Computersimulationen 4: Unternehmensgründung

Categories: Computersimulation, Geld
Comments: 8 Comments
Published on: 26. November 2011

In den letzten 3 Blogartikeln über Computersimulationen habe ich ihnen gezeigt, wie die Gesamtgeldmenge durch den Häuserbau beeinflußt werden kann. Es gibt aber nicht nur private Kredite, sondern auch Unternehmerkredite. Deshalb wäre es gut, wenn man wüßte, wie die Unternehmerkredite die Gesamtgeldmenge und den Geldkreislauf beeinflussen können.

Beim Häuserbau war die Sache sehr einfach. Man nimmt einen Kredit auf und zahlt ihn im Laufe der Zeit zurück. Ist der Kredit zurückgezahlt, dann wird die Gesamtgeldmenge nicht mehr beeinflußt.

Das ist bei Unternehmerkrediten anders. Warum sollte ein Unternehmen gerade dann aufhören zu existieren, wenn alle Schulden zurückgezahlt wurden? Gerade zu dem Zeitpunkt nehmen die Gewinne zu, weil sich die Kosten verringern und keine Kredite mehr zurückgezahlt werden müssen.

Auch die Einkommenssituation ist ganz anders. Beim Häuserbau spielen nur die Lohn- und Preisentwicklungen eine Rolle. Bei Unternehmen muß die Konkurrenz beachtet werden. Ist ein Unternehmen in einem Markt sehr erfolgreich, dann wird es sehr schnell Konkurrenz geben, die einem Unternehmen einen Teil der Kunden wegnehmen kann. Durch hohe Konkurrenz kann auch ein Preiskampf stattfinden, der zu sinkenden Einnahmen führt. Gibt es dann noch Schwankungen in der Geldmenge im Geldkreislauf, dann muß ein Unternehmen auch vorübergehend Verluste überleben.

Während der Kreditnehmer für den Häuserbau schon nach der nächsten Lohnzahlung mit den Ratenzahlungen für die Zinsen und die Tilgung beginnen kann, muß ein Unternehmer vielleicht erst mal mit der Produktion von Produkten beginnen, bevor er sie verkaufen kann. Er braucht dann eine gewisse Zeit, um seine Kundschaft im Markt finden zu können. Während dieser Zeit hat er laufende Kosten für Material, Löhne oder Miete. Die Kreditaufnahme muß auch diese Anfangskosten mit abdecken.

Alle diese Effekte müssen in einer Computersimulation beachtet werden. Ich habe mir deshalb folgendes Szenario für die Computersimulation überlegt:

Für die Unternehmensgründung wird ein Kredit mit Hilfe eines Annuitätsdarlehns aufgenommen. Darüber hinaus wird ein Giro-Konto eingerichtet. Wenn auf dem Giro-Konto ein Kredit aufgenommen wird, dann ist der Zinssatz um 6% höher als beim Annuitätsdarlehn. Auf dem Girokonto gibt es nur einen begrenzten Kreditrahmen. Sollte dieser Kreditrahmen überschritten werden, dann werden zur Strafe die Zinsen noch mal um 4% erhöht.

In der Realität ist das der Punkt, an dem die Banken keinen weiteren Kredit mehr gewähren müssen. Es droht dann eine Unternehmerinsolvenz. Da ich hier zeigen will, wie stabil das System ist, wird die Berechnung so durchgeführt, als ob keine Unternehmerinsolvenz stattfindet. Dann kann man anhand der Entwicklungen der Graphiken untersuchen, wann der beste Zeitpunkt für eine Unternehmerinsolvenz ist.

Weil es auf dem Giro-Konto für Guthaben keine Zinsen gibt, wird am Ende des Jahres bei einem Guthaben, das eine bestimmte Grenze überschreitet, das überschüssige Geld auf ein Konto für 1 Jahr fest angelegt. Dafür bekommt man Zinsen. Sollten auf dem Giro-Konto dann im Laufe der Zeit negative Werte auftauchen, dann wird das Konto aus den Reserven aufgefüllt, solange noch Reserven vorhanden sind.

Für die Unternehmensgründung wird ein Kredit von 50.000 aufgenommen. Die monatlichen Kosten sind 1000. Sowohl die 50.000 als auch die 1000 sind Eichgrößen, unabhängig von jeder Währung!

Die Berechnung mit Hilfe eines Rechenblatts (Excel 2010)

Diesmal möchte ich ihnen eine einfache Möglichkeit zeigen, wie man das Problem auf einem Rechenblatt programmieren kann.

Ich habe folgendes Programmiert:

 

A

B

1

Eingabeparameter

2

Kredithöhe 53000

3

Kosten  

4
5

Gründung
Monatliche
50000
1000

6

Annuitätsdarlehn  

7
8
9

Zinsen
Tilgung
Monatliche Raten
9
1
=B2*(B7+B8)/1200

10

Giro-Konto  

11
12
13
14

Guthabenzins
Schuldenzins
Dispokredit-Grenze
Strafzins
0
=B7+6
-50000
=B12+4

15

Kapitalanlage  

16

Zinsen 4

17

Einnahmen  

18
19
20
21
22
23
24

Startwert
Vorlauf
Aufbau
Abnahme
Varianz
Zyklenlänge
Zyklenstart
2000
=1/12
=11/12
0,9995
0,3
5
0

25

Berechnungen

26

B18-B17 =B20-B19

Die Spalten C bis F:

 

C

D

E

F

1

Jahr Faktor
Abnahme
Ausgaben Einnahmen

2

3

0 1 50000 =WENN(C3>B$20;B$18*D3*(1+B$22
*SIN(B$24+C3*B$23/6,28));
WENN(C3>B$19;B$18*D3*(1+B$22
*SIN(B$24+C3*B$23/6,28))
*(C3-B$19)/B$26;0))

4

=C3+1/12 =D3*B$21 1000

5

 

Die Spalten G bis J:

 

G

H

I

J

1

Überschußgewinne

Annuitätsdarlehn

2

monatlich Seit Beginn Kredit Zinsen

3

=F3-E3

=G3 =-B2 0

4

=G4+H3 =WENN(I3+B$9+J4<0;I3+B$9+J4;0) =I3*B$7/1200

5

 

Die Spalten K und L:

 

K

L

1

Girokonto

2

Kontostand Zinsen pro Quartal

3

=F3-I3-E3 0

4

=K3+F4-E4+J4+I3-I4+L3-M3 0

5

=(K3*WENN(K3>0;B$11;WENN(K3>B$13;B$12;B$14))
+K4*WENN(K4>0;B$11;WENN(K4>B$13;B$12;B$14))
+K5*WENN(K5>0;B$11;WENN(K5>B$13;B$12;B$14)))/1200

6

  ↓(3)

Die Spalten M bis O:

 

M

N

O

1

Kontoverschiebung

Finanzreserve

2

0 0 0

3

0 =N3+M3+O4 0

4

0 0

5

0   0

6

0   0

7

0   0

8

0   0

9

0   0

10

0   0

11

0   0

12

0   0

13

=MAX(K14+L14-1000;0)
-MIN(-MIN(K14+L14;0);N14)
  =N13*B$16/100

14

↓(12)   ↓(12)

Die Spalten P bis S:

 

P

Q

R

S

1

Alle Guthaben Alle Schulden Bilanz Summe aller Zinsen

2

3

=WENN(K3>0;K3;)+N3 =I3+WENN(K3<0;K3;0) =P3+Q3 =J3+L3+O3

4

In diesen Tabellen taucht immer wieder ein Pfeil auf: „↓“. Wenn hinter dem Pfeil nichts steht, wird die Formel, die darüber steht kopiert. Der Pfeil zeigt an, in welcher Richtung die Kopien eingetragen werden. Die meisten Rechenblätter, die ich kenne, passen dann die Bezugswerte an, wenn nicht vor der Zahl der Adresse ein „$“-Zeichen steht. Hinter einigen Pfeilen steht ein Wert in Klammern. Beim Girokonto werden die Zinsen alle 3 Monate berechnet. Deshalb müssen die Werte in 3er-Gruppen kopiert werden. Bei der Kontoverschiebung und den jährlichen Zinsen der Finanzreserve findet die Berechnung jährlich statt. Deshalb müssen die Werte in 12er-Gruppen kopiert werden.

Einige Berechnungen

Wie entwickelt sich unter diesen Bedingungen ein Unternehmen in 100 Jahren? Natürlich weiß niemand, wie sich die Gewinne der Unternehmen im Laufe der Zeit entwickeln. Deshalb habe ich die Berechnung für verschiedene Startwerte (B18) und verschiedene Varianzen (B22) durchgeführt. Das Vermögen des Unternehmens wurde nach 100 Jahren (=N1203+K1203+I1203) ermittelt.

Tabelle 1: Betriebsvermögen 100 Jahre nach Unternehmensgründung

Startwert

Varianz 0,3

Varianz 0 Varianz -0,3

2000
1700

6830887
2920054

6424373
2604694

5957027
1978262

1650
1648
1647,1
1647
1646
1640
1630

 

 

784484
468076
99170
-31795172
-1868848241
-25577892484
-61765706514

1600
1560

1602326
1073378

1314102
583317

 

1558
1557,2
1557,1
1557

 

331822
33293
-47522919
-161981200

 

1550
1540

940442
783783

-23605307335
-64495417417

 

1530
1520
1519
1518,9
1518,8
1518
1510
1500

600980
169687
27377
-717
-316357
-329984904
-10350261677
-29521035286

 

 

Warum zeige ich Ihnen die Zahlen, aber keine Graphik? Für die Unternehmensgründung wurden 50.000 gebraucht. Ein Unternehmen, das zu einem Vermögen führt, trägt nichts zum Geldentstehungsprozeß bei, sondern verbraucht Geld. Ein Unternehmen, welches den zulässigen Rahmen des Giro-Kontos – -50.000 – überschreitet, riskiert die Insolvenz. Nach 100 Jahren gäbe es nur eine Situation, in der das Unternehmen noch zum Geldentstehungsprozeß beiträgt, ohne daß es Insolvenz anmelden muß. Beim Startwert von 1518,9 und der Varianz von 0,3. Die Varianz -0,3 ist dieselbe Varianz wie 0,3, nur daß die konjunkturellen Aufschwungphasen und Abschwungphasen vertauscht sind. Bei einem Startwert von 1630 mit Varianz von -0,3 ist die Ausgangssituation am Anfang so schlecht, daß sich in 100 Jahren mehr als die 1,2-Millionen fache Kreditmenge für die Unternehmensgründung angesammelt hat, während bei einem Startwert von 1600 und einer Varianz von 0,3 mehr als die 32-fache Kreditmenge für die Unternehmensgründung aus dem Geldkreislauf entfernt wird.

Diese Ergebnisse zeigen, daß die Unternehmen entweder zu riesigen Reichtümern oder zu absoluter Armut führen. Die Grenze dazwischen ist unheimlich klein. Die äußeren Parameter, auf die niemand Einfluß hat, können so große Veränderungen erzeugen, daß es unmöglich wird, präzise Steuerungen durchzuführen.

Damit Sie sich vorstellen können, wie sich das Betriebsvermögen entwickeln kann, habe ich ein paar Beispiele in 2 Graphiken graphisch dargestellt:

Wenn in einer Computersimulation bei verschiedenen Parametern die Einnahmen so sind wie in der oberen Graphik, dann entwickelt sich das Betriebsvermögen wie in der unteren Graphik.

Wenn in der Graphik für die Einnahmen der Wert von 1000 unterschritten wird, dann sind die Kosten höher als die Einnahmen. In 3 Fällen macht das nichts aus. Da ist das Betriebskapital bereits so stark angewachsen, daß die Zinseinnahmen höher als die Verluste werden. In 3 Fällen halten die Unternehmen nicht einmal 70 Jahre durch. Bei den anderen 3 Fällen reichen die Zinseinnahmen nicht aus, um die Verluste auszugleichen. In diesem Fall kann man das Unternehmen aufgeben, bevor man in den Ruin getrieben wird. Der Zeitpunkt liegt, je nach Kurve, zwischen 75 und 95 Jahren.

Dies sind nur die Eigenschaften für eine einzige Unternehmensgründung. Und sie ist auch noch total unrealistisch. Woran liegt das? Weil ich die Zukunft nicht vorhersehen kann, mußte ich eine Formel für die Einnahmen erfinden. Wenn Sie sich die Dunkelrote und die Hellrote Linie bei den Betriebsvermögen betrachten, dann gehen die Ergebnisse sehr weit auseinander. Wenn Sie sich die Kurve bei den Einnahmen betrachten, dann sehen Sie nur eine Hellrote Kurve, weil die Unterschiede zwischen den Werten in der Graphik nicht mehr dargestellt werden kann. So kleine Unterschiede können nach 80 Jahren darüber entscheiden, ob jemand Bettler oder Millionär wird.

Wenn durch die Unternehmen Reichtum entsteht, dann wird das Geld aus dem Geldkreislauf entfernt. Das hat einen Einfluß auf die Einnahmen aller Unternehmen. Die alle zu unterschiedlichen Zeiten gegründet wurden. Wie stark dieser Einfluß ist, hängt von der Branche ab. Es gibt lebenswichtige Produkte, es gibt Luxus-Produkte. Auf das Auto kann ich verzichten. Verhungern ist ein Problem.

Auf der anderen Seite gibt es ein Gegengewicht, wenn die Unternehmer immer größere Schulden machen müssen. In dem Fall entsteht wieder neues Geld für den Geldkreislauf. Auch das beeinflußt die Einnahmen aller Unternehmen. Dadurch könnten sich einige Unternehmen wieder erholen. Wenn die Schulden zu groß werden, dann verweigern die Banken die Kredite. Es kommt zur Insolvenz. Das Unternehmen wird verkauft. Häufig kommt der Unternehmer dann auch noch wegen Insolvenzverschleppung ins Gefängnis.

Das Verfahren der Banken sorgt dann dafür, daß es kein Gegengewicht zu den erfolgreichen Unternehmen gibt, die immer mehr Geld aus dem Geldkreislauf entziehen.

Alle diese Eigenschaften müssen bei Rückkopplungseffekten berücksichtigt werden. Das funktioniert nicht. Da können Sie herumprobieren, wie Sie wollen. Deshalb habe ich Ihnen auch eine Gebrauchsanweisung gegeben, wie man das selber in einem Rechenblatt berechnen kann.

Die Entwicklung von Unternehmen ist viel zu komplex und unvorhersehbar um zuverlässige Computersimulationen durchführen zu können. An dieser Stelle kommen die Computersimulationen an ihre Grenzen. Wenn man diese Grenze überschreitet, dann wird man zu einem Propheten, der die Zukunft auch aus einem Kaffeesatz ablesen könnte. Dann ist man aber kein seriöser Wissenschaftler mehr.

Herzliche Grüße von Bernhard Deutsch

8 Comments - Leave a comment
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Bericht des Stinkteufels über die Verpestung der Atemluft
Referat über die Verseuchung der Gewässer
Erkrankung und Entartung durch Feinkost
Bericht des Karstteufels über die Zerstörung des Waldes
Der Kampf gegen den Geist
Erfolgsbilanz des Medizinteufels
Referat über Fremdstoffe und Gift in der Nahrung
Bericht des Atomteufels
...
Hier der Link zum Buch:
Der Tanz mit dem Teufel

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Buch ohne Titel

Geistige Gespräche aus dem antiken Griechenland, bei dem man den anderen immer wieder zum lügen bringt. Auch wenn er nur die Wahrheit sagen will:
Sokrates ist nicht Sokrates

Während meines Studiums gab es 2 Autoren, die ich ganz besonders mochte. Der eine war Paul Watzlawick. Ich bin auf Ihn aufmerksam geworden durch das Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" Es hat mir so gefallen, daß ich alle Bücher, die ich von ihm finden konnte, gelesen habe. Es sind Bücher, die sich mit der Psychologie der Menschen auseinandersetzen. Man kann dort viel über sich selbst lernen.
Folgende Bücher habe ich gelesen:
Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Anleitung zum Unglücklichsein
Menschliche Kommunikation
Lösungen

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Kommunikationstraining


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