Meine Erfahrungen mit der Relativitätstheorie Einsteins

Heute, am Erscheinungstag dieses Artikels ist Sylvester 2011. Zeit, sich Gedanken für das neue Jahr zu machen. Bisher gab es 2 Hauptthemen in meinem Blog. Die Zusammenhänge zwischen Wirtschafts- und Finanzsystem und das Internet.

Über das Wirtschafts- und Finanzsystem habe ich fast alle Probleme zur Sprache gebracht. Im Internet kenne ich mich noch nicht lange genug aus, um regelmäßig über neue interessante Probleme schreiben zu können. Deshalb brauche ich für das neue Jahr ein neues Schwerpunktthema. Ich habe mich für die Relativitätstheorie Einsteins entschieden. Dieser Artikel ist daher eine Einführung in die Problematik.

Der physikalische Blickwinkel

Ich habe die Spezielle Relativitätstheorie Einsteins in einer Physikvorlesung kennengelernt. Da ich nur 4 Semester Physik studiert habe und dann zum Fachbereich Mathematik wechselte, kann die Vorlesung nur 1985 oder 1986 stattgefunden haben.

Als begeisterter Perry Rhodan Leser war ich zu Anfang etwas mißtrauisch, da einige unsinnige Theorien mit der Relativitätstheorie Einsteins begründet wurden. Das galt aber nur am 1. Tag der Vorlesung. Dort erzählte der Professor, daß alle Versuche, die Lichtgeschwindigkeit zu messen, dazu geführt hätten, daß die Lichtgeschwindigkeit in allen Inertialsystemen in allen Richtungen gleich groß ist. Diese Eigenschaft wurde dann als Ausgangspunkt für die Entstehung der Relativitätstheorie verwendet.

„Ah! So funktioniert das also! Dann muß man aber immer im Hinterkopf behalten, daß es sich hierbei nur um ein Meßsystem handelt.“ Diese Gedanken gingen mir dabei durch den Kopf.

Der Grundgedanke der Relativitätstheorie sieht dabei so aus. Wir können absolute Gleichzeitigkeit nicht erkennen. Wenn wir Messungen durchführen wollen, um beispielsweise Geschwindigkeiten zu messen, dann brauchen wir Uhren am Start und am Ziel. Würden wir die Uhren transportieren für einen Uhrenvergleich, dann könnte sich während des Transports einer Uhr die Geschwindigkeit verändern. Wir brauchen also eine Methode, Gleichzeitigkeit zu definieren. Da Licht das genaueste Meßinstrument ist, das wir kennen, soll die Synchronisation der Uhren mit Hilfe des Lichts erfolgen. Dazu wird angenommen, daß sich das Licht in allen Richtungen mit der gleichen Geschwindigkeit bewegt. Dadurch wird die Lichtgeschwindigkeit zu einer Konstanten. Aber nicht zu einer Naturkonstanten, sondern zu einer Eichkonstanten. Man kann diese relativistische Gleichzeitigkeit graphisch darstellen:

Ich erkläre hier, wie die relative Gleichzeitigkeit erzeugt wird. 

Die schwarze horizontale Linie kennzeichnet die absolute Gleichzeitigkeit. Die senkrechte schwarze Linie kennzeichnet die Zeit. Das Licht bewegt sich mit Lichtgeschwindigkeit, gekennzeuchnet durch die gelben Linien. Wenn sich ein Inertialsystem mit einer Geschwindigkeit bewegt, die langsamer als die Lichtgeschwindigkeit ist, bekommt man eine Gerade, die steiler ist als die Geraden des Lichts. Hier rot dargestellt. An diesem Ort ruht eine Uhr in diesem Inertialsystem. Also kennzeichnet dieser Ort die Zeitachse. Zu einem Zeitpunkt wird ein Lichtsignal in alle Richtungen abgeschickt. Das ist der sogenannte Lichtkegel in Richtung Zukunft. Zu einem 2. Zeitpunkt soll das Licht aus allen Richtungen ankommen. Das ist der sogenannte Lichtkegel aus der Vergangenheit. Sie werden Lichtkegel genannt, weil sich das Licht in allen Richtungen ausbreitet und nicht nur in der einen Richtung der Zeichnungsebene. Die Lichtkegel schneiden sich in 2 Punkten. Wenn an dieser Stelle ein Spiegel gestanden hätte, dann wären sie gleich weit vom Ausgangspunkt des Lichtsignals entfernt. Wenn an dieser Stelle Uhren stehen würden, die zu dem Zeitpunkt gestartet werden, wenn das Lichtsignal ankommt, dann zeigen diese Uhren die gleiche Zeit an. Diese Anzeige der gleichen Zeit ist die relative Gleichzeitigkeit. Die Gerade, die durch diese beiden Schnittpunkte geht, kennzeichnet die Uhren, die die gleiche Zeit anzeigen. Die relative Gleichzeitigkeit ist ein Meßfehler. Wir müssen ihn akzeptieren solange wir keine genauere Möglichkeit kennen, Uhren zu synchronisieren.

Dann wurde die Theorie aufgestellt. Mathematisch, nicht physikalisch. Während dieses Aufbaus habe ich keine Fehler entdeckt. Es gab höchsten ein paar Sachen, wo man wegen des Verständnisses mal nachfragen mußte.

Eine mathematische Theorie beschreibt keine Physik. Deshalb mußten die Ergebnisse der Berechnungen irgendwann in Physik umgewandelt werden. Hier war ich nicht mehr mit allem einverstanden.

Bis heute habe ich keine zuverlässige Erklärung gefunden, warum es keine Überlichtgeschwindigkeit geben darf.

Um einige relativistische Überlegungen zu beweisen, wurden Tricks angewandt. So wurden die Ergebnisse lokal auf einen Rotationskörper übertragen und dann erklärt: „Die Uhren seien relativistisch synchronisiert. Dann kann man lokal die Relativitätstheorie anwenden und die Geschwindigkeiten der Uhren miteinander vergleichen.“ Dazu wurde folgende Graphik an die Tafel gezeichnet:

Für die Erklärung zur Synchronisation von Uhren auf Rotationskörpern.

Da habe ich mich gemeldet und gesagt: „Das geht nicht. Man kann keine Uhr mit sich selbst synchronisieren. Das ist so, als ob man wie durch eine Art Glasfaserkabel das Licht um die Erde schickt. Eine Uhr kann zu sich selbst immer nur absolut gleichzeitig sein.“

Da bekam ich von dem Professor die Falsche Antwort: „Doch, das geht. Man synchroniere zuerst die Uhr 1 mit der Uhr 2, dann herrscht zwischen diesen Uhren die relative Gleichzeitigkeit. Dann synchronisiert man die Uhr 2 mit der Uhr 3, dann die Uhr 3 mit der Uhr 4, die Uhr 4 mit der Uhr 5 und die Uhr 5 mit der Uhr 6. Dann herrschscht zwischen 2 benachbarten Uhren die Relative Gleichzeitigkeit. Und die Uhr 6 ist mit der Uhr 1 relativistisch synchronisiert, so daß auch zwischen diesen beiden Uhren die relative Gleichzeitigkeit gilt.“

Für die Erklärung zur Synchronisation von Uhren auf Rotationskörpern.

Ich wußte sofort, daß diese Antwort falsch war. Ich war so perplex, wegen dieser falschen Antwort, daß ich nicht mehr wußte, was ich darauf erwiedern sollte. Ich wußte auch nicht, wie ich dem Professor klar machen konnte, daß diese Antwort falsch war.

Am Ende des Kurses erwähnte ich gegenüber von Mitstudenten, daß ich die Relativitätstheorie nicht so recht glauben kann, da es so 2 oder 3 Sachen gäbe, mit denen ich nicht einverstanden bin.

Der mathematische Blickwinkel

Nach 4 Semestern Physik habe ich das Studienfach gewechselt. Ich habe Mathematik studiert. Dabei ist mir aufgefallen, daß die Vorgehensweise sehr unterschiedlich ist. In der Physik werden einfache Überlegungen die offensichtlich klar sind nicht bewiesen. Man muß den Professoren einfach glauben. In der Mathematik muß jede Behauptung bewiesen werden, egal, wie primitiv sie ist.

Warum ist das so?

In den Naturwissenschaften kann nicht alles bewiesen werden. Man muß Experimente machen und aus den Experimenten Rückschlüsse ziehen. Allerdings gibt es in der Relativitätstheorie nicht nur Experimente, sondern auch Gedankenexperimente. Die sind deshalb problematisch, weil man auch physikalisch unmögliche Gedankenexperimente durchführen kann. Experimente können immer fehlerhaft und nicht perfekt genau sein. Aus diesem Grund wird häufig zuerst eine Theorie aufgestellt und anschließend nachgedacht, ob man irgendwelche Experimente erfinden kann, mit denen man diese Theorie überprüfen kann.

In der Mathematik sieht die Situation anders aus. Eine mathematische Theorie beginnt immer mit Axiomen. Axiome sind nicht bewiesene Behauptungen, die nur eine Eigenschaft erfüllen sollen. Sie müssen Widerspruchsfrei sein. Dann wird aus diesen Behauptungen alles Mögliche hergeleitet, was man für sinnvoll hält. Entsteht dabei ein Widerspruch, dann muß es mindestens 1 Axiom geben, das mit den anderen im Widerspruch steht.

Dadurch entstehen riesige theoretische Gebilde. Wenn man jetzt irgendwo in der Realität irgendetwas findet, was die Regeln der Axiome erfüllt, gilt automatisch die ganze Theorie. Um das zu gewährleisten, darf man nicht den kleinsten Beweis auslassen. In der Mathematik kann man das gewährleisten. Es gibt eigentlich nur ein großes Problem. Es ist ziemlich schwierig – falls überhaupt möglich – die Widerspruchsfreiheit eines Axiomensystems zu beweisen. In der reellen Analysis gibt es nur 13 Axiome. Bis heute kann man nicht beweisen, daß das Axiomensystem widerspruchsfrei ist. Man hat bisher allerdings keinen Widerspruch finden können.

Nachdem ich einige Zeit lang Mathematik studiert hatte, erinnerte ich mich wieder an die Relativitätstheorie. Die falsche Antwort des Professors kam mir wieder in den Sinn. Inzwischen hatte ich genügend Erfahrungen im Beweisen gesammelt, so daß ich das Problem ganz einfach lösen konnte.

Man muß einfach nur eine Synchronisation der Uhren durchführen. Allerdings werden nicht 6, sondern 7 Uhren verwendet. Die Uhr 7 steht an derselben Stelle wie Uhr 1. Dann führe ich die Synchronisation der Uhren durch. Anschließend schaue ich nach, ob die Uhr 1 und die Uhr 7 die gleiche Zeit anzeigen. Ist das nicht der Fall, dann können die Uhren eines Rotationskörpers nicht relativistisch synchronisiert werden. Macht man es trotzdem, dann muß man an einer Stelle einen Zeitsprung einführen.

Bei einer Synchronisation der Uhren geschieht folgendes:

Für die Erklärung zur Synchronisation von Uhren auf Rotationskörpern.

Der Rotationskörper ruht bis auf Rotation in einem Inertialsystem und dreht sich im Gegenuhrzeigersinn. Die Uhren bewegen sich in Pfeilrichtung, dargestellt zu 3 verschiedenen Zeitpunkten. Zum 1. Zeitpunkt wird von jeder Uhr ein Lichtsignal zur nächsten Uhr in Rotationsrichtung geschickt. Dieses Signal erreicht das Ziel zum 2. Zeitpunkt und wird dann zu der Uhr zurückgeschickt, von der das Lichtsignal ausgesendet wurde. Es erreicht diese Uhr zum 3. Zeitpunkt. Im Inertialsystem kann man deutlich sehen, daß der Lichtweg in Rotationsrichtung wesentlich länger ist als in Gegenrotationsrichtung. In diesem Inertialsystem bedeutet das, daß das Licht eine längere Zeit braucht um in Rotationsrichtung von einer Uhr zur nächsten zu kommen als in Gegenrotationsrichtung das Licht zurückzustrahlen. Nach den Regeln der Speziellen Relativitätstheorie wird im Meßsystem des Rotationskörpers angenommen, daß das Licht auf beiden Wegen die gleiche Zeit braucht. Wenn ich die Uhren in Rotationsrichtung durchnummeriere, dann bedeutet das, daß im Inertialsystem die Uhr 2 eine Zeit anzeigt, die kleiner ist als die Zeit der Uhr 1, weil die Uhr 2 zu spät gestartet wird. Die Zeit, welche die Uhr 3 anzeigt ist kleiner als die Zeit, die die Uhr 2 anzeigt, usw. Auch die Zeit der Uhr 7, die an der gleichen Stelle steht wie die Uhr 1 ist kleiner als die Zeit, die die Uhr 6 anzeigt. Das bedeutet, daß die Uhr 7 eine Zeit anzeigt, die kleiner ist als die Zeit, die die Uhr 1 anzeigt. Die Zeiten der Uhren sind nur dann gleich, wenn sich der Rotationskörper nicht dreht.

Also hatte ich damals doch recht gehabt und nicht der Professor. Mit dieser Geschichte hat gewissermaßen meine Kritiker-Karriere begonnen. Ich fing an, die Relativitätstheorie mit den Augen des Mathematikers zu betrachten. Ein Mathematiker legt Axiome fest und baut darauf die Theorie auf. Also habe ich mich auf die Suche nach den Axiomen gemacht.

In der Literatur gibt es auch Axiome der Relativitätstheorie. Allerdings werden die Axiome nicht am Anfang definiert um darauf die Relativitätstheorie aufzubauen. Deshalb sind sie als Axiome nicht geeignet. Die Axiome sind das Fundament der Theorie. Was ist das Fundament der Relativitätstheorie?

Das sind die Experimente über die Eigenschaften des Lichts. Also die Äthertheorie. Am Anfang der Vorlesung wurde nur erwähnt, welche Ergebnisse die Experimente zur Erforschung der Eigenschaften des Lichts erzielt hatten. Nur ganz allgemein. Es wurde weder beschrieben was noch wie untersucht wurde. Also habe ich in der Unibibliothek sämtliche deutschsprachigen Bücher zur Relativitätstheorie nach Experimenten durchsucht. Dabei viel mir auf, daß in der Äthertheorie teilweise waghalsige Überlegungen über die Eigenschaften des Lichtes angestellt wurden. Dann versuchte man diese Überlegungen experimentell zu beweisen. Wenn man eine Theorie widersprüchlich oder unrealistisch aufstellt, dann kann es sein, daß man keine Beweise für die Theorie findet. Ausgerechnet diese fehlerhafte Theorie bildet die Grundlage für die Relativitätstheorie?

Nach dem Studium

Während meines Studiums war mir aufgefallen, daß in vielen wissenschaftlichen Bereichen der Wurm drin ist. Diese wollte ich untersuchen, die Ergebnisse aufschreiben und durch den Verkauf von entsprechender Fachliteratur meinen Lebensunterhalt gestalten. Ich habe an verschiedenen wissenschaftlichen Themen gearbeitet.

Aber zwischendurch habe ich immer wieder an der Relativitätstheorie gearbeitet. Ich hatte dabei den Eindruck gewonnen, daß die Relativitätstheorie in den Grundlagen richtig ist, aber einige kleinere Fehler enthält, die korrigiert werden müßten. Dies lag an mehreren Problemen:

  1. An einigen Stellen werden Näherungslösungen anstelle von exakten Lösungen verwendet. Dies wird vor allem dann problematisch, wenn die Näherungslösungen verallgemeinert werden in einen Bereich nahe der Lichtgeschwindigkeit. Dann können die Fehler der Näherungslösungen unendlich groß werden.
  2. Die Experimente aus der Ätherforschung enthalten einige Schwächen. Diese Schwächen übertragen sich auf die Relativitätstheorie. Dadurch wird die Relativitätstheorie nicht falsch, sondern kann womöglich nur mit Einschränkungen verwendet werden. Sie gilt vielleicht nicht im ganzen Universum, sondern nur in einem Teilbereich. Auf Grund der Experimente könnten Kraftfelder den Äther bilden. Das könnte alle Ergebnisse der Experimente erklären. Vielleicht nicht alle, sondern nur bestimmte Kraftfelder. Vielleicht die Schwerkraftfelder? Dann wäre die Relativitätstheorie überall anwendbar, wo die Einflüsse der Schwerkraftfelder auf die Lichtgeschwindigkeit so klein sind, daß man Abweichungen meßtechnisch nicht erfassen kann.
  3. Fehlerhafte Definitionen von Naturgesetzen. In der Relativitätstheorie wurde eine Regel aufgestellt: „Die Naturgesetze nehmen in allen Inertialsystemen die gleiche Form an.“ Dies kann nicht bewiesen werden. Es ist deshalb eine sehr waghalsige Vermutung. Sie führt sehr häufig zu Überlegungen, die nicht überprüft werden können.

Ich wollte ein Buch schreiben, das diese Fehler korrigiert. Dies wollte ich so schreiben, daß es möglichst allgemeinverständlich ist. Ich habe mich dabei mit den Grundlagen der Theorie auseinander gesetzt. Während meines Physikstudiums habe ich allerdings nur die spezielle Relativitätstheorie kennengelernt. Es gibt aber noch eine allgemeine Relativitätstheorie. Die wollte ich gleich mit korrigieren. Aber die allgemeine Relativitätstheorie ist eine Katastrophe. Sie ist physikalisch nicht nachvollziehbar. Es werden Flächen definiert, die keine Flächen sind. Es gibt keine eindeutigen relativen Gleichzeitigkeiten. Es müßten häufig Zeit- und Raumsprünge eingeführt werden, damit die Berechnungen korrekt werden. Alle Vektoren werden aufgeteilt in Zeitartig, Raumartig und Lichtartig. Wenn man sich das Licht aber genau betrachtet, dann ist nicht einmal das Licht Lichtartig. Es gibt sogar Situationen, in denen das Licht Signale in die Vergangenheit schicken kann.

Schon so einfache Probleme wie die Periheldrehung des Merkurs sind problematisch. Deshalb hatte ich mir überlegt, ob man die Periheldrehung des Merkurs mit einer Verallgemeinerung der Speziellen Relativitätstheorie auf Rotationskörper berechnen kann. Das wäre ziemlich einfach gewesen.

In der allgemeinen Relativitätstheorie fiel mir dann eine mehrdeutige Massendefinition auf. Es wurde unterschieden zwischen aktiver und passiver schwerer Masse und träger Masse. Die träge Masse sollte Geschwindigkeitsabhängig sein, die schwere Masse Geschwindigkeitsunabhängig. Das kam mir eigenartig vor. Wenn ich die Periheldrehung des Merkurs korrekt berechnen wollte, dann mußte ich die exakte Massendefinition verwenden.

Aus diesem Grund war ich mit den relativistischen Massendefinitionen nicht mehr zufrieden. Ich habe mir überlegt, welche Schwächen und welche Stärken die relativistische Massendefinition hat.

Dadurch bin ich auf ein weiteres Problem der speziellen Relativitätstheorie aufmerksam geworden. Die relativistische Gleichzeitigkeit verändert die Definition von Raum und Zeit. Das gilt auch für alle Definitionen, die sich nur aus Raum und Zeit zusammensetzen lassen. Zum Beispiel Volumen, Geschwindigkeit, Beschleunigung, Frequenz, …

Das sind allerdings nicht alle physikalischen Parameter. Was ist mit der relativistischen Härte? Was ist mit der relativistischen Dichte? Was ist die relativistische Ladung? Was ist die relativistische Arbeit? Was ist die relativistische Temperatur? Man kann die Temperatur von Gasen relativistisch auswerten. Aber was macht man mit Haltepunkten? Wenn ein Material den Aggregatzustand ändert, dann passiert etwas Besonderes. Ein fester Körper heizt sich auf, wenn ihm Wärmeenergie zugeführt wird. Aber zur Umwandlung vom festen in den flüssigen Zustand wird ebenfalls Wärmeenergie benötigt. Es wird dabei Wärme zugeführt, ohne daß sich die Temperatur verändert. Deshalb nennt man einen solchen Punkt Haltepunkt. Einen Haltepunkt gibt es bei jedem Aggregatzustandswechsel. Bei weißem Roheisen (Stahl) gibt es im festen Zustand sogar noch einen Haltepunkt. Dort verändert sich die Kristallstruktur und das Eisen verliert dabei seine Magnetisierbarkeit.

Viele physikalische Parameter werden nicht relativistisch definiert. Also ist die Relativitätstheorie noch nicht fertiggestellt.

Nur, wie soll man die Relativitätstheorie erweitern? Das geschieht mit Hilfe physikalischer Zusammenhänge. Wenn man einen physikalischen Parameter durch andere physikalische Parameter definieren kann, die schon relativistisch definiert wurden, dann ist die relativistische Erweiterung sehr einfach. Braucht man aber mindestens 2 Parameter, die gleichzeitig eingeführt werden, dann wird die Relativitätstheorie mehrdeutig.

Genau das passierte auch mit der Masse und dem Impuls. Die Massenveränderung wurde mit Hilfe des Impulserhaltungssatzes eingeführt. Legt man den Impuls fest, dann wird die Masse aus dem Impuls und der Geschwindigkeit berechnet. Legt man die Masse fest, dann wird der Impuls aus der Masse und der Geschwindigkeit berechnet. Weil die Geschwindigkeit eine relativistisch ermittelte Größe ist, muß auch die Masse und der Impuls relativistisch definiert werden. Aber die Definition ist nicht eindeutig.

Das ist auch der Grund, warum viele Beweise der Relativitätstheorie keine Beweise sind. Man braucht eine Kombination von Experimenten, die aufeinander abgestimmt sind, um alle beteiligten physikalischen Größen zu überprüfen.

Ein Beispiel: Der Teilchenbeschleuniger

Der Teilchenbeschleuniger liefert die einzige Möglichkeit, Experimente in der Nähe der Lichtgeschwindigkeit durchzuführen. Elektrisch geladene Elementarteilchen werden dabei beschleunigt. Der Teilchenbeschleuniger funktioniert also nur, wenn die Teilchen eine Ladung haben. Je größer die Ladung des Teilchens, desto größer die Beschleunigung des Teilchen. Je größer die Masse des Teilchens ist, desto geringer die Beschleunigung des Teilchens.

Wenn man im Teilchenbeschleuniger eine bestimmte Geschwindigkeit nicht überschreiten kann, dann kann das daran liegen, daß die Masse des Teilchens größer wird, es kann aber auch daran liegen, daß die Ladung des Teilchens kleiner wird.

Erst in Kombination mit einem weiteren Experiment, in dem entweder keine Ladung oder keine Masse auftaucht, kann man überprüfen, was sich wirklich verändert. Die Masse oder die Ladung.

Mein Auftritt im Internet

Vom 25.4.2009 bis zum 24.5.2009 habe ich im Forum auf www.astronews.com eine Diskussionsrunde mit dem Titel „Widersprüche im relativistischen Impuls- und Schwerpunkterhaltungssatz“ geleitet. Ich habe es heute, am 31.12.2011, überprüft. Wenn man bei einer Google-Suche den Namen Bernhard Deutsch eingibt, findet man die Diskussion auf Platz 10. Und das, obwohl es im Internet einige andere Leute gibt, die den gleichen Namen haben wie ich. Unter anderem einen Schauspieler und einen Bürgermeister. Dabei lief die Diskussion nur über einen Zeitraum von 30 Tagen und fand vor 2 1/2 Jahren statt. diese Diskussion muß wohl ziemlich interessant gewesen sein.

Nach der Diskussionsrunde habe ich meine Strategien und die Strategien meiner Argumentationsgegner untersucht, um die Stärken und die Schwächen herauszufinden.

Es ging dabei unter anderem um dieses Experiment:

Verschiedene Berechnungen eines unelastischen Stoßes.

Es gibt 6 Objekte, die zusammenstoßen, aber je nach der Art, wie sie zusammenstoßen kommen unterschiedliche Ergebnisse heraus.

Meine Schwächen:

  1. Als Mathematiker bin ich es gewohnt, erst dann weiter zu machen, wenn etwas bewiesen worden ist. Dadurch habe ich die Argumente in der Literatur nur bis zu dem Punkt akzeptiert, bis ich einen Fehler sah. Dann habe ich nicht mehr da weitergemacht, wie es in der Literatur beschrieben war, sondern die Formeln selber weiterentwickelt. Dadurch habe ich ein Phänomen übersehen. Mit Hilfe des Impulserhaltungssatzes, der nicht 3-dimensional definiert worden war, wurde der Energieerhaltungssatz relativistisch definiert. Dabei ist bei einer bestimmten Formulierung in der Kombination beider Erhaltungssätze der Widerspruch verschwunden. Das obige Experiment führte nicht mehr zu einem Widerspruch. Diese Kombination ist eine Weiterentwicklung des Impulserhaltungssatzes. Ich hätte ihn mir ansehen sollen, um seine Stärken und seine Schwächen herausfinden zu können. Das habe ich versäumt. Die Diskussionsrunde durfte nur 30 Tage laufen, dann mußte das Thema beendet werden. Also stand ich unter Zeitdruck. Deshalb konnte ich wegen dieses strategischen Fehlers nicht optimal argumentieren.
  2. Ich bin als Einzelkämpfer aufgetreten. Eine so umfangreiche Theorie wie die Relativitätstheorie, die das ganze physikalische Spektrum abdecken muß, ist sehr umfangreich. Ich war mir aber auf Grund meiner Entdeckung nicht mehr sicher, ob die Physiker diese Theorie überhaupt noch behalten wollen, wenn sie den relativistischen Fehler kennen, den ich gefunden habe. Deshalb war mir die Relativitätstheorie nicht vollständig bekannt, sondern nur bis zu einem bestimmten Punkt. Es ging mir auch nur um einen Fehler beim unelastischen Stoß. Aber mein härtester Argumentationsgegner hat Argumente hervorgebracht, die mit einem Teilchenbeschleuniger in Zusammenhang stehen. Darauf war ich nicht vorbereitet, da beim Teilchenbeschleuniger auch die Ladung eine Rolle spielt, die man ebenfalls in die Theorie einführen muß. Im Prinzip kann sich jeder Physiker der Welt in die Diskussion einschalten. Der mit den besten Gegenargumenten tritt gegen mich an. Es ist der Kampf einer gegen alle.

Die Schwächen meiner Gegner:

  1. Sie sind es nicht gewohnt zu beweisen. Mein härtester Argumentationsgegner war der Meinung, daß meine Berechnung falsch ist. Wie hat er mir das klar gemacht? Er meinte sinngemäß: „Wenn das stimmt, was da herauskommt, dann wäre das ein ernstes Problem. Aber glücklicherweise steht der Fehler schon auf Seite 1.“ Komisch. Der Beweis beginnt erst auf Seite 4. Ich habe zuerst 2 Beispiele vorgeführt. Das 1. sollte zeigen, wie man etwas falsch machen kann und das 2. wie es richtig funktioniert. Erst auf Seite 4 beginnt der Beweis der Formel. Außerdem hat er nur geschrieben, daß der Fehler auf Seite 1 ist, aber nicht wo. Soll ich das erraten, oder will er nur Zeit schinden? Er hat 1 Woche lang von mit verlangt, daß ich etwas vorrechne, um zu sehen, ob ich den Impulserhaltungssatz verstanden habe. Ich habe ihm währenddessen erklärt, daß es bedeutungslos ist, welchen Weg man für die Berechnung wählt, solange man nur korrekte Berechnungen durchführt. Erst mach einer Woche hat er die Geduld verloren und mir vorgerechnet, daß der Impulserhaltungssatz nicht zu einem Widerspruch führt. Man kann auch gewinnen, in dem man eine Sache, die zeitlich begrenzt ist, unnötig in die Länge zieht. Aber einen solchen Fehler mache ich bei der nächsten Diskussionsrunde bestimmt nicht zum 2. Mal.
  2. Sie versuchen nicht, mich zu überzeugen, sondern sie verteidigen sich nur. Wenn man jemanden überzeugen will, muß man auf die Argumente des Gegners eingehen. Man muß versuchen, sich in seine Gedankenwelt hineinzuversetzen. Man muß die Schwächen in den Argumenten des Gegners entdecken. Macht man das nicht, dann geht die Diskussion unentschieden aus. Ich habe sie nicht überzeugt und sie haben mich nicht überzeugt. Während ich mir neue Strategien überlegen kann, wie ich sie überzeugen kann, bleiben sie auf ihrer Entwicklung stehen. Das nächste Mal werde ich viel besser sein. Während ich jedes Mal besser werde, bleiben sie auf dem gleichen Entwicklungsstand. Wenn man sich nicht weiterentwickelt, dann kann man irgendwann aus den falschen Gründen überzeugt werden. Dort, wo sie gute Gelegenheiten verstreichen lassen zeigen sie ihre eigenen Schwächen. Das gilt übrigens auch für mich, denn ich habe ebenfalls einige gute Gelegenheiten ungenutzt verstreichen lassen.

Was ich erreichen will

Ich mag es nicht, aus den falschen Gründen zu verlieren. Das spornt mich höchstens an. Aber ich brauche Mitstreiter. Clevere Leute, die da einspringen können, wo ich meine Schwächen habe. Außerdem, je mehr Leute verstehen, wie die Relativitätstheorie funktioniert und was bewiesen worden ist, desto besser müssen die Anhänger der Relativitätstheorie werden, um sich durchsetzen zu können.

Für mich ist es gar nicht so wichtig, ob die Relativitätstheorie richtig oder falsch ist. Ich möchte, daß das Problem geklärt wird. Entweder sie überzeugen mich, oder ich überzeuge Sie. Vorher gebe ich nur dann Ruhe, wenn mir irgendetwas anderes wichtiger ist. Und wenn man nichts von mir hört, dann bereite ich vielleicht schon meinen nächsten Schachzug vor.

Herzliche Grüße von Bernhard Deutsch

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Bericht des Stinkteufels über die Verpestung der Atemluft
Referat über die Verseuchung der Gewässer
Erkrankung und Entartung durch Feinkost
Bericht des Karstteufels über die Zerstörung des Waldes
Der Kampf gegen den Geist
Erfolgsbilanz des Medizinteufels
Referat über Fremdstoffe und Gift in der Nahrung
Bericht des Atomteufels
...
Hier der Link zum Buch:
Der Tanz mit dem Teufel

Ein mathematisches Buch, welches sich mit Paradoxien auseinandersetzt darf natürlich nicht fehlen:
Buch ohne Titel

Geistige Gespräche aus dem antiken Griechenland, bei dem man den anderen immer wieder zum lügen bringt. Auch wenn er nur die Wahrheit sagen will:
Sokrates ist nicht Sokrates

Während meines Studiums gab es 2 Autoren, die ich ganz besonders mochte. Der eine war Paul Watzlawick. Ich bin auf Ihn aufmerksam geworden durch das Buch "Wie wirklich ist die Wirklichkeit?" Es hat mir so gefallen, daß ich alle Bücher, die ich von ihm finden konnte, gelesen habe. Es sind Bücher, die sich mit der Psychologie der Menschen auseinandersetzen. Man kann dort viel über sich selbst lernen.
Folgende Bücher habe ich gelesen:
Wie wirklich ist die Wirklichkeit?
Anleitung zum Unglücklichsein
Menschliche Kommunikation
Lösungen

Ich habe verschiedene Bücher von Vera F. Birkenbihl gelesen. Allerdings kann ich mich nicht mehr an viele Titel erinnern. Ein Buch ist bei der Recherche der Rezensionen nicht durchgefallen:
Kommunikationstraining


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