Tags: Impuls

Die Inertialsysteme der Relativitätstheorie

Categories: Relativitätsttheorie
Comments: 2 Comments
Published on: 14. April 2012

In der Physik gibt es ganz besondere Meßsysteme: Inertialsysteme.

Ein Inertialsystem ist ein Meßsystem, in dem keine Scheinkräfte auftreten.

Wie ist das zu verstehen? Stellen Sie sich einen fahrenden Zug vor. Wenn ich in dem Zug einen Ball fallen lasse, während der Zug um die Kurve nach links fährt, dann fällt der Ball relativ zum Wagon nach rechts. Es gibt eine Scheinkraft relativ zum Wagon, die den Ball nach rechts bewegt. Wenn der Zug seine Geschwindigkeit ändert, treten Scheinkräfte auf. Während der Ball nach unten fällt, kriegt er es nicht mit, daß der Zug gebremst wird, wenn er den Bahnhof erreicht. Der Ball fliegt dann nach vorne. Wenn der Zug aber mit einer konstanten Geschwindigkeit fährt ohne die Richtung zu ändern, dann fällt der Ball immer senkrecht zum Boden, egal, mit welcher Geschwindigkeit der Zug fährt. Es treten keine Scheinkräfte mehr auf.

In der klassischen Physik wurde festgestellt, daß alle Meßsysteme, die sich mit einer konstanten Geschwindigkeit bewegen und keine Richtungsänderung durchführen, Inertialsysteme sind.

Sind diese Inertialsysteme auch Inertialsysteme in der Relativitätstheorie? Einstein hat sie zwar als Inertialsysteme bezeichnet, aber sie müssen nicht die Eigenschaften von Inertialsystemen haben.

Warum sind Inertialsysteme wichtig?

Physikalische Gesetze können nur auf Basis eines Inertialsystems aufgebaut werden. Wenn ich den Ball, den ich im Zug fallen lasse, während er nach rechts um die Kurve fährt, betrachte, dann kann ich in diesem beschleunigten System physikalisch nicht erkennen, warum der Ball plötzlich zur Seite nach links fliegt. Um die Physik der Ablenkung beschreiben zu können, muß ich daher zuerst das Meßsystem wechseln. Ich brauche eine Koordinatentransformation von dem Meßsystem in ein Inertialsystem. In diesem Inertialsystem müssen die Gesetze für die Physik definiert werden. Anschließend können dann die Ergebnisse der Berechnungen zurückübersetzt werden.

Die Definition physikalischer Gesetze ist nur in Inertialsystemen möglich. Die physikalische Definition in allen anderen Meßsystemen müssen auf die Definition der physikalischen Gesetze in Inertialsystemen zurückgeführt werden!

Einstein hat die physikalischen Gesetze für seine Relativitätstheorie in den Inertialsystemen der klassischen Physik definiert. Er hat das Relativitätsprinzip „Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen die gleiche Form an.“ definiert. Aber ich habe schon in einigen Artikeln gezeigt, daß dieses Relativitätsprinzip fehlerhaft ist.

Könnte das damit zusammenhängen, daß die Inertialsysteme der klassischen Physik keine Inertialsysteme der Relativitätstheorie sein können? Und welche Eigenschaften muß ein Inertialsystem der Relativitätstheorie haben? Diesen Fragen möchte ich in diesem Artikel nachgehen.

Die Beschleunigung in der Relativitätstheorie

Man kann Kräfte verwenden um Objekte zu verformen oder deren Geschwindigkeit zu verändern. Die Verformungen helfen einem nicht weiter. Deshalb muß man sich die Veränderung der Geschwindigkeit betrachten. Also die Beschleunigungen der Objekte.

Es geht hier um Beschleunigungen in Inertialsystemen der klassischen Physik. Das ist ein Bestandteil der speziellen Relativitätstheorie und nicht der allgemeinen Relativitätstheorie. Auch in der speziellen Relativitätstheorie können Beschleunigungen berechnet werden.

Welche physikalischen Gesetze, bei denen Beschleunigungen auftreten, werden eigentlich relativistisch definiert?

Wie wäre es mit Schwerpunkterhaltung, Impulserhaltung und die Kräfteerhaltung? Hier kommen die Formeln aus der klassischen Theorie:

Die Zusammenhänge zwischen Schwerpunkt, Impuls und Kraft.

Im Blog-Artikel „Die Masse in der Relativitätstheorie“ und den Herleitungen in den Ergänzungen habe ich gezeigt, daß die Impulserhaltung neu definiert werden müßte und als Nebeneffekt kam heraus, daß in dem Inertialsystem, bei dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist, automatisch der klassische Impulserhaltungssatz gilt. Das ist die Formel für den Impuls. In diesem Inertialsystem muß die Masse unabhängig von der Geschwindigkeit immer konstant sein.

Aus diesem Grund gibt es einen 2. Zusammenhang zwischen diesen Formeln:

Der formelmäßige Zusammenhang zwischen Schwerpunkt Impuls und Kraft mit Hilfe der Ableitungen.

Wie kann man diese Formeln verwenden, um die Inertialsystemeigenschaften zu überprüfen? Dazu braucht man irgendein Scenario, in dem Kräfte in einem festgelegten Zeitraum auftreten und sich die Geschwindigkeiten von Objekten verändern.

Rotation

Eine der einfachsten beschleunigten Systeme findet man bei der Rotation. Stellen Sie sich vor, Sie haben eine Stange und rotieren sie um den Mittelpunkt herum. In I0 sieht die Bewegung der Stange zu verschiedenen Zeiten so aus:

In dem Inertialsystem, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit übereinstimmt wird ein Stab um seinen Mittelpunkt gedreht. Diese Ansicht zeigt 2 Stellen während der Rotation.

Die Stange wird zu 2 verschiedenen Zeiten gezeigt. Sie dreht sich im Gegenuhrzeigersinn in Pfeilrichtung um den blauen Drehpunkt. Wenn man diese Stange in einem bewegten Inertialsystem betrachten würde, das sich in horizontaler Richtung nach rechts bewegt, dann erhält man folgende Gleichzeitigkeit:

Ich erkläre hier, wie die relative Gleichzeitigkeit erzeugt wird.

Die flache schräge rote Linie beschreibt die relative Gleichzeitigkeit in diesem System. Wenn die Stange zu dem Zeitpunkt, an dem sich die beiden roten Linien kreuzen, im bewegten Inertialsystem in Bewegungsrichtung zeigt, dann ist die linke Seite der Stange im bewegten Inertialsystem in der Zukunft und muß in der Lage in Richtung Vergangenheit verdreht werden. Je weiter der Punkt der Stange vom Rotationspunkt entfernt ist, desto größer ist die Korrektur in Richtung Vergangenheit. Die rechte Seite der Stange ist im bewegten Inertialsystem in der Vergangenheit und muß in der Lage in Richtung Zukunft verdreht werden. Auch hier gilt: Je weiter der Punkt der Stange vom Rotationspunkt entfernt ist, desto größer ist die Korrektur in Richtung Zukunft. Da auch die Geschwindigkeiten der Punkte der Stange linear von der Entfernung zum Rotationspunkt abhängen, bekommt man beinahe eine Form der Stange wie eine quadratische Funktion.

Zu dem Zeitpunkt, an dem die Stange eine Lage einnimmt, senkrecht zur Bewegungsrichtung des Inertialsystems, stimmen die Gleichzeitigkeiten in beiden Systemen überein. Die Stange ist dann gerade. Während der Rotation bewegt sich die Stange im bewegten Inertialsystem nach links. Dies sieht graphisch so aus:

Wenn bei relativer Gleichzeitigkeit die Rotation eines Stabes betrachtet wird, dann muß in Bewegungsrichtung des Inertialsystems an jeder Stelle des Stabes eine zeitliche Korrektur durchgeführt werden. Dadurch sieht es so aus, als ob der Stab in einer Richtung verbogen wird.

Die schwarzen Pfeile kennzeichnen die Drehrichtung des Stabes und der blaue Pfeil kennzeichnet die Bewegungsrichtung des Drehpunkts. Diese Formveränderung der Stange kennzeichnet eine Scheinkraft, die den Stab verbiegt. Und zwar nur in einer Richtung.

Allgemeine Überlegungen zu beschleunigten Systemen

Das ist noch nicht alles. Wenn der Stab eine homogene Massenverteilung hat, dann kann man den Stab in viele kleine Stücke gleich großer Masse einteilen. Für jedes Stück auf der einen Seite des Drehpunkts gibt es ein Gegenstück auf der anderen Seite des Drehpunkts mit der gleichen Masse und dem gleichen Abstand vom Drehpunkt. Die Geschwindigkeit ist immer gleich groß in entgegengesetzten Richtungen.

Das Bedeutet: Der Schwerpunkt ruht in I0, die Summe der Impulse ist =0 und die Kräfte, die auf diese Stücke einwirken sind gleich groß und zeigen in entgegengesetzte Richtungen.

Im bewegten Inertialsystem ist das ganz anders. Eine exakte Berechnung zeigt, daß trotz der Korrektur des unelastischen Stoßes weder Schwerpunkterhaltung, noch Impulserhaltung gilt. Auch die Summe der Kräfte ist nicht =0. Durch die relative Gleichzeitigkeit finden so starke Positionsveränderungen statt, daß sie nicht harmonisiert werden können. Bei den Ergänzungen finden Sie eine Beispielrechnung für die Himmelsmechanik. Dieselben Probleme tauchen aber bei jeder Rotation auf.

Deshalb kann man keine Naturgesetze in beliebigen Inertialsystemen definieren, wenn in den Naturgesetzen Beschleunigungen auftauchen. Das gilt eigentlich auch für den Zusammenstoß 2er Objekte. Das fällt nur deshalb nicht auf, weil die Beschleunigung in einem winzigen Zeitraum auftritt. Dieser Zeitraum wird aber nicht beachtet, sondern nur die Situation vor und nach dem Stoß. Deshalb braucht man sich auch mit den Kräften nicht auseinander zu setzen.

Immer wenn Beschleunigungen auftreten, versagt die Relativitätstheorie aus den gleichen Gründen. Es gibt immer Inertialsysteme, in denen die Zuordnung der Zeit verändert wird. Deshalb haben alle Ereignisse, bei denen Abstände auftauchen den gleichen Fehler. In einigen Inertialsystemen finden die Ereignisse zum gleichen Zeitpunkt statt und in anderen zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Denn wenn das eine Ende eines Stabes zu einem anderen Zeitpunkt beschleunigt wird, wie das andere Ende, dann entstehen Kräfte, die den Stab entweder zusammendrücken, auseinander ziehen, oder verbiegen.

Diese Eigenschaften können nur aus einem echten Inertialsystem heraus beurteilt werden. Das einzige Inertialsystem, daß die Gleichzeitigkeit immer korrekt beurteilt, ist das Inertialsystem, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist. Also gibt es in der Relativitätstheorie nur ein einziges echtes Inertialsystem. In diesem Inertialsystem müssen die Naturgesetze definiert werden. Beim Zusammenstoß 2er Objekte kann man erkennen, daß in I0 die klassische Impulserhaltung und die klassische Schwerpunkterhaltung gelten. Die Masse verändert sich nicht, wenn sich die Geschwindigkeit eines Objektes verändert. Man kann die Relativitätstheorie neu definieren, indem man in I0 die klassische Theorie einsetzt. In allen anderen Inertialsystemen gilt dann die Übersetzung der Formeln mit Hilfe der Lorentz-Tansformationsformeln. Dabei muß jedes physikalische Gesetz neu formuliert werden.

Dabei gibt es ein Problem in der Übersetzung. Ich zeige es Ihnen am Beispiel des relativistischen Impulses. Ich habe 2 Möglichkeiten für eine Berechnung gefunden:

1. Vorschlag für die Definition des Impulses

und

2. Vorschlag eines relativistischen Impulses. Er unterscheidet sich vom 1. nur durch eine Inertialsystemabhängige Konstante.

Beide unterscheiden sich um einen konstanten Faktor, der Inertialsystemabhängig ist. Dann kann man die eine Form in die andere umrechnen. Man braucht in beiden Fällen die Kenntnis des Inertialsystems, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist. Auch wenn wir dieses Inertialsystem nicht kennen, können wir eine sehr gute Näherung verwenden, indem wir diesen Faktor einfach weglassen. Dieser Faktor hängt immer von 2 Größen ab. Der Geschwindigkeit des Inertialsystems, in dem der Experimentator ruht und der Geschwindigkeit des beobachteten Objektes. Erst wenn die Geschwindigkeit des Experimentators multipliziert mit der Geschwindigkeit des Objekts in der Nähe von c2 liegt, tauchen deutlich abweichende relativistische Effekte auf.

Das haben wir bisher noch nicht mal mit dem Teilchenbeschleuniger erreichen können. Mit dem Teilchenbeschleuniger schaffen wir es nicht, die Lichtgeschwindigkeit zu überschreiten. Der Versuchsaufbau ruht auf der Erde. Der Experimentator ruht daher in einem Inertialsystem, daß sich vielleicht noch nicht mal im Äther bewegt. Siehe „Die Natur des Lichts“. Vielleicht muß man ein anderes Inertialsystem als ruhendes System wählen. Die Erde dreht sich um die Sonne mit einer Geschwindigkeit von ca. 30 km/s. Unser Sonnensystem umkreist den Mittelpunkt der Milchstraße mit ca. 20 km/s. Deshalb könnten wir uns mit 50 km/s im Äther bewegen. Das ist nur 1/6000 der Lichtgeschwindigkeit. Dann hätte die Formel

Beide relativistischen Impilse hängen vom Inertialsystem ab, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist. Diese Abschätzung ist selbst bei Teilchenbeschleunigern sehr präzise.

auch für Objekte, die sich mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, nur einen Fehler von höchstens 0,017%. Mit einer so großen Präzision kann man wunderbar leben.

Ähnliche Überlegungen kann man dann für alle Formeln anwenden, die in der Relativitätstheorie verwendet werden. Und dann werden die komplizierten Übersetzungen wieder ganz einfach.

Wenn es dann Abweichungen zwischen Theorie und Messung gibt, dann ist entweder die Theorie falsch und muß korrigiert werden, oder wir haben eine physikalische Möglichkeit gefunden, das Inertialsystem zu finden, in dem die relative Gleichzeitigkeit mit der absoluten Gleichzeitigkeit identisch ist. Dann können wir es mit der genauen Formel herausfinden.

Herzliche Grüße von Bernhard Deutsch

Die Feinabstimmung in der Relativitätstheorie

Categories: Relativitätsttheorie
Comments: No Comments
Published on: 7. April 2012

Ich habe Ihnen im Blogartikel „Die Masse in der Relativitätstheorie“ gezeigt, daß es einen Widerspruch in einer Interpretation der Massenformel gibt. Bei den Ergänzungen können Sie darüber hinaus nachlesen, wie man den Impulserhaltungssatz korrigieren muß.

Man muß sich aber auch darüber Gedanken machen, wie sich der Fehler in der Theorie fortpflanzen kann. Dazu habe ich mir den Impulserhaltungssatz nochmal etwas genauer angesehen.

Es müssen immer 2 Eigenschaften erfüllt sein: P1+P2=P3 und m1(v1)+m2(v2)=m3(v3). Wenn die Masse nicht Richtungsabhängig ist, dann ist diese Kombination mathematisch nur dann möglich, wenn m(v)=m(0) für alle v ist.

Auf Grund des Impulserhaltungssatzes muß die Masse unabhängig von der Geschwindigkeit sein oder Richtungsabhängig. Siehe Ergänzungen. Gleichzeitig muß sich die Masse unabhängig von der Richtung, aber abhängig von der Geschwindigkeit verändern. Das ist ein mathematisch unauflösbarer Widerspruch.

Einstein hat den Widerspruch mit einem Trick gelöst. Bei der Kollision der beiden Körper entsteht neue Masse. Energie wird dabei in Masse umgewandelt. Diesen Trick konnte er nur anwenden, weil sich die beiden Objekte während der Kollision berühren.

Doch was soll man machen, wenn sich die beiden Objekte nicht bewegen?

Aus der Himmelsmechanik sind 3 wichtige Erhaltungssätze bekannt:

Die Zusammenhänge zwischen Schwerpunkt, Impuls und Kraft.

In einem ungestörten System ist die Summe aller Kräfte =0, die Summe aller Impulse ist konstant und der Schwerpunkt befindet sich in einem Inertialsystem.

Das funktioniert deshalb, weil ich die Ableitungen betrachten kann:

Der formelmäßige Zusammenhang zwischen Schwerpunkt Impuls und Kraft mit Hilfe der Ableitungen.

Der Schwerpunkt ruht auch dann in einem Inertialsystem, wenn ich ihn mit einer Konstanten multipliziere, in diesem Fall mit der Summe aller Massen. Deshalb muß der Impuls konstant sein und die Summe aller Kräfte =0.

Man kann diese Struktur aus 2 Blickwinkeln betrachten:

  1. Die Berechnung nach dem System          
    Masse * Ort, Masse * Geschwindigkeit und Masse * Beschleunigung.
  2. Die Berechnung nach dem System          
    Die Ableitung von Masse * Ort nach der Zeit und die Ableitung von Masse * Geschwindigkeit nach der Zeit.

Wenn die Masse von der Geschwindigkeit abhängt, dann wird diese identische Beschreibung aufgebrochen:

Der Formelmäßige Zusammenhang zwischen Schwerpunkt, Impuls und Kraft geht verloren, wenn die Masse geschwindigkeitsabhängig ist.

Der Impuls kann nicht mehr konstant sein und der Schwerpunkt kann nicht mehr in einem Inertialsystem ruhen.

Nach welcher Regel soll man die Formeln der Relativitätstheorie festlegen? Mit Hilfe der Ableitungen oder in dem die Orte, Geschwindigkeiten und Beschleunigungen mit der Masse multipliziert werden?

Um sicher zu sein, daß Impulserhaltung gilt, wenn die Summe der Kräfte =0 ist, wurde die Kraft neu definiert als die Ableitung des Impulses nach der Zeit, wobei der Einzelimpuls definiert wird als P=m(v)*v. Bei der Definition des Schwerpunkts ändert sich nichts. Die geschwindigkeitsabhängige Masse wird mit dem Ort multipliziert.

Warum hat man darüber nicht genauer nachgedacht? Da beim unelastischen Stoß durch die Impulserhaltung automatisch mit einer konstanten Masse gerechnet wird, funktioniert auch die Schwerpunkterhaltung mit geschwindigkeitsabhängigen Massen, da auch dort mit konstanten Massen gerechnet wird.

Vielleicht merken Sie das schon. Der Umgang mit den Massen ist irgendwie schizophren. Die Masse wird gemischt betrachtet. Mal konstant und mal geschwindigkeitsabhängig. Das liegt an der Vorstellung, die die Physiker über die Masse haben.

In der Übersetzung kam heraus, daß die Masse beim Inertialsystemwechsel geschwindigkeitsabhängig definiert werden muß. Aber durch die Interpretation, daß sich die Masse dann auch innerhalb eines Inertialsystems genauso verändern muß, wie bei der Übersetzung, wurde die Masse neu definiert. Es wurde aber nicht überprüft, ob sie in diesem Fall noch den Impulserhaltungssatz erfüllt. Das haben die Physiker geglaubt. Jetzt hat sich durch den Glauben ein Irrtum eingeschlichen.

Als die Physiker dann mit dem Problem konfrontiert wurden, daß man den Schwerpunkt, den Impuls und die Kraft auf 2 unterschiedliche Arten berechnen kann, die sich gegenseitig widersprechen, wurde die ausgewählt, die ihnen am einleuchtendsten erschien, ohne dabei nachzusehen, wie Schwerpunkterhaltung und Impulserhaltung beim unelastischen Stoß funktionieren.

Den Physikern war schon aufgefallen, daß bei der Kollision Masse aus dem Nichts entsteht, aber sie haben es nicht fertig gebracht, die Formeln sauber aufeinander abzustimmen. Wenn schon beim Impulserhaltungssatz und beim Schwerpunkterhaltungssatz mathematisch mit konstanten Massen gerechnet wird, dann sollte man auch die Kraft als Masse * Beschleunigung definieren und nicht als die Ableitung des Impulses nach der Zeit. Erst dann passen Schwerpunkt, Impuls und Kraft wieder harmonisch zusammen.

In dem Artikel „Was ist Energie?“ habe ich auf das Phänomen aufmerksam gemacht, daß Energieerhaltung und Impulserhaltung bei unterschiedlichen Ruhemassen nicht gleichzeitig funktionieren kann, wenn die Energie das Integral der Kraft über den Weg und der Impuls das Integral der Kraft über die Zeit ist, da in gleichen Zeiten unterschiedliche Wege zurückgelegt werden.

Der unelastische Stoß hat die merkwürdige Eigenschaft, daß sowohl Energieerhaltung als auch Impulserhaltung gleichzeitig erfüllt wird. Das kann nur funktionieren, wenn die Kraft nicht die Ableitung des Impulses nach der Zeit ist.

In der Himmelsmechanik bei Planetensystemen geht man sogar noch einen Schritt weiter. Da die Geschwindigkeiten im Vergleich zur Lichtgeschwindigkeit sehr klein sind, ist die klassische Theorie eine sehr gute Näherung an die Relativitätstheorie. Also ist die Masse konstant und die Probleme tauchen dann nicht mehr auf. Aber beim Teilchenbeschleuniger muß man natürlich darauf achten, daß sich die Massen verändern. Da hat man es auch nicht mit der Massenanziehung zu tun.

Das ist wahrscheinlich der Grund, warum ich in einem Buch, ich weiß leider nicht mehr in welchem, die Regel gefunden habe, daß sich die aktiven und passiven schweren Massen nicht verändern, wenn sich die Geschwindigkeit eines Objektes verändert, aber die trägen Massen verändern sich, wenn ein Objekt die Geschwindigkeit ändert.

Auch das ist eine schizophrene Massendefinition. Die Ursache des Problems ist eine mangelnde Feinabstimmung zwischen den relativistischen Formeln.

Vor vielen Jahren habe ich mal irgendwo gelesen, daß Einstein gesagt haben soll:

„Religion ohne Wissenschaft ist blind. Wissenschaft ohne Religion ist lahm.“

Die Relativitätstheorie gibt es bereits seit über 100 Jahren. Wenn man Glauben einsetzt anstelle von wissenschaftlicher Kontrolle, dann geht das so lange gut, wie man keinen Fehler macht. Doch wehe, man hat einmal falsch geraten. Dann wird dieser Fehler eine sehr lange Zeit nicht entdeckt. Inzwischen arbeiten die Wissenschaftler weiter mit diesem Fehler. Er kann sich an vielen Stellen einnisten. Dabei gucken die Wissenschaftler immer um den Fehler herum. Sie sind verblendet worden.

Wenn der Fehler entlarvt worden ist, dann muß alles neu untersucht werden von dem Moment an, wo der erste Fehler aufgetaucht ist. In der Relativitätstheorie gibt es daher seit über 100 Jahren einen Fortschritt, den man wieder aufgeben muß. Jeder Fortschritt, den man aufgeben muß, ist in Wirklichkeit ein Stillstand. Man kommt durch Glauben nicht schneller voran, sondern läuft nur auf der Stelle. Auch wenn Wissenschaft ohne Religion lahm erscheint, so ist sie jedoch viel schneller als ein 100 Jähriger Stillstand.

Es wird Zeit, daß die Physiker aus ihrem Dornröschenschlaf erwachen!

Herzliche Grüße von Bernhard Deutsch

page 1 of 1
Gratis Report

Mit Hilfe dieses Gratis-Reports kann man kalkulieren, ob sich ein Engagement in einen Arbeitsplatz lohnt, wenn man Provisionen in mehreren Ebenen bekommt.

Nach den Angaben vieler Internetmarketer vedienen 95% bis 97,5% im Internet kein Geld. Ich schätze, daß dafür in erster Linie Schneeballsystemähnliche Systeme verantwortlich sind. Einige wenige werden reich, doch die meisten zahlen nur drauf. In diesem E-Book zeige ich ihnen, wie man mit einem Rechenblatt - beispielsweise Excel - erkennen kann, ob sich eine Arbeit lohnt oder nicht. Die Überlegungen sind anwendbar auf alle Systeme, in denen man über mehrere Ebenen an anderen Leuten mitverdient.

Für Ihren Eintrag in meine Newsletterliste bekommen Sie diesen Report geschenkt.


Tragen Sie hier ihre Daten ein:
E-Mail-Adresse:

Name:

Kostenloser pagerank bei http://www.files-load.com

Werbung


LinkFilter - der kostenlose Webkatalog

Internetwerbung

Ich habe mir überlegt, wie ich diesen Blog finanzieren kann. Die Blogartikel sollen frei von Werbung sein. Das ist wichtig. Ich habe mich erst mal als Vertriebspartner bei Amazon angemeldet. Wenn Sie sich für meine Blogartikel interessieren, dann interessieren Sie sich vielleicht auch für andere Sachen, für die ich mich interessiere. Deshalb empfehle ich hier einige Bücher, die ich selbst vollständig gelesen habe und die mir gefallen haben.
Soweit vorhanden, habe ich mir auch die Rezensionen der Bücher angesehen. Waren die Rezensionen zu schlecht, dann habe ich das Buch aussortiert.
Einige habe ich gekauft, andere habe ich in der UNI-Bibliothek ausgeliehen.
Hier sind die Links zu der von mir bevorzugten Literatur.

Ein Buch, das sich mit Irrtümern auseinandersetzt:
Die 1000 Irrtümer der Allgemeinbildung

Ein paar Bücher, die sich mit der Medizin auseinander setzen:
Die Krankheitserfinder
Der Meineid des Hippokrates

Wenn es innerhalb eines Systems Fehler gibt, dann kann man das nur erkennen, wenn man das System unter optimalen Bedingungen untersucht. Das kann dazu führen, daß man manchmal die illegalen Sachen vernachlässigt. Dieses Buch beschäftigt sich mit illegalen Bankgeschäften:
Die Bank als Räuber

Das Buch wurde bereits 1958 geschrieben und ist immer noch aktuell. Ich habe das Buch gekauft, weil es mir empfohlen wurde. Ich habe 3 Tage gebraucht um es zu lesen. Ich habe sogar Alpträume davon bekommen. Der Teufel will die Menschheit vernichten. Dafür braucht er immer wieder neue Helfer. Und die will er von seinem Können überzeugen. Ein kleiner Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Bericht des Stinkteufels über die Verpestung der Atemluft
Referat über die Verseuchung der Gewässer
Erkrankung und Entartung durch Feinkost
Bericht des Karstteufels über die Zerstörung des Waldes
Der Kampf gegen den Geist
Erfolgsbilanz des Medizinteufels
Referat über Fremdstoffe und Gift in der Nahrung
Bericht des Atomteufels
...
Hier der Link zum Buch:
Der Tanz mit dem Teufel

Ein mathematisches Buch, welches sich mit Paradoxien auseinandersetzt darf natürlich nicht fehlen:
Buch ohne Titel

Geistige Gespräche aus dem antiken Griechenland, bei dem man den anderen immer wieder zum lügen bringt. Auch wenn er nur die Wahrheit sagen will:
Sokrates ist nicht Sokrates

Während meines Studiums gab es 2 Autoren, die ich ganz besonders mochte. Der eine war Paul Watzlawick. Ich bin auf Ihn aufmerksam geworden durch das Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" Es hat mir so gefallen, daß ich alle Bücher, die ich von ihm finden konnte, gelesen habe. Es sind Bücher, die sich mit der Psychologie der Menschen auseinandersetzen. Man kann dort viel über sich selbst lernen.
Folgende Bücher habe ich gelesen:
Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Anleitung zum Unglücklichsein
Menschliche Kommunikation
Lösungen

Ich habe verschiedene Bücher von Vera F. Birkenbihl gelesen. Allerdings kann ich mich nicht mehr an viele Titel erinnern. Ein Buch ist bei der Recherche der Rezensionen nicht durchgefallen:
Kommunikationstraining


Welcome , today is Samstag, 21. September 2019