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Das Google-Monopol

Categories: Internet
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Published on: 11. Februar 2012

Wenn ich mir meine Statistiken auf meinem Blog ansehe, dann gibt es folgende Suchergebnisse:

Google
Yandex
Google Images
Yahoo
Incredimail
Ask
Web

489
6
4
4
1
1
1

Mein Bog wurde also 493 mal von Google gefunden, aber nur 13 mal von der Konkurrenz, das sind gerade mal 2,57% . Kennen die anderen Suchmaschinen meinen Blog nicht? Auch für die Suche der Suchmaschinen nach neuen Inhalten gibt es eine gute Statistik:

Google
Java
Yandex
Alexa
Majestic-12
MSN
Baiduspider
LinkWalker
Archive.org
Yahoo

13009
2904
1339
615
563
556
503
359
358
328

Das sind die Suchmaschinen, die am meisten auf meinem Blog nachgesehen haben, was ich anzubieten habe. Mein Blog ist also in vielen Suchmaschinen bekannt. Google muß also im Vergleich zu den anderen Suchmaschinen eine Monopolstellung haben.

Was unterscheidet Google von allen anderen Suchmaschinen? Warum wird fast immer Google für eine Suche verwendet?

Die Antwort ist ganz einfach. Google ist als Startseite vorinstalliert. Wer einen neuen Computer bekommt und dann ins Internet geht, probiert die Suchmaschine einfach aus und ist mit dem Ergebnis zufrieden. Warum sollte er dann eine andere Suchmaschine verwenden?

Erst dann, wenn man sich für Alternativen interessiert, werden andere Suchmaschinen ausprobiert. Dann hat man aber eine große Auswahl. Da kann man sich aussuchen, welche Suchmaschine am besten geeignet ist. Also stehen dann alle anderen Suchmaschinen miteinander in Konkurrenz. Nur Google braucht sich dem Konkurrenzkampf nicht zu stellen.

Nachteile des Monopols

Wenn die Suchmaschinenergebnisse irgendwelche Schwächen haben, dann gibt es für Google keinen Grund, die Strategie zu verändern. Dabei gibt es bei den Suchmaschinen sehr große Schwächen.

Die Suchmaschinen suchen nach allen möglichen Sachen und liefern häufig Suchergebnisse, die zu dem, was gesucht wird, nicht passen. Ein Grund dafür ist die Bewertung des Suchergebnisses. Wenn nur nach Wörtern oder Kombinationen von Wörtern gesucht wird, dann können auch unpassende Ergebnisse geliefert werden. Ein Beispiel:

Bei meinen Untersuchungen zur Relativitätstheorie bin ich auf die Periheldrehung des Merkurs gestoßen. Es gibt dort eine Abweichung zwischen Theorie und Messung in der klassischen Theorie. Ich hatte mir überlegt, wie ein solcher Fehler entstehen könnte. In der Theorie wurde eine sehr komplizierte Näherungslösung verwendet. Da ich mir nicht sicher war, ob man mit dieser Methode überhaupt so genaue Werte herausbekommen kann wie die Theorie behauptet, habe ich nach einer anderen Lösungsmöglichkeit gesucht.

Wir leben inzwischen im Zeitalter der Computer. Also habe ich ein Computerprogramm geschrieben, mit dem ich in 100 Erdenjahren bis auf die Winkelsekunde genau die Periheldrehung des Merkurs berechnen kann. Damit habe ich die theoretischen Werte bis auf die Rechenungenauigkeit meines Computers nachweisen können. Allerdings hat das Programm als Nebeneffekt eine andere Eigenschaft ans Licht gebracht. Es ist unmöglich eine Messung mit der gleichen Präzision durchzuführen wie die theoretische Berechnung. Dafür sind mehrere Faktoren verantwortlich.

  1. Die Periheldrehung des Merkurs hängt ab von der Konstellation der Planeten. Dabei sind nicht alle Planeten zu berücksichtigen, sondern nur die, die innerhalb von 100 Erdenjahren eine Periheldrehung erzeugen können, die größer als die Rechenungenauigkeit des Computers ist. Das sind in der Reihenfolge ihrer Bedeutung Venus, Jupiter, Erde, Saturn und Mars.
  2. Die Messung der Periheldrehung fand immer zu dem Zeitpunkt statt, an dem die Erde die größte Störung auf die Merkurbahn ausgeübt hatte.
  3. Sowohl der gemessene als auch der theoretische Wert konnten auf Grund der Schwankungen innerhalb des zulässigen Intervalls sein. Deshalb habe ich mehrere Jahre zusammengefaßt, die entsprechenden Toleranzintervalle auf 100 Erdenjahre hochgerechnet und aus den verschiedenen Ergebnissen den Durchschnitt der Toleranzintervalle ermittelt. Erst dann war der gemessene Wert außerhalb des Toleranzintervalls. Aber das ist nicht meßbar.

Aus diesem Grund wollte ich herausfinden, was überhaupt gemessen wurde. Darüber konnte ich leider nichts herausfinden. Also habe ich eine Google-Suche gestartet. Ich habe nach den Meßergebnissen für die Periheldrehung des Merkurs gesucht. Aber egal, wie ich meine Schlüsselwörter für eine Suche kombiniert habe, ich fand immer wieder die gleichen Ergebnisse. Haufenweise Seiten über die Relativitätstheorie in denen immer nur drin stand, daß die Theorie durch die Messung der Periheldrehung des Merkurs bestätigt wird. Aber an keiner einzigen Stelle stand beschrieben, was überhaupt gemessen wurde. Ich habe bis heute nicht herausgefunden, was eigentlich gemessen wurde.

Google kann nicht denken, aber durch seine Bewertungen bietet mir Google die Suchergebnisse an, die Google für richtig hält.

Alternativen zu Suchmaschinen

Natürlich kann man sich fragen, was man besser machen kann. Da gibt es die Webkataloge. Mit Hilfe von Webkatalogen können den Internetseiten verschiedene Stichworte zugeteilt werden. Dadurch kann man viel besser eine zielgerichtete Suche durchführen. Eigentlich ist diese Methode viel sinnvoller.

Die Sache hat aber einen Haken. Kaum ist die Idee im Internet verwirklicht worden, gibt es haufenweise Nachahmer. Inzwischen gibt es hunderte von Webkatalogen. In einer gewissen Regelmäßigkeit kommen immer neue Webkataloge auf den Markt. Die suchen dann Leute, die ihre Seiten eintragen.

Betrachtet man sich die Situation aus dem Blickwinkel der Leute, die im Internet etwas suchen, dann entsteht ein Problem. Wollen Sie hunderte von Webkatalogen durchsuchen, um Internetseiten zu finden, die Sie interessieren? Wenn jemand Webkataloge nutzt, dann kann er sich aus hunderten ein paar aussuchen, die er regelmäßig verwendet. Wenn es nicht gerade irgendeinen Webkatalog gibt, der den Markt beherrscht, dann verteilen sich die Nutzer auf hunderte von Webkatalogen. Obwohl die Webkataloge – strategisch betrachtet – sinnvoller sind, bilden sie für Google keine ernsthafte Konkurrenz, weil die einzelnen Kataloge viel zu wenig Webseiten und viel zu wenig Nutzer haben.

Dieselben Überlegungen kann man bei allen anderen Möglichkeiten anstellen, bei denen man etwas im Internet finden will oder im Internet gefunden werden will. Es gibt hunderte von Paidmail-Diensten, Mailtauschern, Besuchertauscher, Blogs, Foren, Partnerprogrammen, virale Werbesysteme, usw.. Kaum wird irgendeine Idee auf den Markt gebracht, damit eine Internetseite besser gefunden werden kann, wird diese Idee immer wieder kopiert. Dabei wird die Methode total zersplittert. Es ist so, bildlich gesprochen, daß es für eine Methode einen bestimmten Kuchen gibt. Dann wird die Methode so oft kopiert, bis dieser Kuchen, für jeder nur noch Krümel übrig läßt. Dadurch wird jede gute Methode im Laufe der Zeit immer wirkungsloser. Google bleibt dadurch unangefochten auf seiner Monopolstellung sitzen und ist unangreifbar.

Communities

Bisher gibt es nur einen ernst zu nehmenden Konkurrenten für Google: Facebook.

Im Internet hat sich das Web 2.0 entwickelt. Darunter werden alle Communities verstanden. Auch hier gibt es inzwischen hunderte von Communities, die sich entwickelt haben. Aber die meisten Communities haben erhebliche Nachteile. Sie sind zu teuer.

Es gibt bei allen, die ich bisher kennengelernt habe, eine kostenlose Mitgliedschaft. Es gibt allerdings auch eine oder mehrere bezahlbare Varianten. Für diese Variante können zusätzliche Funktionen verwendet werden. Durch diese zusätzlichen Funktionen wird die Community finanziert, denn das Betreiben einer guten Community kann ziemlich teuer und zeitaufwendig sein.

Wenn man aber in mehreren Communities sein will, weil sich so viele Communities spezialisiert haben, können die bezahlbaren Varianten zusammengenommen seht teuer werden. Das ist gerade dann problematisch, wenn wichtige Funktionen fehlen. Hier einige Beispiele:

Bei StayFriends kann man bei der kostenlosen Mitgliedschaft Nachrichten verschicken, die können aber nur dann gelesen werden, wenn der Empfänger eine bezahlte Mitgliedschaft hat. Er kann auch nur die Nachrichten von Leuten lesen, die eine bezahlte Mitgliedschaft haben. Wie soll sich unter solchen Bedingungen eine Community entwickeln?

Bei SeeYouOnline sind die Betreiber zu früh auf den Markt gegangen. Seit 1 Jahr ist das Portal noch nicht fertig programmiert. Dadurch ist der Beitrag für das Angebot der Community zu hoch. Nach der kostenlosen Probezeit haben daher viele Miglieder die Community wieder verlassen. Deshalb kann man als kostenloses Mitglied bis zum nächsten offiziellen Start nur noch zuschauen, was die aktiven Vertriebspartner machen. Das sind die Vertriebspartner, die ihre Mitgliedschaft bezahlt haben. Sie machen fleißig Werbung, aber man kann damit momentan nichts anfangen.

Bei AddPublic kann man bei interessanten Angeboten, Nachrichten oder Präsentationen nicht antworten wenn man nur die kostenlose Mitgliedschaft hat. In dieser Community geht es um Geschäftskontakte. Wie können sich Kontakte entwickeln ohne Kommunikation?

Stellen Sie sich ein Flirtportal vor, bei dem nach bestimmten Kriterien festgestellt werden kann, ob 2 Leute zusammenpassen. Aber man kann sich nur dann ansehen, wer sich für einen interessiert, wenn man etwas bezahlt. Dann kann man auf ein solches Portal verzichten.

Es ist sehr häufig so, daß bei den kostenlosen Versionen zu viele Einschränkungen sind, also werden sie nicht genutzt. Für die Interessenten an Communities bleiben dann die übrig, die ein möglichst breites Spektrum an kostenlosen Funktionen übrig lassen. Die größte von allen ist Facebook. Facebook finanziert sich über Werbung und ist inzwischen so stark angewachsen, daß es bei den Werbeeinnahmen für Google zu einem ernsthaften Konkurrenten geworden ist. Facebook hatte deshalb eine Chance, weil sich die Konkurrenz durch ihr Gewinnstreben selbst beschränkt hat.

Wie kann man das Google Monopol sonst noch brechen?

Man braucht eine Strategie, bei der die vielen Krümel des Kuchens wieder zusammengesetzt werden. Ich möchte das mal ein einem Beispiel erläutern.

Paidmail-Dienste haben den Nachteil, daß die Leser zu schlecht bezahlt werden.

Mailtauscher haben den Nachteil, daß sich das Abschicken von Werbe-Mails erst dann lohnt, wenn man so viele Punkte gesammelt hat, daß es für alle Mitglieder reicht. Das kann gerade bei neuen Mail-Tauschern dazu führen, daß keine E-Mails gebucht werden. Gibt es darüber hinaus eine schlechte Bestätigungsrate, dann muß man vielleicht 1000 Tausch-Mails betrachten um 100 Leute mit seiner Werbung zu erreichen.

Besuchertauscher haben den Nachteil, daß in der Surfbar haufenweise Internetseiten wiederholt werden. Wenn man lange davor sitzen muß, um immer die gleichen Seiten zu sehen, dann wird man unaufmerksam.

Wiederholungen tauchen bei kleinen zersplitterten Gruppen unheimlich häufig auf, weil alle Sachen voneinander isoliert sind. Werbung wird immer nur in diesen kleinen Gruppen gemacht. Aber was wäre, wenn sich die Gruppen zusammenschließen würden. Wenn die Werbung nicht nur in der Gruppe gemacht wird, wo sich die Leute zusammenschließen, sondern in den anderen Gruppen. Wenn die Werbung zwischen den Gruppen getauscht wird. Dann erreicht man mit seiner Werbung nicht immer die gleichen Leute, sondern neue Leute.

Aus den vielen zersplitterten Gruppen würde eine neue große Gruppe entstehen. Aus den Krümeln entsteht dann wieder ein neuer Kuchen. Wenn sich dann immer neue Konkurrenz in den Einzelteilen entwickelt, findet über die gemeinschaftliche Nutzung keine Zersplitterung mehr statt.

Als Konkurrenz zu Google wird das noch nicht ausreichen, denn es sind vorwiegend diejenigen, die ihre Webseite bekannt machen wollen und die Verkäufer im Internet, die dieses System benutzen. Der Kunde ist gleichzeitig der Händler. Das wäre vergleichbar mit den Ladeninhabern, die die einzigen Kunden in den Geschäften der Stadt sind.

Man muß auch die Kunden zu den Geschäften führen. Erst wenn man das hinkriegt, kann etwas entstehen, was mächtig genug ist, um Google ernsthaft Konkurrenz machen zu können. Am besten geeignet dafür wäre die Gründung einer Community, die so interessnt ist, daß sie beliebt ist und deshalb gerne genutzt wird. Innerhalb dieser Community könnte man dann mit Hilfe von Suchmaschinen die Seiten aus den verschiedenen Gruppen öffentlich machen. Weil eine solche Community so viele Nutzer wie möglich braucht, muß sie absolut kostenlos sein. Da in diesen Gruppen viele Leute sitzen, die etwas verkaufen wollen, könnte die Community an den Verkäufen beteiligt werden und sich dadurch finanzieren.

Kriegt man so etwas hin, dann bekommt man eine ernsthafte Konkurrenz für Google, die das Monopol brechen kann.

Gemeinschaftliches Handeln, in dem jeder das einbringt, was er kann, kann viel effektivere Lösungen liefern, als individuelles egoistisches Handeln. Denken Sie mal darüber nach.

Herzliche Grüße von Bernhard Deutsch

Werbung im Internet

Categories: Internet
Comments: 16 Comments
Published on: 29. Oktober 2011

Wer im Internet etwas vermarkten will, oder eine Internetseite bekannt machen will, der muß auf irgendeine Art Werbung machen. Dafür stehen ihm im Internet sehr viele Möglichkeiten zur Verfügung. Kostenlose und kostenpflichtige Werbemöglichkeiten:

  1. Suchmaschinen
  2. Webkataloge
  3. Artikelverzeichnisse
  4. Foren
  5. Blogs
  6. Newsletter-Werbung
  7. Besuchertauscher
  8. Mailtauscher
  9. Paidmail-Dienste
  10. Sponsorennetzwerke
  11. Affiliate-Netzwerke
  12. Soziale Netzwerke
  13. Und viele andere.

Man kann niemals alle aufzählen, da sich die Menschen immer neue Werbemöglichkeiten ausdenken. Alle diese Werbemöglichkeiten stehen miteinander in Konkurrenz, aber es gibt auch Werbesysteme, die ineinander verschachtelt sind. Man macht Werbung in einem Sponsorennetzwerk und dieses Sponsorennetzwerk gibt dann die Werbung an ein anderes System weiter. Zum Beispiel an Paidmail-Dienste oder Affiliate-Netzwerke.

Wer Werbung macht, bekommt dann ein Problem. Er kann nicht mehr so gut beurteilen, in wie weit sich eine Investition in Werbung überhaupt lohnt. Schließlich machen die Werbenetzwerke auch Werbung für sich selbst und preisen an, wie gut sie sind. Aber wenn die Werbung an die falsche Stelle weitergeleitet wird, dann kann sie sehr leicht wirkungslos werden.

Die richtige Zielgruppe

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Produkt, daß für 1% der Bevölkerung interessant ist. Jetzt kann man sich überlegen, wie man die Werbestrategie verbessern kann. Eine Werbestrategie ist dann sehr sinnvoll, wenn es gelingt, eine Untergruppe aller Menschen zu erreichen, bei der sich beispielsweise 10% der Menschen für das Produkt interessieren. Trifft man eine schlechte Wahl, dann kann es passieren, daß sich nur 0,1% der Untergruppe für das Produkt interessieren. Deshalb ist es sinnvoll, wenn man die Werbung dort macht, wo sich die Zielgruppe befindet.

Für die Suche nach der richtigen Zielgruppe gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man kann zum Beispiel nachforschen, nach welchen Suchbegriffen häufig gesucht wird. Dabei sollte man Suchbegriffe untersuchen, die zu dem Produkt passen. Die Anzahl der Suchenden ist dann eine Untergruppe aller Menschen, bei denen der relative Anteil der Interessenten des Produktes größer geworden ist. Dafür nimmt man aber in Kauf, daß man viele potentielle Kunden verliert.

Gerade bei bezahlter Werbung lohnt sie sich nur dann, wenn die Kosten pro Kunde nicht größer als der Produktpreis werden. Aus diesem Grund ist es wichtig zu wissen, wo Werbung gemacht wird.

Suchmaschinen und Webkataloge

Suchmaschinen und Webkataloge sind für zielgruppenorientierte Werbung gut geeignet.

Bei Suchmaschinen kann man bezahlte Werbung machen, bei der man pro Klick auf die Werbung bezahlt wird. Aber je größer die Konkurrenz ist, desto teurer kann die Werbung werden. Es gibt im Internet bereits viele Leute, die die Werbung bei Google für überteuert halten. Auf Suchmaschinen kommt die kostenlose Werbung durch die Positionierung innerhalb der Suchmaschinen. Aber die Konkurrenz ist groß und viele mogeln, um eine gute Positionierung zu erreichen. Darüber habe ich bereits im Blog-Artikel „Krieg gegen die Suchmaschinen“ berichtet. Darüber hinaus gibt es noch ein Problem. Suchmaschinen finden zu viele Suchergebnisse. Einige Leute haben berichtet, daß 90% der Leute sich nicht einmal die Seite 2 der Suchergebnisse ansehen. Außerdem muß der Marktanteil der Suchmaschine beachtet werden. Eine Suchmaschine ist umso wichtiger, je mehr Leute diese Suchmaschine verwenden.

Webkataloge haben gegenüber den Suchmaschinen einen Vorteil. Hier werden nicht alle möglichen Veröffentlichungen aufgenommen, sondern es findet eine Auswahl statt. Webkataloge sind besser strukturiert. Bei einigen Webkatalogen gibt es die Möglichkeit, daß für neue Seiten auch neue Kategorien angelegt werden können. Die Betreiber der Webkataloge nehmen auch nicht jeden auf. Viele überprüfen erst die Seiten, auf bestimmte Eigenschaften, die in den Regeln festgelegt sind. Wer gegen die Regeln verstößt, wird dann einfach nicht aufgenommen. Ich habe sogar einen spezialisierten Webkatalog gefunden. In diesen Webkatalog werden nur Unternehmen aufgenommen. Webkataloge haben aber auch ein Problem. Ein Webkatalog funktioniert nur dann, wenn sich nicht nur viele Webseitenbesitzer in den Webkatalog eintragen, der Webkatalog muß auch für eine Suche verwendet werden. Dazu muß er auch allgemein bekannt sein.

Artikelverzeichnisse, Foren und Blogs

Zielgruppenorientiertes Suchen funktioniert natürlich auch bei Artikelverzeichnissen, Foren oder Blogs. Das geht vor allem dann, wenn man auch auf seine eigene Seite aufmerksam machen kann. In Artikelverzeichnissen könnte man interessante Beiträge über das zu vermarktende Produkt schreiben. Natürlich kann man die Artikel für eine bessere Kundenbindung auch in einem eigenen Blog veröffentlichen. In Foren kann man über das Produkt diskutieren.

Einen Nachteil gibt es, wenn die Konkurrenz sehr groß ist. Wenn 1000 Leute über Versicherungen schreiben, dann kann man sich noch so sehr bemühen, keinen doppelten Content zu schreiben. Irgendwann wurde alles geschrieben, was wichtig ist. Irgendwann wiederholen sich die Themen. Eine Ausnahme bilden die Foren, solange man nicht selber das Thema erstellt. Wenn andere Leute über Ihre Probleme diskutieren, kann man sich in die Diskussion einklinken und Lösungsstrategien vorschlagen. Allerdings sollte man mit viel Geschick vorgehen. Wer nur auf das eigene Produkt hinweist, kann sehr leicht als Verkäufer erkannt werden, dem man mißtraut, weil er nur sein eigentliches Produkt vermarkten will, anstatt bei der Problemlösung zu helfen.

Ersetzung von Werbung durch andere Werbung

Auch mit Newsletter-Marketing kann eine zielgruppenorientierte Suche durchgeführt werden. Dazu braucht man ein Gratisprodukt. Dieses Gratisprodukt sollte zu den Produkten passen, die man vermarkten möchte. Diese Sache hat aber einen Nachteil. Anstatt für das Produkt Werbung zu machen, muß man jetzt für das Gratisprodukt Werbung machen. Erst wenn sich die Leute in den Newsletter eingetragen haben, kann man Werbung für das Produkt machen, das man verkaufen will. Das wird aber nicht gut funktionieren, wenn die Geschenke nicht gut sind. Diese Geschenke sind schließlich das Aushängeschild für den Internetmarketer. Und wenn die Newsletter nicht gut sind, dann besteht die Gefahr, daß sich die Leute wieder aus der Newsletter-Liste austragen. Zu dieser Problematik habe ich schon einen Blog-Artikel veröffentlicht: „Newsletter – vergammelte Schätze“.

An dieser Stelle möchte ich auch vor einigen Werbeformen warnen, die man häufig im Internet findet.

In einer versucht man Newsletter-Listen über eine Downline aufzubauen. Man meldet sich an und bekommt dann einen Werbelink. Jeder, der sich über diesen Link anmeldet, wird in die eigene Downline aufgenommen. An die Downline kann man dann Werbung versenden. Auch in diesem Fall wird die Werbung des Produktes ausgetauscht für die Werbung der Newsletter-Liste.

Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß man für die Anmeldung zuerst eine bestimmte Anzahl von Sponsoren besuchen muß. Dann bekommt man eine personalisierte Seite, in der der 1. Sponsor entfernt wird und man selbst an das Ende der Liste eingetragen wird. Dann bekommt man einen Link, mit dem man diese personalisierte Seite bewerben kann. Hier wird die Werbung des Produktes gegen die Werbung der Werbeform ausgetauscht.

Wenn man eine Werbeform gegen eine andere Werbeform austauscht, dann sollte man sich überlegen, ob das effektiv ist. Ist das Geschenk umsonst, dann kann die Werbung des Geschenks besser funktionieren, als die Werbung für ein Produkt. Deshalb kann diese Methode sehr wirkungsvoll sein. Wenn das Geschenk zur Zielgruppe paßt, dann ist die Zielgruppe für das Produkt mit der Zielgruppe des Geschenks identisch.

Die anderen beiden Möglichkeiten haben dieselben Schwächen wie Schneeballsysteme. Zu jedem Zeitpunkt gilt: Mehr als die Hälfte haben nur höchstens 1 direkten Nachfolger. Die meisten Menschen können also nur bei wenigen Leuten Werbung machen. Sie müssen aber gleichzeitig bei sehr großer Konkurrenz ihre eigene Downline oder ihre eigene personalisierte Webseite bewerben. Außerdem wird bei dieser Werbeform die Zielgruppe verändert. Die Neue Zielgruppe sind alle Menschen, die im Internet Werbung machen wollen. Wenn das eigene Produkt zu dieser Zielgruppe paßt, dann wirbt man höchstwahrscheinlich für einen Konkurrenten. In den meisten Fällen paßt sie nicht mehr zu dem eigenen Produkt.

Besuchertauscher, Mailtauscher und Paidmail-Dienste

Man kann natürlich auch bei Besuchertauschern, Mailtauschern oder Paidmail-Diensten Werbung machen. Es gibt auch Mischungen aus diesen 3 Formen. Wer ein Produkt verkaufen will, wirbt dann in fast allen Fällen an der falschen Stelle. Das kann man am besten erkennen, wenn man sich überlegt, welche Zielgruppe in diesen Systemen anzufinden ist.

Bei den Paidmail-Diensten ist die Antwort leicht. Wenn ich mir die Werbung der Paidmail-Dienste betrachte, dann sehe ich nur Werbung für die Zielgruppe Geld verdienen im Internet. Wenn man nicht gerade ein Produkt zum Geld verdienen im Internet vermarkten will, dann hat man die falsche Zielgruppe gefunden.

In den meisten Paidmail-Diensten kann man die Interessengebiete ankreuzen. Dadurch scheint es so, daß man trotzdem zielgruppenorientierte Werbung machen kann. Aber das ist ein Trugschluß. Wer bereit ist, bei Paidmail-Diensten Geld zu verdienen, der braucht Geld. Auch wenn er sich zusätzlich für andere Sachen interessiert, dann ist nicht zu erwarten, daß er sich teure Produkte leisten kann. Man hat dann eine Gruppe ausgesucht, bei der sich nicht 1% für das Produkt interessieren, sondern nur 0,01% oder noch weniger. Nur wenn etwas kostenlos ist, könnte man mit Interesse rechnen.

Bei den Besuchertauschern und Mailtauschern gibt es eine andere Zielgruppe. Viele wollen Geld verdienen. Andere wollen Ihre Seiten nur bekannt machen. Wer mit seinem Internetgeschäft nicht so erfolgreich ist, könnte sich für Hilfsmittel interessieren, die den Erfolg vergrößern. Da sie schon Produkte vermarkten wollen, ist kaum damit zu rechnen, daß sie nach Verdienstmöglichkeiten im Internet suchen. Das könnte höchstens bei den anderen funktionieren, die ihre Internetseiten bekannt machen wollen. Dabei muß man aber berücksichtigen, daß sie ihre Internetseite sicher nicht aufgeben würden, weil sie mit einer anderen Nische vielleicht mehr Chancen haben, Geld zu verdienen.

In beiden Zielgruppen würden gut funktionierende Werbemöglichkeiten im Internet gut ankommen. Wer Produkte vermarktet, wird dafür sicher auch Geld ausgeben, aber die anderen werden sich vermutlich nur für kostenlose Werbeformen interessieren.

Sponsorennetzwerke und Affiliate-Netzwerke

Sponsorennetzwerke und Affiliate-Netzwerke dienen der Vermittlung zwischen professionellen Werbetreibenden und dem Produkthersteller.

Jemand, der Affiliate-Marketing betreibt. Kann in einem Affiliate-Netzwerk unter verschiedenen Produkten auswählen, für die er Werbung machen will. Allerdings ist es für ihn nicht sinnvoll, in einem Affiliate-Netzwerk das Produkt anzubieten. Er muß aus den anderen vorhandenen Werbeformen eine Auswahl treffen. Da nun mal jeder einmal angefangen hat, gibt es in Affiliate-Netzwerken auch viele Anfänger, die noch keine Verkaufserfahrungen haben. Deshalb ist es wichtig, daß es viele Leute gibt, die für das gleiche Produkt Werbung machen. Einen Vorteil hat Affiliate-Marketing. Hier geht es nicht um den Aufbau einer Downline. Dadurch ist die Konkurrenz nicht so groß. Im Bereich des Affiliate-Marketings gibt es daher viele erfolgreiche Leute.

Wer ein Produkt in einem Affiliate-Netzwerk anbietet, bezahlt die Leute nur im Erfolgsfalle. Allerdings ist die Provision im allgemeinen recht hoch, denn wer Affiliate-Marketing betreibt, muß in der Lage sein, kostenpflichtige Werbung zu machen.

Sponsorennetzwerke sind schon etwas problematischer. Dort muß man für Werbung bezahlen, aber wer sieht eigentlich die Werbung? Wenn die Werbung an der richtigen Stelle gemacht wird, dann kann das sehr effektiv sein. Aber wenn man Pech hat, dann landet die Werbung bei den Paidmail-Diensten. Bei meiner Untersuchung der Paidmail-Dienste ist mir aufgefallen, daß es viele Paidmail-Dienste gibt, bei denen häufig die E-Mail nicht zur Seite paßt, auf die man mit dem Bestätigungslink hingeführt wird. Man kommt auf eine Fehlerseite, bei der dann steht: „Die Kampagne kann nicht vergütet werden“. Dann folgt eine Reihe von möglichen Gründen.

Hier wurde nicht direkt, sondern indirekt bei Paidmail-Diensten geworben. Ich habe damals alles mögliche dokumentiert. Ich habe insgesamt 22 Sponsorennetzwerke gefunden die bei Paidmail-Diensten Werbung gemacht haben.

Wenn Paidmail-Dienste nicht zur Zielgruppe passen, dann sollte man möglichst keine Werbung bei Sponsorennetzwerken machen.

Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke sind kompliziert. Es gibt hunderte von sozialen Netzwerken. Bei einigen ist Werbung erlaubt, bei anderen ist Werbung unerwünscht. Die sozialen Netzwerke haben sich spezialisiert auf bestimmte Themen. Freundschaften, Liebe, Geschäftskontakte, Problemlösungen, Gerüchte, usw.. Es kann durchaus sinnvoll sein, eine Webseite in einem sozialen Netzwerk bekannt zu machen. Vor allem, wenn sie nicht kommerziellen Zwecken dient. Hier gibt es 2 Möglichkeiten für zielgruppenorientiertes Handeln.

Man kann die Netzwerke danach aussuchen, ob es für die Zielgruppe interessant ist. Außerdem kann man in den Netzwerken immer sein eigenes Profil angeben. Ein Teil des Profils ist öffentlich, ein anderer privat. Die öffentlichen Profile sind für alle zugänglich. Also kann ich meine Kontaktanfragen auf die Zielgruppe abstimmen. Da andere Leute mein Profil sehen können, kann ich in meinem Profil Informationen über mich und meine Internetauftritte geben, die Leute anziehen, die zu meiner Zielgruppe passen.

Wenn man Kontakte knüpfen will, braucht man sehr häufig Kontaktanfragen. Bei den Kontaktanfragen kann man sich die Kontakte heraussuchen. Zielgruppenorientiert.

Soziale Netzwerke können auch Nachteile haben. In den meisten sozialen Netzwerken gibt es eine kostenlose und eine kostenpflichtige Mitgliedschaft. Bei kostenpflichtigen Mitgliedschaften hat man viel mehr Möglichkeiten. Häufig sind sie besser geeignet um mit anderen zu kommunizieren. Deshalb kann es ziemlich teuer werden, wenn man in vielen sozialen Netzwerken aktiv ist.

Die richtige Werbung

Wenn man eine Webseite bekannt machen will oder wenn man Produkte verkaufen will, wo soll man dann Werbung machen? Was ist die beste Strategie. Die beste Strategie kann für jeden anders sein.

Es gibt viele Hilfsmittel, die man kaufen kann. Sie können sicher sein, die verwendet auch die Konkurrenz. Ihr persönliches Budget entscheidet darüber was Sie sich leisten können. Ich kann es mir nicht leisten 100.000€ in einem hart umkämpften Markt auszugeben, nur für eine gute Platzierung bei Google. In einem Video hat jemand mal seine Ausgaben für verschiedene Hilfsmittel gezeigt, mit denen er um eine gute Platzierung bei Google gekämpft hat. Das war die Größenordnung seiner Ausgaben in ungefähr 4 Jahren. Er hat dort gesagt, daß alle Programme die er verwendet hatte gut funktioniert haben, aber weil die Konkurrenz die gleichen Programme verwendet hat, haben sie ihm immer nur ein paar Plätze bei Google eingebracht. Mal 10, mal 20. Ungefähr in dieser Größenordnung. Außerdem funktionierten sie immer nur für eine gewisse Zeit, dann brauchte man wieder neu Programme, die er alle kaufen oder mieten mußte.

Man muß verschiedene Sachen ausprobieren. Da kommt man nicht drum herum. Man kann allerdings eine Vorauswahl treffen. Man muß nicht dort werben, wo man von vorneherein weiß, daß das nichts bringt. Wenn man verschiedene Sachen ausprobiert und genau hinschaut, dann kann sich der Instinkt entwickeln. Im Laufe der Zeit bekommt man dann ein Gefühl für die Sache. Dabei ist es immer wichtig, die Strategie im Laufe der Zeit zu variieren.

Es ist immer gut, wenn der Instinkt und der Verstand zusammenarbeiten. Dann können sie sich gegenseitig unterstützen. Deshalb müssen immer beide lernen.

Ich habe es nur deshalb geschafft, wirklich gut zu werden, weil ich nicht nur mit meinem Verstand, sondern auch mit meinem Instinkt denke.

Eigentlich wollte ich nur einen deutschsprachigen Blog für deutschsprachige Leser schreiben. Bei meinen Untersuchungen über die Wirtschaftskrise, drehte sich alles nur um Deutschland. Was meinen Sie wohl, wie erstaunt ich war, daß ich so viele englische Kommentare entdeckt habe. Wieso interessieren sich die Leute überhaupt für meinen Blog. Warum interessiert sich ein Engländer, Amerikaner oder Australier für die Geschichte der deutschen Arbeitslosigkeit? Warum interessieren sie sich für die Wiedervereinigung Deutschlands?

Weil es ähnliche Probleme auch in anderen Ländern gibt. Wenn die ganze Welt an einen Irrtum glaubt, dann hat man es nicht nur mit einem deutschen Thema zu tun. Meinem Instinkt muß das klar gewesen sein. Deshalb hat er dafür gesorgt, daß ich an einer Stelle nicht richtig aufgepaßt habe.

Ich wollte keinen automatischen Besuchertausch verwenden. Wer weiß, ob sich die Leute das überhaupt ansehen. Aber bei einem Besuchertauscher gab es auch die Möglichkeit, E-Mails zu verschicken. Deshalb habe ich mich nicht gleich abgemeldet und vergessen, meine Seiten für den Besuchertausch wieder zu löschen.

Und dann ist etwas komisches passiert. Wenn viele Leute über einen Besuchertausch auf meinen Blog kommen, dann bedeutet das nicht viel, da sie ja nicht von sich aus kommen. Die Anzahl der Besucher oder der Seitenaufrufe sind dann nicht so interessant. Aber wenn jemand von sich aus eine Handlung durchführt, dann werde ich aufmerksam. Im 1. Monat wurden auf meinen Blog nur 58 Feeds gesetzt. Durch meine Unaufmerksamkeit wurden an einem Tag mehr Feeds gesetzt als am ganzen Monat davor. Das Statistikprogramm, das ich habe, zeigt auch die Ländercodes meiner Besucher an. Als einmal ein Feed gesetzt wurde, konnte ich ein „zh“ sehen. Das war ein Besucher aus China.

Sowas funktioniert natürlich nicht dauernd. Irgendwann werden immer weniger Feeds gesetzt. Der Besuchertausch funktioniert dann nicht mehr. Dann muß man sich die Frage stellen: Habe ich alle erreicht? Dann sollte ich mir überlegen, den Besuchertauscher zu wechseln, damit ich andere Leute finden kann.

Meine Werbung wird man natürlich nicht nur auf Besuchertauschern finden. Von den oben angegebenen 12 Werbemöglichkeiten, habe ich bisher in 7 Bereichen Werbung gemacht. Und da kann ich dann überprüfen. Welches die wirksamsten Maßnahmen sind.

Man muß Dinge ausprobieren, bis man ein Gefühl für die Sache bekommt. Dann kann man sich auch einen Großen Plan ausdenken. Einen Geniestreich. Aber so weit bin ich noch nicht.

Herzliche Grüße von Bernhard Deutsch

Blinder Fleck: Marktanalyse

Categories: Internet
Comments: 2 Comments
Published on: 14. Oktober 2011

Wenn Sie ein Unternehmen gründen wollen, dann ist das im allgemeinen so teuer, daß man dafür einen Kredit braucht. Man geht zur Bank, um einen Kredit zu beantragen. Allerdings muß man dem Bankangestellten erst mal nachweisen, daß die Geschäftsidee eine Überlebenschance auf dem Markt hat. Schließlich will die Bank das investierte Geld einschließlich der Zinsen wieder zurückbekommen. Mit Hilfe einer zuverlässigen Marktanalyse kann man dann den Bankier von der Geschäftsidee überzeugen, oder man muß aufgeben.

So sieht es in der realen Welt aus. Aber was ist mit dem Internet? Im Internet gibt es Geschäftsmöglichkeiten, die so billig sind, daß man keinen Kredit von der Bank braucht. Wozu braucht man dann eine Marktanalyse?

Im Internet vermisse ich die Marktanalysen. Wer interessiert sich wofür?

Da ist das Keyword tool „Google Adwords“ sehr hilfreich. Da kann man nachsehen, welcher Suchbegriff wie häufig verwendet wird. Aber es fehlt etwas. Wie groß ist die Konkurrenz auf dem Markt und wieviel Geld haben die Leute, die diese Suchbegriffe verwenden? Nur der zahlungsfähige Kunde ist interessant.

Hin und wieder erfahre ich, daß es wichtig ist, seine Erfolge statistisch auszuwerten. Man soll Splittests machen, um zu erkennen, welche Formulierung, welcher strategische Aufbau einer Werbekampagne erfolgreicher ist. Das ist aber immer nur eine persönliche Analyse des eigenen Handelns. Das ist wichtig, aber nicht ausreichend.

Anstelle einer sinnvollen Marktanalyse kommt sehr häufig Werbung. Dann findet man die Dinge mit dem reich rechnen. Hier einige Beispiele:

  1. Stellen Sie sich vor, sie würden jeden Tag nur eine Person finden, die sich für dieses Produkt interessiert. Was könnten Sie damit verdienen?
  2. Stellen Sie sich vor, jeden Monat finden Sie nur einen einzigen für Ihre Downline. Und der findet jeden Monat nur einen einzigen in seiner Downline. In einem Jahr besteht Ihre Struktur dann schon aus 4096 Leuten.
  3. Stellen Sie sich vor, Sie hätten eine Newsletterliste mit 100.000 Leuten. Wenn nur 1% Ihrer Liste das Produkt kaufen und sie bekommen eine Provision von nur 5%, dann ist Ihr Einkommen für eine einzige Nachricht an Ihre Newsletterliste bereits das 50-fache des Kaufpreises des Produkts.

Zum 2. Fall eine kleine Ergänzung von mir: Wenn Sie es schaffen, jede Woche einen zu finden, was glauben Sie bekommen Sie dann heraus? In 10 Wochen sind es 1.024. Also ungefähr 1.000. In 20 Wochen 1.000.000. In 30 Wochen 1.000.000.000. In 33 Wochen haben Sie schon die Weltbevölkerung überschritten. Hoppla!

Solche und ähnliche Sprüche findet man unheimlich häufig. Dabei wird immer wieder die Konkurrenz ignoriert. Es ist leicht, jeden Monat einen zu finden, wenn man keine Konkurrenz hat. Und die Großen der Branche, die meistens beim Start oder in der Pre-Launch-Phase schon dabei waren, berichten gerne über ihre persönlichen Erfolge am Anfang. Einer hat sogar davon geschwärmt, daß er bereits am 1. Tag über 100 Leute gefunden hat.

Wenn man keine Konkurrenz hat und das Produkt ist phantastisch, dann ist das kein Wunder, aber wenn die Konkurrenz bereits so groß ist, daß bereits fast alle davon wissen, dann ist es ziemlich schwierig, überhaupt einen Interessenten zu gewinnen.

Man braucht einen guten Überblick über die Konkurrenz, wenn man sich auf eine solche Sache einlassen will.

Anschauungsbeispiel: Giveaway 2011

Wenn etwas fehlt, dann können Untersuchungen sehr leicht zu fragwürdigen Spekulationen ausarten. Deshalb bin ich froh, daß ich durch Zufall auf eine Sache gestoßen bin, die ich sehr zuverlässig auswerten kann.

Am 1.10.2011 begann der Giveaway 2011 und er geht bis zum 30.10.2011. In der Pre-Launch-Phase wurden Kooperationspartner gesucht, die für den Giveaway Werbung machen. Bis zum Start des Giveaways wurden insgesamt 826 Kooperationspartner gefunden. Wie erfolgreich waren diese Kooperationspartner bis jetzt, den 14.10.2011 um 16:30?

Seit dem Start des Giveaways wurden 47 weitere Kooperationspartner und 201 Mitglieder gefunden. Das sind zusammen 248 Menschen. Mehr als 1/3 der Zeit des Giveaways ist bereits um. Es ist deshalb nicht zu erwarten, daß mehr als 750 Menschen gefunden werden. Es gibt also mehr Kooperationspartner als Kunden.

Das ist ein Kennzeichen dafür, daß viel zu viele Kooperationspartner gesucht wurden. Wie viele dieser Kooperationspartner waren erfolgreich? Schauen Sie sich einmal diese Anonymisierte Liste an. Ich zeige nur die ersten 25 Plätze in der Rangordnung:

Nr.

Stufe

Mit.

Up.

Koop.

Up.

Min

Max

1
2
3
4

Platinum
Platinum
Platinum
Platinum

2
34
2
0

0
0
0
0

160
127
118
93

12
38
13
6

127,40$
548,60$
143,60$
30,20$

415,40$
1460,60$
455,60$
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Platinum
Platinum
Platinum
Platinum
Platinum
Platinum
Platinum
Platinum
Platinum
Platinum
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Free
Platinum
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Platinum
Platinum
Platinum
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-50,80$
-2,20$
-50,80$
-67,00$
-67,00$
-50,80$
-67,00$
-67,00$
-50,80$
-67,00$
0,00$
0,00$
-67,00$
-67,00$
0,00$
-67,00$
-50,80$
-67,00$
0,00$
-47,00$
0,00$

-26,80$
93,80$
-26,80$
-67,00$
-67,00$
-26,80$
-67,00$
-67,00$
-26,80$
-67,00$
0,00$
0,00$
-67,00$
-67,00$
0,00$
-67,00$
-26,80$
-67,00$
0,00$
-47,00$
0,00$

Die Liste ist geordnet nach der Summe der Mitglieder und der Kooperationspartner.

Erklärung der Daten:

Es gibt 4 Mitgliedschaften für Kooperationspartner:
Platinum: Preis 67,00$, 60% Provision.
Gold:        Preis 47,00$, 50% Provision.
Silver:      Preis 27,00$, 40% Provision.
Free:        30% Provision.

Es gibt 2 Mitgliedschaften für Mitglieder: Silver und Free.

Mit.:     Abkürzung für Mitglieder.
Koop.: Abkürzung für Kooperationspartner.
Up.:     Anzahl der Mitglieder bzw. Kooperationspartner, die Geld bezahlt haben.

Von den Mitgliedern hat niemand Geld für Silver ausgegeben. Da ich nicht weiß, welcher angeworbene Kooperationspartner welchen Preis gezahlt hat, habe ich einmal das Minimum berechnet, indem ich annahm, daß jeder die Stufe Silver gewählt hat, und das Maximum, indem ich annahm, daß jeder die Stufe Platinum gewählt hat. Das reale Einkommen liegt dann irgendwo zwischen den beiden Grenzen. Beim Einkommen müssen die Kosten für die eigene Mitgliedschaft abgezogen werden.

Es gibt 4 Leute, die besonders viele Kooperationspartner gefunden haben. Insgesamt 498. Die gefundene Mitgliederzahl ist 38. Sie haben zusammen 57% der Kooperationspartner gefunden, aber nur 18,9% der Mitglieder. An den Mitgliedern hat aber noch niemand einen Cent verdient, da kein Mitglied Geld bezahlen wollte.

Insgesamt gab es nur 67 Leute, die mindestens 1 Kooperationspartner gefunden haben und nur 3 vom Rest haben wenigstens Mitglieder angeworben.

In den fast 2 Wochen seit dem Start des Giveaways haben nur 70 Vertriebspartner jemanden gefunden, aber 756 Leute haben nicht einen einzigen Werbeerfolg zu melden.

Betrachtet mach sich die Einkommen der Kooperationspartner, dann haben die 4 besten Kooperationspartner auf jeden Fall Geld verdient. Vom Rest haben 3 Leute ein Einkom-men von zwischen 8,10$ und 20,10$ verdient, da sie einen Kooperationspartner gefun-den haben, aber selbst nichts bezahlt haben. Bei einem ist die Untergrenze bei -2,20$ und die Obergrenze bei 93,80$. Die 0 ist nur knapp unterschritten worden. Deshalb ist anzunehmen, daß er Gewinn gemacht hat.

Bisher haben 7 Kooperationspartner Geld verdient. Mehr nicht.

Beim Giveaway haben die Leute noch andere Möglichkeiten Geld zu verdienen. Aber für die anderen Sachen steht mir keine Statistik zur Verfügung. Deshalb kann ich sie hier nicht auswerten. Für diese anderen Sachen braucht man Punkte, mit denen man das bezahlt. Je nach Art der Mitgliedschaft bekommt man eine unterschiedliche Anzahl von Punkten zugeteilt. Auch für den Werbeerfolg bekommt man Punkte zugeteilt. Es wird also noch ein paar andere Gewinner geben, die ich nicht einschätzen kann.

Was bedeutet eigentlich so ein Ergebnis? 4 Kooperationspartner haben ausgereicht, um 49,9% der Leute zu finden. Und die anderen 50,1% verteilen sich auf 66 Leute. In einer solchen Situation wäre es sinnvoll, nur die 4 Leute an der Spitze für die Werbung zu verwenden. Die anderen sind zu viel auf dem Markt. Warum wird das nicht gemacht? Weil man die Erfolglosen nicht bezahlen muß. Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Unternehmer und müßten allen Kooperationspartnern ein Mindestgehalt garantieren für ihren Werbeaufwand? Würden Sie dann ebenfalls 873 Kooperationspartner suchen, wenn Sie mit 4 Leuten schon die Hälfte der Kunden finden? Wo schon 70 Leute ausreichen, um 100% der Kunden zu finden?

Niemals. Das wäre viel zu teuer. Besser ist es, wenn einem ein paar einzelne Kunden durch die Lappen gehen, als daß man hunderte von erfolglosen Mitarbeitern bezahlen müßte.

Die Dummen machen Werbung

Die Unternehmen im Internet brauchen Werbung, um ihre Ware verkaufen zu können. Aber den Unternehmen ist es egal, welchen Zeitaufwand und welche Kosten Sie bei der Vermarktung haben. Es wird ja nur im Erfolgsfall bezahlt. Um solche Werbung so günstig wie möglich machen zu können, nutzen viele ein System, das so ähnlich wie ein Schneeballsystem funktioniert. So daß einige Wenige etwas von dem Budget abbekommen, was für andere bereitgestellt wird. Wenn ein Unternehmer beispielsweise für die 1. Ebene 34%, für die 2. bis 6. Ebene je 1%, für die 7. und 8. Ebene 2,5% und für die 9. Ebene 5% Provision vergibt, dann wird für jeden Kunden 49% Provision vergeben. Dies ist kein fiktives, sondern ein reales Beispiel. 15% dienen nur dazu die Upline zu bezahlen, die Spitze der Einkommenspyramide. Da findet man dann die Reichen, die Vorzeigekandidaten. Siehe dazu den Blog-Artikel: „Geld verdienen im Internet. – Warum die meisten im Internet scheitern.

Hin und wieder kommt ein Produkt-Launch heraus, in dem etwas ganz besonderes vermarktet wird. Zuerst werden Kooperationspartner gesucht, die Werbung machen. Es gibt dort einige wenige Tage, in denen die Leute mit Videos auf ein neues Produkt vorbereitet werden. In diesen Videos gibt es eine Menge nützlicher Informationen um möglichst viele Leute scharf zu machen. Und dann findet innerhalb von ein paar Tagen der Produktverkauf mit einer streng limitierten Menge statt.

Die Betreiber eines solchen Produkt-Launches machen Rekordgewinne innerhalb weniger Tage, da sie die Preise sehr hoch ansetzen können, denn es gibt eine riesige Nachfrage bei einem sehr kleinen Angebot. Eine sehr weitreichende Werbung ist wichtig, damit man die Preise hoch setzen kann. Für das einzelne Produkt ist die Provision sehr hoch. Aber wegen dem begrenzten Angebot besteht die Gefahr, daß es viel zu viele Werbetreibende gibt, die dann wiederum nicht bezahlt werden. Die Konkurrenz ist so groß, daß die Werbetreibenden mit gigantischen Bonis um sich werfen. Je teurer die Boni, desto größer ist die Chance, daß die Leute über den Partnerlink kaufen. Wer sich keine teuren Boni leisten kann, hat verloren, bevor er angefangen hat.

Viele Leute geben die Empfehlung, daß man aus der Masse herausstechen muß, um im Internet erfolgreich sein zu können. Das bedeutet aber auch, daß die meisten scheitern müssen, sonst wäre dieser Ratschlag unnötig.

Es gibt viele Leute, die den Menschen beibringen wollen, wie man im Internet Geld verdient. Die Lehrer werden immer mehr, da immer neue Lehrer ausgebildet werden. Die brauchen natürlich alle Schüler. In bestimmten Bereichen haben sie sich spezialisiert. Aber sie verkaufen trotzdem ein komplettes System zum Geld verdienen. Die Ratschläge sind alle nützlich und wertvoll, denn sie haben ja Ahnung von der Sache. Aber je mehr ausgebildet werden, desto größer wird die Konkurrenz. Die schwächsten gehen dabei zuerst zu Grunde. Egal, wie gut die Ausbildung war.

Die Regeln von Gestern

Ohne anständige Marktanalyse kann noch etwas schief gehen. Die Regeln können sich ändern und die Gesetze, die einmal gültig waren, funktionieren nicht mehr. Das kann man sehr gut an den Paidmail-Diensten erkennen.

Phantom_01, ein erfolgreicher Refjäger, hat im letzten Jahr das Paid4 Informationsportal „Paid4-News“ eröffnet. Dort berichtet er über seriöse und unseriöse Paidmail-Dienste. Er kämpft dort für ein besseres Paid4, indem er vor den unseriösen warnt und für die seriösen wirbt. Dabei hat er auch Mindestanforderungen für seriöse Paidmail-Dienste festgelegt. Eine minimale Vergütung von 0,001€ pro Paidmail. In einem seiner ersten Newsletter hat er eine interessante Bemerkung gemacht. Es gab mal eine Zeit, in der man pro Paidmail eine Vergütung von 0,01€ bis 0,1€ bekam.

In dieser Zeit konnte man mit Paidmail-Diensten Geld verdienen. Wenn man die Werbung aus heutiger Zeit betrachtet, dann paßt sie zu den Verdienstmöglichkeiten von damals, aber nicht von heute. Die Verdienstmöglichkeiten haben sich verändert, aber die Werbung ist gleich geblieben.

Warum ist das passiert? Überall verspricht man den Leuten, daß man Geld verdienen kann. Geld verdienen durch das Lesen von Paidmails. In einem Newsletter bekam ich einen tollen Ratschlag. Um im Internetgeschäft die Phase des Aufbaus zu überleben, bevor das Geschäft Gewinne abwirft, sollte ich mich doch bei einen Paidmail-Dienst bewerben. Wenn ich nur 10 Leute anwerbe und jeden Tag 10 Paidmails beantworte, würde ich im Monat 60€ verdienen. Das hat er mir vorgerechnet.

Auf Grund meiner Untersuchungen weiß ich aber, daß, je besser die Vergütung einer einzelnen Paidmail, desto seltener bekomme ich Paidmails. Es gibt kaum noch Leute, die so teure Werbung bezahlen. Wenn ich das nur mache um Geld zu verdienen, dann ist die Werbung total wirkungslos.

Da es Programme gibt, die überprüfen können, wie wirksam eine Werbemethode ist, werden die Preise, die für diese Art Werbung ausgegeben werden immer kleiner. Deshalb sind die heutigen Werbepreise so niedrig, daß das heute nicht mehr funktioniert.

Weil aber keine anständige Marktanalyse durchgeführt wird, wird immer noch nach den Regeln von Gestern geworben.

Das kann übrigens allen Leuten passieren, die sich erst hochgekämpft haben, dann zum Lehrer werden und anschließend ihre Methoden von Gestern ihren Schülern beibringen.

Natürlich passiert das nicht jedem. Doch wie soll ein Anfänger die eine Sorte von der anderen unterscheiden? Vor allem bevor man sich entschließt hunderte von Euro für einen Kurs auszugeben. Hat man es dann irgendwann geschafft erfolgreich zu sein, besteht immer noch die Gefahr, daß sein eigener Lehrer immer mehr Leute ausbildet, die für ihn zur Konkurrenz werden. Ist es ein guter Lehrer, dann paßt er seine Lehren den Veränderungen der Zeit an. Dann sind die neuen Schüler besser ausgebildet als die alten Schüler. Und so kann man wieder vom Markt verdrängt werden, wenn man es nicht gelernt hat, sich an die Veränderungen anzupassen.

Damit man das machen kann, braucht man immer neue aktuelle Marktanalysen, damit man seine Strategien den veränderten Bedingungen anpassen kann.

Herzliche Grüße von Bernhard Deutsch

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Gratis Report

Mit Hilfe dieses Gratis-Reports kann man kalkulieren, ob sich ein Engagement in einen Arbeitsplatz lohnt, wenn man Provisionen in mehreren Ebenen bekommt.

Nach den Angaben vieler Internetmarketer vedienen 95% bis 97,5% im Internet kein Geld. Ich schätze, daß dafür in erster Linie Schneeballsystemähnliche Systeme verantwortlich sind. Einige wenige werden reich, doch die meisten zahlen nur drauf. In diesem E-Book zeige ich ihnen, wie man mit einem Rechenblatt - beispielsweise Excel - erkennen kann, ob sich eine Arbeit lohnt oder nicht. Die Überlegungen sind anwendbar auf alle Systeme, in denen man über mehrere Ebenen an anderen Leuten mitverdient.

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Internetwerbung

Ich habe mir überlegt, wie ich diesen Blog finanzieren kann. Die Blogartikel sollen frei von Werbung sein. Das ist wichtig. Ich habe mich erst mal als Vertriebspartner bei Amazon angemeldet. Wenn Sie sich für meine Blogartikel interessieren, dann interessieren Sie sich vielleicht auch für andere Sachen, für die ich mich interessiere. Deshalb empfehle ich hier einige Bücher, die ich selbst vollständig gelesen habe und die mir gefallen haben.
Soweit vorhanden, habe ich mir auch die Rezensionen der Bücher angesehen. Waren die Rezensionen zu schlecht, dann habe ich das Buch aussortiert.
Einige habe ich gekauft, andere habe ich in der UNI-Bibliothek ausgeliehen.
Hier sind die Links zu der von mir bevorzugten Literatur.

Ein Buch, das sich mit Irrtümern auseinandersetzt:
Die 1000 Irrtümer der Allgemeinbildung

Ein paar Bücher, die sich mit der Medizin auseinander setzen:
Die Krankheitserfinder
Der Meineid des Hippokrates

Wenn es innerhalb eines Systems Fehler gibt, dann kann man das nur erkennen, wenn man das System unter optimalen Bedingungen untersucht. Das kann dazu führen, daß man manchmal die illegalen Sachen vernachlässigt. Dieses Buch beschäftigt sich mit illegalen Bankgeschäften:
Die Bank als Räuber

Das Buch wurde bereits 1958 geschrieben und ist immer noch aktuell. Ich habe das Buch gekauft, weil es mir empfohlen wurde. Ich habe 3 Tage gebraucht um es zu lesen. Ich habe sogar Alpträume davon bekommen. Der Teufel will die Menschheit vernichten. Dafür braucht er immer wieder neue Helfer. Und die will er von seinem Können überzeugen. Ein kleiner Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:
Bericht des Stinkteufels über die Verpestung der Atemluft
Referat über die Verseuchung der Gewässer
Erkrankung und Entartung durch Feinkost
Bericht des Karstteufels über die Zerstörung des Waldes
Der Kampf gegen den Geist
Erfolgsbilanz des Medizinteufels
Referat über Fremdstoffe und Gift in der Nahrung
Bericht des Atomteufels
...
Hier der Link zum Buch:
Der Tanz mit dem Teufel

Ein mathematisches Buch, welches sich mit Paradoxien auseinandersetzt darf natürlich nicht fehlen:
Buch ohne Titel

Geistige Gespräche aus dem antiken Griechenland, bei dem man den anderen immer wieder zum lügen bringt. Auch wenn er nur die Wahrheit sagen will:
Sokrates ist nicht Sokrates

Während meines Studiums gab es 2 Autoren, die ich ganz besonders mochte. Der eine war Paul Watzlawick. Ich bin auf Ihn aufmerksam geworden durch das Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" Es hat mir so gefallen, daß ich alle Bücher, die ich von ihm finden konnte, gelesen habe. Es sind Bücher, die sich mit der Psychologie der Menschen auseinandersetzen. Man kann dort viel über sich selbst lernen.
Folgende Bücher habe ich gelesen:
Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Anleitung zum Unglücklichsein
Menschliche Kommunikation
Lösungen

Ich habe verschiedene Bücher von Vera F. Birkenbihl gelesen. Allerdings kann ich mich nicht mehr an viele Titel erinnern. Ein Buch ist bei der Recherche der Rezensionen nicht durchgefallen:
Kommunikationstraining


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