Problemlösungen fürs Wirtschafts- und Finanzsystem

Categories: Geld, Politik
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Published on: 16. Dezember 2011

Ich habe Ihnen in einigen Artikeln gezeigt, wie sich das Wirtschaftssystem und das Finanzsystem gegenseitig beeinflussen. Ich habe Ihnen viele real existierende Probleme in Deutschland gezeigt. Es waren Bestandsaufnahmen der Vergangenheit und der Gegenwart. Aber welche Möglichkeiten haben wir, die Zukunft zu gestalten?

Die Grundidee

Es gibt 4 allgemeine Regeln, die strikt eingehalten werden müssen. Diese 4 allgemeinen Regeln sind notwendig, um das Finanzsystem stabil zu halten. Außerdem können dann alle Wirtschaftsprobleme gelöst werden, die durch Geldmangel entstehen.

Zu diesen allgemeinen Regeln mache ich Lösungsvorschläge. Sie müssen nicht übernommen werden. Wenn jemand eine bessere Idee hat, dann kann er sie ruhig benutzen.

Für jede Idee ist folgendes zu beachten: Jeder Lösungsvorschlag verändert die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Man kann nicht immer perfekt vorausplanen, welche Konsequenzen das hat. Sollte eine Problemlösung mal nicht funktionieren, dann verletzt sie mindestens eine der 4 allgemeinen Regeln und sollte durch eine andere Maßnahme ersetzt werden.

Über die Regeln 1, 2 und 4 werden dann die äußeren Einflüsse kontrolliert, die verhindern können, daß die Maastricht-Kriterien eingehalten werden.

Über die 4 allgemeinen Regeln hinaus gebe ich noch ein paar Ratschläge, wie man die besondere Situation der neuen Bundesländer lösen kann, als auch ein paar Ratschläge für das Steuer- und Sozialsystem als auch für die Versicherungen.

Eine Vorbemerkung:
Bei Vollbeschäftigung sollte man manchmal andere Strategien verwenden als bei hoher Arbeitslosigkeit. Wo liegt die Grenze dazwischen? Selbst als es in der alten Bundesrepublik Vollbeschäftigung gab, lag die Arbeitslosigkeit nicht bei 0%, sondern knapp unter 1%. Das liegt zum größten Teil an saisonbedingter Arbeitslosigkeit. Im Winter können nicht alle Berufe ausgeführt werden. Wir können diese Berufe auch nicht abschaffen, sonst könnten beispielsweise keine Häuser mehr gebaut werden. Die neuen Bundesländer haben wesentlich strengere Winter als der Durchschnitt der alten Bundesländer. Das liegt an ihrer geographischen Lage. Es wäre deshalb sinnvoll, eine gewisse Sicherheitsspanne einzuführen und als Vollbeschäftigung eine Arbeitslosigkeit <2% im Jahresdurchschnitt zu definieren. Diese Unterscheidung zwischen hoher Arbeitslosigkeit und Vollbeschäftigung benutze ich auch bei meinen Beschreibungen.

Regel 1:
Stabilisierung des Geldentstehungsprozesses auf hohem Niveau.
Unerwünschte Schulden sind vollständig zu beseitigen.

Erläuterung:
Die Geldmenge muß stabilisiert werden und sollte möglichst nur durch erwünschte Schulden aufgebaut werden. Das Geld muß reichen für das Wirtschaftssystem und das Finanzsystem zusammengenommen. Schwankungen sind nach Möglichkeit zu vermeiden. Es ist so gut wie unmöglich eine absolut stabile Altersverteilung in der Bevölkerung zu erreichen. Deshalb muß ein Ausgleich durch zusätzliche Schulden durchgeführt werden können. Die Steuerungsmechanismen der Zentralbanken sind ungeeignet, da eine Steuerung erst in Jahrzehnten abgeschlossen ist. Deshalb sollten Schwankungen im Geldentstehungsprozeß durch den Staat ausgeglichen werden, da er am präzisesten in das System eingreifen kann. Wie viel Geld für die Ausgleichsprozesse benutzt werden darf, könnte allerdings durch die Zentralbanken kontrolliert werden, solange Vollbeschäftigung herrscht. Wenn die Ausgleichsprozesse von den Zentralbanken kontrolliert werden, dann sollten sie zinsfrei sein. Die Anpassung hat monatlich exakt zu erfolgen. Die bisher benutzten Steuerungsmechanismen der Zentralbanken dürfen nur in Abständen von Jahrzehnten durchgeführt werden und diese Maßnahmen müssen sehr gering sein.

Regel 2:
Der Kapitalmarkt muß beschränkt sein.
Er darf im Vergleich zum Wirtschaftsgeld nicht zu groß werden.

Erläuterung:
Die Summe aller Zinsen, die aus dem Wirtschaftsgeld bezahlt werden, dürfen nicht zu groß werden. Ist der Kapitalmarkt zu groß, dann kann es passieren, daß es im System zu wenig Menschen gibt, denen ein Kredit gewährt wird. Das Wirtschaftssystem muß dann schrumpfen oder es entstehen unerwünschte Schulden oder Staatsschulden. Deshalb ist es sinnvoll, das auf dem Kapitalmarkt brach liegende Geld wieder in den Geldkreislauf zurückzubringen, ohne daß dabei in der Bevölkerung neue Kredite entstehen. Wenn das Geld über den Staat in das Wirtschaftssystem eingeschleust wird, dann könnte man formal Kredite benutzen, die müssen aber zinsfrei sein. Nur dann hat man es mit einem Umverteilungsprozeß zu tun.

Regel 3:
Die Zentralbanken müssen mitmachen.
Sie dürfen keine Geldbeschränkung durchführen.

Erläuterung:
Die Untersuchung hat ergeben, daß das Wirtschaftsgeld in der Vergangenheit sehr gut mit der Geldmenge übereinstimmt, die von der Zentralbank in Umlauf gebracht wird. Die Zentralbanken dürfen deshalb keine Geldbeschränkung durchführen, denn sonst kann es passieren, daß die Regeln 1 und 2 nicht gleichzeitig eingehalten werden können. Das bedeutet aber auch, daß die Inflationsbekämpfung nicht mehr durch die Zentralbank gewährleistet werden kann. Die Zentralbanken verwenden eine indirekte Inflationsbekämpfung durch die Beschränkung der Geldmenge. Der Staat muß eine direkte Inflationssteuerung durchführen, da es für die Unternehmen immer einfacher ist, die Preise zu erhöhen, wenn mehr Geld in das System eingeschleust wird, als die Produktionsmenge zu erhöhen oder neue zusätzliche Produkte zu erfinden. Nur wenn sich das Wirtschaftssystem ausbreiten kann, können wieder neue Arbeitsplätze entstehen, um die Arbeitslosigkeit zu senken.

Regel 4:
Absicherung nach außen.
Es darf weder Geldüberschüsse noch -defizite in der Gesamtbevölkerung geben.

Erläuterung:
Das Finanzsystem braucht eine Absicherung nach Außen. Es darf im Finanzsystem weder Überschüsse noch Defizite geben. Das kann nur über internationale Verträge geregelt werden. Es muß deshalb in Europa zu einer Gesetzesänderung kommen. Die Solidaritätszahlungen zwischen den Ländern Europas müssen ersetzt werden durch eine individuelle Staatsverschuldung der einzelnen Länder. Transferzahlungen dürfen nur noch dazu dienen, daß die einzelnen Länder möglichst gut gegen Überschüsse und Defizite abgesichert sind. Man kann allerdings besonders kleine Länder zusammenschließen zu einer Ländergemeinschaft, die formal wie ein einzelnes Land behandelt wird. Große Länder sollten in Gebiete unterteilt werden, in denen eine regionale Defizit- und Überschußabsicherung stattfinden kann.

Die strategische Vorgehensweise

Es werden klar definierte Ziele benötigt. Dann muß man sich überlegen, wie weit die Realität vom Ziel entfernt ist. Je weiter man vom Ziel entfernt ist, desto gröber müssen die Maßnahmen sein, um das Ziel zu erreichen. Je näher man am Ziel ist, desto spezifischer müssen die Lösungsansätze sein.

Das gilt übrigens auch dann, wenn sich neue Probleme entwickeln. So lange es ausreicht, an kleinen Stellschrauben zu drehen, um die Probleme zu lösen, ist diese Maßnahme zu empfehlen. Wenn die Maßnahmen nicht mehr ausreichen, um die Probleme zu lösen, müssen immer gröbere Maßnahmen erfunden werden, bis man die Probleme wieder in den Griff kriegt.

Es ist dabei wichtig in Krisensituationen grobe Notfallmaßnahmen durchzuführen. Dadurch bekommt man Zeit, um die Ursachen der neuen Probleme zu erforschen. Hat man Sie gefunden, dann muß die Notfallmaßnahme durch eine funktionierende Gegenstrategie ersetzt werden. Dann kann es auch nicht mehr passieren, daß sich ein kleines Problem im Laufe der Zeit immer weiter aufbläht.

Ideen, wie die Regeln 1 bis 4 umgesetzt werden können

Zu Regel 1:

Es gibt die privaten Schulden und die Unternehmerschulden. Die muß man addieren. Anschließend berechnet man, wie viel fehlt oder wie viel Überschuß vorhanden ist, um ein Wirtschaftssystem in einer gewünschten Größe zu unterhalten inklusive des Kapitalmarktes. Der Kapitalmarkt sollte aber im Verhältnis zum Wirtschaftssystem nicht zu umfangreich werden, damit die Kosten für die Zinsen nicht zu groß werden. Er muß irgendwie begrenzt werden. Dabei ist zu berücksichtigen, daß im Kapitalmarkt zu viel Geld gezählt wird. Selbstbeteiligungen und zusätzliche Tilgungen werden beim Sparanteil der Bevölkerung immer mitgezählt, obwohl sie Teil des Geldentstehungs- und Geldvernichtungsprozesses sind. Darüber hinaus gibt es Kreditverträge, die bei Banken aufgenommen wurden, für die nur Zinsen gezahlt werden. Die eigentliche Tilgung findet über eine Kapitalversicherung statt. Wenn die Kredithöhe angespart wurde, wird der ganze Kredit auf einmal getilgt. Die eigentliche Tilgung findet während des Ansparprozesses der Kapitalversicherung statt und nicht erst am Ende des Kreditvertrags.

Wenn bei dieser Berechnung herauskommt, daß Geld fehlt, dann sollte dieses Geld vom Staat zur Verfügung gestellt werden, denn wenn der Staat das nicht macht, dann entsteht ein Ausgleich entweder durch die Erzeugung von unerwünschten Schulden oder ein Schrumpfen des Wirtschaftssystems.

Wenn ein Überschuß vorhanden ist, dann kann sich das Wirtschaftssystem vergrößern. Man muß aber aufpassen, daß nicht ein Teil des Überschusses durch Inflation verbraucht wird. Diese würde wieder die Geldmenge im Warenwert verringern.

Durch diese Maßnahmen kann der Geldentstehungsprozeß den erwünschten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen angepaßt werden.

Um den Geldentstehungsprozeß stabilisieren zu können, müssen alle Menschen ein genügend großes Einkommen haben, um sich am Geldentstehungsprozeß beteiligen zu können, wenn sie es wollen. Das bedeutet: Die Billiglöhne müssen massiv bekämpft werden, da sich Menschen, die zu wenig verdienen, nicht am Geldentstehungsprozeß beteiligen können. Deshalb ist die Einrichtung von Mindestlöhnen auf hohem Niveau sinnvoll.

Das kann natürlich dazu führen, daß einige Unternehmen nicht mehr überlebensfähig sind, weil sie die Mindestlöhne nicht zahlen können. In diesem Fall sollten wir genau überlegen, ob wir diese Unternehmen erhalten wollen oder nicht. Es gibt verschiedene Wirtschaftsbereiche, die sich sehr unterschiedlich weiterentwickeln. Bei der Autoherstellung kann ein großer Teil der Herstellungskosten gespart werden, wenn ein Großteil der Produktion durch Roboter übernommen wird. Dadurch kann man in den Herstellungskosten viel einsparen. Bei den Friseuren geht das nicht. Wenn wir wollen, daß Friseure weiterhin existieren, müssen deren Preise wahnsinnig hoch werden oder sie müssen subventioniert werden.

Ein großer Teil der Billigjobs ist entstanden, weil es im Geldkreislauf zu wenig Geld gab. Die Unternehmen, die von Billigjobs abhängig sind, müssen zugrunde gehen damit die Unternehmen überlebensfähig werden, die in der Lage sind, anständige Löhne zu bezahlen, was notwendig ist, damit sich die Menschen am Geldentstehungsprozeß beteiligen können.

Die anständig bezahlten Löhne sind eine Voraussetzung, damit sich der Geldentstehungsprozeß stabilisieren kann. Bis der Geldentstehungsprozeß ein Gleichgewicht erreicht, müssen wir ca. 3 Jahrzehnte warten. Deshalb muß der Staat bis zu diesem Zeitpunkt durch zusätzliche Kredite für einen Ausgleich sorgen. Das geht natürlich am besten, wenn das brachliegende Kapital auf dem Kapitalmarkt aktiviert wird. Die Geldmenge auf dem Kapitalmarkt ist schließlich mehr als 24 Mal so groß wie das Wirtschaftsgeld.

Wir haben momentan das Problem, daß die Konjunktur sehr schwach ist. Wenn man die Konjunktur ankurbeln will, dann gibt es eine Gefahr: Die Inflation. Für die Unternehmen sind höhere Gewinne zu erzielen, wenn sie nicht mehr produzieren, sondern stattdessen höhere Preise verlangen. Will man die Konjunktur stärken, dann muß die Inflation direkt gesteuert werden und nicht indirekt, wie es die Zentralbanken machen.

Wie kann man erreichen, daß das Wirtschaftssystem wächst? Das Wirtschaftsgeld muß mehr werden. Dazu muß Geld möglichst geschickt in das System eingefügt werden. Die Inflation sollte auf 0% begrenzt werden. Negative Inflation erhöht zwar die Geldmenge im Warenwert, doch kann es dadurch passieren, daß ein Kreditnehmer irgendwann nicht mehr genug verdient, um die Raten für den Kredit bezahlen zu können, da auch die Löhne und Gehälter im Laufe der Zeit kleiner werden! Das muß natürlich kontrolliert werden.

In „Notfallplan: Rettung für Europa?“ habe ich bereits einen Vorschlag gemacht, wie man die Inflation politisch bekämpfen kann.

Geldmengenanpassung an das Wirtschaftssystem:

Weil durch die Unternehmensgründung nicht genug Geld für den Geldkreislauf entsteht, brauchen wir ein anderes Konzept. Deshalb würde ich folgendes empfehlen:

Für jeden Arbeitslohn als auch für den Unternehmerlohn eines Monats muß ein Unternehmer einen Kredit aufnehmen, der nicht zurückgezahlt werden darf. Wenn sich der Arbeitslohn verändert muß sich automatisch die Kredithöhe verändern. Entlassungen und Einstellungen neuer Mitarbeiter verändern ebenfalls diese Kredithöhe.

Es wäre sinnvoll, wenn dieses Geld direkt von der Zentralbank käme. Der Staat darf aber von der Zentralbank kein Geld leihen. Er darf aber eine Bank eröffnen und diese darf Geld von der Zentralbank leihen. Er sollte am besten eine Bank eröffnen mit nur einer speziellen Aufgabe. Die Geldmenge soll dem Wirtschaftssystem angepaßt werden. Es darf natürlich keine Verluste geben, aber diese Bank darf auch keine Gewinne machen. Die Einnahmen der Bank müssen gerade eben so hoch sein, daß die Kosten der Bank, die Löhne der Angestellten und die Zinsen an die Zentralbank gezahlt werden können. Das stellt sicher, daß immer eine gewisse Geldbasis im System zur Verfügung steht, die sich dem Umfang des Wirtschaftssystems anpassen kann. Sollte ein Unternehmen Mitarbeiter entlassen, dann muß der Mitarbeiterlohn zurückgezahlt werden, geht ein Unternehmen pleite, dann wird dieses Geld aus den Steuererträgen zurückgezahlt, wenn annähernd Vollbeschäftigung herrscht, damit das überschüssige Geld nicht zu Inflation führt. Bei hoher Arbeitslosigkeit gibt es im Geldkreislauf zu wenig Geld. In diesem Fall sollte dieses Geld nicht zurückgezahlt werden.

Regelungen für Kreditinstitute:

Es ist sinnvoll, sämtliche Kreditformen nach ihrem Anteil am Geldentstehungsprozeß zu untersuchen, vom Beginn des Ansparens der Selbstbeteiligung über alle Sicherheiten bis zum Ende des Kredits. Wenn der Wirkungsgrad im Geldentstehungsprozeß zu klein ist, dann sollte diese Kreditform verboten sein.

Diese Maßnahme hätte den Vorteil, daß die Banken immer noch eine gewisse Freiheit für die Erfindung neuer Finanzprodukte haben.

Zu Regel 2:

Ein Teil des Kapitalmarktes wird in Form von Sicherheiten verschwendet. So ist es beispielsweise rechtlich zulässig, daß die Vermieter eine Kaution bis zur 3-fachen Höhe der Monatsmiete verlangen dürfen. Dieses Geld muß der Vermieter gewinnbringend auf dem Kapitalmarkt anlegen, denn es ist nicht sein Eigentum, sondern das Eigentum des Mieters. Weder der Mieter noch der Vermieter dürfen dieses Geld verwenden. Dieses Geld darf am Wirtschaftssystem nur in den seltenen Fällen teilnehmen, in denen die Kaution verwertet werden darf. Damit gibt es ein riesiges Geldpotential, dem es rechtlich gesehen verboten ist, am Wirtschaftsleben teilzunehmen. Mit einer einfachen Maßnahme kann man dieses Geld wieder in den Geldkreislauf bringen:

Man kann Kautionen in Versicherungsleistungen umwandeln.

Sämtliche Vermieter müssen die Kautionen an die Mieter zurückzahlen und es ist ihnen rechtlich verboten Kautionen zu verlangen! Stattdessen sollen sie dazu verpflichtet werden, eine Versicherung abzuschließen, für die seltenen Spezialfälle, in denen die Kaution in der Vergangenheit verwertet werden durfte. Die Beiträge für die Versicherungen müssen so niedrig sein, daß sämtliche Beitragszahlungen der Versicherungen so hoch sind wie die Kosten, die den Versicherungen entstehen. Dazu gehören natürlich nicht nur die Leistungen der Versicherungen, sondern auch Löhne und Gehälter, die eventuell anfallen können. In dem Fall wird nur das Geld als Sicherheit genutzt, welches wirklich im Geldkreislauf verwendet wird. Der Rest des Geldes darf von den Eigentümern ausgegeben werden, damit machen Unternehmer wieder Gewinne und das Geld kann zum Bezahlen von Löhnen und Gehältern verwendet werden. Das Geld wird wieder wirtschaftlich aktiv!

Alternativ zur Umwandlung in Versicherungsleistungen, könnte die Kaution auch zinslos beim Staat angelegt werden, der das Geld dann nicht auf ein Konto einzahlt, sondern wieder in den Geldkreislauf einschleust. Muß der Staat das Geld zurückzahlen, weil der Mieter verstorben oder umgezogen ist, dann nimmt der Staat das Geld von den Steuern. Durch diese Maßnahme braucht für die Kautionen ebenfalls kein Geld auf den Kapitalmärkten gesammelt werden.

Auch in anderen Bereichen des Kapitalmarktes wird Geld als Sicherheit verwendet. So habe ich in dem Buch „Die Bank als Räuber“ gelesen, daß eine Bank eines Tages von einem Unternehmer mehr Sicherheiten verlangte. Dieser hatte ein Festgeldkonto für Steuern angelegt, welches er noch besessen hatte. Die Bank hat dieses Konto als Sicherheit akzeptiert. Als der Unternehmer dieses Geld benutzen wollte, um die Steuern zu bezahlen, sagte die Bank, daß das nicht geht, denn „… dieses Geld ist eine Sicherheit, wir geben ihnen aber einen Kredit für ihre Steuern.“

So kann man die Schuldenmengen erhöhen, die dann nur auf dem Kapitalmarkt landen, aber nicht wirtschaftlich aktiv werden können. So etwas kann rechtlich untersagt werden:

Geld darf nicht als Sicherheit für Kredite verwendet werden!

Natürlich besteht nicht alles Geld auf dem Kapitalmarkt aus Sicherheiten. Wie kann man den Rest des Geldes wirtschaftlich aktivieren? Das große Problem im Geldentstehungsprozeß ist die begrenzte Anzahl der Kreditnehmer. Gibt es zu wenig, dann entstehen haufenweise unerwünschte Schulden. Deshalb müssen massive Geldmittel aus dem Kapitalmarkt entfernt werden. Dazu reichen die Sicherheiten aller Wahrscheinlichkeit nach nicht aus. Man müßte eine Art Kapitalfraßsteuer einrichten. Wenn das Vermögen aufgefressen wird, dann wird aber auch das Geld von denen aufgefressen, die es angespart haben, um damit ein Unternehmen gründen zu können. Damit dieser Unternehmer sein Unternehmen gründen könnte, müßte man sich merken, von wem das Geld genommen wurde. In dem Moment in dem man sich das merken muß, ist es formal wie ein zinsloser Kredit. Im Prinzip müßte dieser zinslose Kredit von allen gezahlt werden, die ihr Geld am Kapitalmarkt angelegt haben. Das wäre ein wahnsinnig hoher bürokratischer Aufwand. Deshalb habe ich mir einen kleinen Trick einfallen lassen. Die Banken geben für einen bestimmten Prozentsatz aller Einlagen dem Staat einen zinslosen Kredit, der gehalten werden muß. Diesen Trickhabe ich schon in „Notfallplan: Rettung für Europa?“ beschrieben.

Vorsicht!
Dieses Verfahren darf nicht bei Bausparkassen angewendet werden. Das Geld der Bausparkassen wird benötigt für die Selbstbeteiligung der Großkredite. Sie machen den größten Anteil des Geldentstehungsprozesses im privaten Bereich aus. Wenn das Geld für die Umsatzsteuern beim Staat landet, dann können weniger Großkredite vergeben werden. Dies würde den Geldentstehungsprozeß für private Schulden so weit verkleinern, daß das Verfahren fast wirkungslos wird.

Man kann noch mehr Geld aus dem Kapitalmarkt aktivieren. Ein großes Problem entsteht, weil sich das Vermögen über Generationen hinweg ansammeln kann und durch die Zinserträge irgendwann immer größer wird. Man kann irgendwann nicht mehr genug Geld ausgeben, um die Zinsen zu verbrauchen. So etwas muß abgebrochen werden. Am geschicktesten wäre folgendes:

Geld und Schulden dürfen nicht mehr vererbt werden.

Bei einer Vererbung von Schulden können die Belastungen für einen einzelnen zu groß werden, wenn er schon einen Kredit aufgenommen hat und plötzlich mehrere Kredite gleichzeitig zurückzahlen muß. Hat er aber keinen Kredit aufgenommen, dann kann er sich in Zukunft nicht mehr am Geldentstehungsprozeß beteiligen, da er mit einem zusätzlichen Kredit überlastet werden würde. Wer sollte den Kredit dann erben? Am besten der Staat. Und womit soll er den Kredit zurückzahlen? Mit dem vererbten Geld. Dadurch wird ein perfekter Ausgleich geschaffen. Es kann aber sinnvoll sein, ein paar Ausnahmeregeln zu beachten. Es gibt Lebensgemeinschaften, in denen nicht alle Geld verdienen. Der Mann verdient beispielsweise Geld und die Frau kümmert sich um die Kinder. Wenn der Mann stirbt ist plötzlich das Vermögen weg, welches eigentlich ein Gemeinschaftsvermögen sein sollte. Für solche Lebensgemeinschaften müssen Ausnahmeregelungen konstruiert werden.

Wer ein zu großes Vermögen hat, darf das überschüssige Geld nicht mehr im freien Kapitalmarkt anlegen. Er muß es zinslos beim Staat anlegen. Eine solche Grenze könnte beispielsweise bei 1.000.000€ liegen.

Eine solche Maßnahme würde dafür sorgen, daß zu viel Geld auf dem Kapitalmarkt durch den Staat komplett in den Geldkreislauf zurückgebracht werden kann, wenn einzelne Menschen einen zu hohen Reichtum haben, um ihn zu verbrauchen. Die Zinsen, die diese Menschen erwirtschaften können, sind dann begrenzt. Wenn kein Geld vererbt werden kann, dann verfällt der Kredit automatisch zum Zeitpunkt des Todes.

Für die reichen Menschen kann eine Spezialrente eingeführt werden, die zu einem frei wählbaren Zeitpunkt in Kraft tritt. Alles Geld, welches freiwillig oder unfreiwillig beim Staat als zinsfreier Kredit angelegt wurde, kann als Auszahlungsplan auf Lebenszeit monatlich verbraucht werden. Die Festlegung der monatlichen Bezüge wird anhand der aktuellen Sterbetafeln ermittelt. Wenn jemand beispielsweise 30 Jahre alt ist, dann wird ermittelt, wie hoch die durchschnittliche restliche Lebenszeit in Monaten ist. Durch diese Zahl wird der aktuelle zinsfreie Kredit beim Staat geteilt. Das Ergebnis ist die monatliche Rate, die bis zum Lebensende ausgezahlt wird. Diese Spezialrente darf anschließend nicht mehr in einen zinslosen Kredit umgewandelt werden. Es dürfen auch keine Steuern oder Sozialabgaben erhoben werden, da sie kein Einkommen sind, sondern die Auszahlung eines zinslosen Kredits!

Es gibt einige Menschen, z. B. Sportler, Sänger, Künstler, Models, …, die eine kurze Zeit Erfolg haben und sehr viel verdienen, aber mit diesem Geld für den Rest ihres Lebens haushalten müssen. So ist beispielsweise eine aktive Sportlerkarriere in den meisten Fällen anfangs der 30er Jahre beendet. Wovon sollen sie dann leben? Man kann nicht davon ausgehen, daß ein ausgezeichneter Sportler auch ein ausgezeichneter Unternehmer ist. Er wird sich sicher für die Zukunft absichern wollen. Wenn das Geld auf dem Kapitalmarkt gesammelt wird, dann kann es wirtschaftlich nicht aktiv werden. Hinzu kommt, daß er nicht weiß, wie lange er leben wird und wie er das Geld sinnvoll aufteilt. Bei der Spezialrente wird ein sinnvoller Mittelweg gewählt. Einige sterben früher, die hätten dem Staat zu viel Geld bezahlt und andere leben länger, und bekommen dadurch mehr Geld vom Staat. Da ich in der Berechnung die durchschnittliche restliche Lebenszeit in Monaten verwendet habe, werden beide Fälle so gut wie möglich gegeneinander verrechnet, so daß der Staat so gut wie keine Verluste erleidet.

Für Lebensgemeinschaften kann es erwünscht sein, daß die Spezialrente auf die Lebenspartner aufgeteilt wird. In dem Fall sollte man auf Grund der aktuellen Sterbetafeln ermitteln, welcher zinslose Kredit beim Staat für die aktuellen monatlichen Bezüge notwendig sind. Dieses Geld wird dann durch 2 geteilt und für jeden einzelnen wird dann die Spezialrente berechnet. Es kann dann sein, daß für das Paar die monatlichen Bezüge kleiner werden, wenn der neue Begünstigte eine höhere durchschnittliche Lebenserwartung hat als sein Lebensgefährte, es kann aber auch mehr werden, wenn seine durchschnittliche Lebenserwartung kleiner ist. Durch eine solche Spezialmaßnahme könnte man auch dafür sorgen, daß beispielsweise ein behindertes Kind für den Rest des Lebens eine Spezialrente bekommt.

Man kann sich sicherlich noch mehr einfallen lassen. Aber ich schätze, daß sich mit diesen Maßnahmen schon so viel Geld auf dem Kapitalmarkt aktivieren läßt, daß damit alle Finanzprobleme des Staates, inklusive aller Wirtschaftsprobleme, gelöst werden können.

Zu Regel 3:

Wenn Geld aus dem Kapitalmarkt benutzt wird, um unerwünschte Schulden oder Staatsschulden im Inland zu tilgen, dann kommt das Geld wieder zu den Banken zurück und es werden keine zusätzlichen Gelder von den Zentralbanken benötigt.

Werden Schulden im Ausland getilgt, dann geht das Geld ins Ausland. Das Geld könnte auch verwendet werden, um das Wirtschaftssystem zu vergrößern. In beiden Fällen müssen sich die Banken das zusätzlich benötigte Geld von den Zentralbanken leihen. Wenn die Zentralbanken dann nicht mitmachen, dann werden die politischen Maßnahmen wirkungslos. Die im Ausland getilgten Schulden sorgen sogar dafür, daß das Wirtschaftssystem in Deutschland schrumpft. Das darf natürlich auf keinen Fall passieren.

Wir haben leider keine nur für Deutschland gültige Währung mehr. Es gibt jetzt Euro-Land. Das heißt: Europa muß mitmachen. Wenn sich Europa quer stellt, dann wird es so gut wie unmöglich, unsere wirtschaftlichen Probleme zu lösen. Dann können wir die wirtschaftlichen Probleme nur lösen, wenn wir uns von Europa vorübergehend zur Sanierung unseres Wirtschaftssystems lösen oder in Deutschland Ersatzgeld einführen. Wenn wir das nicht wollen, dann müssen wir Europa überzeugen, daß diese Maßnahmen notwendig sind.

Da das vorrangige Ziel der Zentralbanken die Preisstabilität des € ist, haben wir schon mal einen Punkt aus unserer Seite, wenn wir eine direkte Inflationssteuerung durchführen. Ansonsten sollte man den anderen Ländern nahelegen, ähnliche Untersuchungen in ihrem Land durchzuführen, um die Zusammenhänge zwischen dem Wirtschaftssystem und dem Finanzsystem aufzudecken. Ich habe nur die Situation in Deutschland untersucht, aber da die Finanzsysteme in den verschiedenen Ländern Europas nach den gleichen Prinzipien aufgebaut wurden, müßten eigentlich die gleichen Zusammenhänge erkennbar werden. Dadurch könnte man Unterstützung von den anderen europäischen Ländern bekommen, um gegebenenfalls die anderen Länder dazu zu bringen, ähnliche Maßnahmen durchzuführen. Allerdings dürfen nicht in allen Ländern die exakt gleichen Maßnahmen durchgeführt werden. Die neuen Beitrittsländer mit Ausnahme von Malta und Zypern sind aus dem untergegangenen Sowjetreich entstanden. Dieses hatte ein anderes Finanzsystem. In diesen Ländern kann noch kein Gleichgewichtszustand im Geldentstehungsprozeß erreicht worden sein. Deshalb muß diesen Ländern eine wesentlich höhere zinsfreie Staatsverschuldung zugewiesen werden, die den Geldmangel aus den unvollständigen Geldentstehungsprozessen ausgleicht. In dem Maß, in dem die internen Geldentstehungsprozesse wachsen, wird dann die zinsfreie Staatsverschuldung allmählich abgebaut.

Allgemein sollte gelten: Für jedes Land ist eine individuelle zinsfrei Staatsverschuldung bei den Zentralbanken zu ermitteln, die von verschiedenen Rahmenbedingungen, wie beispielsweise Bevölkerungsentwicklung und Geldentstehungsprozesse, abhängen kann.

Zu Regel 4:

Der Anteil ausländischer Unternehmen ist möglichst klein zu halten.

Das Problem der ausländischen Investoren besteht darin, daß sie zwar Geld ins Land bringen, aber Gewinne machen wollen. Das hat auch den neuen Bundesländern das Genick gebrochen. Siehe Artikel „Fehler der Wiedervereinigung Deutschlands“. Während sie in Deutschland investieren, kommt zwar Geld ins Land, doch anschließend werden ständig Gelder aus dem Land abgesaugt, welches dann über Transferzahlungen wieder zurückgezahlt wird. Die Situation wird besonders schlimm, wenn der ausländische Investor seine Investition mit Hilfe von Krediten seiner Hausbank im Ausland tätigt. Er muß für seine Kredite Zinsen zahlen die aus den Einkünften des Unternehmens bezahlt werden und deshalb ins Ausland fließen. Allgemein sollte deshalb gelten:

Kredite und Guthaben dürfen nur im Inland vorhanden sein. Für Unternehmen im internationalen Markt dürfen Kredite und Guthaben im Ausland existieren. Für diese Kredite und Guthaben im Ausland sollten die Defizite und Überschüsse so klein wie möglich werden und der Staat sorgt dann durch Kredite oder Guthaben für einen perfekten Ausgleich.

Leider kann man die Geldmenge im Ausland nicht perfekt kontrollieren. Das liegt am Bargeld. Das Bargeld kann leider in Euro-Land nicht verrechnet werden. So lange Bargeld benutzt wird, wird es immer Überschüsse und Defizite geben, weil das Bargeld das Land verlassen kann, ohne daß das meßtechnisch erfaßt werden kann. Vor allem in Urlaubsländern könnte sich das Bargeld konzentrieren, da man im Ausland kein Konto haben darf. Deshalb sollten die Urlauber ihr Geld im Ausland von ihren inländischen Konten abheben können. Dadurch wäre feststellbar, wie viel Geld das Land verläßt. Das Geld, welches nicht vollständig verbraucht wurde, wird dann wieder im Ausland auf das inländische Konto eingezahlt. Dadurch kann man kontrollieren, wie viel Geld das Land verlassen hat, um die Geldmenge in den Transferzahlungen berücksichtigen zu können. Wenn man darüber hinaus darauf achtet, daß kein Bargeld die Grenzen überschreitet, also kein Geldschmuggel stattfindet, dann kann man den Finanzausgleich zur Absicherung der Finanzsysteme der einzelnen Länder perfektionieren.

Im internationalen Wirtschaftssystem sind die Urheberrechte teilweise außer Kraft zu setzen.

Es geht mir hierbei um die Lizenzen. Stellen Sie sich folgende Situation vor:

Ich erfinde ein Produkt und lasse es patentieren. Jetzt bin ich der einzige auf der ganzen Welt, in der das internationale Patentrecht gilt, der dieses Produkt produzieren und verkaufen darf. Wenn ein Unternehmer in irgendeinem anderen Land dieses Produkt herstellen und verkaufen will, dann muß er an mich Lizenzgebühren zahlen. Ich selber beteilige mich nicht an der Herstellung und dem Verkauf, bekomme aber trotzdem Geld aus dem Ausland. Über Transferleistungen muß der Staat in dem ich lebe dieses Geld wieder ans Ausland zurückzahlen. Letztendlich bezahlt der Staat das Geld, welches über Lizenzgebühren an mich bezahlt wird. Das ist einfach unsinnig und muß wegfallen.

Ratschläge zur besonderen Situation der neuen Bundesländer

Die neuen Bundesländer müssen einen internen Wirtschaftskreislauf aufbauen, in dem gewährleistet wird, daß das Geld das Gebiet der neuen Bundesländer möglichst nicht verläßt. Es ist auch notwendig, das Urheberrecht teilweise außer Kraft zu setzen. Erst seit der Wiedervereinigung können in den neuen Bundesländern Patente angemeldet werden. Sie haben daher so gut wie keine Einnahmen aus Lizenzgebühren, müssen aber Lizenzgebühren für fast alle Produkte bezahlen, die sie in ihrem neuen Wirtschaftssystem konsumieren wollen. Diese Lizenzgebühren gehen immer an die alten Bundesländer. Außerdem gibt es zu viele Unternehmer aus den alten Bundesländern in den neuen Bundesländern. Das muß sich ändern.

Da die Geldentstehungsprozesse in den neuen Bundesländern unvollständig sind, werden zusätzliche Staatsschulden benötigt, um diesen Mangel auszugleichen. In dem Maß, in dem sich die Geldentstehungsprozesse den alten Bundesländern anpassen, werden dann die zusätzlichen Staatsschulden getilgt. Dies ist nötig, damit auch die Löhne in den neuen Bundesländern an die Höhe der alten Bundesländer angepaßt werden kann, denn nur dann können sich die Geldentstehungsprozesse der neuen Bundesländer an die Geldentstehungsprozesse der alten Bundesländer anpassen. Für den Anpassungsprozeß werden mehrere Jahrzehnte benötigt.

Momentan verlassen die neuen Bundesländer zu viele Geldmengen. Deshalb wäre es sinnvoll, wenn Produkte erzeugt werden, die ins regionale Ausland, d. h. außerhalb der neuen Bundesländer, exportiert werden kann. Dadurch kann das Geld auch wieder zurückkommen. Man könnte zum Beispiel einige Gebiete zu regionalen Urlaubsgebieten machen. Dadurch würden die Menschen Geld mitbringen. Wie wäre es mit Freizeitparks? In einem weitgehend entvölkerten Land ist eine Menge Platz dafür. Der Aufbau des Wirtschaftssystems sollte sich vorerst darauf konzentrieren, Produkte zu erzeugen, die für das regionale Ausland interessant sind, um die Geldverluste wieder zurückzuholen. Dann werden im Laufe der Zeit keine Solidaritätsbeiträge mehr nötig sein.

Ratschläge zum Steuer- und Sozialsystem

Eigentlich ist das Sozialsystem sehr clever. Nur die Finanzierung ist nicht überall gut durchdacht.

Arbeitslosenversicherung:

Arbeitslosenversicherung sollte nicht gezahlt werden. Hohe Arbeitslosigkeit entsteht durch Geldmangel im System. Dann ist eine Arbeitslosenversicherung, die das Geld für die Arbeitslosen aus dem Wirtschaftsgeld bezahlt, nicht sehr sinnvoll, da der Geldmangel, der die eigentliche Ursache der Massenarbeitslosigkeit ist, nicht bekämpft wird. Die Arbeitslosenversicherung sollte deshalb fast vollständig gestrichen werden. Nur für höchstens 2% Arbeitslosigkeit sollte das Geld aus dem Geldkreislauf kommen.

Das Geld, welches für mehr als 2% Arbeitslosigkeit benötigt wird, sollte von den Verursachern der Arbeitslosigkeit bezahlt werden. Dazu gehören vor allem die Versicherungen, die im Laufe der Zeit viel zu hohe Kapitalanlagebestände angelegt haben. Sie bilden die Hauptschuldigen an der Misere. Aber man muß auch die Manager und Unternehmer zur Kasse bitten, wenn massenhaft Menschen entlassen werden um Manager- und Unternehmergehälter in die Höhe zu schrauben. Hier müßte man sich einmal überlegen, wie man dies am geschicktesten aufteilt.

Rentenversicherung:

Es gibt eigentlich nur 2 Arten einer Rentenversicherung.

1. private Rentenvorsorge
Bei der privaten Vorsorge wird Geld gespart. Dadurch wird dieses Geld aus dem Geldkreislauf entfernt. Im Sparstrumpf erhält man keine Zinsen, aber auf dem Kapitalmarkt wird das Geld wieder verliehen und man bekommt dafür Zinsen. Da man schon mit dem Eintreten ins Berufsleben mit der privaten Rentenversicherung anfangen kann, kann die Ansparzeit bis zum Renteneintrittsalter 45 Jahre dauern. Das Geld, welches angespart wurde, darf aber nicht vor dem Tod verbraucht sein. Überschüsse werden dann entweder vererbt oder mit anderen verrechnet, die länger leben. Eine solche Maßnahme wird über einen Zeitraum von weit mehr als 45 Jahren immer mehr Geld auf den Kapitalmarkt abwandern lassen, bis genau so viel Geld ausgegeben, wie gespart wird. Es entsteht dabei ein umgekehrter Geldentstehungsprozeß, also ein Geldverbrauchsprozeß, der seinen Gleichgewichtszustand Jahrzehnte nach dem Zeitpunkt erreicht, in dem der private Geldentstehungsprozeß seinen Gleichgewichtszustand erreicht.

2. der Generationenvertrag
Im Generationenvertrag wird das eingezahlte Geld direkt an die Rentner verteilt. Man umgeht dabei den Kapitalmarkt. Das ist das Geniale am Generationenvertrag.
Momentan versucht der Staat die Rentenbeiträge zu senken, indem Leistungen des Generationenvertrags eingeschränkt werden. Gleichzeitig motiviert er die Menschen dazu mehr private Vorsorge zu betreiben. Das wird den Kapitalmarkt über einen Zeitraum von etwa einem halben Jahrhundert immer weiter aufblähen. Um dieses Geld wieder verleihen zu können, um damit Zinsen erwirtschaften zu können, bräuchte man viele neue zusätzliche Kreditnehmer, die es nicht gibt. Das hat zur Folge, daß das Wirtschaftssystem schrumpfen muß und dadurch können viele Kreditnehmer ihre Schulden nicht mehr bezahlen, was dazu führt, daß sich die Schuldenmenge erhöht und durch das Schrumpfen des Wirtschaftssystems verliert der Staat immer mehr Steuereinnahmen, was die Staatsverschuldung in die Höhe treibt. Letztendlich bezahlt Deutschland diese Sparmaßnahme im Rentensystem mit einer Schrumpfung des Wirtschaftssystems und einer Zunahme unerwünschter Schulden und einem Anstieg der Staatsverschuldung über einen Zeitraum von ungefähr einem halben Jahrhundert.
Das ist der Erfolg der Riester-Rente! Das habe ich bereits im Artikel „Der Preis der Riester-Rente“ genauer erläutert.

Der Staat sollte lieber versuchen den umgekehrten Weg zu gehen. Er sollte die Vermeidung von einer privaten Rentenvorsorge durch eine gute staatliche Rente fördern. Dadurch würde immer mehr Kapital, welches zur Rentenvorsorge auf dem Kapitalmarkt abgelegt wurde, in das Wirtschaftssystem zurückgebracht werden.

Krankenversicherung:

Bei der Krankenversicherung kann es grundsätzlich nur 2 Probleme geben.

Die Einnahmen sind zu niedrig, vor allem wegen zu hoher Arbeitslosigkeit. (Wird im nächsten Punkt erklärt.)

Die Ausgaben sind zu hoch.

Wenn die Gesundheitskosten zu teuer sind, dann nützt es nichts, wenn umverteilt wird. In diesem Fall sollte man einmal überlegen, welche Leistungen des Gesundheitssystems werden überhaupt benötigt? Wie kann man das Gesundheitssystem effektiver gestalten? Hier sollte man nicht nur an eine Krankheitsforschung denken, sondern auch eine Gesundheitsforschung einrichten. In der Gesundheitsforschung sollte das untersucht werden, was die Menschen gesund hält. Hier geht es darum, Erkenntnisse zu gewinnen, wie man gesund bleibt. Auf dem freien Markt kann man eine solche Gesundheitsforschung nicht durchführen. Wer gibt freiwillig Forschungsgelder aus, wenn er sich keine Gewinne verspricht?

Eine Krankheitsforschung kann sinnvoll sein, da man in einem solchen Fall irgendwann Medikamente verkaufen kann. Problematisch wird es nur, wenn gesunde Menschen als krank definiert werden, weil irgendein Meßwert außerhalb einer gewissen Fehlertoleranz ist. Diese können dann mit Medikamenten versorgt werden und gegen diesen Meßwert behandelt werden. Solche Maßnahmen können Krankheitskosten enorm in die Höhe treiben. Das ist zwar wirtschaftlich attraktiv, aber ein Mißbrauch des Gesundheitssystems.

Um solche Mißbräuche unterbinden zu können, müßte es einen unabhängigen MÜV (=Medizinischer Überwachungsverein) geben. An ihn müßten sämtliche wissenschaftlichen Untersuchungen weitergeleitet werden. Diese werden von ihm in gewissen regelmäßigen Abständen neu bewertet, damit immer alle neuen wissenschaftlichen Untersuchungen, die das Verständnis einer Krankheit verändern können, berücksichtigt werden. Hier geht es nicht nur um rein medizinische Überlegungen. Wenn in der medizinischen Forschung statistische, chemische oder physikalische Meßverfahren benutzt werden, dann müssen diese Meßverfahren auch korrekt durchgeführt werden. Wann immer Erkenntnisse aus einem anderen wissenschaftlichen Fachbereich in einer Untersuchung benutzt werden, müssen deren Fachleute angehört werden, wenn etwas falsch angewandt wird. In der Auswertung der medizinischen Untersuchung ist das zu berücksichtigen. Man kann dadurch ein viel stabileres wissenschaftlich-medizinisches System aufbauen, welches unnötige Behandlungen vermeidet.

Besonderheiten für die staatliche Renten- und Krankenversicherung:

Beide sind an die Löhne und Gehälter gekoppelt. Ist die Arbeitslosigkeit größer als 2%, dann können sich die Arbeitslosen nicht an diesen beiden Versicherungen beteiligen. Deshalb muß das Geld für beide Versicherungen von außerhalb des Geldkreislaufs kommen. Das heißt: entweder durch neue zusätzliche Schulden oder in dem Geld aus dem Kapitalmarkt wieder wirtschaftlich aktiv gemacht wird.

Wenn der Anteil der Rentner an der Gesamtbevölkerung größer wird wegen des demographischen Faktors, dann schrumpft auch die Gesamtgeldmenge, da der Anteil der Bevölkerung, der einen Kredit aufnehmen kann, kleiner wird. Das muß ausgeglichen werden durch zusätzliche Schulden. Diese zusätzlichen Schulden reichen dann auch aus, um die höheren Kosten für Renten- und Krankenversicherung zu bezahlen. Man muß schließlich berücksichtigen, daß die meisten Krankheiten während des Sterbeprozesses auftreten, also im Rentenalter. Dazu ist natürlich eine Anpassung der Löhne erforderlich, um die zusätzlichen Kosten bezahlen zu können. Weil dann auch von den Rentnern mehr konsumiert wird, steigen die Umsätze der Unternehmer und die höheren Löhne können bezahlt werden.

Steuersystem:

Wenn ich hier über Steuern schreibe, dann meine ich sämtliche Steuern und Sozialabgaben zusammen, inklusive des Solidaritätsbeitrags! Vermeiden Sie die Versteuerung von Steuern. Was ist darunter zu verstehen? Steuern und Sozialabgaben werden von den Löhnen abgezogen, bevor diese in den Geldkreislauf kommen. Wenn jemand vom Staat bezahlt wird, egal ob Arbeitsloser, Rentner, Staatsangestellter, usw., dann darf er keine Abzüge haben mit Ausnahme der Kirchensteuer. Diese Abzüge können nicht im Wirtschaftssystem landen, weil sie nur von einer Kasse in die andere umgeschichtet werden. Das sollte unbedingt vermieden werden. Ein Rechenbeispiel:

Angenommen, die Steuern und Sozialabgaben machen zusammen 30% aus. Davon wird 1/3 für Ausgaben im Wirtschaftssystem verwendet und der Rest für Renten, Arbeitslosengeld, Löhne und Gehälter usw. Die Ausgaben im Wirtschaftssystem erreichen das Wirtschaftssystem vollständig. Dadurch kann das ganze Geld im Wirtschaftssystem verwendet werden. Für den Rest müssen aber 30% Steuern und Sozialabgaben bezahlt werden. Diese Gelder werden niemals ausgegeben und sind versteuerte Steuern. Sie machen 30%*0,3*2/3=6% aus. Je höher die Steuern werden, desto größer werden die versteuerten Steuern. Wenn sich die Steuern auf 45% erhöhen, dann sieht die Rechnung so aus: 45%*0,45*2/3=13,5%. Eine Erhöhung der Steuern bewirkt dann, daß die versteuerten Steuern, die das Wirtschaftssystem nicht mehr erreichen, größer werden. Dadurch wird das Wirtschaftsgeld kleiner. Bei dieser Berechnung hat eine Erhöhung der Steuern um 50% eine Erhöhung der versteuerten Steuern um 125% bewirkt.

Lösungsvorschläge für private Versicherungen

Über die Kapitalanlagebestände ist in der Vergangenheit zu viel Wirtschaftsgeld in Kapital umgewandelt worden. Siehe dazu Artikel „Versicherungen – Problemfall Nr. 1“. Wenn der Gleichgewichtszustand in den Geldentstehungsprozessen erreicht wurde, dürfen die Kapitalanlagebestände nicht weiter zunehmen. Die Kapitalanlagebestände müssen abgebaut werden.

Damit das möglich ist, sollten sich die Verantwortlichen überlegen, ob nicht einige Versicherungsangebote viel zu kapitalintensiv sind. So sollten Renten und Kapitalversicherungen mehr und mehr abgebaut werden. Beide dienen in der Regel zur Altersvorsorge oder zur Absicherung der Familie, wenn der Teil der Familie stirbt, der die Familie ernährt. Für die Rentenversicherung kann man auf den Generationenvertrag zurückgreifen und für die Familienabsicherung auf die Sozialhilfe, die momentan in Arbeitslosengeld 2 umgewandelt wird. Durch den Wegfall dieser kapitalintensiven Anlagebestände kann genug Geld in das Wirtschaftssystem gepumpt werden, um die Sozialhilfe und die staatliche Rente attraktiver zu gestalten.

Auch die privaten Krankenversicherungen sind unnötig kapitalintensiv. Versichert wird schließlich nur wer gesund ist. Sollte jemand schon gewisse Krankheitsschäden haben, dann kommt die Versicherung im allgemeinen nicht für Folgekosten dieser Krankheitsschäden auf. Auch für ein bestimmtes Risikoverhalten schränken die Versicherungen den Leistungskatalog ein oder verlangen höhere Versicherungsprämien.

Es gibt aber ein Problem. Jeder Mensch muß sterben – es hat bisher noch keinen unsterblichen gegeben. Der natürliche Sterbeprozeß kommt nur in den seltensten Fällen plötzlich vor, indem ein Mensch einfach umfällt und tot ist. Dem Sterben geht im allgemeinen ein Sterbeprozeß voraus, der durch Krankheiten begleitet wird. Weil die einzelnen Teile des Körpers unterschiedlich beansprucht werden, fallen natürlich die Schwächsten zuerst aus. Wer beispielsweise raucht bekommt zuerst Krankheiten, die mit dem Rauchen zu tun haben, hätte er aber nicht geraucht, dann würde der Sterbeprozeß durch andere Krankheiten eingeleitet. Es spielt also keine Rolle, ob der Mensch raucht oder nicht, er muß sterben und das Sterben wird durch Krankheiten begleitet. Deshalb kommen im Sterbeprozeß hohe Kosten auf die Versicherungen zu, auf die sie vorbereitet sein müssen. Weil sie die Verträge nicht unabhängig von der Person, sondern nur für möglichst gesunde Menschen annehmen, können Sie das Geld nicht direkt umverteilen, sondern müssen einen Teil des Geldes auf dem Kapitalmarkt zwischenlagern für die Zeit, in der der Sterbeprozeß einsetzt. Wenn sie das nicht tun, dann werden die Kosten irgendwann zu groß werden und die Versicherungen gehen zu Grunde.

Auch die Rückversicherungen brauchen wir nicht. Es gibt immer Schwankungen in den Kosten des Versicherungssystems. Die Rückversicherungen dienen dazu, die Versicherungen vor Krisenzeiten abzusichern. Denken Sie nur an die großen Überschwemmungen in Deutschland im Jahre 2002. In dieser Zeit wurde durch Überschwemmungen viel zerstört.  Dadurch steigt der Bedarf nach Produkten, denn die Menschen möchten das Zerstörte ersetzt haben. Wenn in diesem Fall einige Versicherungen für diese zusätzlichen Schäden aufkommen müssen, dann können die Kosten für diese Schäden plötzlich zu hoch werden. Die Rückversicherungen sind da, um Überforderungen in solchen Zahlungsfällen auffangen zu können.

Die Versicherungen haben sehr unterschiedliche Kapitalanlagebestände. Nicht alle Kapitalanlagebestände können sofort freigesetzt werden. Aktien müssen verkauft werden. Durch einen plötzlichen hohen Verkauf von Aktien, fallen anschließend die Aktienkurse. Wer kauft die Aktien?

Das Problem ist, daß vorübergehend die Bedürfnisse an Produkten steigt. Deshalb muß die Geldmenge im Geldkreislauf steigen, um diese Bedürfnisse befriedigen zu können. Es wird also vorübergehend mehr Zentralbankgeld gebraucht. Das bekommt man aber nur, wenn die Banken dazu genötigt werden, mehr Zentralbankgeld zu leihen. Entweder lösen die Versicherungen gezielt Konten bei den Banken auf, oder es geschieht über einen Umweg, in dem zum Beispiel die Aktien von den Menschen gekauft werden, die das Geld sonst bei den Banken angelegt hätten.

Wenn schon vorübergehend Zentralbankgeld gebraucht wird, dann sollte man keinen Umweg gehen, sondern das Geld direkt von der Zentralbank nehmen. Diese geben in solchen Krisenfällen das Geld direkt den Versicherungen und die Versicherungen zahlen anschließend innerhalb eines gewissen Zeitraums, der mit den Zentralbanken ausgehandelt wird, dieses Geld zurück. Dadurch kann der Kapitalanlagebestand der Rückversicherungen eingespart werden. Außerdem brauchen die Unfall- und Schadenversicherungen keine so hohen Kapitalanlagebestände mehr.

Im Laufe der Zeit würden wir viele Versicherungen nicht mehr benötigen. Aber das ist nicht ganz richtig. Die Versicherungen, die wir nicht mehr brauchen, könnten sich ein neues Betätigungsfeld suchen. Für die Mietkautionen habe ich es schon beschrieben. Man könnte sie umwandeln in Versicherungsleistungen. Wenn die Beiträge knapp genug kalkuliert werden, dann braucht man keine Kapitalanlagebestände. Geld, das auf dem Kapitalmarkt gebunden war, kann dann frei gesetzt werden. Im Prinzip kann man das mit allen Sicherheiten machen, die Gelder auf dem Kapitalmarkt sammeln. Vor allem könnte man dann auf die Selbstbeteiligung für Großkredite verzichten. Die Versicherungen müssen aber aufpassen, daß sie aus Kalkulationsgründen nicht zu viele Kredite verweigern, da die Verweigerung eines jeden Kredits den Geldentstehungsprozeß beeinflußt.

Wenn die Selbstbeteiligung für Großkredite nicht mehr benötigt wird, dann brauchen wir keine Bausparkassen mehr. Diese könnten allerdings in normale Banken umgewandelt werden.

Schlußbemerkung

Ich habe meine Lösungsvorschläge so durchdacht, daß möglichst keine Verlierer auftauchen. Bei den Versicherungen wird es wahrscheinlich einige Verlierer geben. Auch wenn die Bausparkassen nicht mehr benötigt werden, wird es darunter sicher einige Verlierer geben. Das läßt sich leider nicht umgehen, wenn wir das Wirtschaftssystem optimieren wollen. Da wir aber durch die Lösungsvorschläge sehr viel Geld für das Wirtschaftssystem freisetzen können, dürften im Laufe der Zeit genug Arbeitsplätze bezahlt werden können, so daß alle Verlierer in einem anderen Wirtschaftsbereich untergebracht werden können.

Man kann sich natürlich noch viele weitere Maßnahmen überlegen um das Wirtschafts- und Finanzsystem zu optimieren. Das ist Sache der Politik. Wenn man erst mal die Zusammenhänge erkennt, dann gibt es viele Möglichkeiten, die vorhandenen Probleme zu lösen. Man darf nur nicht zu früh aufgeben. Wer glaubt, daß viele Probleme nicht lösbar sind, der sitzt vielleicht an der falschen Stelle.

Herzliche Grüße von Bernhard Deutsch

3 Comments - Leave a comment
  1. When I started to read i didn’t consider that it may be advantageous information for me nevertheless now I am in fact greatful that I located such place to read. Regards to the journalist.

  2. this post is quoted by Aktienmarkt: Gefahrenstufe Rot | INFOZENTRALE sagt:

    […] Sie nur mal an meinen Artikel Problemlösungen fürs Wirtschafts- und Finanzsystem. Dort habe ich 4 Regeln beschrieben, die unbedingt eingehalten werden müssen, damit das […]

  3. this post is quoted by Problemlösungen fürs Wirtschafts- und Finanzsystem | INFOZENTRALE sagt:

    […] Blog Paradox Be Sociable, Share! Tweet […]

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Ich habe mir überlegt, wie ich diesen Blog finanzieren kann. Die Blogartikel sollen frei von Werbung sein. Das ist wichtig. Ich habe mich erst mal als Vertriebspartner bei Amazon angemeldet. Wenn Sie sich für meine Blogartikel interessieren, dann interessieren Sie sich vielleicht auch für andere Sachen, für die ich mich interessiere. Deshalb empfehle ich hier einige Bücher, die ich selbst vollständig gelesen habe und die mir gefallen haben.
Soweit vorhanden, habe ich mir auch die Rezensionen der Bücher angesehen. Waren die Rezensionen zu schlecht, dann habe ich das Buch aussortiert.
Einige habe ich gekauft, andere habe ich in der UNI-Bibliothek ausgeliehen.
Hier sind die Links zu der von mir bevorzugten Literatur.

Ein Buch, das sich mit Irrtümern auseinandersetzt:
Die 1000 Irrtümer der Allgemeinbildung

Ein paar Bücher, die sich mit der Medizin auseinander setzen:
Die Krankheitserfinder
Der Meineid des Hippokrates

Wenn es innerhalb eines Systems Fehler gibt, dann kann man das nur erkennen, wenn man das System unter optimalen Bedingungen untersucht. Das kann dazu führen, daß man manchmal die illegalen Sachen vernachlässigt. Dieses Buch beschäftigt sich mit illegalen Bankgeschäften:
Die Bank als Räuber

Das Buch wurde bereits 1958 geschrieben und ist immer noch aktuell. Ich habe das Buch gekauft, weil es mir empfohlen wurde. Ich habe 3 Tage gebraucht um es zu lesen. Ich habe sogar Alpträume davon bekommen. Der Teufel will die Menschheit vernichten. Dafür braucht er immer wieder neue Helfer. Und die will er von seinem Können überzeugen. Ein kleiner Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Bericht des Stinkteufels über die Verpestung der Atemluft
Referat über die Verseuchung der Gewässer
Erkrankung und Entartung durch Feinkost
Bericht des Karstteufels über die Zerstörung des Waldes
Der Kampf gegen den Geist
Erfolgsbilanz des Medizinteufels
Referat über Fremdstoffe und Gift in der Nahrung
Bericht des Atomteufels
...
Hier der Link zum Buch:
Der Tanz mit dem Teufel

Ein mathematisches Buch, welches sich mit Paradoxien auseinandersetzt darf natürlich nicht fehlen:
Buch ohne Titel

Geistige Gespräche aus dem antiken Griechenland, bei dem man den anderen immer wieder zum lügen bringt. Auch wenn er nur die Wahrheit sagen will:
Sokrates ist nicht Sokrates

Während meines Studiums gab es 2 Autoren, die ich ganz besonders mochte. Der eine war Paul Watzlawick. Ich bin auf Ihn aufmerksam geworden durch das Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" Es hat mir so gefallen, daß ich alle Bücher, die ich von ihm finden konnte, gelesen habe. Es sind Bücher, die sich mit der Psychologie der Menschen auseinandersetzen. Man kann dort viel über sich selbst lernen.
Folgende Bücher habe ich gelesen:
Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Anleitung zum Unglücklichsein
Menschliche Kommunikation
Lösungen

Ich habe verschiedene Bücher von Vera F. Birkenbihl gelesen. Allerdings kann ich mich nicht mehr an viele Titel erinnern. Ein Buch ist bei der Recherche der Rezensionen nicht durchgefallen:
Kommunikationstraining


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