiesen werden. Man mu&#223; aber ber&#252;cksichtigen, was von den anderen Wissenschaftlern &#252;bersehen wurde. Man braucht Licht mit einer bestimmten Frequenz. Das Licht mu&#223; aber mittels mechanischer Erzeuger auf eine bestimmte Frequenz geeicht werden. Diese mechanischen Erzeuger &#228;ndern aber ebenfalls ihre L&#228;ngen in Abh&#228;ngigkeit von ihrer Lage im Raum. Man kann deshalb in diesem Falle nicht erwarten, da&#223; die Frequenz immer gleich bleibt. Ich betone diese M&#246;glichkeit nur deshalb, weil in der speziellen Relativit&#228;tstheorie die L&#228;ngenkontraktion benutzt wird. Sie ist nur innerhalb der Formeln versteckt. Benutzt man aber f&#252;r seine &#220;bersetzungsformeln nicht die relativistische, sondern die absolute Gleichzeitigkeit, auch das ist kein Widerspruch, dann findet man die Formel der Kontraktionshypothese wieder.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Kraftfelder das Medium des Lichtes bilden, dann brauch ich diese k&#252;nstliche Ver&#228;nderung nicht mehr. Es ist aber trotzdem m&#246;glich, da&#223; die Kraftfelder einen Druck auf die Atome erzeugen, der eine Deformierung in Kraftfeldrichtung erzeugt. Die dominierende Kraftfeldrichtung des Schwerkraftfeldes ist fast genau auf den Erdmittelpunkt gerichtet. Wenn Schwerkraftfelder den &#196;ther bilden sollten, dann w&#252;rde bei jeder Drehung des Me&#223;instruments keine L&#228;ngenver&#228;nderung auftreten, da die Lichtwege immer senkrecht zur Kraftfeldrichtung gelegen h&#228;tten. Es ist deshalb niemals untersucht worden, ob es eine L&#228;ngenkontraktion gibt oder nicht.</p>
<p style="text-align: justify;">Hier ist eine Liste der von mir gefundenen B&#252;cher, in denen &#252;ber die L&#228;ngenkontraktion geschrieben wurde:</p>
<table border="1" cellspacing="0" cellpadding="0">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" width="54">Jahr</td>
<td valign="top" width="142">Autor</td>
<td valign="top" width="418">Titel</td>
</tr>
<tr>
<td valign="top" width="54">
<p align="left">1923<br />
1968<br />
1964<br />
1914<br />
1969<br />
1972<br />
1970<br />
1949</p>
</td>
<td valign="top" width="142">
<p align="left">Dr. L. Graetz<br />
Robert Resnick<br />
Max Born<br />
Dr. H. A. Lorentz<br />
Horst Melcher<br />
C. Møller<br />
Claude Kacser<br />
Karl Jellinek</p>
</td>
<td valign="top" width="418">
<p align="left">Der &#196;ther und die Relativit&#228;tstheorie<br />
Einf&#252;hrung in die spezielle Relativit&#228;tstheorie<br />
Die Relativit&#228;tstheorie Einsteins<br />
Das Relativit&#228;tsprinzip<br />
Relativit&#228;tstheorie<br />
Relativit&#228;tstheorie<br />
Einf&#252;hrung in die Spezielle Relativit&#228;tstheorie<br />
Weltsystem, Welt&#228;ther und die Relativit&#228;tstheorie</p>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<h4 style="text-align: justify;">2. Die Materie f&#252;hrt den &#196;ther mit sich</h4>
<p style="text-align: justify;">Man konnte nachweisen, da&#223; bei flie&#223;endem Wasser das Licht teilweise mitgenommen wurde, aber nicht vollst&#228;ndig. Bei Luft wurde keine Mitf&#252;hrung des Lichtes festgestellt. Wenn Kraftfelder den &#196;ther bilden, dann bedeutet das, da&#223; die Kraftfelder, die die Atome des Wassers umgeben &#252;berlagert werden durch das Kraftfeld der Erde. Daher kann das Wasser das Licht auch nicht komplett mitf&#252;hren. Gas ist wesentlich d&#252;nner als Wasser. Die Mitf&#252;hrung der Luft war dann viel zu schwach um im Labor eine Mitf&#252;hrung me&#223;technisch feststellen zu k&#246;nnen. Zu diesem Ph&#228;nomen werde ich noch einen eigenen Artikel schreiben, da es f&#252;r die Zeitmessung der Atomuhr eine wichtige Rolle spielt.</p>
<h4 style="text-align: justify;">3. Die Erde bewegt sich nicht im &#196;ther</h4>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich die Erde im &#196;ther nicht bewegt, dann kann das Me&#223;instrument auch nichts anzeigen. Nach der &#196;thertheorie befindet sich der &#196;ther in Ruhe. Dann w&#252;rde aber das Weltbild aus der Antike stimmen, da&#223; sich die Erde im Mittelpunkt des Sonnensystems befindet. Aber gl&#252;cklicherweise stellte man fest, da&#223; das Licht, welches von weit entfernten Fixsternen kam, in Abh&#228;ngigkeit von der Jahreszeit aus einer leicht abweichenden Richtung kam. Die Erde mu&#223;te sich deshalb doch um die Sonne drehen und nicht umgekehrt. Bilden Kraftfelder den &#196;ther, dann sind die Kraftfelder der Erde in der N&#228;he der Erde dominant. Also kann sich die Erde in den Bereichen, in denen die Messungen durchgef&#252;hrt wurden, nicht im &#196;ther bewegen!</p>
<h4 style="text-align: justify;">4. Das Licht ist keine Wellenerscheinung sondern besteht aus Teilchen</h4>
<p style="text-align: justify;">Dann h&#228;tte man bei Doppelsternsystemen Mehrfachsichtungen haben m&#252;ssen. Das Licht, welches von der Sonne kommt, die sich auf uns zu bewegt, m&#252;&#223;te dann schneller sein als das Licht von der Sonne, die sich von uns weg bewegt. Man m&#252;&#223;te demnach auch verschiedene Lichtgeschwindigkeiten messen k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn Wissenschaftler nicht zugeben wollen, da&#223; sie sich geirrt haben k&#246;nnten, dann kommen sie zu merkw&#252;rdigen Schlu&#223;folgerungen. Weil einige Wissenschaftler der Meinung waren, da&#223; Licht eine Wellenerscheinung ist und andere die &#220;berzeugung hatten, da&#223; Licht aus Teilchen besteht, wurden diese &#220;berlegungen einfach vermischt. Die &#220;berlagerung von Lichtwellen wurde einfach als Lichtteilchen bezeichnet. Ich halte diese Strategie der Rechthaberei f&#252;r &#228;u&#223;erst fragw&#252;rdig.</p>
<h3 style="text-align: justify;">Welche Eigenschaften des Lichts wurden experimentell nachgewiesen?</h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich ein Me&#223;instrument relativ zum Erdboden nicht bewegt, dann ist die Lichtgeschwindigkeit parallel zum Erdboden in allen Richtungen gleich. Das gilt &#252;brigens auch, wenn sich das Licht durch feste oder fl&#252;ssige Materie bewegt, wenn die Materie relativ zum Erdboden in Ruhe ist. Bewegt sich das Licht durch eine Fl&#252;ssigkeit, dann wird es teilweise mitgenommen. Au&#223;erdem bewegt sich das Licht im Universum nicht immer geradeaus und kann in der Bewegungsrichtung abgelenkt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Das sind leider nicht sehr viele Erkenntnisse.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Was hat die Relativit&#228;tstheorie mit Licht zu tun?</h2>
<p style="text-align: justify;">Licht ist das genaueste Me&#223;instrument, welches wir kennen. Deshalb ist es sehr sinnvoll, wenn eine Theorie verwendet wird, die auf die Me&#223;genauigkeit des Lichts abgestimmt wird. Man darf dabei nur nicht vergessen, da&#223; unsere Erkenntnisse unvollst&#228;ndig sind.</p>
<p style="text-align: justify;">Einstein hat eine Methode entwickelt, 2 verschiedene Uhren so genau wie m&#246;glich zu synchronisieren. Da Licht das genaueste Me&#223;werkzeug ist, welches wir kennen, benutzte er die bekannten Eigenschaften des Lichtes. Leider gab es das &#196;therproblem. Da die Wissenschaftler keine L&#246;sung zu den Widerspr&#252;chen fanden, versuchte Einstein eine Methode zu benutzen, die unabh&#228;ngig vom &#196;ther war.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch das Michelson-Morley-Experiment war ihm bekannt, da&#223; sich auf der Erde das Licht in allen Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit ausbreitet. Befindet man sich in einem Inertialsystem, das hei&#223;t, man bewegt sich mit einer konstanten Geschwindigkeit ohne die Richtung zu &#228;ndern, dann definierte er f&#252;r 2 Uhren, die sich im gleichen Inertialsystem befinden folgendes Verfahren um sie zu synchronisieren:</p>
<p style="text-align: justify;">Man schicke einen Lichtstrahl von der 1. Uhr zur 2. Uhr, reflektiere ihn dort und schicke ihn wieder zur&#252;ck zur 1. Uhr. Man messe den Zeitunterschied zwischen dem Losschicken und dem Ankommen des Lichtstrahls an der 1. Uhr. Die H&#228;lfte der Zeit ist dann die Zeit, die der Lichtstrahl f&#252;r den Weg von einer Uhr zur anderen ben&#246;tigt. Wenn man jetzt die 1. Uhr mit einer Zeitangabe startet, beispielsweise 12<sup>00</sup> Uhr, und in dem Augenblick einen Lichtstrahl zur 2. Uhr sendet und die 2. Uhr mit der gleichen Zeitangabe in dem Augenblick startet, also ebenfalls 12<sup>00</sup> Uhr, wenn der Lichtstrahl diese Uhr errecht, dann mu&#223; ich die 2. Uhr um die Zeitdifferenz vorstellen, die das Licht f&#252;r den Weg von der 1. Uhr zur 2. Uhr ben&#246;tigte. Dann sind beide Uhren synchron.</p>
<p style="text-align: justify;">Weil man in jedem Inertialsystem eine neue Eichung braucht, hat er dar&#252;ber hinaus 2 Eigenschaften festgelegt:</p>
<ol>
<li>
<div style="text-align: justify;">Die Lichtgeschwindigkeit ist in allen Inertialsystemen und in allen Richtungen gleich.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Die L&#228;ngen senkrecht zur Bewegungsrichtung eines Inertialsystems ver&#228;ndern sich nicht.</div>
</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Der 1. Punkt zeigt, da&#223; die Lichtgeschwindigkeit keine Naturkonstante, sondern eine k&#252;nstliche Eichkonstante ist. Wenn sich die Lichtgeschwindigkeit durch &#228;u&#223;ere unbekannte Einfl&#252;sse ver&#228;ndern w&#252;rde, bek&#228;me man das in diesem Me&#223;system nicht mit und w&#252;rde die Welt wie durch einen Zerrspiegel betrachten.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die 3 Axiomatischen Fehler</em></h3>
<p style="text-align: justify;">In der Mathematik sieht das Vorgehen so aus:</p>
<ol>
<li>
<div style="text-align: justify;">Es werden Grundregeln aufgestellt, die nicht bewiesen werden. Diese Grundregeln werden Axiome genannt.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Aus den Axiomen wird eine Theorie aufgebaut.</div>
</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Wenn man dann irgendwann einmal eine Situation hat in der die Axiome erf&#252;llt werden, dann gilt automatisch die komplette Theorie. In der Mathematik m&#252;ssen die Beweise exakt sein. Diese Exaktheit ist in den Naturwissenschaften nicht m&#246;glich. Deshalb hat man sich ein anderes Konzept &#252;berlegt. Man beweist nicht die Axiome, sondern man sucht nach &#220;bereinstimmungen der Schlu&#223;folgerungen aus der Theorie mit der Wirklichkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Diese Vorgehensweise ist &#228;u&#223;erst fragw&#252;rdig. Es w&#228;re sinnvoll, wenn man einen anderen Weg gehen w&#252;rde. Man benutzt nur durch Experimente nachgewiesene Axiome. Da die Beweise nicht perfekt sind, k&#246;nnen sie trotzdem falsch sein. Deshalb schaut man zus&#228;tzlich nach, ob auch die Schlu&#223;folgerungen mit der Wirklichkeit &#252;bereinstimmen. Findet man dann etwas, was mit der Wirklichkeit nicht &#252;bereinstimmt, dann m&#252;ssen die Axiome auf ihre Zuverl&#228;ssigkeit hin &#252;berpr&#252;ft und gegebenenfalls nachgebessert werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Um bei einem Fehler m&#246;glichst leicht die Ursache aufdecken zu k&#246;nnen, sollte man versuchen alle Schwachstellen der Axiome zu entdecken. Ich habe 3 Schachstellen gefunden:</p>
<ol>
<li>
<div style="text-align: justify;">Kraftfelder k&#246;nnten den &#196;ther bilden. Das bedeutet nicht, da&#223; alle Kraftfelder den &#196;ther bilden, es k&#246;nnte sein, da&#223; nur spezielle Kraftfelder den &#196;ther bilden.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Es ist nur nachgewiesen worden, da&#223; die Lichtgeschwindigkeit in allen Richtungen gleich ist w&#228;hrend eines Me&#223;versuchs. In verschiedenen Inertialsystemen kann die Lichtgeschwindigkeit unterschiedliche Werte haben.</div>
</li>
<li>
<div style="text-align: justify;">Auch wenn sich das Licht in allen Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt, sagen die Experimente nichts dar&#252;ber aus, wie sich die L&#228;ngen der Elektronenbahnen ver&#228;ndern, wenn das Objekt seine Geschwindigkeit &#228;ndert.</div>
</li>
</ol>
<h3 style="text-align: justify;">Eine n&#228;here Erl&#228;uterung zu den 3 Schwachstellen</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Bedeutung der 1. Schwachstelle habe ich schon begr&#252;ndet, aber die 2. und 3. Schwachstelle m&#246;chte ich etwas genauer erkl&#228;ren:</p>
<p style="text-align: justify;">Die 2. Schwachstelle:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/licht/attachment/lichtgeschwindikkeit/" rel="attachment wp-att-624"><img class="aligncenter size-full wp-image-624" title="Der Weg des Lichts in verschiedenen Inertialsystemen" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/Lichtgeschwindikkeit.jpg" alt="" width="63" height="104" /></a>Wenn das Licht zwischen 2 Spiegeln senkrecht zur Bewegungsrichtung hin und her geschickt wird, was passiert dann? Die gelben Kreise kennzeichnen die Lichtausbreitung. Die Schwarze Linie kennzeichnet den Weg des Lichtes, wenn sich das Koordinatensystem in dem man seine Messungen durchf&#252;hrt in Ruhe befindet. Die anderen Linien w&#252;rden den Weg des Lichtes in verschiedenen bewegten Koordinatensystemen zeigen. Wie man sieht, m&#252;&#223;te das Licht einen immer l&#228;ngeren Weg zur&#252;cklegen, bis es zum Spiegel kommt und reflektiert werden kann. Man kann deshalb das Me&#223;system so aufbauen, da&#223; die Lichtgeschwindigkeit im Me&#223;system der Geschwindigkeit des Me&#223;systems angepasst wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 3. Schwachstelle:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/licht/attachment/elektronenbahnen/" rel="attachment wp-att-625"><img class="aligncenter size-full wp-image-625" title="Elektronenbahnen, wenn sich das Atom bewegt." src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2012/01/Elektronenbahnen.jpg" alt="Die Elektronenbahnen und die Anziehungs- und Absto&#223;ungskr&#228;fte bestimmen die L&#228;nge von Objekten. Wenn man das Elektron relativ zum Atomkern betrachtet, dann ver&#228;ndern sich die Entfernungen in Bewegungsrichtung" width="172" height="124" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Wenn sich ein Atom in Ruhe befindet, dann gibt es einen Atomkern und Elektronen fliegen um diesen Kern herum. In der Graphik wird die relative Position der Elektronenbahn zum Atomkern beschrieben.  Ich nehme hier als Beispiel das Wasserstoffatom. Dort gibt es nur 1 Elektron, welches den Atomkern umkreist. Im bewegten System bei absoluter Gleichzeitigkeit w&#252;rde nach den Formeln der speziellen Relativit&#228;tstheorie die Elektronenbahn durch die obere Ellipse gekennzeichnet werden. Wie man sieht, ist die Bahn l&#228;nger geworden. Die Experimente w&#252;rden aber das gleiche Ergebnis anzeigen, wenn die L&#228;nge der Bahn gleich bleibt, w&#228;hrend sich die Form der Bahn &#228;ndert.</p>
<p style="text-align: justify;">Egal, welche von diesen Situationen auch zutreffen mag, bei Lichtgeschwindigkeit k&#246;nnen komplette Atome in dieser Form nicht mehr existieren. Die Ellipsenbahn des Elektrons kann ich als eine Fl&#228;che mit L&#228;nge und Breite betrachten. Wenn sich das Wasserstoffatom in dieser Ellipsenebene mit Lichtgeschwindigkeit bewegt, dann w&#252;rde die L&#228;nge geteilt durch die Breite unendlich gro&#223; werden. Das bedeutet, da&#223; sich entweder das Elektron unendlich weit vom Atomkern entfernt, es gibt dann keinen Zusammenhalt mehr zwischen Elektron und Atomkern, oder das Elektron kollidiert mit dem Atomkern. Auch in diesem Fall kann das Atom nicht mehr in der Form existieren, wie bei Unterlichtgeschwindigkeit. Aber es spricht nichts dagegen, da&#223; Teile des Atoms &#220;berlichtgeschwindigkeiten erreichen k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Die 3. Schwachstelle ist &#228;u&#223;erst problematisch. In Abh&#228;ngigkeit von der tats&#228;chlichen Geschwindigkeit k&#246;nnten sich die L&#228;ngen von Objekten leicht ver&#228;ndern. Da es unendlich viele M&#246;glichkeiten gibt, kann man einen solchen Effekt niemals ausschlie&#223;en. Das einzige was man machen kann ist die Bestimmung der gr&#246;&#223;tm&#246;glichen Abweichung der L&#228;ngen von den Abst&#228;nden in Abh&#228;ngigkeit von der Geschwindigkeit. Hier mu&#223; man genau darauf achten, wie hoch die aktuellen Me&#223;ungenauigkeiten sind und in welchem Bereich diese Unterschiede liegen k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Lohnverweigerung – Verr&#228;ter im Vorstand</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 01:24:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktienmarkt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktien]]></category>
		<category><![CDATA[Firma]]></category>
		<category><![CDATA[Manager]]></category>

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		<description><![CDATA[In einigen Aktiengesellschaften, werden die Manager nicht vollst&#228;ndig bezahlt. Ein Teil ihres Einkommens besteht aus Aktienanteilen. Mit dieser Ma&#223;nahme will man die Manager motivieren, bessere Leistungen zu erbringen. Je h&#246;her der Aktienkurs, desto gr&#246;&#223;er das Verm&#246;gen der Aktion&#228;re. Dadurch ist dann der Manager immer daran interessiert, im Interesse des Unternehmens [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">In einigen Aktiengesellschaften, werden die Manager nicht vollst&#228;ndig bezahlt. Ein Teil ihres Einkommens besteht aus Aktienanteilen. Mit dieser Ma&#223;nahme will man die Manager motivieren, bessere Leistungen zu erbringen. Je h&#246;her der Aktienkurs, desto gr&#246;&#223;er das Verm&#246;gen der Aktion&#228;re. Dadurch ist dann der Manager immer daran interessiert, im Interesse des Unternehmens gute Arbeit zu leisten.</p>
<p style="text-align: justify;">Zur Absicherung der Manager werden dar&#252;ber hinaus h&#228;ufig enorme Abfindungen f&#252;r den Fall einer K&#252;ndigung gew&#228;hrt.</p>
<p style="text-align: justify;">In diesem Artikel will ich untersuchen, ob diese Ma&#223;nahmen wirklich eine gute Idee sind. Es hat schlie&#223;lich schon einige Manager gegeben, die gro&#223;e Unternehmen an die Konkurrenz verkauft haben. Die Aktion&#228;re haben dabei immer gute Gewinne erzielt. Die Aktion&#228;re, aber nicht die Arbeiter.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Aktienanteile sind kein Geld</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Aktienanteile haben einen gro&#223;en Nachteil. Sie sind kein Geld, sondern eine Ware. Der Wert der Aktien wird immer nach dem Kaufpreis auf dem Aktienmarkt festgelegt. Hier gilt dann das Gesetz von Angebot und Nachfrage. Je mehr Aktien von den Leuten gekauft werden wollen, desto gr&#246;&#223;er wird der Preis und je weniger Aktien von den Leuten gekauft werden wollen, desto geringer wird der Preis. Je mehr Aktien zum Verkauf angeboten werden, desto geringer wird der Preis und je weniger Aktien zum Verkauf angeboten werden, desto h&#246;her wird der Preis.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund hat die Aktie keinen festen Wert. Man kann mit einer Aktie auch nicht einkaufen gehen. Also kann man mit den Aktien nichts bezahlen.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn ein Manager sein Einkommen durch Konsum verbrauchen will, dann mu&#223; er seine Aktien verkaufen. Wenn er aber jeden Monat seine Aktienanteile verkauft, dann wird der Markt mit immer mehr Aktien &#252;berschwemmt. Dieses zus&#228;tzliche Angebot an Aktien f&#252;hrt aber nicht dazu, da&#223; die Nachfrage an Aktien ansteigt. Also wird die Aktie von Monat zu Monat weniger Wert. Je geringer der Wert der Aktie ist, desto geringer wird dann auch die Nachfrage an der Aktie. Das verst&#228;rkt den Kursabsturz so lange, bis der Preis so niedrig ist, da&#223; einige Spekulanten der Meinung sind, da&#223; der Markt bald wieder gr&#246;&#223;er wird. Sie versuchen dann den Markt billig aufzukaufen um die Aktien dann wieder teuer verkaufen zu k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Weil der Manager aber weiterhin jeden Monat seine Aktienanteile verkauft, werden die Gewinne viel kleiner als die Verluste. Die Spekulanten werden auch langfristig eher verlieren als gewinnen.</p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r den Manager ist es daher keine kluge Idee, wenn er jeden Monat den Teil seines Lohnes verkauft, der in Aktien angelegt wurde. Das bedeutet f&#252;r den Manager, da&#223; ihm ein Teil seines Lohnes vorenthalten wird, da er damit nichts anfangen kann.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die langfristige Strategie</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn der Manager seinen Lohn haben will, dann kann er die Aktien nicht monatlich verkaufen. Er mu&#223; sie ansammeln, um sie dann pl&#246;tzlich auf einen Rutsch zu verkaufen. Nat&#252;rlich bei einem m&#246;glichst hohen Wert, denn je h&#246;her der Wert der Aktie, desto gr&#246;&#223;er ist sein Gewinn. Also mu&#223; er erst mal im Sinne der Firma m&#246;glichst gute Arbeit leisten, damit die Aktienkurse in die H&#246;he steigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Und dann, wenn die Aktienkurse einen m&#246;glichst hohen Wert haben, werden alle Aktien auf einen Schlag verkauft. Jetzt haben sich die Aktien von vielen Monaten, vielleicht sogar Jahren zusammengesammelt. Der Markt wird also pl&#246;tzlich mit vielen Aktien &#252;berschwemmt. Die Aktion&#228;re k&#246;nnen in Panik versetzt werden, so da&#223; danach ein Absturz des Aktienkurses droht. Vor allem deshalb, weil viele Aktion&#228;re ebenfalls verkaufen wollen, solange der Aktienkurs noch oben ist. Weil der Aktienkurs f&#228;llt, nimmt dadurch gleichzeitig die Nachfrage ab.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Gewinne f&#252;r den Manager sind zwar h&#246;her als beim monatlichen Verkauf, da er der erste ist, der die Aktien auf den Markt wirft, aber anschlie&#223;end sind die Aktien nicht mehr viel wert.</p>
<p style="text-align: justify;">Um dieses Szenario zu verhindern, wurde eine Sperrfrist f&#252;r den Verkauf der Aktien eingerichtet. Der Manager darf diese Aktien erst nach einer gewissen Zeit verkaufen, damit er nicht nur kurzfristig sondern langfristig hohe Kurswerte anstrebt. Er kann also nie alle Aktien auf den Markt werfen, um an seinen Lohn zu kommen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Gute Miene zum b&#246;sen Spiel</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Welche Chancen hat der Manager an seinen Lohn zu kommen? Er kann seine Arbeit so gut machen, da&#223; sich die Konkurrenz derartig bedroht f&#252;hlt, da&#223; sie die Firma, f&#252;r die er arbeitet, aufkaufen will. Dazu m&#252;ssen die Aktien der Aktion&#228;re aufgekauft werden. Alle Aktien, auch die des Managers in der Sperrfrist. Das ist dann der Zeitpunkt, an dem alle Aktion&#228;re einen gro&#223;en Gewinn machen. Den h&#246;chst m&#246;glichen Gewinn.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist f&#252;r den Manager die lukrativste Methode, um an sein Geld zu kommen. So etwas wird nat&#252;rlich nicht sehr h&#228;ufig vorkommen. Aber wenn ein solches Angebot gemacht wird, was soll den Manager dann davon abhalten, diesen Deal zu machen?</p>
<p style="text-align: justify;">Gerade weil die Methode so lukrativ ist, wird der Manager so lange gute Arbeit leisten, bis er die Firma verr&#228;t.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Zukunft der Firma</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Wenn ein Manager so handelt, wie sieht dann die Zukunft der Firma aus? Ihre Konkurrenz hat einen Konkurrenten weniger. Sie mu&#223;te daf&#252;r aber einen hohen Preis bezahlen. Sie kann dadurch so &#252;berfordert werden, da&#223; sie beide Firmen nicht mehr gleichzeitig leiten kann. Dann wird eine Firma zugemacht. Wenn nicht, dann werden vielleicht einige Leute entlassen, um Kosten zu sparen. Die aufgekaufte Firma hat dabei die schlechteren Karten. Wenn sie aufgegeben wird, dann wird die andere Firma mehr Gewinne machen, da ein gro&#223;er Konkurrent von der Bildfl&#228;che verschwunden ist.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Gibt es eine Notbremse?</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Das von mir beschriebene Scenario schwebt wie ein Damoklesschwert &#252;ber den K&#246;pfen aller Manager von Aktiengesellschaften. Sie m&#252;ssen nicht so handeln, aber sie k&#246;nnten so handeln. Stellen Sie sich vor, jemand macht im Namen einer konkurrierenden Firma einem Manager ein solches Angebot, um seine Seri&#246;sit&#228;t zu testen. Dann h&#228;tte man einen Verr&#228;ter entlarvt, bevor er die Firma verraten k&#246;nnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Was soll man jetzt machen? Man kann ihn nicht einfach entlassen, da man dann sehr hohe Abfindungen zahlen mu&#223;. Das Problem haben wir schon bei der Bankenkrise mitgekriegt. Viele Manager taugen nichts, aber wenn man sie entl&#228;&#223;t m&#252;ssen hohe Abfindungen gezahlt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Einige Aktienunternehmen haben sich vertraglich so abh&#228;ngig von ihren Managern gemacht, da&#223; sie gegen verr&#228;terische oder unf&#228;hige Manager nichts mehr ausrichten k&#246;nnen. Die Abfindungen sind teilweise so gro&#223;, da&#223; es sich f&#252;r den Manager lohnen w&#252;rde, von vorneherein so schlechte Arbeit zu leisten, da&#223; er m&#246;glichst fr&#252;h entlassen wird. Wenn er dann schnell wieder einen Managerposten bekommt, wird er quasi doppelt bezahlt. Von der neuen Firma und von der Abfindung der alten Firma.</p>
<p style="text-align: justify;">Wer wei&#223;, ob es nicht einige Manager gibt, die sich dieses Ziel gesetzt haben.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Die Manager von Morgen</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Diese Ma&#223;nahmen, diese Strategien, sind nur bei Aktiengesellschaften m&#246;glich. Wer profitiert am meisten von den Strategien der Manager?</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn der Manager die Firma verscherbelt, dann sind es die Aktion&#228;re, denn ihre Aktien werden ebenfalls teuer aufgekauft. Wenn die Aktion&#228;re auch noch dar&#252;ber entscheiden, welcher Manager eine Firma leiten soll, dann ist ein solcher Verrat an dem Unternehmen immer ein gutes Aush&#228;ngeschild f&#252;r den Manager. Er wird wahrscheinlich schnell wieder eine Firma finden, die er kaputt machen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn die Aktion&#228;re clever sind, dann werden sie die Manager, die schlechte Arbeit leisten, nicht einstellen wollen. Es sei denn, Manager sind Mangelware. Dann mu&#223; man sich wohl oder &#252;bel mit dem abgeben, was einem zur Verf&#252;gung steht. Die Manager suchen sich dann aus, f&#252;r welche Firma sie arbeiten wollen. Die Firma, die das beste Angebot macht, f&#252;r die arbeitet dann der Manager. Auf die Art und Weise kommen dann wieder Vertr&#228;ge zustande, in denen ein Teil des Lohnes in Aktien ausgezahlt wird, denn so kann man sich einen Teil des Managergehalts ersparen. Da man den Manager sowieso nicht feuern will, ist es leicht, mit hohen Abfindungen protzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Dadurch entsteht ein Teufelskreis, der immer wieder die gleichen Probleme hervorruft.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Folgen f&#252;r das Wirtschaftssystem</em></h3>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r das Wirtschaftssystem ist das nicht gut, denn jedes Unternehmen welches unter geht, f&#252;hrt zu einem Anwachsen der Arbeitslosigkeit. Die ausgezahlten Gelder f&#252;r die Aktien bei der feindlichen &#220;bernahme f&#252;llen den Kapitalmarkt auf und schw&#228;chen das Verm&#246;gen des Unternehmens, welches die Firma aufgekauft hat. Vielleicht mu&#223;te es sogar einen Kredit aufnehmen. Dann kommen in der Zukunft noch teure Zinsen hinzu. Dieser Kredit erh&#246;ht zwar die Geldmenge, aber nicht die Geldmenge des Geldkreislaufs, sondern des Kapitalmarkts. Der Kredit kann nur zur&#252;ckgezahlt werden aus den Gewinnen des Unternehmens. Dann wird das Geld aus dem Geldkreislauf entfernt. Die feindliche &#220;bernahme kann sehr leicht dazu f&#252;hren, da&#223; in den n&#228;chsten Jahren an den L&#246;hnen und Geh&#228;ltern gespart werden mu&#223;. Das kann dann zu Einbu&#223;en im Konsumverhalten f&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn das einem Unternehmen passiert, dann ist dieser Effekt nicht sehr gro&#223;. Wenn es mehreren Gro&#223;unternehmen passiert, kann das anders aussehen. Wenn pl&#246;tzlich 6000 Arbeitnehmer arbeitslos werden, dann ist das bei einer Arbeitslosigkeit von 1000000 erst mal wenig. Nur 0,6%. Das f&#228;llt da kaum auf. Sind aber 20 Unternehmen davon betroffen, dann hat man schon 120000. Das sind 12%. Und dann wird das zu einem ernsthaften Problem.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Gro&#223;unternehmen mit 1000 Arbeitern z&#228;hlt genau so viel wie 100 Kleinunternehmen mit 10 Arbeitern. Das wird sehr leicht vergessen, wenn immer wieder darauf hingewiesen wird, da&#223; diese Exzesse der Manager nur seltene Ausnahmen sind. Die meisten Unternehmen machen keine Probleme.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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		<title>Meine Erfahrungen mit der Relativit&#228;tstheorie Einsteins</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 03:45:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bernhard Deutsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[Relativitätsttheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Experimente]]></category>
		<category><![CDATA[relativistische Gleichzeitigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Relativitätstheorie]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute, am Erscheinungstag dieses Artikels ist Sylvester 2011. Zeit, sich Gedanken f&#252;r das neue Jahr zu machen. Bisher gab es 2 Hauptthemen in meinem Blog. Die Zusammenh&#228;nge zwischen Wirtschafts- und Finanzsystem und das Internet. &#220;ber das Wirtschafts- und Finanzsystem habe ich fast alle Probleme zur Sprache gebracht. Im Internet kenne [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Heute, am Erscheinungstag dieses Artikels ist Sylvester 2011. Zeit, sich Gedanken f&#252;r das neue Jahr zu machen. Bisher gab es 2 Hauptthemen in meinem Blog. Die Zusammenh&#228;nge zwischen Wirtschafts- und Finanzsystem und das Internet.</p>
<p style="text-align: justify;">&#220;ber das Wirtschafts- und Finanzsystem habe ich fast alle Probleme zur Sprache gebracht. Im Internet kenne ich mich noch nicht lange genug aus, um regelm&#228;&#223;ig &#252;ber neue interessante Probleme schreiben zu k&#246;nnen. Deshalb brauche ich f&#252;r das neue Jahr ein neues Schwerpunktthema. Ich habe mich f&#252;r die Relativit&#228;tstheorie Einsteins entschieden. Dieser Artikel ist daher eine Einf&#252;hrung in die Problematik.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der physikalische Blickwinkel</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich habe die Spezielle Relativit&#228;tstheorie Einsteins in einer Physikvorlesung kennengelernt. Da ich nur 4 Semester Physik studiert habe und dann zum Fachbereich Mathematik wechselte, kann die Vorlesung nur 1985 oder 1986 stattgefunden haben.</p>
<p style="text-align: justify;">Als begeisterter Perry Rhodan Leser war ich zu Anfang etwas mi&#223;trauisch, da einige unsinnige Theorien mit der Relativit&#228;tstheorie Einsteins begr&#252;ndet wurden. Das galt aber nur am 1. Tag der Vorlesung. Dort erz&#228;hlte der Professor, da&#223; alle Versuche, die Lichtgeschwindigkeit zu messen, dazu gef&#252;hrt h&#228;tten, da&#223; die Lichtgeschwindigkeit in allen Inertialsystemen in allen Richtungen gleich gro&#223; ist. Diese Eigenschaft wurde dann als Ausgangspunkt f&#252;r die Entstehung der Relativit&#228;tstheorie verwendet.</p>
<p style="text-align: justify;">„Ah! So funktioniert das also! Dann mu&#223; man aber immer im Hinterkopf behalten, da&#223; es sich hierbei nur um ein Me&#223;system handelt.“ Diese Gedanken gingen mir dabei durch den Kopf.</p>
<p style="text-align: justify;">Der Grundgedanke der Relativit&#228;tstheorie sieht dabei so aus. Wir k&#246;nnen absolute Gleichzeitigkeit nicht erkennen. Wenn wir Messungen durchf&#252;hren wollen, um beispielsweise Geschwindigkeiten zu messen, dann brauchen wir Uhren am Start und am Ziel. W&#252;rden wir die Uhren transportieren f&#252;r einen Uhrenvergleich, dann k&#246;nnte sich w&#228;hrend des Transports einer Uhr die Geschwindigkeit ver&#228;ndern. Wir brauchen also eine Methode, Gleichzeitigkeit zu definieren. Da Licht das genaueste Me&#223;instrument ist, das wir kennen, soll die Synchronisation der Uhren mit Hilfe des Lichts erfolgen. Dazu wird angenommen, da&#223; sich das Licht in allen Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt. Dadurch wird die Lichtgeschwindigkeit zu einer Konstanten. Aber nicht zu einer Naturkonstanten, sondern zu einer Eichkonstanten. Man kann diese relativistische Gleichzeitigkeit graphisch darstellen:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/erfahrungen-relativitatstheorie/attachment/relative_gleichzeitigkeit-2/" rel="attachment wp-att-592"><img class="aligncenter size-full wp-image-592" title="relative_Gleichzeitigkeit" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2011/12/relative_Gleichzeitigkeit1.jpg" alt="Ich erkl&#228;re hier, wie die relative Gleichzeitigkeit erzeugt wird." width="114" height="71" /></a> </p>
<p style="text-align: justify;">Die schwarze horizontale Linie kennzeichnet die absolute Gleichzeitigkeit. Die senkrechte schwarze Linie kennzeichnet die Zeit. Das Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit, gekennzeuchnet durch die gelben Linien. Wenn sich ein Inertialsystem mit einer Geschwindigkeit bewegt, die langsamer als die Lichtgeschwindigkeit ist, bekommt man eine Gerade, die steiler ist als die Geraden des Lichts. Hier rot dargestellt. An diesem Ort ruht eine Uhr in diesem Inertialsystem. Also kennzeichnet dieser Ort die Zeitachse. Zu einem Zeitpunkt wird ein Lichtsignal in alle Richtungen abgeschickt. Das ist der sogenannte Lichtkegel in Richtung Zukunft. Zu einem 2. Zeitpunkt soll das Licht aus allen Richtungen ankommen. Das ist der sogenannte Lichtkegel aus der Vergangenheit. Sie werden Lichtkegel genannt, weil sich das Licht in allen Richtungen ausbreitet und nicht nur in der einen Richtung der Zeichnungsebene. Die Lichtkegel schneiden sich in 2 Punkten. Wenn an dieser Stelle ein Spiegel gestanden h&#228;tte, dann w&#228;ren sie gleich weit vom Ausgangspunkt des Lichtsignals entfernt. Wenn an dieser Stelle Uhren stehen w&#252;rden, die zu dem Zeitpunkt gestartet werden, wenn das Lichtsignal ankommt, dann zeigen diese Uhren die gleiche Zeit an. Diese Anzeige der gleichen Zeit ist die relative Gleichzeitigkeit. Die Gerade, die durch diese beiden Schnittpunkte geht, kennzeichnet die Uhren, die die gleiche Zeit anzeigen. Die relative Gleichzeitigkeit ist ein Me&#223;fehler. Wir m&#252;ssen ihn akzeptieren solange wir keine genauere M&#246;glichkeit kennen, Uhren zu synchronisieren.</p>
<p style="text-align: justify;">Dann wurde die Theorie aufgestellt. Mathematisch, nicht physikalisch. W&#228;hrend dieses Aufbaus habe ich keine Fehler entdeckt. Es gab h&#246;chsten ein paar Sachen, wo man wegen des Verst&#228;ndnisses mal nachfragen mu&#223;te.</p>
<p style="text-align: justify;">Eine mathematische Theorie beschreibt keine Physik. Deshalb mu&#223;ten die Ergebnisse der Berechnungen irgendwann in Physik umgewandelt werden. Hier war ich nicht mehr mit allem einverstanden.</p>
<p style="text-align: justify;">Bis heute habe ich keine zuverl&#228;ssige Erkl&#228;rung gefunden, warum es keine &#220;berlichtgeschwindigkeit geben darf.</p>
<p style="text-align: justify;">Um einige relativistische &#220;berlegungen zu beweisen, wurden Tricks angewandt. So wurden die Ergebnisse lokal auf einen Rotationsk&#246;rper &#252;bertragen und dann erkl&#228;rt: „Die Uhren seien relativistisch synchronisiert. Dann kann man lokal die Relativit&#228;tstheorie anwenden und die Geschwindigkeiten der Uhren miteinander vergleichen.“ Dazu wurde folgende Graphik an die Tafel gezeichnet:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/erfahrungen-relativitatstheorie/attachment/rotation_1/" rel="attachment wp-att-579"><img class="aligncenter size-full wp-image-579" title="Rotation_1" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2011/12/Rotation_1.jpg" alt="F&#252;r die Erkl&#228;rung zur Synchronisation von Uhren auf Rotationsk&#246;rpern." width="89" height="82" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Da habe ich mich gemeldet und gesagt: „Das geht nicht. Man kann keine Uhr mit sich selbst synchronisieren. Das ist so, als ob man wie durch eine Art Glasfaserkabel das Licht um die Erde schickt. Eine Uhr kann zu sich selbst immer nur absolut gleichzeitig sein.“</p>
<p style="text-align: justify;">Da bekam ich von dem Professor die Falsche Antwort: „Doch, das geht. Man synchroniere zuerst die Uhr 1 mit der Uhr 2, dann herrscht zwischen diesen Uhren die relative Gleichzeitigkeit. Dann synchronisiert man die Uhr 2 mit der Uhr 3, dann die Uhr 3 mit der Uhr 4, die Uhr 4 mit der Uhr 5 und die Uhr 5 mit der Uhr 6. Dann herrschscht zwischen 2 benachbarten Uhren die Relative Gleichzeitigkeit. Und die Uhr 6 ist mit der Uhr 1 relativistisch synchronisiert, so da&#223; auch zwischen diesen beiden Uhren die relative Gleichzeitigkeit gilt.“</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/erfahrungen-relativitatstheorie/attachment/rotation_2/" rel="attachment wp-att-580"><img class="aligncenter size-full wp-image-580" title="Rotation_2" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2011/12/Rotation_2.jpg" alt="F&#252;r die Erkl&#228;rung zur Synchronisation von Uhren auf Rotationsk&#246;rpern." width="89" height="82" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Ich wu&#223;te sofort, da&#223; diese Antwort falsch war. Ich war so perplex, wegen dieser falschen Antwort, da&#223; ich nicht mehr wu&#223;te, was ich darauf erwiedern sollte. Ich wu&#223;te auch nicht, wie ich dem Professor klar machen konnte, da&#223; diese Antwort falsch war.</p>
<p style="text-align: justify;">Am Ende des Kurses erw&#228;hnte ich gegen&#252;ber von Mitstudenten, da&#223; ich die Relativit&#228;tstheorie nicht so recht glauben kann, da es so 2 oder 3 Sachen g&#228;be, mit denen ich nicht einverstanden bin.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Der mathematische Blickwinkel</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Nach 4 Semestern Physik habe ich das Studienfach gewechselt. Ich habe Mathematik studiert. Dabei ist mir aufgefallen, da&#223; die Vorgehensweise sehr unterschiedlich ist. In der Physik werden einfache &#220;berlegungen die offensichtlich klar sind nicht bewiesen. Man mu&#223; den Professoren einfach glauben. In der Mathematik mu&#223; jede Behauptung bewiesen werden, egal, wie primitiv sie ist.</p>
<p style="text-align: justify;">Warum ist das so?</p>
<p style="text-align: justify;">In den Naturwissenschaften kann nicht alles bewiesen werden. Man mu&#223; Experimente machen und aus den Experimenten R&#252;ckschl&#252;sse ziehen. Allerdings gibt es in der Relativit&#228;tstheorie nicht nur Experimente, sondern auch Gedankenexperimente. Die sind deshalb problematisch, weil man auch physikalisch unm&#246;gliche Gedankenexperimente durchf&#252;hren kann. Experimente k&#246;nnen immer fehlerhaft und nicht perfekt genau sein. Aus diesem Grund wird h&#228;ufig zuerst eine Theorie aufgestellt und anschlie&#223;end nachgedacht, ob man irgendwelche Experimente erfinden kann, mit denen man diese Theorie &#252;berpr&#252;fen kann.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Mathematik sieht die Situation anders aus. Eine mathematische Theorie beginnt immer mit Axiomen. Axiome sind nicht bewiesene Behauptungen, die nur eine Eigenschaft erf&#252;llen sollen. Sie m&#252;ssen Widerspruchsfrei sein. Dann wird aus diesen Behauptungen alles M&#246;gliche hergeleitet, was man f&#252;r sinnvoll h&#228;lt. Entsteht dabei ein Widerspruch, dann mu&#223; es mindestens 1 Axiom geben, das mit den anderen im Widerspruch steht.</p>
<p style="text-align: justify;">Dadurch entstehen riesige theoretische Gebilde. Wenn man jetzt irgendwo in der Realit&#228;t irgendetwas findet, was die Regeln der Axiome erf&#252;llt, gilt automatisch die ganze Theorie. Um das zu gew&#228;hrleisten, darf man nicht den kleinsten Beweis auslassen. In der Mathematik kann man das gew&#228;hrleisten. Es gibt eigentlich nur ein gro&#223;es Problem. Es ist ziemlich schwierig – falls &#252;berhaupt m&#246;glich – die Widerspruchsfreiheit eines Axiomensystems zu beweisen. In der reellen Analysis gibt es nur 13 Axiome. Bis heute kann man nicht beweisen, da&#223; das Axiomensystem widerspruchsfrei ist. Man hat bisher allerdings keinen Widerspruch finden k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">Nachdem ich einige Zeit lang Mathematik studiert hatte, erinnerte ich mich wieder an die Relativit&#228;tstheorie. Die falsche Antwort des Professors kam mir wieder in den Sinn. Inzwischen hatte ich gen&#252;gend Erfahrungen im Beweisen gesammelt, so da&#223; ich das Problem ganz einfach l&#246;sen konnte.</p>
<p style="text-align: justify;">Man mu&#223; einfach nur eine Synchronisation der Uhren durchf&#252;hren. Allerdings werden nicht 6, sondern 7 Uhren verwendet. Die Uhr 7 steht an derselben Stelle wie Uhr 1. Dann f&#252;hre ich die Synchronisation der Uhren durch. Anschlie&#223;end schaue ich nach, ob die Uhr 1 und die Uhr 7 die gleiche Zeit anzeigen. Ist das nicht der Fall, dann k&#246;nnen die Uhren eines Rotationsk&#246;rpers nicht relativistisch synchronisiert werden. Macht man es trotzdem, dann mu&#223; man an einer Stelle einen Zeitsprung einf&#252;hren.</p>
<p style="text-align: justify;">Bei einer Synchronisation der Uhren geschieht folgendes:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/erfahrungen-relativitatstheorie/attachment/rotation_3/" rel="attachment wp-att-581"><img class="aligncenter size-full wp-image-581" title="Rotation_3" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2011/12/Rotation_3.jpg" alt="F&#252;r die Erkl&#228;rung zur Synchronisation von Uhren auf Rotationsk&#246;rpern." width="104" height="107" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Der Rotationsk&#246;rper ruht bis auf Rotation in einem Inertialsystem und dreht sich im Gegenuhrzeigersinn. Die Uhren bewegen sich in Pfeilrichtung, dargestellt zu 3 verschiedenen Zeitpunkten. Zum 1. Zeitpunkt wird von jeder Uhr ein Lichtsignal zur n&#228;chsten Uhr in Rotationsrichtung geschickt. Dieses Signal erreicht das Ziel zum 2. Zeitpunkt und wird dann zu der Uhr zur&#252;ckgeschickt, von der das Lichtsignal ausgesendet wurde. Es erreicht diese Uhr zum 3. Zeitpunkt. Im Inertialsystem kann man deutlich sehen, da&#223; der Lichtweg in Rotationsrichtung wesentlich l&#228;nger ist als in Gegenrotationsrichtung. In diesem Inertialsystem bedeutet das, da&#223; das Licht eine l&#228;ngere Zeit braucht um in Rotationsrichtung von einer Uhr zur n&#228;chsten zu kommen als in Gegenrotationsrichtung das Licht zur&#252;ckzustrahlen. Nach den Regeln der Speziellen Relativit&#228;tstheorie wird im Me&#223;system des Rotationsk&#246;rpers angenommen, da&#223; das Licht auf beiden Wegen die gleiche Zeit braucht. Wenn ich die Uhren in Rotationsrichtung durchnummeriere, dann bedeutet das, da&#223; im Inertialsystem die Uhr 2 eine Zeit anzeigt, die kleiner ist als die Zeit der Uhr 1, weil die Uhr 2 zu sp&#228;t gestartet wird. Die Zeit, welche die Uhr 3 anzeigt ist kleiner als die Zeit, die die Uhr 2 anzeigt, usw. Auch die Zeit der Uhr 7, die an der gleichen Stelle steht wie die Uhr 1 ist kleiner als die Zeit, die die Uhr 6 anzeigt. Das bedeutet, da&#223; die Uhr 7 eine Zeit anzeigt, die kleiner ist als die Zeit, die die Uhr 1 anzeigt. Die Zeiten der Uhren sind nur dann gleich, wenn sich der Rotationsk&#246;rper nicht dreht.</p>
<p style="text-align: justify;">Also hatte ich damals doch recht gehabt und nicht der Professor. Mit dieser Geschichte hat gewisserma&#223;en meine Kritiker-Karriere begonnen. Ich fing an, die Relativit&#228;tstheorie mit den Augen des Mathematikers zu betrachten. Ein Mathematiker legt Axiome fest und baut darauf die Theorie auf. Also habe ich mich auf die Suche nach den Axiomen gemacht.</p>
<p style="text-align: justify;">In der Literatur gibt es auch Axiome der Relativit&#228;tstheorie. Allerdings werden die Axiome nicht am Anfang definiert um darauf die Relativit&#228;tstheorie aufzubauen. Deshalb sind sie als Axiome nicht geeignet. Die Axiome sind das Fundament der Theorie. Was ist das Fundament der Relativit&#228;tstheorie?</p>
<p style="text-align: justify;">Das sind die Experimente &#252;ber die Eigenschaften des Lichts. Also die &#196;thertheorie. Am Anfang der Vorlesung wurde nur erw&#228;hnt, welche Ergebnisse die Experimente zur Erforschung der Eigenschaften des Lichts erzielt hatten. Nur ganz allgemein. Es wurde weder beschrieben was noch wie untersucht wurde. Also habe ich in der Unibibliothek s&#228;mtliche deutschsprachigen B&#252;cher zur Relativit&#228;tstheorie nach Experimenten durchsucht. Dabei viel mir auf, da&#223; in der &#196;thertheorie teilweise waghalsige &#220;berlegungen &#252;ber die Eigenschaften des Lichtes angestellt wurden. Dann versuchte man diese &#220;berlegungen experimentell zu beweisen. Wenn man eine Theorie widerspr&#252;chlich oder unrealistisch aufstellt, dann kann es sein, da&#223; man keine Beweise f&#252;r die Theorie findet. Ausgerechnet diese fehlerhafte Theorie bildet die Grundlage f&#252;r die Relativit&#228;tstheorie?</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Nach dem Studium</em></h3>
<p style="text-align: justify;">W&#228;hrend meines Studiums war mir aufgefallen, da&#223; in vielen wissenschaftlichen Bereichen der Wurm drin ist. Diese wollte ich untersuchen, die Ergebnisse aufschreiben und durch den Verkauf von entsprechender Fachliteratur meinen Lebensunterhalt gestalten. Ich habe an verschiedenen wissenschaftlichen Themen gearbeitet.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber zwischendurch habe ich immer wieder an der Relativit&#228;tstheorie gearbeitet. Ich hatte dabei den Eindruck gewonnen, da&#223; die Relativit&#228;tstheorie in den Grundlagen richtig ist, aber einige kleinere Fehler enth&#228;lt, die korrigiert werden m&#252;&#223;ten. Dies lag an mehreren Problemen:</p>
<ol>
<li style="text-align: justify;">An einigen Stellen werden N&#228;herungsl&#246;sungen anstelle von exakten L&#246;sungen verwendet. Dies wird vor allem dann problematisch, wenn die N&#228;herungsl&#246;sungen verallgemeinert werden in einen Bereich nahe der Lichtgeschwindigkeit. Dann k&#246;nnen die Fehler der N&#228;herungsl&#246;sungen unendlich gro&#223; werden.</li>
<li style="text-align: justify;">Die Experimente aus der &#196;therforschung enthalten einige Schw&#228;chen. Diese Schw&#228;chen &#252;bertragen sich auf die Relativit&#228;tstheorie. Dadurch wird die Relativit&#228;tstheorie nicht falsch, sondern kann wom&#246;glich nur mit Einschr&#228;nkungen verwendet werden. Sie gilt vielleicht nicht im ganzen Universum, sondern nur in einem Teilbereich. Auf Grund der Experimente k&#246;nnten Kraftfelder den &#196;ther bilden. Das k&#246;nnte alle Ergebnisse der Experimente erkl&#228;ren. Vielleicht nicht alle, sondern nur bestimmte Kraftfelder. Vielleicht die Schwerkraftfelder? Dann w&#228;re die Relativit&#228;tstheorie &#252;berall anwendbar, wo die Einfl&#252;sse der Schwerkraftfelder auf die Lichtgeschwindigkeit so klein sind, da&#223; man Abweichungen me&#223;technisch nicht erfassen kann.</li>
<li style="text-align: justify;">Fehlerhafte Definitionen von Naturgesetzen. In der Relativit&#228;tstheorie wurde eine Regel aufgestellt: „Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen die gleiche Form an.“ Dies kann nicht bewiesen werden. Es ist deshalb eine sehr waghalsige Vermutung. Sie f&#252;hrt sehr h&#228;ufig zu &#220;berlegungen, die nicht &#252;berpr&#252;ft werden k&#246;nnen.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Ich wollte ein Buch schreiben, das diese Fehler korrigiert. Dies wollte ich so schreiben, da&#223; es m&#246;glichst allgemeinverst&#228;ndlich ist. Ich habe mich dabei mit den Grundlagen der Theorie auseinander gesetzt. W&#228;hrend meines Physikstudiums habe ich allerdings nur die spezielle Relativit&#228;tstheorie kennengelernt. Es gibt aber noch eine allgemeine Relativit&#228;tstheorie. Die wollte ich gleich mit korrigieren. Aber die allgemeine Relativit&#228;tstheorie ist eine Katastrophe. Sie ist physikalisch nicht nachvollziehbar. Es werden Fl&#228;chen definiert, die keine Fl&#228;chen sind. Es gibt keine eindeutigen relativen Gleichzeitigkeiten. Es m&#252;&#223;ten h&#228;ufig Zeit- und Raumspr&#252;nge eingef&#252;hrt werden, damit die Berechnungen korrekt werden. Alle Vektoren werden aufgeteilt in Zeitartig, Raumartig und Lichtartig. Wenn man sich das Licht aber genau betrachtet, dann ist nicht einmal das Licht Lichtartig. Es gibt sogar Situationen, in denen das Licht Signale in die Vergangenheit schicken kann.</p>
<p style="text-align: justify;">Schon so einfache Probleme wie die Periheldrehung des Merkurs sind problematisch. Deshalb hatte ich mir &#252;berlegt, ob man die Periheldrehung des Merkurs mit einer Verallgemeinerung der Speziellen Relativit&#228;tstheorie auf Rotationsk&#246;rper berechnen kann. Das w&#228;re ziemlich einfach gewesen.</p>
<p style="text-align: justify;">In der allgemeinen Relativit&#228;tstheorie fiel mir dann eine mehrdeutige Massendefinition auf. Es wurde unterschieden zwischen aktiver und passiver schwerer Masse und tr&#228;ger Masse. Die tr&#228;ge Masse sollte Geschwindigkeitsabh&#228;ngig sein, die schwere Masse Geschwindigkeitsunabh&#228;ngig. Das kam mir eigenartig vor. Wenn ich die Periheldrehung des Merkurs korrekt berechnen wollte, dann mu&#223;te ich die exakte Massendefinition verwenden.</p>
<p style="text-align: justify;">Aus diesem Grund war ich mit den relativistischen Massendefinitionen nicht mehr zufrieden. Ich habe mir &#252;berlegt, welche Schw&#228;chen und welche St&#228;rken die relativistische Massendefinition hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Dadurch bin ich auf ein weiteres Problem der speziellen Relativit&#228;tstheorie aufmerksam geworden. Die relativistische Gleichzeitigkeit ver&#228;ndert die Definition von Raum und Zeit. Das gilt auch f&#252;r alle Definitionen, die sich nur aus Raum und Zeit zusammensetzen lassen. Zum Beispiel Volumen, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Frequenz, &#8230;</p>
<p style="text-align: justify;">Das sind allerdings nicht alle physikalischen Parameter. Was ist mit der relativistischen H&#228;rte? Was ist mit der relativistischen Dichte? Was ist die relativistische Ladung? Was ist die relativistische Arbeit? Was ist die relativistische Temperatur? Man kann die Temperatur von Gasen relativistisch auswerten. Aber was macht man mit Haltepunkten? Wenn ein Material den Aggregatzustand &#228;ndert, dann passiert etwas Besonderes. Ein fester K&#246;rper heizt sich auf, wenn ihm W&#228;rmeenergie zugef&#252;hrt wird. Aber zur Umwandlung vom festen in den fl&#252;ssigen Zustand wird ebenfalls W&#228;rmeenergie ben&#246;tigt. Es wird dabei W&#228;rme zugef&#252;hrt, ohne da&#223; sich die Temperatur ver&#228;ndert. Deshalb nennt man einen solchen Punkt Haltepunkt. Einen Haltepunkt gibt es bei jedem Aggregatzustandswechsel. Bei wei&#223;em Roheisen (Stahl) gibt es im festen Zustand sogar noch einen Haltepunkt. Dort ver&#228;ndert sich die Kristallstruktur und das Eisen verliert dabei seine Magnetisierbarkeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Viele physikalische Parameter werden nicht relativistisch definiert. Also ist die Relativit&#228;tstheorie noch nicht fertiggestellt.</p>
<p style="text-align: justify;">Nur, wie soll man die Relativit&#228;tstheorie erweitern? Das geschieht mit Hilfe physikalischer Zusammenh&#228;nge. Wenn man einen physikalischen Parameter durch andere physikalische Parameter definieren kann, die schon relativistisch definiert wurden, dann ist die relativistische Erweiterung sehr einfach. Braucht man aber mindestens 2 Parameter, die gleichzeitig eingef&#252;hrt werden, dann wird die Relativit&#228;tstheorie mehrdeutig.</p>
<p style="text-align: justify;">Genau das passierte auch mit der Masse und dem Impuls. Die Massenver&#228;nderung wurde mit Hilfe des Impulserhaltungssatzes eingef&#252;hrt. Legt man den Impuls fest, dann wird die Masse aus dem Impuls und der Geschwindigkeit berechnet. Legt man die Masse fest, dann wird der Impuls aus der Masse und der Geschwindigkeit berechnet. Weil die Geschwindigkeit eine relativistisch ermittelte Gr&#246;&#223;e ist, mu&#223; auch die Masse und der Impuls relativistisch definiert werden. Aber die Definition ist nicht eindeutig.</p>
<p style="text-align: justify;">Das ist auch der Grund, warum viele Beweise der Relativit&#228;tstheorie keine Beweise sind. Man braucht eine Kombination von Experimenten, die aufeinander abgestimmt sind, um alle beteiligten physikalischen Gr&#246;&#223;en zu &#252;berpr&#252;fen.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Ein Beispiel: Der Teilchenbeschleuniger</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Der Teilchenbeschleuniger liefert die einzige M&#246;glichkeit, Experimente in der N&#228;he der Lichtgeschwindigkeit durchzuf&#252;hren. Elektrisch geladene Elementarteilchen werden dabei beschleunigt. Der Teilchenbeschleuniger funktioniert also nur, wenn die Teilchen eine Ladung haben. Je gr&#246;&#223;er die Ladung des Teilchens, desto gr&#246;&#223;er die Beschleunigung des Teilchen. Je gr&#246;&#223;er die Masse des Teilchens ist, desto geringer die Beschleunigung des Teilchens.</p>
<p style="text-align: justify;">Wenn man im Teilchenbeschleuniger eine bestimmte Geschwindigkeit nicht &#252;berschreiten kann, dann kann das daran liegen, da&#223; die Masse des Teilchens gr&#246;&#223;er wird, es kann aber auch daran liegen, da&#223; die Ladung des Teilchens kleiner wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Erst in Kombination mit einem weiteren Experiment, in dem entweder keine Ladung oder keine Masse auftaucht, kann man &#252;berpr&#252;fen, was sich wirklich ver&#228;ndert. Die Masse oder die Ladung.</p>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Mein Auftritt im Internet</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Vom 25.4.2009 bis zum 24.5.2009 habe ich im Forum auf <span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a href="http://www.astronews.com/"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">www.astronews.com</span></a></span></span> eine Diskussionsrunde mit dem Titel „<span style="text-decoration: underline;"><span style="color: #0000ff;"><a title="Widerspr&#252;che im relativistischen Impuls- und Schwerpunkterhaltungssatz" href="http://www.astronews.com/forum/showthread.php?3379-Widerspr%FCche-im-relativistischen-Impuls-und-Schwerpunkterhaltungssatz"><span style="color: #0000ff; text-decoration: underline;">Widerspr&#252;che im relativistischen Impuls- und Schwerpunkterhaltungssatz</span></a></span></span>“ geleitet. Ich habe es heute, am 31.12.2011, &#252;berpr&#252;ft. Wenn man bei einer Google-Suche den Namen Bernhard Deutsch eingibt, findet man die Diskussion auf Platz 10. Und das, obwohl es im Internet einige andere Leute gibt, die den gleichen Namen haben wie ich. Unter anderem einen Schauspieler und einen B&#252;rgermeister. Dabei lief die Diskussion nur &#252;ber einen Zeitraum von 30 Tagen und fand vor 2 <sup>1</sup>/<sub>2</sub> Jahren statt. diese Diskussion mu&#223; wohl ziemlich interessant gewesen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Nach der Diskussionsrunde habe ich meine Strategien und die Strategien meiner Argumentationsgegner untersucht, um die St&#228;rken und die Schw&#228;chen herauszufinden.</p>
<p style="text-align: justify;">Es ging dabei unter anderem um dieses Experiment:</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.paradoxe-systeme.de/wissenschaft/erfahrungen-relativitatstheorie/attachment/6-facher_stoss-2/" rel="attachment wp-att-583"><img class="aligncenter size-full wp-image-583" title="6-facher_Stoss" src="http://www.paradoxe-systeme.de/wp-content/uploadsF7/2011/12/6-facher_Stoss.jpg" alt="Verschiedene Berechnungen eines unelastischen Sto&#223;es." width="470" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Es gibt 6 Objekte, die zusammensto&#223;en, aber je nach der Art, wie sie zusammensto&#223;en kommen unterschiedliche Ergebnisse heraus.</p>
<p style="text-align: justify;">Meine Schw&#228;chen:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Als Mathematiker bin ich es gewohnt, erst dann weiter zu machen, wenn etwas bewiesen worden ist. Dadurch habe ich die Argumente in der Literatur nur bis zu dem Punkt akzeptiert, bis ich einen Fehler sah. Dann habe ich nicht mehr da weitergemacht, wie es in der Literatur beschrieben war, sondern die Formeln selber weiterentwickelt. Dadurch habe ich ein Ph&#228;nomen &#252;bersehen. Mit Hilfe des Impulserhaltungssatzes, der nicht 3-dimensional definiert worden war, wurde der Energieerhaltungssatz relativistisch definiert. Dabei ist bei einer bestimmten Formulierung in der Kombination beider Erhaltungss&#228;tze der Widerspruch verschwunden. Das obige Experiment f&#252;hrte nicht mehr zu einem Widerspruch. Diese Kombination ist eine Weiterentwicklung des Impulserhaltungssatzes. Ich h&#228;tte ihn mir ansehen sollen, um seine St&#228;rken und seine Schw&#228;chen herausfinden zu k&#246;nnen. Das habe ich vers&#228;umt. Die Diskussionsrunde durfte nur 30 Tage laufen, dann mu&#223;te das Thema beendet werden. Also stand ich unter Zeitdruck. Deshalb konnte ich wegen dieses strategischen Fehlers nicht optimal argumentieren.</li>
<li>Ich bin als Einzelk&#228;mpfer aufgetreten. Eine so umfangreiche Theorie wie die Relativit&#228;tstheorie, die das ganze physikalische Spektrum abdecken mu&#223;, ist sehr umfangreich. Ich war mir aber auf Grund meiner Entdeckung nicht mehr sicher, ob die Physiker diese Theorie &#252;berhaupt noch behalten wollen, wenn sie den relativistischen Fehler kennen, den ich gefunden habe. Deshalb war mir die Relativit&#228;tstheorie nicht vollst&#228;ndig bekannt, sondern nur bis zu einem bestimmten Punkt. Es ging mir auch nur um einen Fehler beim unelastischen Sto&#223;. Aber mein h&#228;rtester Argumentationsgegner hat Argumente hervorgebracht, die mit einem Teilchenbeschleuniger in Zusammenhang stehen. Darauf war ich nicht vorbereitet, da beim Teilchenbeschleuniger auch die Ladung eine Rolle spielt, die man ebenfalls in die Theorie einf&#252;hren mu&#223;. Im Prinzip kann sich jeder Physiker der Welt in die Diskussion einschalten. Der mit den besten Gegenargumenten tritt gegen mich an. Es ist der Kampf einer gegen alle.</li>
</ol>
<p style="text-align: justify;">Die Schw&#228;chen meiner Gegner:</p>
<ol style="text-align: justify;">
<li>Sie sind es nicht gewohnt zu beweisen. Mein h&#228;rtester Argumentationsgegner war der Meinung, da&#223; meine Berechnung falsch ist. Wie hat er mir das klar gemacht? Er meinte sinngem&#228;&#223;: „Wenn das stimmt, was da herauskommt, dann w&#228;re das ein ernstes Problem. Aber gl&#252;cklicherweise steht der Fehler schon auf Seite 1.“ Komisch. Der Beweis beginnt erst auf Seite 4. Ich habe zuerst 2 Beispiele vorgef&#252;hrt. Das 1. sollte zeigen, wie man etwas falsch machen kann und das 2. wie es richtig funktioniert. Erst auf Seite 4 beginnt der Beweis der Formel. Au&#223;erdem hat er nur geschrieben, da&#223; der Fehler auf Seite 1 ist, aber nicht wo. Soll ich das erraten, oder will er nur Zeit schinden? Er hat 1 Woche lang von mit verlangt, da&#223; ich etwas vorrechne, um zu sehen, ob ich den Impulserhaltungssatz verstanden habe. Ich habe ihm w&#228;hrenddessen erkl&#228;rt, da&#223; es bedeutungslos ist, welchen Weg man f&#252;r die Berechnung w&#228;hlt, solange man nur korrekte Berechnungen durchf&#252;hrt. Erst mach einer Woche hat er die Geduld verloren und mir vorgerechnet, da&#223; der Impulserhaltungssatz nicht zu einem Widerspruch f&#252;hrt. Man kann auch gewinnen, in dem man eine Sache, die zeitlich begrenzt ist, unn&#246;tig in die L&#228;nge zieht. Aber einen solchen Fehler mache ich bei der n&#228;chsten Diskussionsrunde bestimmt nicht zum 2. Mal.</li>
<li>Sie versuchen nicht, mich zu &#252;berzeugen, sondern sie verteidigen sich nur. Wenn man jemanden &#252;berzeugen will, mu&#223; man auf die Argumente des Gegners eingehen. Man mu&#223; versuchen, sich in seine Gedankenwelt hineinzuversetzen. Man mu&#223; die Schw&#228;chen in den Argumenten des Gegners entdecken. Macht man das nicht, dann geht die Diskussion unentschieden aus. Ich habe sie nicht &#252;berzeugt und sie haben mich nicht &#252;berzeugt. W&#228;hrend ich mir neue Strategien &#252;berlegen kann, wie ich sie &#252;berzeugen kann, bleiben sie auf ihrer Entwicklung stehen. Das n&#228;chste Mal werde ich viel besser sein. W&#228;hrend ich jedes Mal besser werde, bleiben sie auf dem gleichen Entwicklungsstand. Wenn man sich nicht weiterentwickelt, dann kann man irgendwann aus den falschen Gr&#252;nden &#252;berzeugt werden. Dort, wo sie gute Gelegenheiten verstreichen lassen zeigen sie ihre eigenen Schw&#228;chen. Das gilt &#252;brigens auch f&#252;r mich, denn ich habe ebenfalls einige gute Gelegenheiten ungenutzt verstreichen lassen.</li>
</ol>
<h3 style="text-align: justify;"><em>Was ich erreichen will</em></h3>
<p style="text-align: justify;">Ich mag es nicht, aus den falschen Gr&#252;nden zu verlieren. Das spornt mich h&#246;chstens an. Aber ich brauche Mitstreiter. Clevere Leute, die da einspringen k&#246;nnen, wo ich meine Schw&#228;chen habe. Au&#223;erdem, je mehr Leute verstehen, wie die Relativit&#228;tstheorie funktioniert und was bewiesen worden ist, desto besser m&#252;ssen die Anh&#228;nger der Relativit&#228;tstheorie werden, um sich durchsetzen zu k&#246;nnen.</p>
<p style="text-align: justify;">F&#252;r mich ist es gar nicht so wichtig, ob die Relativit&#228;tstheorie richtig oder falsch ist. Ich m&#246;chte, da&#223; das Problem gekl&#228;rt wird. Entweder sie &#252;berzeugen mich, oder ich &#252;berzeuge Sie. Vorher gebe ich nur dann Ruhe, wenn mir irgendetwas anderes wichtiger ist. Und wenn man nichts von mir h&#246;rt, dann bereite ich vielleicht schon meinen n&#228;chsten Schachzug vor.</p>
<p style="text-align: justify;">Herzliche Gr&#252;&#223;e von Bernhard Deutsch</p>
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